Schlagwort: WHO

Die eigentlich bahnbrechende „Information Notice for IVD Users 2020/05“ der WHO – und ihre gar seltsame Nichtwirksamkeit auf die deutsche Politik

von Jan Veil

Ausgehend von der Tatsache, dass Krankheiten lebensbedrohlich und zugleich ansteckend sein können, sind, je nach Ausprägung der Mortalität und der Infektiosität, die einem Erreger zugeschrieben werden, im Extremfall auch die strengsten Hygiene-, Sicherheits- und Quarantänemaßnahmen grundsätzlich durchaus vertret- und nachvollziehbar, um eine Bevölkerung so gut wie möglich zu schützen. Die Strenge der Maßnahmen muss hierbei in einem angemessenen Verhältnis zur Beschaffenheit des Erregers stehen. Daher kommt der Aussagekraft eines Verfahrens, das die Infektion, die daraus vielleicht entstehende Erkrankung – und damit einhergehend die Infektiosität – einer Person feststellen soll, eine eigentlich noch größere Relevanz zu als der Anzahl der an dieser Krankheit (bereits) Verstorbenen. Denn der Tod bedeutet zwar den schlimmsten Ausgang einer Infektion, doch durch ihn endet die Infektiosität auch, während ein Infizierter potenziell noch aberdutzende weiterer Menschen in Gefahr bringen kann.

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Merkels ewige Pandemie. Die deutsche Ökonomie vor der Übernahme durch US-Kapital?

von Walter Grobe

Vorbemerkung der Redaktion: Wir bringen hier einen Debattenbeitrag von Walter Grobe. Dieser sehr anregende Artikel stimmt nicht in jedem Punkt mit den Positionen der Freien Linken und der Redaktion überein. Dennoch ist er ein Beleg dafür, dass es eine ganze Reihe von Linken gibt, die sich außerhalb des linksneoliberalen Mainstreams Gedanken über die aktuelle Lage des Kapitalismus gemacht haben. Bisher sind sie von den neoliberalen Parteien und Organisationen weggebissen worden. Sie sind aber wichtig, um zu einer fundierten Einschätzung der aktuellen Lage zu kommen.

 

Vorbemerkung zur aktuellen Lage:

Die Äußerung von Angela Merkel, es müsse jetzt die gesamte Weltbevölkerung geimpft werden und erst dann sei die Pandemie vorbei, könnte als flapsiger Unsinn gedeutet werden; wahrscheinlicher ist allerdings, dass der Kanzlerin ihre tatsächlichen Vorstellungen rausgerutscht sind.

In beiden Fällen liegt hier ein finaler Kompetenzverlust vor.

Die gesamte Weltbevölkerung kann unmöglich geimpft werden, schon einmal deswegen weil große Teile der Welt nicht unter der Kontrolle von Regierungen stehen, die zur Durchimpfung ihrer Bevölkerungen überhaupt willens oder in der Lage sind. Und selbst wenn es anders wäre, würde es viele Jahre dauern. Merkel müsste diese internationale Gespaltenheit eigentlich gut kennen, daher kann ihre Äußerung real nur den Wunsch ausdrücken, dass die „Pandemie“ und ihre eigene darauf gestützte Politik nie mehr enden möge.

Eine solche „Pandemie“ gibt es nicht. Es gibt kein weltweites Infektionsgeschehen, das es erforderlich machen würde, in Kategorien eines derartigen globalistischen Radikalismus zu verfallen.

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