Schlagwort: Christian Drosten

Hammer and Dance 3.0

oder der nächste dunkle Winter (Dark Winter) kommt bestimmt!

von Uwe Moldenhauer

 

Vorgeschichte

Nach den Mel­dun­gen zum Aus­bruch eines Coro­n­avirus in Chi­na kam es im Früh­jahr 2020 in ganz Europa zu ersten ein­schränk­enden Maß­nah­men. Der Kul­tur- und Sport­bere­ich wurde lahm gelegt, etwas später fol­gte der Einzel­han­del, auch Kitas und Schulen wur­den geschlossen, es kam zu Gren­zschließun­gen und manche Län­der ver­hängten drastis­che Aus­gangsper­ren. Die meis­ten Län­der der Welt befan­den sich in der ersten Hoch­phase (the Ham­mer) der soge­nan­nten Pan­demie und ver­sucht­en verge­blich, das Inzi­denz insze­nierte Aus­bruchs­geschehen mit Hil­fe unter­schiedlich­er Maß­nah­men in den Griff zu bekommen.

Erst mit Beginn des Som­mers 2020 wur­den Ein­schränkun­gen nach und nach wieder zurückgenom­men, gren­züber­schre­i­t­en­der Urlaub war möglich, Schulen und Kitas waren wieder offen und in Berlin demon­stri­erten an zwei August­woch­enen­den mehr als eine Mil­lion Men­schen. Damals lauteten die Schlagzeilen z. B. noch: „einen zweit­en Lock­down wird es nicht geben“, „Schulen und Kindertagesstät­ten wer­den offen bleiben“ oder „Aus­gangssper­ren wer­den nicht nötig sein“. Doch diese kurze Erhol­ungsphase (the Dance) war nicht von langer Dauer und die Zusagen und Prophezeiun­gen aus dem Som­mer 2020 bestätigten sich nicht, son­dern genau das Gegen­teil trat ein. Jet­zt lautete das neue Mot­to flat­ten the curve und nach der zweit­en fol­gte eine dritte Welle. Begrün­dung genug, erneut gegen die Bevölkerung noch schär­fere Restrik­tio­nen und Ver­bote zu verhängen.

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Angst und Machtmissbrauch in Zeiten von Corona

von Matthias Klingenmeyer

Seit dem die Bun­desregierung im März 2020 den ersten Lock­down beschlossen hat, ist das Land nicht mehr wie vorher. Die Men­schen haben Angst. Entwed­er davor, sich mit dem neuen Coro­n­avirus Sars-CoV­‑2 ansteck­en zu kön­nen oder vor ein­er Regierung, welche diese Krise dazu miss­braucht, um die Frei­heit der Bürg­er dauer­haft einzuschränken. Bei­de Äng­ste sind nachvol­lziehbar. Das Virus ist real und stellt für einen Teil der Bevölkerung eine ern­stzunehmende Gefahr dar. Alte Men­schen und/oder solche mit schw­eren Vor­erkrankun­gen sind die Haup­trisiko­gruppe. Was es daher braucht sind vernün­ftige Schutzkonzepte für die Altenpflege­heime und Kranken­häuser unter Ein­beziehung der Bewohner­In­nen bzw. Pati­entIn­nen. In Folge der soge­nan­nten Coro­na-Krise wur­den jedoch Maß­nah­men getrof­fen, welche aus medi­zinis­ch­er Sicht anzuzweifeln und deshalb nicht mehr akzept­abel sind. Unzweifel­haft ste­ht fest, dass wir mit den Coro­na-Maß­nah­men Ein­griffe in die Grund- und Frei­heit­srechte erleben, wie es seit der Geschichte der Bun­desre­pub­lik ein­ma­lig ist. Das Infek­tion­ss­chutzge­setz ste­ht aber nicht über dem Grundge­setz. Auch im Kampf gegen die Aus­bre­itung eines Virus muss ein aus­ge­wo­genes Ver­hält­nis zum Schutz der All­ge­mein­bevölkerung unter der Wahrung der Grund- und Frei­heit­srechte bestehen.

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Gebildete Sklaven. Wissenschaft in Zeiten des Autoritären

von G. G. Plethon

„Der Hunger geht um in Deutsch­land. Pro­fes­soren beweisen, dass Kleie densel­ben Nährw­ert habe wie Mehl, sac­cha­ringesüßte Marme­lade bekömm­lich­er sei als But­ter, Kartof­felkraut den Ner­ven zuträglich­er und so gut schmecke wie Tabak. Die Lehren der Pro­fes­soren drin­gen nicht bis zum Magen, der antwortet dem Unsinn auf seine Weise, die Men­schen ver­fall­en, erkranken, verzweifeln.“ (Ernst Toller: Eine Jugend in Deutsch­land. Gesam­melte Werke Bd. 4 (Hanser Ver­lag 1978), S. 103 über die Hungerzeit im 1. Weltkrieg)

Heute kön­nte man Tollers Worte fol­gen­der­maßen umschreiben: Die Depres­sion geht um in Deutsch­land. Pro­fes­soren beweisen, dass die Maske ein Sym­bol der Frei­heit sei, Lock­downs und Polizeige­walt der Wirtschaft­sleis­tung zuträglich­er als Ver­ant­wor­tung, dass ein exper­i­menteller gen­tech­nis­ch­er Ein­griff, genan­nt Imp­fung, mit ungewöhn­lich vie­len Todes­fällen in direk­ter zeitlich­er Nähe, verträglich­er sei als eine Krankheit, die über 99 % der Erkrank­ten über­leben. Die Lehren der Pro­fes­soren drin­gen nicht bis zum Gehirn, das antwortet dem Unsinn auf seine Weise, die Men­schen ver­fall­en, ver­ar­men, verzweifeln.

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Nachlese vom Schweigemarsch am 22.11.20 in Berlin – eine albtraumhafte Realsatire

Vorbe­merkung der Redak­tion: Dieser Text erschien am 22.11.2020 im Com­mu­ni­ty-Blog der Wochen­zeitung der Fre­itag. Was im Herb­st let­zten Jahres zu beobacht­en war, blieb lei­der kein Einzelfall – der­lei argu­men­ta­tion­sleere Angriffe, pauschale Dif­famierun­gen und aggres­sive Diskursver­weigerung seit­ens ein­er kniefäl­li­gen Linken, der jegliche Analyse- und Dif­feren­zierungs­fähigkeit abhan­den gekom­men scheint, sind auch heute noch an der Tage­sor­d­nung. Der Artikel hat lei­der nichts von sein­er Aktu­al­ität einge­büßt und wird dem Freien Funken deshalb zur Zweit­pub­lika­tion zur Ver­fü­gung gestellt. Der Autor schwang früher in einem linken Zen­trum den Kochlöf­fel. Als His­torik­er forschte und pub­lizierte er u. a. zum NS vor 1933 und pro­le­tarischen Milieus, war an einem Erin­nerung­spro­jekt zu deportierten Jüdin­nen und Juden beteiligt und betrieb biographis­che Recherchen für die Stolper­stein-Ini­tia­tive. Zulet­zt saß er in ein­er Kom­mis­sion zur Umbe­nen­nung ein­er Straße, die den Namen eines deutschen Kolo­nial­is­ten trug.

Coro­na-Demos – Wenn die Antifa die Putztruppe für autoritäre Dekre­tregier­er macht und alles nieder­brüllt, was nach Kri­tik riecht, sei es auch noch so notwendig und angemessen.

Man soll seine Ein­drücke von Erlebten ja zu Papi­er brin­gen, solange sie noch frisch sind – und genau das tue ich jet­zt, wo mir der Unglaube und die Fas­sungslosigkeit über das, was ich ger­ade erleben musste, noch in den Gliedern sitzt.

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