Schlagwort: Freie Linke

Bericht von der Kundgebung der Freien Linken NRW vor der Uniklinik Essen, 11.06.2021

von Aktiven der Freien Linken NRW

„Freie Impfentschei­dung – volle Grun­drechte für alle“ – unter diesem Mot­to demon­stri­erte die Freie Linke NRW am 11.06.2021 vor der Uniklinik Essen. Anlass waren Äußerun­gen des Klinikleit­ers Prof. Dr. Jochen A. Wern­er, der in einem Pod­cast (https://youtu.be/GqzJz6kjePA) ein Regel­w­erk (= Ein­schränkun­gen, Ver­bote und Strafen) für „Impfver­weiger­er“ gefordert hat.

Dage­gen lautete die Forderung der Freien Linken: Poli­tis­che Quar­an­täne und Demokratie-Nach­hil­fe für Grundrechteleugner!

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Heraus zum 1. Mai – Bericht von unserer Demo in Berlin-Lichtenberg

von Uwe, Bir­git & Bertram von der  Freien Linken Berlin

Aufrufende Grup­pen: Freie Linke Berlin, Berlin­er Kom­mu­nar­den, Free­dom Parade

Unter­stützer: Bünd­nis Wir sind Viele  (Quer­denken 30, Anwälte für Aufk­lärung, Stu­den­ten ste­hen auf, Karl­shorst ste­ht auf, Nicht ohne uns!, Straße­naufk­lärung Trep­tow, Mutig­mach­er e. V., Pan­Coro­nale Pick­nick­er, Freiheitsboten).

Unter dem Mot­to „Nein zum Kap­i­tal – Wider­stand glob­al. Linke gegen Coro­na Willkür!“

luden die Freie Linke Berlin und die Berlin­er Kom­mu­nar­den, unter Beteili­gung der Free­dom Parade mit Cap­tain Future, am 1. Mai nach Berlin-Licht­en­berg ein, um gemein­sam gegen die men­schen­feindlichen Coro­na-Maß­nah­men und die rein kap­i­tal­is­tisch ori­en­tierte Neuord­nung dieser Gesellschaft (Great Reset) zu demon­stri­eren. Diesem Aufruf fol­gend trafen sich zu Beginn, an diesem über­wiegend son­ni­gen Maifeiertag, um 12:00 Uhr etwa 200 Men­schen zu ein­er linken Demon­stra­tion gegen die Coro­na-Willkür. Im Laufe des Zuges wuchs die Menge dann auf ca. 500 Demon­stri­erende an und zog bis etwa 17:30 Uhr, mit ein­er guten Stunde Ver­spä­tung, durch den Licht­en­berg­er Kiez.

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Meinungsbildung und Entscheidungsfindung

von Sabine C.

Ein wichtiges The­ma in der jet­zi­gen Diskus­sion der Freien Linken ist die Frage danach, wie Entschei­dun­gen zus­tande kom­men. Diese Frage stellt sich in allen Organ­i­sa­tio­nen und Staat­en. Von basis­demokratis­chen Mod­ellen, in denen das Ziel ist, möglichst viele Men­schen, die in der jew­eili­gen Organ­i­sa­tion zusam­mengekom­men sind, an Abstim­mungen zu beteili­gen über repräsen­ta­tive Mod­elle, bei denen gewählte Vertreter abstim­men, bis zur autokratis­chen Entschei­dung, bei der die Entschei­dung von ein­er Per­son getrof­fen wird, gibt es viele Wege, diese Frage zu beantworten.

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Linke Solidarität mit mutigen Künstlern der Satire-Kampagne #allesdichtmachen!

Die Freie Linke sol­i­darisiert sich uneingeschränkt mit allen muti­gen Kün­stlern, die sich an der Satire-Kam­page #alles­dicht­machen beteiligt haben und beteili­gen wer­den und sich damit nicht zulet­zt selb­st mit den Opfern der bru­tal­en, kap­i­tal­is­tis­chen Coro­na-Poli­tik solidarisieren.

Kaum hat­ten über 50 mehr oder weniger bekan­nte Schaus­piel­er, darunter Jan-Joseph Liefers, Nad­ja Uhl, Ulrike Folk­erts und Heike Makatsch, sich öffentlich auf satirische Weise gegen die seit über einem Jahr währende Lock­down­poli­tik posi­tion­iert, tobte mehr als ein Shit­storm gegen die Kün­stler los. Man kann es als öffentliche Medi­enkam­pagne beze­ich­nen, mit der die Betrof­fe­nen jet­zt fer­tig gemacht wer­den. Von „verunglückt“ und „schäbig“ (Tagesspiegel) über „polemisch (NDR) bis hin zum Vor­wurf der Nähe zu „Nazis und Quer­denkern“ (Volksver­pet­zer), ja, sog­ar bis hin zu Aufrufen eines Berufsver­bots, ist alles dabei. Ver­mut­lich sind deshalb einige bere­its wieder abge­sprun­gen, andere sehen sich genötigt, sich in diversen Medi­en zu rechtfertigen.

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Ist die Freie Linke wirklich rechts?

von Jan Müller

Reak­tion auf die Kri­tik von zwei Anarchisten.

In diesem Artikel wird der Pod­cast der Rei­he Übertage 12 besprochen. Die bei­den Mach­er stellen sich nicht vor, son­dern beze­ich­nen sich selb­st als Anar­chis­ten. Dem wird im Artikel gefol­gt. Ob es sich bei den im Artikel erwäh­n­ten namen­losen Per­so­n­en tat­säch­lich um „Anar­chis­ten“ oder um reine Pro­pa­gan­dis­ten zur Spal­tung der Linken han­delt, kann nicht belegt wer­den. Es sollen keine Aus­sagen über die Weltan­schau­ung des Anar­chis­mus getrof­fen wer­den. In der Freien Linken sind Anar­chis­ten her­zlich willkom­men. Die hier geäußerten Ansicht­en geben nur die Mei­n­ung des Autors und nicht die Posi­tion der Freien Linken wieder.

Am Son­ntag, den 11. April 2021 erschien auf der Kom­merz­plat­tform Spo­ti­fy ein 45 Minuten lager Pod­cast von zwei unge­nan­nten Anar­chis­ten, in dem sie sich mit der Freien Linken auseinan­der­set­zen[1]. Ihre Kern­these lautet, dass die Freie Linke in Wirk­lichkeit nicht links, son­dern rechts sei. Was ist von ihren Argu­menten zu halten?

Kein Gründungskongress

Die bei­den unge­nan­nten Anar­chis­ten gehen von falschen Voraus­set­zun­gen aus, weshalb ihre Schlussfol­gerun­gen eben­falls fehler­haft sind. Sie behaupten, am 27. März 2021 an einem „Grün­dungskongress“ der Freien Linken teilgenom­men zu haben.

Ein solch­er Grün­dungskongress fand an diesem Tag aber nicht statt, son­dern die 1. Kon­ferenz der Anti-Lock­down-Linken. Am wirk­lichen Grün­dungskongress hät­ten die bei­den Anar­chis­ten aber nicht teil­nehmen kön­nen, denn die Freie Linke ver­ste­ht es inzwis­chen dur­chaus, sich gegen feindliche Infil­tra­tion zu schützen.

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Abschlusskommuniqué der 1. Konferenz der Anti-Lockdown-Linken vom 27. März 2021

Wir veröf­fentlichen hier das Abschlusskom­mu­niqué der 1. Kon­ferenz der Anti-Lock­down-Linken vom 27. März 2021. Auf diesen Text haben sich alle Anwe­senden aus Deutsch­land und Öster­re­ich geeinigt.

Das poli­tis­che Sys­tem der oft patri­ar­chal geprägten kap­i­tal­is­tis­chen Demokra­tien ist schon lange am Ende. Die neolib­erale Umgestal­tung dieser Gesellschaften erset­zt deren demokratis­che Ele­mente durch die zunehmende Mach­tausübung ein­er glob­alen, kap­i­tal­is­tis­chen Oli­garchie. Die Reichen wer­den reich­er und mächtiger, die Armen ärmer und poli­tisch ein­flus­slos­er. Inzwis­chen ist die demokratis­che und rechtsstaatliche Fas­sade gefall­en. Die fak­tis­chen Machtzen­tren agieren unver­hohlen autoritär, eine kaum noch zu kaschierende Dik­tatur zeich­net sich ab. Dass eine sta­tis­tisch nur begren­zt sig­nifikante Atemwegserkrankung Ursache dieser mas­siv­en weltweit­en Umwälzun­gen ist, scheint äußerst unwahrscheinlich.

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„Frühlingserwachen – Die Welt steht auf“ in Kassel am 20. März 2021 – Bericht

Ursprünglich war geplant, in einem Demon­stra­tionszug durch die Kas­sel­er Innen­stadt zu ziehen und anschließend eine Kundge­bung auf der Karl­swiese bei der Orangerie durchzuführen. Dabei kön­nten sich die Men­schen auch in den anschließen­den Karl­sauen, einem Park mit großen, alten Bäu­men aufhal­ten, wenn dies wegen Aufla­gen zum Abstand notwendig sein sollte. Ver­anstal­ter waren die Freien Bürg­er Kas­sel, genauer Jan, Ilhan und Sun­ny, die bish­er im lokalen Rah­men zahlre­iche Demon­stra­tio­nen gegen die Coro­na-Zwangs­maß­nah­men organ­isiert haben.

Absicht des Regimes ist es, weit­ere Demon­stra­tio­nen 2021 ganz zu ver­hin­dern und, wenn das nicht möglich ist, diese möglichst kleinzuhal­ten und unsicht­bar zu machen. Dementsprechend wurde die Demon­stra­tion Früh­lingserwachen von der Stadt zunächst ganz ver­boten. Dieses Ver­bot wurde vom Ver­wal­tungs­gericht Kas­sel am 17. März 2021 aufge­hoben, aber vom Ver­wal­tungs­gericht­shof Kas­sel, der höheren Instanz, am 19. März im Wesentlichen wieder einge­set­zt. Die Demon­stra­tion wurde voll­ständig ver­boten. Die Kundge­bung wurde nur auf dem Messegelände Schwa­nen­wiese erlaubt und die Anzahl der Teil­nehmer auf 5.000 beschränkt. Dieses Messegelände liegt im äußeren Stadt­ge­bi­et und ist deut­lich klein­er als die Karl­swiese. Aus Grün­den eines ange­blichen Infek­tion­ss­chutzes machte diese Ver­legung keinen Sinn, denn die Men­schen hät­ten sich auf der Karl­swiese viel bess­er verteilen und die willkür­lich ange­ord­neten Abstände bess­er ein­hal­ten können.

Demo

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Die Freie Linke zu Pädagogik im Ausnahmezustand

Die Gruppe Freie Linke Pädagogik über Pädagogik im Ausnahmezustand

Wir sind Linke unter­schiedlich­er Strö­mungen, die sich auf­grund der Zus­pitzung der glob­alen Entwick­lun­gen auf ver­schiede­nen Ebe­nen zusam­menge­fun­den haben, um gemein­sam für eine demokratis­che Zukun­ft in Frei­heit und Frieden und den Erhalt von Grund-und Men­schen­recht­en für alle Men­schen zu kämpfen.

Die Gruppe Freie Linke Päd­a­gogik ver­ste­ht sich als Teil der Bewe­gung, den die Ablehnung der demokratiefeindlichen Maß­nah­men, die in Deutsch­land wie auch weltweit zum vorge­blichen Schutz vor dem Coro­na-Virus ergrif­f­en wur­den, eint und dem der päd­a­gogis­che Blick darauf von beson­der­er Wichtigkeit ist. Kinder und Jugendliche sind und wer­den die Hauptlei­d­tra­gen­den der unter der Folie ein­er P(l)andemie erlasse­nen Beschränkun­gen und Maß­nah­men sein. Die durch Lock­downs, Schul- und Kitaschließun­gen sowie soziale Dis­tanz verur­sacht­en Bil­dungs­de­fizite, psy­chis­chen Störun­gen und gesund­heitlichen Schädi­gun­gen sind derzeit nicht abschätzbar und in ihren Langzeit­fol­gen möglicher­weise irrepara­bel oder nicht mehr ther­a­pier­bar. Mit jedem Tag Kita- oder Schulschließung klafft die Schere zwis­chen arm und reich weit­er auseinander.

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Offener Brief an Boris Reitschuster, einen alten Sozialdemokraten

Vorbe­merkung der Redak­tion: Der nach­fol­gende Brief an Boris Reitschus­ter muss selb­stver­ständlich nicht unbe­d­ingt für die Freie Linke in ihrer het­ero­ge­nen Gesamtheit stehen.

Sehr geehrter Herr Reitschuster,

ich bin Mit­glied der Freien Linken und war gestern auf der Demo in Berlin. Nach­dem ich Zuhause ankam, habe ich mir, wie viele andere auch, nochmal Ihre Auf­nah­men ange­se­hen, um einen Überblick über die gesamte Ver­anstal­tung zu bekom­men. Dabei ist mir aufge­fall­en, wie irri­tiert Sie waren, dass es neben der „Antifa“, welche die Gegen­de­mo stellte, weit­ere poli­tisch links ori­en­tierte Men­schen gibt, die sich diesem absur­den Treiben ent­ge­gen­stellen und Posi­tion beziehen. Viele von Ihnen sind eben­falls Antifaschis­ten und Antiglob­al­is­ten und beobacht­en mit Sorge die Entwick­lun­gen weltweit und in unserem Land. Dies ist der Grund, weshalb ich Ihnen als Pri­vat­men­sch schreibe.

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Freie Linke: Eine neue Chance?

von Hanns Graaf

Vorbe­merkung der Redak­tion: Gerne pub­lizieren wir Hanns Graafs Text als Gast- und Debat­ten­beitrag, zuerst erschienen auf https://aufruhrgebiet.de/, im Freien Funken und bedanken uns für die wohlwol­lende Kri­tik. Er drückt nicht unbe­d­ingt die Mei­n­ung der Redak­tion oder gar der FL aus,  Zwei Anmerkun­gen vorab:

1. Die FL dis­tanziert sich nicht von Quer­denken und der Demokratiebe­we­gung, son­dern respek­tiert deren uner­müdlichen Ein­satz für Grun­drechte und bürg­er­liche Frei­heit­en, während die Linke großteils kom­plett ver­sagt und geschlafen hat, hat die Demokratiebe­we­gung sich in die Bresche geschla­gen und somit auch indi­rekt die Inter­essen der Arbeit­erk­lasse vertei­digt. Die FL unter­schei­det sich von Quer­denken & Co, weil sie um die Falschheit des bürg­er­lichen und neolib­eralen Frei­heits­be­griffs weiß und für eine Welt frei von Aus­beu­tung und Kap­i­tal­is­mus ein­tritt, die pos­i­tive Ver­wirk­lichung von Frei­heit erst ermöglicht. Deshalb unter­schei­det sie sich vor allem hin­sichtlich ihres Insistierens auf sozialer Verbesserung der Lage der Lohn­ab­hängi­gen dieses Lan­des – also fast der gesamten Bevölkerung.

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