Schlagwort: Corona-Impfung

Volle Solidarität mit italienischem Gesundheitspersonal – 45.000 droht Suspendierung!

Im let­zten Jahr waren sie noch die „Helden der Krise“ und wur­den beklatscht – jet­zt wird 45.000 Beschäfti­gen im ital­ienis­chen Gesund­heitswe­sen mit Sus­pendierung gedro­ht. Die Freie Linke stellt sich uneingeschränkt hin­ter die tausenden San­itä­terin­nen und San­itäter, Ärzte und Ärztin­nen, Pflegerin­nen und Pfleger, denen, weil sie nicht impfen gehen, mit harten Sank­tio­nen gedro­ht wird.

Seit Jahrzehn­ten lei­det das ital­ienis­che Gesund­heitssys­tem unter ein­er men­schen­ver­ach­t­en­den neolib­eralen Spar­poli­tik, seit 2008 noch mehr unter der Aus­ter­ität­spoli­tik der EU-Troi­ka. Getrof­fen hat das aber nicht die Bürokrat­en in Brüs­sel und Rom, son­dern die Beschäfti­gen im Gesund­heitswe­sen. Immer drama­tis­chere Arbeits­be­din­gun­gen waren die Folge. Diese Entwick­lung beschle­u­nigt sich seit 2020 noch weit­er, auf dem Rück­en der tausenden Pfleger und Sanitäter.

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Rosa-Luxemburg-Stiftung: #lassreden oder Hassreden?

von Jan Müller

Das Medi­um Com­put­er­spiel wird in let­zter Zeit immer häu­figer dazu genutzt, um ver­schiedene Men­schen­grup­pen gegeneinan­der aufzuhet­zen. So veröf­fentlichte die ARD im Herb­st 2020 das Com­put­er­spiel „Coro­na World“, wo eine Kranken­schwest­er auf ihrem Weg nach Hause Prep­per, Jog­ger, igno­rante Par­type­o­ple und „hochin­fek­tiöse kleine Kinder“ plattmachen, also töten muss, damit sie nicht vom Coro­na-Virus angesteckt wird.

Die ARD behauptete, das sei alles Satire. Man kann es aber genau­so gut als Killer­spiel sehen, das auch auf Kinder los­ge­lassen wird.

Im April 2021 hat sich auch die zur Linkspartei gehörende Rosa-Lux­em­burg-Stiftung im Medi­um Com­put­er­spiel ver­sucht. Im Spiel #lassre­den wer­den All­t­agssi­t­u­a­tio­nen nachgestellt. Die Heldin­nen und Helden sollen rechte „Ver­schwörungserzäh­lun­gen“ im Zusam­men­hang mit der Coro­n­a­pan­demie kontern.

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Freiheit UND Gerechtigkeit

Gemeinsam gegen die Folgen des Ausnahmezustands

Von Hannes Hofbauer

Wir wollen uns der Klassen­zusam­menset­zung ein­er Gesellschaft mit­ten im Coro­na-Wahn wid­men. Oder nen­nen wir es lieber etwas weniger polit-mar­tialisch der sozialen Struk­tur, die an vie­len Stellen auf­bricht und sich neu ord­net. In den unter­schiedlichen Betrof­fen­heit­en und Reak­tio­nen gegenüber den staatlichen Maß­nah­men zur Bekämp­fung eines Virus wird diese Neuord­nung deutlich.

Der Aus­nah­mezu­s­tand, in dem wir seit bald einem Jahr zu leben gezwun­gen wer­den, schei­det nicht nur die Geis­ter, son­dern weist zugle­ich auf neue soziale Brüche hin, die eine Zeit­en­wende mit sich bringt. Im anste­hen­den kyber­netis­chen Zeital­ter erweit­ert sich das Ver­hält­nis von Kap­i­tal und Arbeit um zusät­zliche aus­beut­bare men­schliche Fähigkeit­en und Erfahrun­gen, vor allem aber um die Aus­beu­tung des men­schlichen Kör­pers als solchem; damit wird die Klassen­zusam­menset­zung des Indus­triezeital­ters, die die Men­schen (in den Zen­tral­räu­men) seit mehr als 200 Jahren sozial schichtet, his­torisch. Neue Leit­sek­toren schaf­fen neue Ausbeutungsstrukturen.

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Die Freie Linke zur Corona-Impfkampagne

Impfungen nur freiwillig! 

Keine Form von Zwang,

keine digitale Kontrolle!

 

„Die Pan­demie endet erst, wenn alle Men­schen auf der Welt geimpft sind!“ Aus­sagen wie diese hört man seit Beginn der Coro­na-Krise im Früh­jahr 2020 von densel­ben Staatschefs, Konz­er­nen, Think Tanks, Oli­garchen und der EU-Kom­mis­sion, die jet­zt auch zunehmend Fak­ten dahinge­hend schaf­fen. Die Botschaft ist klar: So etwas wie „Nor­mal­ität“, ins­beson­dere bei der Wahrnehmung von Grund- und Frei­heit­srecht­en, soll es möglicher­weise erst wieder geben, wenn alle Men­schen auf der Welt geimpft wurden.

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Erfahrungsbericht einer Krankenschwester in der Psychiatrie

von I.S.

Ich bin Kranken­schwest­er und arbeite seit 5 Jahren in ein­er psy­chi­a­trischen Klinik auf ein­er Sta­tion für Abhängigkeit­serkrankun­gen. Unsere Sta­tion wurde im Früh­jahr 2020 zur soge­nan­nten „Pan­demie-Sta­tion“ umge­wan­delt. Das heißt, zu uns kom­men coro­na-pos­i­tiv-getestete psy­chi­a­trisch Erkrank­te und solche mit unklarem Covid-Sta­tus. Let­ztere wer­den PCR-getestet und bei neg­a­tivem Ergeb­nis auf andere Sta­tio­nen im Haus ver­legt. Unsere Sta­tion ist geschlossen, das heißt, die Patien­ten kön­nen nicht ein­fach hinein und hin­aus wie sie möcht­en. Wir bekom­men akut Erkrank­te, die dann manch­mal nicht ori­en­tiert sind (nicht wis­sen was los ist), aggres­siv, nicht absprachefähig, oder auch Demente. Wir hat­ten bis zum Herb­st keinen einzi­gen coro­n­a­pos­i­tiv­en Patien­ten. Dann hin und wieder, ein bis max­i­mal vier Patien­ten. Unsere Klinik begann Ende des Jahres, coro­n­a­pos­i­tive Patien­ten von anderen Kliniken zu übernehmen, was an der Bele­gungszahl allerd­ings nichts änderte. Die aller­meis­ten ohne Symp­tome. Oft bestand nicht ein­mal ein wirk­lich­es psy­chi­a­trisches Anliegen. Eine Pati­entin zum Beispiel mit diag­nos­tiziert­er begin­nen­der Demenz, noch sehr gut beieinan­der, die hätte auch ohne Weit­eres nach Hause gekon­nt. Ich hat­te und habe den Ein­druck, die Klinik braucht Coro­na-Patien­ten. Unser Labor erfasst seit Ende let­zten Jahres auch den ct-Wert zum PCR-Test. Ab einem ct-Wert von 30 aufwärts kann man ja eigentlich kaum mehr von „pos­i­tiv“ reden. Einige Zeit lang gab es keine Patien­ten mit mehr als 35, jet­zt gilt ein Patient mit einem ct-Wert von 38 noch als schwach positiv.

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