Schlagwort: Linke

BELLA CIAO, LINKE!

(mit freundlicher Genehmigung von Markus Gelau)

 

Ich bin vor genau einem Jahr aus der Partei *Die Linke* ausgetreten. Nach Jahren voller Kippings, Riexingers, Lederers, Liebichs und hart lispelnder, (geo-)politisch völlig ahnungsloser Parteivorsitzender, deren Hauptqualifikation der semi-olympische Blumenstrauß-Weitwurf darstellt. Nach Jahren (oft auch geheimdienstlich gesteuerter) innerparteilicher Zersetzungsprozesse, war für mich mit dem Schulterschluss dieser (ehemaligen) Arbeiterpartei mit dem Establishment im Kontext der verfassungswidrigen Grundrechtseinschränkungen und mehr noch: bei der Diffamierung von Ketzern, Abweichlern, Andersdenkenden, vor genau einem Jahr Schluss. Das bewahrte mich auch davor, einen Verein, in dem der Anteil der hirnamputierterten *zero-covid*-Schwachköpfe, durchgegenderten marx21-Sektenkiddies und Pharmafia-Fangirls exorbitant zunahm, in den letzten 12 Monaten noch vor meinem kritischen Freundeskreis verteidigen zu müssen.

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Stoppt die Technokraten!

von Susan Bonath

Vorbemerkung der Redaktion: Dieser Artikel erschienen zuerst auf rubikon am Samstag, 14. August 2021, 15:00 Uhr und wurde hier mit freundlicher Genehmigung übernommen.

Eine freie, linke Antifaschistin verfasste einen zornigen Appell an die alte „Linke“ und die „Antifa“.

Angebliche Marxisten trommeln für härtere Lockdowns. Selbsterklärte Kommunisten fordern die totale Überwachung der Arbeiterklasse und mehr „Gesundheits“-Diktatur nach chinesischem Vorbild. Mitglieder der Linkspartei werben für das Durchimpfen von Kindern, obwohl jeder wissen kann, dass das Risiko für sie nur größer sein kann als der wahrscheinlich nicht vorhandene Nutzen. Und vermeintliche Antifaschisten drohen im Chor mit SPD und Grünen den Maßnahmen-Kritikern, sie durchzuimpfen. Viele von ihnen feiern sogar die Ausgrenzung und geplante Entrechtung von Menschen, die sich aus tausendfach erklärten Gründen nicht impfen lassen wollen. Mit „links“ oder „Antifaschismus“ hat das nichts mehr zu tun — im Gegenteil. Der Autorin platzt der Kragen.

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„Zero-Covid“: Ausweg aus der Krise oder neoliberale Idee in pseudoradikalem Gewand?

Dieser Gastbeitrag erschien zuerst auf der Facebookseite der Roten Corona-Rebellen.

von Rote Corona-Rebellen

Ein großer Teil der deutschen Linken kokettiert mit der Idee eines harten Lockdown (dem Herunterfahren der gesamten Wirtschaft des Landes), da man sich davon die De-facto-Ausrottung von SARS-Cov-2 erhofft. Dies sei angeblich auch was in China und verschiedenen anderen Ländern zum Erfolg geführt hätte. Eine Gruppe Wissenschaftler um Christian Drosten fordert mit harten Maßnahmen die „Neuinfektionsrate“ (7-Tage-Inzidenz der positiven PCR-Tests) auf 7 pro 100.000 Einwohner zu drücken.[1] Auch die Bundesregierung, die vor allem von Christian Drosten und Gleichgesinnten beraten wird,[2] denkt offenbar über einen baldigen „Mega-Lockdown“ nach. Unlängst werden sogar Unterschriften für den europaweiten harten Lockdown bzw. Shutdown unter dem Schlagwort „Zero-Covid“ gesammelt,[3] womit das Vermeiden sämtlicher Infektionen gemeint ist. Die „Zero-Covid“-Strategie wird als besonders radikal erachtet, da sie Wirtschaftsinteressen schadet. Die Herrschenden würden diesen Schritt nicht unternehmen, weil sie Folgen für die deutsche Wirtschaft fürchteten. So wird von den „Zero-Covid“-Apologeten auch jede Kritik an „Zero-Covid“ als prokapitalistisch diskreditiert.[4] Im folgendem soll dargestellt werden warum dies ein Trugschluss und das Gegenteil der Fall ist.

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Bericht über die 1. Konferenz der Anti-Lockdown-Linken

Am Samstag, den den 27. März 2021 fand die 1. Konferenz der Anti-Lockdown-Linken statt, aus den bekannten Gründen leider nur virtuell.

Ziel war es, die nicht gerade zahlreichen linken lockdownkritischen Gruppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu versammeln, zu einer Verständigung über die Ursachen der Entwicklung zu kommen und über nächsten praktischen Schritte zu beraten.

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Ein Gespenst geht um?

von Klaus-Jürgen Bruder

Wir veröffentlichen hier einen Text von Klaus-Jürgen Bruder, der auf der ersten Konferenz der Anti-Lockdown-Linken am 17. März 2021 verlesen wurde.

Ein Gespenst geht um? Nein, das Gespenst ist verschwunden, vertrieben – die Monster haben die Herrschaft übernommen, aus allen Löchern steigen sie auf. Es sind nicht die Monster der Aufklärung, oder vielleicht doch? Die der instrumentellen Vernunft (Horkheimer)? Es sind die Macher, überzeugt davon, alles „machen“ zu können: jetzt wollen sie die Menschen machen, „Transhumanisten“! nachdem sie die Umwelt ruiniert haben.

Überall Katastrophen: Klimakatastrophe, Verkehrschaos in den Städten, Zerstörung des Landes, der Natur, des Klimas, Elend und Armut, nicht nur im „globalen Süden“, auch der arrogante Norden wird erfasst – jetzt bleibt nur noch, den Menschen an die denaturierte Natur „anzupassen“: ihn genetisch zu modellieren.

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Intervenieren und nicht distanzieren

von Pedro Kreye

Ich wurde gebeten, einen Artikel zu dieser Formel zu schreiben, die ich mehrere Male schon in der internen Diskussion der „Freien Linken“ vorgetragen habe. Ich versuche mich prägnant zu halten.

Die gesamte politische Linke, wie auch immer man diesen Begriff fasst (objektiv ist er ohnehin nicht), ist von einem wahren Distanzierungswahn befallen. Gegeneinander, untereinander, in wachsendem Maß bis in kleinste Gruppen hinein, und als „kollektive Linke“ (was immer das sein soll) gegen alle anderen, die sich nicht „links fühlen“.

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