Schlagwort: Linkspartei

Apartheid als Modellprojekt

von Hans-Jürgen Bandelt

Es ist doch nur ein Test … – es wird schon nicht wehtun (https://www.youtube.com/watch?v=W61Zfb6pD1k). Ein Test, nur ein­mal am Tag, damit wir mit­ten in der grün regierten Uni­ver­sitätsstadt, die Neckar­gasse hin­auf, den Holz­markt und die Kirch­gasse hin­durch wieder shop­pen gehen kön­nen, ganz spon­tan mit Maske und Abstand (https://tkp.at/2021/03/20/gruener-hygienismus/). Es ist doch kein grün­er Stern auf der Stirn und kein Namenss­child mit grü­nen Punkt am Revers (https://condorcet.ch/2020/05/schuluebung-ampel-selektion-weckt-unheimliche-erinnerungen/), son­dern nur ein Arm­band mit QR-Code, das uns die Pforten und Türen öff­nen soll. Es ist doch keine elek­tro­n­is­che Fußfes­sel, da wir fast schon die alte Frei­heit durch die Maske atmen. Es ist ja auch völ­lig frei­willig, kein­er wird gezwun­gen, einkaufen zu gehen.

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Rosa-Luxemburg-Stiftung: #lassreden oder Hassreden?

von Jan Müller

Das Medi­um Com­put­er­spiel wird in let­zter Zeit immer häu­figer dazu genutzt, um ver­schiedene Men­schen­grup­pen gegeneinan­der aufzuhet­zen. So veröf­fentlichte die ARD im Herb­st 2020 das Com­put­er­spiel „Coro­na World“, wo eine Kranken­schwest­er auf ihrem Weg nach Hause Prep­per, Jog­ger, igno­rante Par­type­o­ple und „hochin­fek­tiöse kleine Kinder“ plattmachen, also töten muss, damit sie nicht vom Coro­na-Virus angesteckt wird.

Die ARD behauptete, das sei alles Satire. Man kann es aber genau­so gut als Killer­spiel sehen, das auch auf Kinder los­ge­lassen wird.

Im April 2021 hat sich auch die zur Linkspartei gehörende Rosa-Lux­em­burg-Stiftung im Medi­um Com­put­er­spiel ver­sucht. Im Spiel #lassre­den wer­den All­t­agssi­t­u­a­tio­nen nachgestellt. Die Heldin­nen und Helden sollen rechte „Ver­schwörungserzäh­lun­gen“ im Zusam­men­hang mit der Coro­n­a­pan­demie kontern.

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Ist die Freie Linke wirklich rechts?

von Jan Müller

Reak­tion auf die Kri­tik von zwei Anarchisten.

In diesem Artikel wird der Pod­cast der Rei­he Übertage 12 besprochen. Die bei­den Mach­er stellen sich nicht vor, son­dern beze­ich­nen sich selb­st als Anar­chis­ten. Dem wird im Artikel gefol­gt. Ob es sich bei den im Artikel erwäh­n­ten namen­losen Per­so­n­en tat­säch­lich um „Anar­chis­ten“ oder um reine Pro­pa­gan­dis­ten zur Spal­tung der Linken han­delt, kann nicht belegt wer­den. Es sollen keine Aus­sagen über die Weltan­schau­ung des Anar­chis­mus getrof­fen wer­den. In der Freien Linken sind Anar­chis­ten her­zlich willkom­men. Die hier geäußerten Ansicht­en geben nur die Mei­n­ung des Autors und nicht die Posi­tion der Freien Linken wieder.

Am Son­ntag, den 11. April 2021 erschien auf der Kom­merz­plat­tform Spo­ti­fy ein 45 Minuten lager Pod­cast von zwei unge­nan­nten Anar­chis­ten, in dem sie sich mit der Freien Linken auseinan­der­set­zen[1]. Ihre Kern­these lautet, dass die Freie Linke in Wirk­lichkeit nicht links, son­dern rechts sei. Was ist von ihren Argu­menten zu halten?

Kein Gründungskongress

Die bei­den unge­nan­nten Anar­chis­ten gehen von falschen Voraus­set­zun­gen aus, weshalb ihre Schlussfol­gerun­gen eben­falls fehler­haft sind. Sie behaupten, am 27. März 2021 an einem „Grün­dungskongress“ der Freien Linken teilgenom­men zu haben.

Ein solch­er Grün­dungskongress fand an diesem Tag aber nicht statt, son­dern die 1. Kon­ferenz der Anti-Lock­down-Linken. Am wirk­lichen Grün­dungskongress hät­ten die bei­den Anar­chis­ten aber nicht teil­nehmen kön­nen, denn die Freie Linke ver­ste­ht es inzwis­chen dur­chaus, sich gegen feindliche Infil­tra­tion zu schützen.

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Nicht überall, wo links draufsteht, ist links drin

Offener Brief von Linken an Alle

Vorbe­merkung der Redak­tion: Wir veröf­fentlichen hier einen am 18. Juni 2020 auf Face­book erstveröf­fentlicht­en offe­nen Brief einiger Link­er zum Ver­hal­ten der Main­stream­linken bei Demon­stra­tio­nen gegen die autoritären Coro­na-Maß­nah­men. Die hier geäußerten Ansicht­en geben nicht in jedem Fall die Posi­tion der Freien Linken bzw. der Redak­tion des Freien Funkens wieder.

In vie­len Städten protestieren Men­schen gegen die Coro­na-Maß­nah­men und für die Ein­hal­tung des Grundge­set­zes. Ja, mancherorts sind die Proteste entwed­er von der AfD ini­ti­iert oder bere­its über­nom­men wor­den. Aber längst nicht über­all. Ein Beispiel dafür ist Leipzig.

Dort haben sich die Organ­isatoren unter Beifall gegen Ras­sis­mus, Nation­al­is­mus und Gewalt aus­ge­sprochen. Die Red­ner forderten ein Ende der Maß­nah­men, die die Bun­desregierung bis heute nicht gerecht­fer­tigt habe. Sie warn­ten vor Kol­lat­er­alschä­den, wie Job­ver­lust, Armut, Depres­sio­nen und Nicht­be­hand­lung ander­er Krankheit­en. Ein­er geißelte zugle­ich den Kap­i­tal­is­mus und das Geldsys­tem. Eine Red­ner­in hat­te Angst vor nicht vali­dierten Imp­fun­gen. Kri­tisiert wurde auch der Umgang mit den Kindern – geschlossene Tagesstät­ten und Schulen, Kinder, die abge­hängt wür­den und psy­chis­che Prob­leme entwick­el­ten. Vor allem aber bangten die Protestler um ihre Grundrechte.

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Freie Linke: Eine neue Chance?

von Hanns Graaf

Vorbe­merkung der Redak­tion: Gerne pub­lizieren wir Hanns Graafs Text als Gast- und Debat­ten­beitrag, zuerst erschienen auf https://aufruhrgebiet.de/, im Freien Funken und bedanken uns für die wohlwol­lende Kri­tik. Er drückt nicht unbe­d­ingt die Mei­n­ung der Redak­tion oder gar der FL aus,  Zwei Anmerkun­gen vorab:

1. Die FL dis­tanziert sich nicht von Quer­denken und der Demokratiebe­we­gung, son­dern respek­tiert deren uner­müdlichen Ein­satz für Grun­drechte und bürg­er­liche Frei­heit­en, während die Linke großteils kom­plett ver­sagt und geschlafen hat, hat die Demokratiebe­we­gung sich in die Bresche geschla­gen und somit auch indi­rekt die Inter­essen der Arbeit­erk­lasse vertei­digt. Die FL unter­schei­det sich von Quer­denken & Co, weil sie um die Falschheit des bürg­er­lichen und neolib­eralen Frei­heits­be­griffs weiß und für eine Welt frei von Aus­beu­tung und Kap­i­tal­is­mus ein­tritt, die pos­i­tive Ver­wirk­lichung von Frei­heit erst ermöglicht. Deshalb unter­schei­det sie sich vor allem hin­sichtlich ihres Insistierens auf sozialer Verbesserung der Lage der Lohn­ab­hängi­gen dieses Lan­des – also fast der gesamten Bevölkerung.

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Demonstration am 27.02.2021 in Halle „Für Wahrheit und Wahrhaftigkeit“ und die anschließenden Ereignisse

vom „Bünd­nis für trans­par­ente Bürg­er­poli­tik“ in Zusam­me­nar­beit mit Aktivis­ten der Freien Linken 

Für den 27.02.2021 wurde vom „Bünd­nis für trans­par­ente Bürg­er­poli­tik“ eine Demon­stra­tion mit anschließen­dem Umzug in Halle (Saale) angemeldet. Diesem Bünd­nis gehören unter anderem auch Per­so­n­en an, die bei weit­eren Bünd­nis­sen und Bewe­gun­gen – wie beispiel­sweise der Freien Linken Sach­sen-Anhalt – aktiv sind.

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KenFM soll endgültig abgeklemmt werden

von Jan Müller

Bekan­ntlich wurde das Por­tal KenFM bere­its von Youtube zen­siert. Angesichts der mas­siv­en Het­ze von Poli­tik­ern gegen „Ver­schwörungsmys­tik­er“, „Covid­ioten“ etc. darf man davon aus­ge­hen, dass das nicht ohne staatlich­es Ein­ver­ständ­nis geschah.

Allein dieser empörende Fall offen­er poli­tis­ch­er Zen­sur dürfte KenFM sehr viel Reich­weite gekostet haben. Vor­erst kann Ken Jeb­sen seine Videos aber immer noch auf eige­nen Servern anbi­eten, wenn sie auch deut­lich schw­er­er zu find­en sind. Denn auch die Suchal­go­rith­men von Google und Co. sind schon längst manip­uliert wor­den, um Dis­sens unsicht­bar zu machen.

Aber auch das reicht dem Regime noch nicht. Es nimmt jet­zt direkt Kurs darauf, KenFM voll­ständig abzuk­lem­men. Hand­habe bietet der 2020 geän­derte Medi­en­staatsver­trag. Diese Änderung, die son­st ein Poli­tikum allerersten Ranges gewe­sen wäre, ging im Lär­men der „Pan­demie“ völ­lig unter. Der Medi­en­staatsver­trag ermöglicht jet­zt die „Reg­ulierung“ also im Extrem­fall die Schließung von redak­tionellen Internetangeboten.

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Zum Verfall der Systemlinken – Teil I

Dieter Bornheimers Austrittsgesuch bei der Partei die Linke

 

Mit fre­undlich­er Genehmi­gung des Genossen Dieter Born­heimer veröf­fentlicht der Freie Funke dessen Aus­tritts­ge­such aus der Partei die Linke. Das Schreiben hat er uns auf der Suche nach ein­er neuen poli­tis­chen Heimat zukom­men lassen, um erfreut fes­tellen zu kön­nen, dass es noch andere, nicht wenige kri­tis­che Linke gibt. Seine Worte sind auch die der Freien Linken.

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