Schlagwort: Great Reset (Seite 1 von 2)

Corona und kein Ende – über Nutzen und Nutznießer einer unendlichen P(l)andemie

von Uwe Moldenhauer

These: Oberstes Ziel allen Handelns ist die Verbesserung der Weltgesundheit.

Fakt ist, die Weltbevölkerung nimmt jährlich zu und Fakt ist auch, dass es für das Bevölkerungswachstum ein Ressourcenlimit gibt (wann dieses erreicht ist, muss an dieser Stelle nicht diskutiert werden)[1]. Daraus folgt, wenn man das Überleben der Menschheit sichern will, dass ein Weg gefunden werden muss, das Wachstum der Bevölkerung zu stoppen und u. U. sogar, die aktuelle Weltbevölkerungszahl zu reduzieren. Nun haben sich dieses Ziel einige wohlbekannte Berufsphilanthropen, wie z. B. Bill Gates, auf die Agenda geschrieben und erklären, dies durch eine verbesserte Gesundheitsversorgung (z. B. mittels Schutzimpfungen auf der ganzen Welt) erreichen zu wollen[2]. Doch wie soll das funktionieren? Eine bessere Gesundheitsversorgung reduziert die Kindersterblichkeit und verlängert gleichzeitig die Lebenserwartung. Das führt im ersten Schritt dazu, dass die Bevölkerung zunimmt, also genau das Gegenteil von dem, was beabsichtig ist. Wenn diesbezüglich, aber gleichzeitig auch der Lebensstandard steigt, und Kinder z. B. nicht mehr für die Altersversorgung benötigt werden, reduzieren sich automatisch in den kommenden Generationen auch die Geburtenzahlen (sehr deutlich im Vergleich der Bevölkerungspyramiden der Industrienationen der Jahre nach dem 2. Weltkrieg nachvollziehbar)[3]. Daher könnten Impfkampagnen rein theoretisch ein praktikabler Schritt in diese Richtung sein, wobei es diesbezüglich schon immer unterschiedliche, teils auch gravierende Impfnebenwirkungen gegeben hat, die aber billigend in Kauf genommen wurden. Das ist also vom Grundsatz her kein coronatypisches Alleinstellungsmerkmal und bedarf einer objektiven, pharmaunabhängigen Risikoabschätzung.

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Wie idyllisch und wie abstrakt darf eine Freie Linke sein?

von Walter Grobe
Vorbemerkung der Redaktion: Wir orientieren uns an Theorien, die vor 50 bis 150 Jahren zu den Verhältnissen  der Zeit gepasst haben. Wie realistisch ist das? Reicht das als theoretische Basis, um solch einen nie dagewesenen weltweiten Angriff auf die Lebensverhältnisse der Menschen angemessen reagieren zu können? Müssen wir nicht unsere theoretischen Konzepte aus der Wirklichkeit der Gegenwart ableiten? Diese Fragen stellt Walter Grobe in den Raum und damit zur Diskussion.  Der Beitrag ist als Einstieg zu dieser Diskussion zu verstehen. Wir freuen uns auf viele Kommentare und ein breites Meinungsspektrum.

 

Seitdem ich Anfang Januar 2021 den Aufruf der FL gesehen habe, arbeite ich hoffnungsvoll mit, weil hier ein guter Ansatz vorliegt. Aber ich beobachte mittlerweile auch einige grundlegende politisch-analytische Defizite, die sich halten und an deren Überwindung, meinem Eindruck nach, nicht gerade mit Nachdruck gearbeitet wird.

Hierzu im Folgenden einige kritische Bemerkungen: Immerhin hat die FL mittlerweile einige konkrete Anschauungen über die Ursachen der Coronapolitik gewonnen, wie sie sich vor allem in Europa und den USA entwickelt. Sie kann mittlerweile diese Politik auf die krisenhafte Entwicklung des Kapitalismus, genauer gesagt: des „westlichen“ Kapitalismus, beziehen und hat das maßnahmenkritische politische Spektrum bereichert um eine grundsätzliche Kampfansage an den Kapitalismus.

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Worum geht es, wenn es nicht um Gesundheit geht?

Spoiler: Achtung, Verschwörungstheorie!

von Theo Klein

Vorwort

Immer mehr Menschen nehmen sehr aufmerksam wahr, dass die „Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ zunehmend willkürlich, völlig überzogen, widersprüchlich, ja bisweilen geradezu lächerlich erscheinen. Man wird den Eindruck nicht los, es wird durch immer neue Zielvorgaben (erinnern Sie sich an die Verdopplungszahl?) immer wieder eine Verlängerung des Ausnahmezustands aktiv betrieben, während konstruktive Vorschläge aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft abperlen – ja aktiv bekämpft wird. Dies war im Grunde von Beginn an der Fall, viele gewährten der Regierung lange Narrenfreiheit und unterstellten guten Willen, schlimmsten Falls Unfähigkeit. Doch angesichts der mehr und mehr zutage tretenden historischen Schäden an Menschen, Lebensgrundlage und Demokratie in unserem Land, bleibt zunehmend nur noch Ratlosigkeit. Worum geht es wirklich?

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Hammer and Dance 3.0

oder der nächste dunkle Winter (Dark Winter) kommt bestimmt!

von Uwe Moldenhauer

 

Vorgeschichte

Nach den Meldungen zum Ausbruch eines Coronavirus in China kam es im Frühjahr 2020 in ganz Europa zu ersten einschränkenden Maßnahmen. Der Kultur- und Sportbereich wurde lahm gelegt, etwas später folgte der Einzelhandel, auch Kitas und Schulen wurden geschlossen, es kam zu Grenzschließungen und manche Länder verhängten drastische Ausgangsperren. Die meisten Länder der Welt befanden sich in der ersten Hochphase (the Hammer) der sogenannten Pandemie und versuchten vergeblich, das Inzidenz inszenierte Ausbruchsgeschehen mit Hilfe unterschiedlicher Maßnahmen in den Griff zu bekommen.

Erst mit Beginn des Sommers 2020 wurden Einschränkungen nach und nach wieder zurückgenommen, grenzüberschreitender Urlaub war möglich, Schulen und Kitas waren wieder offen und in Berlin demonstrierten an zwei Augustwochenenden mehr als eine Million Menschen. Damals lauteten die Schlagzeilen z. B. noch: „einen zweiten Lockdown wird es nicht geben“, „Schulen und Kindertagesstätten werden offen bleiben“ oder „Ausgangssperren werden nicht nötig sein“. Doch diese kurze Erholungsphase (the Dance) war nicht von langer Dauer und die Zusagen und Prophezeiungen aus dem Sommer 2020 bestätigten sich nicht, sondern genau das Gegenteil trat ein. Jetzt lautete das neue Motto flatten the curve und nach der zweiten folgte eine dritte Welle. Begründung genug, erneut gegen die Bevölkerung noch schärfere Restriktionen und Verbote zu verhängen.

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Neustart in die Freiheit II

von Eric Angerer

Da hinter dem Corona-Regime das Machtkartell der Globalisten steht, muss der Widerstand dagegen tief ansetzen und weit denken. Teil 2/2.

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Neustart in die Freiheit I

Da hinter dem Corona-Regime das Machtkartell der Globalisten steht, muss der Widerstand dagegen tief ansetzen und weit denken. Teil 1/2.

von Eric Angerer

Der Gegner ist mächtig. Selbst wenn eine Maßnahme zurückgenommen oder gar eine Regierung gestürzt wird, ist die Agenda des globalistischen Great Reset keineswegs vom Tisch. Neue Regierungen werden neue Anläufe mit denselben Zielen unternehmen. Appelle an die Herrschenden sind naiv, denn sie verkennen Klasseninteressen und Mechanismen des Systems. Stattdessen gilt es zu analysieren, welche gesellschaftlichen Gruppen die Freiheitsbewegung tragen und mit welchen Organisationsformen und Kampfmethoden sie erfolgreich sein können. Unser Widerstand ist objektiv gesehen aktuell ein Abwehrkampf gegen die totalitäre und menschenfeindliche Offensive des Großkapitals. Dennoch ist es wichtig, auch positive Alternativen zu den Plänen der Globalisten zu entwickeln und zu skizzieren, wie ein großer Neustart in unserem Sinne aussehen kann.

Demonstrationen gegen das Corona-Regime haben in Deutschland wie Österreich ihre Konjunkturen. Außerdem tritt eine gewisse Gewöhnung an die „neue Normalität“ ein. Angekündigte „Öffnungen“ mit Impfung oder Test werden von vielen schon mit Freude aufgenommen. Andererseits steht das Regime aber auch unter erheblichem Druck. Diverse Friktionen in Regierung und Parteien zeigen das. Und dabei liegen die meisten sozialen „Verwerfungen“ noch vor uns.

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Alternativen zum Great Reset

von Jan Müller

Neues vom Great Reset – Teil 2

 

  1. Vorwort
  2. Sind Speicher die Lösung?
  3. Der technische Fortschritt
  4. Kernenergie
  5. Anwendungen mit Kernenergie
  6. Landwirtschaft
  7. Pro und Contra Kernenergie
  8. Massenarmut oder allgemeiner Wohlstand?
  9. zum Weiterlesen
  10. Quellen

 

1. Vorwort

Nach jahrelanger Verzichtspropaganda stößt das angebliche Ziel des Great Reset, also ein ökologischer, CO2-neutraler Kapitalismus auf viel Verständnis in der Gesellschaft, bis hinein in die maßnahmenkritische Bewegung.

Weit verbreitet ist die Vorstellung, wir hätten energetisch alle über unsere Verhältnisse gelebt und müssten uns zugunsten des Klimas und wegen der behaupteten Rohstoffknappheit einschränken.

Das Ziel, möglichst schnell aus Atom und Kohle auszusteigen und den Strom zu 100% aus „Erneuerbaren“ herzustellen, wird kaum in Frage gestellt. Allenfalls wird Detailkritik geübt, etwa, dass es für 100% „Erneuerbare“ noch nicht genug Stromspeicher gibt.

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Keine „Krise“. Ein Krieg!

von Klaus-Jürgen Bruder

Wenn Ihr wissen wollt, was Krieg gegen die Bevölkerung ist, hier ist er zu besichtigen. Vom Krieg gegen die Bevölkerung wird vorzugsweise über das Ausland berichtet, und dabei wiederum vorzugsweise über das nicht befreundete. Die Nachrichten sprechen dann gerne von „Diktaturen“ oder gar von „Faschismus“, wohl übergehend, dass es auch in sich als Demokratien verstehenden Staaten Einschränkungen der verfassungsmäßig garantierten demokratischen Freiheitsrechte, Zensur, schreiende Ungerechtigkeiten gibt, die denen in „Diktaturen“ in ihrer Schwere kaum nachstehen.

Ganz allgemein bedeutet Krieg: einem anderen den eigenen Willen aufzuzwingen, den man zum Feind erklärt hat. Dass ein anderer Staat zum Feind erklärt wird, gehört ganz selbstverständlich zur Geschichte des Krieges. Die Geschichte kennt aber auch Beispiel dafür, dass ein Staat seine Bürger, beziehungsweise Teile von ihnen zu seinem Feind erklärt („innerstaatliche Feinderklärung“: Peter Brückner). Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt, meint nicht nur die Situation in den USA, wenn er feststellt: „Wir haben Klassenkrieg und es ist meine Klasse, die siegt.“

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Kommt der Klimalockdown?

von Jan Müller

Neues vom Great Reset – Teil 1

  1. Vorwort
  2. Eugenik und Ökologismus
  3. Konturen des Klimalockdowns
  4. Das überzeugende Narrativ
  5. Quellen

1. Vorwort

In Zeiten einer abflauenden „Pandemie“ und ersten „Lockerungsschritten“ stellt sich die Frage, ob es das gewesen ist, ob wir langsam in die alte Realität zurückgleiten, oder ob wir uns gegenwärtig nur in der Phase 6 von Biedermanns Diagramm des Zwangs befinden, also der Phase der gelegentlichen Nachgiebigkeit, kombiniert mit leeren Versprechen. Diese verhindert die Gewöhnung an die uns auferlegten Entbehrungen. Geschäftsinhaber glauben jetzt möglicherweise, es doch schaffen zu können und stürzen sich mit neuer Energie in die Arbeit.

Wird im nächsten Winter die vierte Welle ausgerufen, die vielleicht für Geimpfte aufgrund der immunbedingten Verstärkung des Krankheitsverlaufs (ADE)[1] tödlicher ist, als die drei bisherigen Wellen? Bleiben die Restriktionen wie Masken bestehen und wird weiterhin ein harter Diskriminierungskurs gegen Ungeimpfte gefahren, wie dies Spiegel-Kolumnist Sascha Lobo fordert?[2]

Oder wird der Corona-Lockdown langsam in den Klimalockdown überführt? Hierfür spricht in der Tat einiges. In seiner sensationellen Entscheidung vom 29. April 2021 hat das Bundesverfassungsgericht unter seinem Präsidenten, dem Konzernlobbyisten Harbarth, den Weg hierfür freigemacht. Zum Schutz des Klimas können gravierende Freiheitseinschränkungen gerechtfertigt sein. Oder noch deutlicher: „Die Möglichkeiten, von grundrechtlich geschützter Freiheit in einer Weise Gebrauch zu machen, die direkt oder indirekt mit CO2-Emissionen verbunden ist, stoßen an verfassungsrechtliche Grenzen.“[3]

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Perspektiven der Freiheitsbewegung

Warum der Gegner zwar mächtig ist, aber noch keineswegs gesiegt hat.

von Eric Angerer

Die Demos gegen das Corona-Regime sind in Österreich zuletzt wieder schwächer geworden. Außerdem tritt eine gewisse Gewöhnung an die „neue Normalität“ ein. Für Mitte Mai angekündigte „Öffnungen“ mit Impfung oder Test werden von vielen schon mit Freude aufgenommen. Andererseits steht das Regime aber auch unter erheblichem Druck. Diverse Friktionen in Regierung und Parteien zeigen das. Und dabei stehen die meisten sozialen „Verwerfungen“ noch bevor.

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