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„Frühlingserwachen – Die Welt steht auf“ in Kassel am 20. März 2021 – Bericht

Ursprünglich war geplant, in einem Demon­stra­tionszug durch die Kas­sel­er Innen­stadt zu ziehen und anschließend eine Kundge­bung auf der Karl­swiese bei der Orangerie durchzuführen. Dabei kön­nten sich die Men­schen auch in den anschließen­den Karl­sauen, einem Park mit großen, alten Bäu­men aufhal­ten, wenn dies wegen Aufla­gen zum Abstand notwendig sein sollte. Ver­anstal­ter waren die Freien Bürg­er Kas­sel, genauer Jan, Ilhan und Sun­ny, die bish­er im lokalen Rah­men zahlre­iche Demon­stra­tio­nen gegen die Coro­na-Zwangs­maß­nah­men organ­isiert haben.

Absicht des Regimes ist es, weit­ere Demon­stra­tio­nen 2021 ganz zu ver­hin­dern und, wenn das nicht möglich ist, diese möglichst kleinzuhal­ten und unsicht­bar zu machen. Dementsprechend wurde die Demon­stra­tion Früh­lingserwachen von der Stadt zunächst ganz ver­boten. Dieses Ver­bot wurde vom Ver­wal­tungs­gericht Kas­sel am 17. März 2021 aufge­hoben, aber vom Ver­wal­tungs­gericht­shof Kas­sel, der höheren Instanz, am 19. März im Wesentlichen wieder einge­set­zt. Die Demon­stra­tion wurde voll­ständig ver­boten. Die Kundge­bung wurde nur auf dem Messegelände Schwa­nen­wiese erlaubt und die Anzahl der Teil­nehmer auf 5.000 beschränkt. Dieses Messegelände liegt im äußeren Stadt­ge­bi­et und ist deut­lich klein­er als die Karl­swiese. Aus Grün­den eines ange­blichen Infek­tion­ss­chutzes machte diese Ver­legung keinen Sinn, denn die Men­schen hät­ten sich auf der Karl­swiese viel bess­er verteilen und die willkür­lich ange­ord­neten Abstände bess­er ein­hal­ten können.

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