Schlagwort: Berlin

BERLIN IM SOMMER 21

von Jan Veil

Persönlicher Bericht über einige Demo-Aktivitäten in der ersten Augustwoche oder

Vom fühlbaren Abschmelzen noch existierender Grundrechte

31.07. | Nettelbeckplatz (Wedding) |

Direkt von der Autobahn kommend, treffe ich um ca. 19 Uhr auf dem dort stattfindenden ‚Marktplatz der Demokratie‘ ein, den verschiedene Gruppen, darunter die Partei ‚dieBasis‘, die ‚Freien Linken‘, die ‚Christen im Widerstand‘ und die ‚Berliner Kommunarden‘, gemeinsam veranstalten. Es herrscht recht entspannte Atmosphäre, Herr Schöning gibt gerade noch ein Interview, die Polizei hält sich, abgesehen von gelegentlichen Kontrollen Unmaskierter, im Hintergrund, und verschiedene Repräsentanten der beteiligten Organisationen, auch Menschen aus dem Publikum sowie Anselm Lenz, der gegen Ende eintrifft, kommen noch zu Wort – beste Speaker’s Corner-Tradition. Als ein auf der Erde gerade eingetroffener, vernunftbegabter Außerirdischer könnte man meinen: alles bestens mit dem Recht auf Versammlung und dem der freien Meinungsäußerung auf diesem Planeten – von den Leuten mit den seltsamen Gesichtslappen und der einen oder anderen Ingewahrsamnahme solcher, die keinen tragen, einmal abgesehen. Und selbstverständlich abgesehen von vielem, was, nicht nur diesen Erlebnisbericht betreffend, in den nächsten Tagen folgen sollte.

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Heraus zum 1. Mai – Bericht von unserer Demo in Berlin-Lichtenberg

von Uwe, Birgit & Bertram von der  Freien Linken Berlin

Aufrufende Gruppen: Freie Linke Berlin, Berliner Kommunarden, Freedom Parade

Unterstützer: Bündnis Wir sind Viele  (Querdenken 30, Anwälte für Aufklärung, Studenten stehen auf, Karlshorst steht auf, Nicht ohne uns!, Straßenaufklärung Treptow, Mutigmacher e. V., PanCoronale Picknicker, Freiheits­boten).

Unter dem Motto „Nein zum Kapital – Widerstand global. Linke gegen Corona Willkür!“

luden die Freie Linke Berlin und die Berliner Kommunarden, unter Beteiligung der Freedom Parade mit Captain Future, am 1. Mai nach Berlin-Lichtenberg ein, um gemeinsam gegen die menschenfeindlichen Corona-Maßnahmen und die rein kapitalistisch orientierte Neuordnung dieser Gesellschaft (Great Reset) zu demonstrieren. Diesem Aufruf folgend trafen sich zu Beginn, an diesem überwiegend sonnigen Maifeiertag, um 12:00 Uhr etwa 200 Menschen zu einer linken Demonstration gegen die Corona-Willkür. Im Laufe des Zuges wuchs die Menge dann auf ca. 500 Demonstrierende an und zog bis etwa 17:30 Uhr, mit einer guten Stunde Verspätung, durch den Lichtenberger Kiez.

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Heraus zum 1. Mai in Berlin!

NEIN ZUM KAPITAL – WIDERSTAND GLOBAL!

LINKE GEGEN CORONA-WILLKÜR

 

Berlin

1. Mai 2021, 12:00 Uhr

Demonstration

Start & Ziel: Rathausstraße Lichtenberg (hinter dem Rathaus Lichtenberg)

Zugang von der Frankfurter Allee in die Rathausstraße

S- & U-Bhf. Frankfurter Allee

 

Die demokratische Widerstandsbewegung gegen die Corona-Maßnahmen hat die Krise des politischen Systems in allen seinen Ausprägungen deutlich gemacht. Unter dem Corona-Dogma werden die demokratischen Prinzipien dieser Gesellschaft ersetzt durch neoliberale und diktatorische Elemente der Machtsteigerung einer globalen, kapitalistischen Oligarchie. Die Reichen werden reicher und mächtiger, die Armen ärmer und politisch einflussloser. Die faktischen Machtzentren agieren unverhohlen autoritär und eine kaum noch zu kaschierende Diktatur zeichnet sich ab.

Wir fordern:

  • Stopp aller Notstandsmaßnahmen
  • Sofortige und uneingeschränkte globale Wiederherstellung sämtlicher Grund- und Menschenrechte
  • Uneingeschränktes Recht auf körperliche Unversehrtheit und Abschaffung jeglicher Gesundheitszwänge
  • Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung
  • Wissenschaftlich-interdisziplinär fundierte Überprüfung des Corona-Geschehens
  • Beendigung kulturloser, vereinsamender, entwürdigender, demütigender Zeiten
  • Weg mit dem Hygiene-Totalitarismus
  • Entprivatisierung von Daseinsfürsorge und Erhalt kommunaler Infrastruktur
  • Abschaffung bestehender Medienkonzentrationen und Verbot von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme auf die öffentlich-rechtlichen Medien
  • und vieles mehr!

FREIE LINKE  BERLIN

BERLINER KOMMUNARDEN


Hier der Aufruf als Druckvorlage zum verteilen und verbreiten:

 

„Wir sind viele“ – Demotour für Grundrechte und Menschlichkeit

Demobericht vom 10.04.2021 in Berlin-Spandau

von Uwe

Aufrufende Gruppen: Straßenaufklärung Treptow, Karlshorst steht auf, Berliner Kommunarden, Freedom Para­de, Anwälte für Aufklärung, Mutigmacher e. V., PanCoronale Picknicker, Querdenken 30, Freie Linke & Freiheits­boten

Wie so oft hatte auch an diesem Demosamstag das Wetter ein Einsehen mit den Teilnehme­rinnen und Teilnehmern. Trotz dunkler Wolken am Himmel blieb es trocken und es war nicht allzu kalt. Am 10. April sollte es ab halb drei mit flotter Musik (Captain Future) und gu­ter Laune durch Spandau gehen, einem Berliner Bezirk mit hohem Migrationsanteil und vie­len Menschen in prekären Lebensverhältnissen. Doch auch an diesem Tag war, wie so oft, die Polizei nicht wirklich auf eine gute Zusammenarbeit aus (bis auf wenige Ausnahmen), son­dern machte von Anfang an durch recht ruppige Attestkontrollen der Demonstrierenden klar, dass diese Demonstration nicht gewollt ist und möglichst vielfältig behindert, wenn nicht so­gar unterbunden werden soll.

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KenFM soll endgültig abgeklemmt werden

von Jan Müller

Bekanntlich wurde das Portal KenFM bereits von Youtube zensiert. Angesichts der massiven Hetze von Politikern gegen „Verschwörungsmystiker“, „Covidioten“ etc. darf man davon ausgehen, dass das nicht ohne staatliches Einverständnis geschah.

Allein dieser empörende Fall offener politischer Zensur dürfte KenFM sehr viel Reichweite gekostet haben. Vorerst kann Ken Jebsen seine Videos aber immer noch auf eigenen Servern anbieten, wenn sie auch deutlich schwerer zu finden sind. Denn auch die Suchalgorithmen von Google und Co. sind schon längst manipuliert worden, um Dissens unsichtbar zu machen.

Aber auch das reicht dem Regime noch nicht. Es nimmt jetzt direkt Kurs darauf, KenFM vollständig abzuklemmen. Handhabe bietet der 2020 geänderte Medienstaatsvertrag. Diese Änderung, die sonst ein Politikum allerersten Ranges gewesen wäre, ging im Lärmen der „Pandemie“ völlig unter. Der Medienstaatsvertrag ermöglicht jetzt die „Regulierung“ also im Extremfall die Schließung von redaktionellen Internetangeboten.

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