Schlagwort: Christian Drosten

Zur Beschlussfassung der Verschärfung der Corona-Maßnahmen – Offener Brief an Politik und Medien

von Markus Stockhausen und Jan Veil

Am 18. November kommt es zu erheblichen Verschärfungen in Sachen Pandemie-Bekämpfung, in deren Zuge – nur ein Beispiel – vielen abhängig Beschäftigten mittelfristig nurmehr die Wahl bleibt, ihre Arbeit zu verlieren oder sich Substanzen injizieren zu lassen, die dunkle Schatten vorauswerfen.

Die politisch-mediale Methode hierbei bleibt stets die gleiche: Mit steigenden Test-Positiven-Zahlen wird wochenlang des gut-, weil staats- und massenmediengläubigen Deutschen eh schon stark belastetes Gemüt Schrittchen für Schritt weiter präpariert, um das durchzusetzen, was Esoteriker, ‚Rechtsoffene‘ und anderweitig Verwirrte bereits seit langem vorweggenommen haben: Wieder rutschen wir ein gut‘ Stück weiter hinein, in die Zwei-, Drei- oder vielleicht auch Mehr-‚Gesundheits‘-Klassengesellschaft.

Dabei gründet diese Politik nach wie vor in erster Linie auf dem nicht validen PCR-Test. Denn der ist auf ein Virus ausgelegt, das nicht auf der Genomsequenzierung eines realen, (nämlich bis heute nicht) isolierten Erregers basiert, sondern auf einem zu großen Teilen mithilfe von Computermodellen und -programmen konstruierten Bauplan eines Virus. Hierbei fanden künstlich eingefügte Sequenzierungsabschnitte Verwendung, die ebenfalls mitnichten von Proben jener Patienten stammen, die man nur kurze Zeit später offiziell als SARS-CoV-2-Fälle bezeichnete (1, 2).

Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass nicht nur andere der zahlreichen Corona-Virusarten, sondern auch ganz normale Grippeerreger wir Influenzaviren – zumal mit Ct-Werten, die oft weit über 25 liegen und daher eine nur unbedenkliche sowie nicht infektiöse Virenlast anzeigen – entscheidend zur Höhe der falsch positiven Testergebnisse beitragen. Doch genau diese Zahlen sind es, die von einer politisierten Wissenschaft, von der Politik und fast allen Leitmedien weitgehend unreflektiert und inflationär in die Erzeugung eines kontinuierlichen Hysterielevels ‚umgesetzt‘ werden, welches eine ’schlüssige‘ Rechtfertigung des immer weiteren Abbaus demokratischer Rechte gegenüber weiten Bevölkerungsteilen erst ermöglicht.

 

(1) The New England Journal of Medicine [NEJM] | Brief Report: A Novel Coronavirus from Patients with Pneumonia in China, 2019

https://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMoa2001017?articleTools=true

(2) Magdeburger Friedensfestival 2021: Vortrag Jan Veil: Faktencheck wesentlicher Vorbedingungen der Corona-Krise (auch Herr Spahn, Herr Drosten und Frau Merkel kommen hier zu Wort) [Anmerkung der Redaktion: Das Video ist auch auf dem Youtube Kanal der Freien Linken zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=-0ZI11hwNkQ&t=31]

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Hammer and Dance 3.0

oder der nächste dunkle Winter (Dark Winter) kommt bestimmt!

von Uwe Moldenhauer

 

Vorgeschichte

Nach den Meldungen zum Ausbruch eines Coronavirus in China kam es im Frühjahr 2020 in ganz Europa zu ersten einschränkenden Maßnahmen. Der Kultur- und Sportbereich wurde lahm gelegt, etwas später folgte der Einzelhandel, auch Kitas und Schulen wurden geschlossen, es kam zu Grenzschließungen und manche Länder verhängten drastische Ausgangsperren. Die meisten Länder der Welt befanden sich in der ersten Hochphase (the Hammer) der sogenannten Pandemie und versuchten vergeblich, das Inzidenz inszenierte Ausbruchsgeschehen mit Hilfe unterschiedlicher Maßnahmen in den Griff zu bekommen.

Erst mit Beginn des Sommers 2020 wurden Einschränkungen nach und nach wieder zurückgenommen, grenzüberschreitender Urlaub war möglich, Schulen und Kitas waren wieder offen und in Berlin demonstrierten an zwei Augustwochenenden mehr als eine Million Menschen. Damals lauteten die Schlagzeilen z. B. noch: „einen zweiten Lockdown wird es nicht geben“, „Schulen und Kindertagesstätten werden offen bleiben“ oder „Ausgangssperren werden nicht nötig sein“. Doch diese kurze Erholungsphase (the Dance) war nicht von langer Dauer und die Zusagen und Prophezeiungen aus dem Sommer 2020 bestätigten sich nicht, sondern genau das Gegenteil trat ein. Jetzt lautete das neue Motto flatten the curve und nach der zweiten folgte eine dritte Welle. Begründung genug, erneut gegen die Bevölkerung noch schärfere Restriktionen und Verbote zu verhängen.

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Angst und Machtmissbrauch in Zeiten von Corona

von Matthias Klingenmeyer

Seit dem die Bundesregierung im März 2020 den ersten Lockdown beschlossen hat, ist das Land nicht mehr wie vorher. Die Menschen haben Angst. Entweder davor, sich mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 anstecken zu können oder vor einer Regierung, welche diese Krise dazu missbraucht, um die Freiheit der Bürger dauerhaft einzuschränken. Beide Ängste sind nachvollziehbar. Das Virus ist real und stellt für einen Teil der Bevölkerung eine ernstzunehmende Gefahr dar. Alte Menschen und/oder solche mit schweren Vorerkrankungen sind die Hauptrisikogruppe. Was es daher braucht sind vernünftige Schutzkonzepte für die Altenpflegeheime und Krankenhäuser unter Einbeziehung der BewohnerInnen bzw. PatientInnen. In Folge der sogenannten Corona-Krise wurden jedoch Maßnahmen getroffen, welche aus medizinischer Sicht anzuzweifeln und deshalb nicht mehr akzeptabel sind. Unzweifelhaft steht fest, dass wir mit den Corona-Maßnahmen Eingriffe in die Grund- und Freiheitsrechte erleben, wie es seit der Geschichte der Bundesrepublik einmalig ist. Das Infektionsschutzgesetz steht aber nicht über dem Grundgesetz. Auch im Kampf gegen die Ausbreitung eines Virus muss ein ausgewogenes Verhältnis zum Schutz der Allgemeinbevölkerung unter der Wahrung der Grund- und Freiheitsrechte bestehen.

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Gebildete Sklaven. Wissenschaft in Zeiten des Autoritären

von G. G. Plethon

„Der Hunger geht um in Deutschland. Professoren beweisen, dass Kleie denselben Nährwert habe wie Mehl, saccharingesüßte Marmelade bekömmlicher sei als Butter, Kartoffelkraut den Nerven zuträglicher und so gut schmecke wie Tabak. Die Lehren der Professoren dringen nicht bis zum Magen, der antwortet dem Unsinn auf seine Weise, die Menschen verfallen, erkranken, verzweifeln.“ (Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Gesammelte Werke Bd. 4 (Hanser Verlag 1978), S. 103 über die Hungerzeit im 1. Weltkrieg)

Heute könnte man Tollers Worte folgendermaßen umschreiben: Die Depression geht um in Deutschland. Professoren beweisen, dass die Maske ein Symbol der Freiheit sei, Lockdowns und Polizeigewalt der Wirtschaftsleistung zuträglicher als Verantwortung, dass ein experimenteller gentechnischer Eingriff, genannt Impfung, mit ungewöhnlich vielen Todesfällen in direkter zeitlicher Nähe, verträglicher sei als eine Krankheit, die über 99 % der Erkrankten überleben. Die Lehren der Professoren dringen nicht bis zum Gehirn, das antwortet dem Unsinn auf seine Weise, die Menschen verfallen, verarmen, verzweifeln.

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Nachlese vom Schweigemarsch am 22.11.20 in Berlin – eine albtraumhafte Realsatire

Vorbemerkung der Redaktion: Dieser Text erschien am 22.11.2020 im Community-Blog der Wochenzeitung der Freitag. Was im Herbst letzten Jahres zu beobachten war, blieb leider kein Einzelfall – derlei argumentationsleere Angriffe, pauschale Diffamierungen und aggressive Diskursverweigerung seitens einer kniefälligen Linken, der jegliche Analyse- und Differenzierungsfähigkeit abhanden gekommen scheint, sind auch heute noch an der Tagesordnung. Der Artikel hat leider nichts von seiner Aktualität eingebüßt und wird dem Freien Funken deshalb zur Zweitpublikation zur Verfügung gestellt. Der Autor schwang früher in einem linken Zentrum den Kochlöffel. Als Historiker forschte und publizierte er u. a. zum NS vor 1933 und proletarischen Milieus, war an einem Erinnerungsprojekt zu deportierten Jüdinnen und Juden beteiligt und betrieb biographische Recherchen für die Stolperstein-Initiative. Zuletzt saß er in einer Kommission zur Umbenennung einer Straße, die den Namen eines deutschen Kolonialisten trug.

Corona-Demos – Wenn die Antifa die Putztruppe für autoritäre Dekretregierer macht und alles niederbrüllt, was nach Kritik riecht, sei es auch noch so notwendig und angemessen.

Man soll seine Eindrücke von Erlebten ja zu Papier bringen, solange sie noch frisch sind – und genau das tue ich jetzt, wo mir der Unglaube und die Fassungslosigkeit über das, was ich gerade erleben musste, noch in den Gliedern sitzt.

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