Schlagwort: Demonstration (Seite 1 von 2)

BERLIN IM SOMMER 21

von Jan Veil

Persönlicher Bericht über einige Demo-Aktivitäten in der ersten Augustwoche oder

Vom fühlbaren Abschmelzen noch existierender Grundrechte

31.07. | Nettelbeckplatz (Wedding) |

Direkt von der Autobahn kommend, treffe ich um ca. 19 Uhr auf dem dort stattfindenden ‚Marktplatz der Demokratie‘ ein, den verschiedene Gruppen, darunter die Partei ‚dieBasis‘, die ‚Freien Linken‘, die ‚Christen im Widerstand‘ und die ‚Berliner Kommunarden‘, gemeinsam veranstalten. Es herrscht recht entspannte Atmosphäre, Herr Schöning gibt gerade noch ein Interview, die Polizei hält sich, abgesehen von gelegentlichen Kontrollen Unmaskierter, im Hintergrund, und verschiedene Repräsentanten der beteiligten Organisationen, auch Menschen aus dem Publikum sowie Anselm Lenz, der gegen Ende eintrifft, kommen noch zu Wort – beste Speaker’s Corner-Tradition. Als ein auf der Erde gerade eingetroffener, vernunftbegabter Außerirdischer könnte man meinen: alles bestens mit dem Recht auf Versammlung und dem der freien Meinungsäußerung auf diesem Planeten – von den Leuten mit den seltsamen Gesichtslappen und der einen oder anderen Ingewahrsamnahme solcher, die keinen tragen, einmal abgesehen. Und selbstverständlich abgesehen von vielem, was, nicht nur diesen Erlebnisbericht betreffend, in den nächsten Tagen folgen sollte.

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Diverse Querdenken-Kundgebungen – ein Bericht der Freien Linken Aachen

von Christa, Jörg, Hubert, Wanda/ws 

Vorbemerkung der Redaktion: Dieser Bericht erschien zuerst in der Kritischen Zeitung Aachen (KRAZ) und wurde hier mit freundlicher Genehmigung und minimalen Anpassungen an die Standards des Freien Funken übernommen.

Am Samstag gab es diverse Querdenken-Kundgebungen in Aachen. Die Querdenken-Initiativen (QD) in NRW hatten mehrere Kundgebungen in Aachen unter dem Motto „NRW steht zusammen – Gemeinsam in Aachen friedlich für Freiheit und Demokratie“ angemeldet. Mit dabei waren die QD-Gruppen aus Bochum, Recklinghausen, Lüdenscheid, Aachen und dem Hochsauerlandkreis aber auch Teile der ,Freien Linken‘ aus NRW.

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Bericht von der Kundgebung der Freien Linken NRW vor der Uniklinik Essen, 11.06.2021

von Aktiven der Freien Linken NRW

„Freie Impfentscheidung – volle Grundrechte für alle“ – unter diesem Motto demonstrierte die Freie Linke NRW am 11.06.2021 vor der Uniklinik Essen. Anlass waren Äußerungen des Klinikleiters Prof. Dr. Jochen A. Werner, der in einem Podcast (https://youtu.be/GqzJz6kjePA) ein Regelwerk (= Einschränkungen, Verbote und Strafen) für „Impfverweigerer“ gefordert hat.

Dagegen lautete die Forderung der Freien Linken: Politische Quarantäne und Demokratie-Nachhilfe für Grundrechteleugner!

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Bericht von der Demo „Es reicht!“ am 15.5.2021 in Düsseldorf

von Aktiven der Freien Linken NRW

Der Tag bot gleich drei angemeldete Kundgebungen: um 14:00 Uhr konnte man sich im Hofgarten in der Nähe der Tonhalle auf einer großen Wiese legal versammeln. Später am Nachmittag dann vor dem Landtag, wo allerdings nur 100 Teilnehmer zugelassen waren, und am Abend gab es einen ausgiebigen Spaziergang durch Wohngebiete. Offizielle Veranstalter und Anmelder waren wieder QD 211 und 231.

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Heraus zum 1. Mai – Bericht von unserer Demo in Berlin-Lichtenberg

von Uwe, Birgit & Bertram von der  Freien Linken Berlin

Aufrufende Gruppen: Freie Linke Berlin, Berliner Kommunarden, Freedom Parade

Unterstützer: Bündnis Wir sind Viele  (Querdenken 30, Anwälte für Aufklärung, Studenten stehen auf, Karlshorst steht auf, Nicht ohne uns!, Straßenaufklärung Treptow, Mutigmacher e. V., PanCoronale Picknicker, Freiheits­boten).

Unter dem Motto „Nein zum Kapital – Widerstand global. Linke gegen Corona Willkür!“

luden die Freie Linke Berlin und die Berliner Kommunarden, unter Beteiligung der Freedom Parade mit Captain Future, am 1. Mai nach Berlin-Lichtenberg ein, um gemeinsam gegen die menschenfeindlichen Corona-Maßnahmen und die rein kapitalistisch orientierte Neuordnung dieser Gesellschaft (Great Reset) zu demonstrieren. Diesem Aufruf folgend trafen sich zu Beginn, an diesem überwiegend sonnigen Maifeiertag, um 12:00 Uhr etwa 200 Menschen zu einer linken Demonstration gegen die Corona-Willkür. Im Laufe des Zuges wuchs die Menge dann auf ca. 500 Demonstrierende an und zog bis etwa 17:30 Uhr, mit einer guten Stunde Verspätung, durch den Lichtenberger Kiez.

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Heraus zum 1. Mai in Berlin!

NEIN ZUM KAPITAL – WIDERSTAND GLOBAL!

LINKE GEGEN CORONA-WILLKÜR

 

Berlin

1. Mai 2021, 12:00 Uhr

Demonstration

Start & Ziel: Rathausstraße Lichtenberg (hinter dem Rathaus Lichtenberg)

Zugang von der Frankfurter Allee in die Rathausstraße

S- & U-Bhf. Frankfurter Allee

 

Die demokratische Widerstandsbewegung gegen die Corona-Maßnahmen hat die Krise des politischen Systems in allen seinen Ausprägungen deutlich gemacht. Unter dem Corona-Dogma werden die demokratischen Prinzipien dieser Gesellschaft ersetzt durch neoliberale und diktatorische Elemente der Machtsteigerung einer globalen, kapitalistischen Oligarchie. Die Reichen werden reicher und mächtiger, die Armen ärmer und politisch einflussloser. Die faktischen Machtzentren agieren unverhohlen autoritär und eine kaum noch zu kaschierende Diktatur zeichnet sich ab.

Wir fordern:

  • Stopp aller Notstandsmaßnahmen
  • Sofortige und uneingeschränkte globale Wiederherstellung sämtlicher Grund- und Menschenrechte
  • Uneingeschränktes Recht auf körperliche Unversehrtheit und Abschaffung jeglicher Gesundheitszwänge
  • Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung
  • Wissenschaftlich-interdisziplinär fundierte Überprüfung des Corona-Geschehens
  • Beendigung kulturloser, vereinsamender, entwürdigender, demütigender Zeiten
  • Weg mit dem Hygiene-Totalitarismus
  • Entprivatisierung von Daseinsfürsorge und Erhalt kommunaler Infrastruktur
  • Abschaffung bestehender Medienkonzentrationen und Verbot von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme auf die öffentlich-rechtlichen Medien
  • und vieles mehr!

FREIE LINKE  BERLIN

BERLINER KOMMUNARDEN


Hier der Aufruf als Druckvorlage zum verteilen und verbreiten:

 

„Wir sind viele“ – Demotour für Grundrechte und Menschlichkeit

Demobericht vom 10.04.2021 in Berlin-Spandau

von Uwe

Aufrufende Gruppen: Straßenaufklärung Treptow, Karlshorst steht auf, Berliner Kommunarden, Freedom Para­de, Anwälte für Aufklärung, Mutigmacher e. V., PanCoronale Picknicker, Querdenken 30, Freie Linke & Freiheits­boten

Wie so oft hatte auch an diesem Demosamstag das Wetter ein Einsehen mit den Teilnehme­rinnen und Teilnehmern. Trotz dunkler Wolken am Himmel blieb es trocken und es war nicht allzu kalt. Am 10. April sollte es ab halb drei mit flotter Musik (Captain Future) und gu­ter Laune durch Spandau gehen, einem Berliner Bezirk mit hohem Migrationsanteil und vie­len Menschen in prekären Lebensverhältnissen. Doch auch an diesem Tag war, wie so oft, die Polizei nicht wirklich auf eine gute Zusammenarbeit aus (bis auf wenige Ausnahmen), son­dern machte von Anfang an durch recht ruppige Attestkontrollen der Demonstrierenden klar, dass diese Demonstration nicht gewollt ist und möglichst vielfältig behindert, wenn nicht so­gar unterbunden werden soll.

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Gedanken und Berichte zur Demonstration in Tübingen am 10. April

Bericht einer Teilnehmerin an der Kundgebung am 10.04.21 in Tübingen

Unter dem Motto „Für unsere Kinder – lasst sie wieder Kinder sein“ fand am 10.4.2021 eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung in Tübingen statt, an der auch die Freie Linke teilnahm. Doch zunächst war es gar nicht so leicht, auf den Marktplatz zu gelangen. Denn die rote Fahne mit der Aufschrift „Freie Linke“ sorgte für Verwirrung. So vermutete die Polizei, dass wir zu den Gegendemonstranten gehören und ließ uns vorerst nicht auf den Demonstrationsplatz. Es waren zweifach Absperrungen eingerichtet worden. Nachdem es in Tübingen vor einigen Wochen zu Steinwürfen von Seite der Gegendemonstranten gekommen war, wollte die Polizei einen Sicherheitsabstand zu den Demonstrierenden ermöglichen. Erstmal herrschte vor allem Chaos. Da wir aufgrund der Fahne nicht zum Kundgebungsort durften, fanden wir uns plötzlich umgeben von Gegendemonstranten. Einige von ihnen waren aggressiv und schienen gewaltbereit. Sie forderten eine Person ohne Maske auf sich zu maskieren. Diese antwortete, dass sie keine Maske tragen könne. Es wurde „Maske an“ gebrüllt. Die Stimmung war geladen. Schließlich wurden wir doch noch durchgelassen.

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Offener Brief an Bischöfin Hofmann

von Marijke Jährling

Wir veröffentlichen hier einen offenen Brief der Sängerin, Schauspielerin und Autorin Marijke Jährling an Beate Hoffmann, die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Sie hatte im Vorfeld der Großdemonstration Frühlingserwachen in Kassel am 20. März 2021 diese Demonstration auf das scharfste verurteilt, wie aus einem Artikel der Welt hervorgeht: „Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Beate Hofmann, verurteilte die Ausschreitungen. ‚Freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut, für dessen Wahrung wir uns einsetzen. Aber ein Verhalten auf einer Demo, das Corona-Regeln nicht beachtet und mutwillig Ansteckungsrisiken in Kauf nimmt, ist kein sinnvoller Ausdruck der freien Meinungsäußerung, sondern höchst fahrlässig und verantwortungslos‘, so die Bischöfin. Die Missachtung der Corona-Regeln gefährde Menschenleben.“

Sehr geehrte Frau Bischöfin Hofmann,
da Sie offenbar nicht in Kassel Augenzeugin waren möchte ich Ihnen Szenen dieser Demo beschreiben. Ich war mit meinem Mann dort und bin ein Mensch, der für den Dialog ist.

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