Schlagwort: „Antifa“

Diverse Querdenken-Kundgebungen – ein Bericht der Freien Linken Aachen

von Christa, Jörg, Hubert, Wanda/ws 

Vorbe­merkung der Redak­tion: Dieser Bericht erschien zuerst in der Kri­tis­chen Zeitung Aachen (KRAZ) und wurde hier mit fre­undlich­er Genehmi­gung und min­i­malen Anpas­sun­gen an die Stan­dards des Freien Funken übernommen.

Am Sam­stag gab es diverse Quer­denken-Kundge­bun­gen in Aachen. Die Quer­denken-Ini­tia­tiv­en (QD) in NRW hat­ten mehrere Kundge­bun­gen in Aachen unter dem Mot­to „NRW ste­ht zusam­men – Gemein­sam in Aachen friedlich für Frei­heit und Demokratie“ angemeldet. Mit dabei waren die QD-Grup­pen aus Bochum, Reck­ling­hausen, Lüden­scheid, Aachen und dem Hochsauer­land­kreis aber auch Teile der ‚Freien Linken’ aus NRW.

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Warum hat die Linke in der Coronakrise versagt?

von Jan Müller

Inhaltsverze­ich­nis

  1. Die bun­des­deutsche Linke bis 1989
  2. Die kon­ter­rev­o­lu­tionäre Offensive
  3. Das Epochen­jahr 1989 und der Nieder­gang der Linken
  4. Die neuen Biedermenschen
  5. Warum hat die Linke bei Coro­na versagt?
  6. Was tun?
  7. Ver­wen­dete Lit­er­atur und Filme

Vorwort

Um Frage zu beant­worten, warum die bun­des­deutsche Linke in Coro­na-Krise zum großen Teil ver­sagt hat, muss zunächst gek­lärt wer­den, was die Linke eigentlich ist. Das geht nur durch einen Blick in die Geschichte. Als Ver­sagen wird hier die nahezu flächen­deck­ende Zus­tim­mung der Linken zu den Coro­na-Zwangs­maß­nah­men ver­standen, die auf die Etablierung ein­er Dik­tatur der aggres­sivsten Teile des glob­alen Monopolka­p­i­tals hinauslaufen.

Der fol­gende Artikel kann als Fort­set­zung des The­sen­pa­piers „Dark Win­ter“ ver­standen werden.

Dieser Debat­ten­beitrag gibt nicht unbe­d­ingt die Posi­tion der Freien Linken wieder, son­dern nur die Mei­n­ung des Autors.

1. Die bundesdeutsche Linke bis 1989

In den Stän­de­v­er­samm­lun­gen der frühen Neuzeit saßen Adel und Klerus rechts vom König auf der bevorzugten Seite, das Bürg­er­tum links vom König. Daraus ergab sich die Bedeu­tung, dass die Rechte Priv­i­legien der Geburt oder des Besitzes vertei­digt, die Linke dage­gen diese infrage stellte und eine mehr egal­itäre Gesellschaft anstrebt.

Als das Bürg­er­tum an die Macht kam, wurde es selb­st kon­ser­v­a­tiv. Die Linke war in Deutsch­land nach 1871 weit­ge­hend mit der Arbeit­er­be­we­gung iden­tisch. In der Weimar­er Repub­lik standen sich hier die Kom­mu­nis­ten, die eine soziale Rev­o­lu­tion befür­worteten und die Sozialdemokrat­en, die ange­blich den Kap­i­tal­is­mus durch Refor­men über­winden woll­ten, gegenüber.

Im Faschis­mus wur­den die Organ­i­sa­tio­nen der Linken ver­nichtet. Nach dessen Nieder­ringung über­nahm in der sow­jetis­chen Besatzungszone bzw. der DDR die aus Kom­mu­nis­ten und Sozialdemokrat­en gebildete SED die Macht. In der BRD wurde die KPD 1956 ver­boten und Kom­mu­nis­ten zu 10.000den eingek­erk­ert, häu­fig von den gle­ichen Richtern, die sie bere­its im Faschis­mus verurteilt hatten.

Die SPD gab 1959 im Godes­berg­er Pro­gramm ihren Anspruch auf, den Kap­i­tal­is­mus durch Refor­men über­winden zu wollen und akzep­tierte diese Pro­duk­tion­sweise voll­ständig. Sie vol­l­zog damit ihre Poli­tik seit 1918 pro­gram­ma­tisch nach. Nun beze­ich­nete sie sich nicht mehr als Arbeit­er­partei, son­dern als große Volkspartei der Mitte. Zwar gelang es den Gew­erkschaften noch bis 1989 in zum Teil harten Kämpfen, den Arbeit­ern einen Anteil am gestiege­nen gesellschaftlichen Wohl­stand zu sich­ern, aber als poli­tis­ch­er Fak­tor spielte die tra­di­tionelle Arbeit­er­be­we­gung seit 1956 keine Rolle mehr.

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Bericht von der Großdemonstration in Wiesbaden am Samstag, den 13. März 2021

Wir veröf­fentlichen hier einen Bericht von der Großdemon­stra­tion am Sam­stag, den 13. März 2021 in Wies­baden, an dem Mit­glieder der Freien Linken teilgenom­men haben.

Am Sam­stag, den 13. März fan­den in allen Lan­deshaupt­städten Demon­stra­tio­nen oder son­stige Ver­anstal­tun­gen gegen die Coro­na-Zwangs­maß­nah­men statt, dem­nach auch in Wies­baden, der Haupt­stadt von Hes­sen. Hier gab es keine Demo, son­dern nur eine Kundge­bung in der Reisin­gan­lage vor dem Haupt­bahn­hof. Beginn war 16:00 Uhr.

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Nicht überall, wo links draufsteht, ist links drin

Offener Brief von Linken an Alle

Vorbe­merkung der Redak­tion: Wir veröf­fentlichen hier einen am 18. Juni 2020 auf Face­book erstveröf­fentlicht­en offe­nen Brief einiger Link­er zum Ver­hal­ten der Main­stream­linken bei Demon­stra­tio­nen gegen die autoritären Coro­na-Maß­nah­men. Die hier geäußerten Ansicht­en geben nicht in jedem Fall die Posi­tion der Freien Linken bzw. der Redak­tion des Freien Funkens wieder.

In vie­len Städten protestieren Men­schen gegen die Coro­na-Maß­nah­men und für die Ein­hal­tung des Grundge­set­zes. Ja, mancherorts sind die Proteste entwed­er von der AfD ini­ti­iert oder bere­its über­nom­men wor­den. Aber längst nicht über­all. Ein Beispiel dafür ist Leipzig.

Dort haben sich die Organ­isatoren unter Beifall gegen Ras­sis­mus, Nation­al­is­mus und Gewalt aus­ge­sprochen. Die Red­ner forderten ein Ende der Maß­nah­men, die die Bun­desregierung bis heute nicht gerecht­fer­tigt habe. Sie warn­ten vor Kol­lat­er­alschä­den, wie Job­ver­lust, Armut, Depres­sio­nen und Nicht­be­hand­lung ander­er Krankheit­en. Ein­er geißelte zugle­ich den Kap­i­tal­is­mus und das Geldsys­tem. Eine Red­ner­in hat­te Angst vor nicht vali­dierten Imp­fun­gen. Kri­tisiert wurde auch der Umgang mit den Kindern – geschlossene Tagesstät­ten und Schulen, Kinder, die abge­hängt wür­den und psy­chis­che Prob­leme entwick­el­ten. Vor allem aber bangten die Protestler um ihre Grundrechte.

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„Kühe, Schweine, Ostdeutschland“. Warum ich die Antifa verlassen habe.

Kritik eines Häretikers. Ein Meinungsbeitrag

Im fol­gen­den Essay werde ich aufzeigen, wie ein Fre­und-Feind-Denken und Dia­log-Ver­weigerung nicht zum linken Traum von Utopia führt, son­dern zurück in dunkel­ste Barbarei.

Man kön­nte mich als Häretik­er und Ket­zer des linken Dog­ma­tismus beschreiben, aber mein Anliegen ist keines­falls die Dif­famierung link­er Werte, son­dern der Ruf nach höheren Stan­dards und Authentizität.

Ein Häretik­er ist jemand, der nicht mit ein­er etablierten Ein­stel­lung, Dok­trin oder einem Prinzip kon­form geht. In der The­olo­gie wird Häre­sie wie fol­gt definiert: Ein beken­nen­der Gläu­biger, der religiöse Ansicht­en ver­tritt, die im Gegen­satz zu denen ste­hen, die von sein­er Kirche akzep­tiert wer­den oder Lehren ablehnt, die von dieser Kirche vorgeschrieben werden. 

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Nachlese vom Schweigemarsch am 22.11.20 in Berlin – eine albtraumhafte Realsatire

Vorbe­merkung der Redak­tion: Dieser Text erschien am 22.11.2020 im Com­mu­ni­ty-Blog der Wochen­zeitung der Fre­itag. Was im Herb­st let­zten Jahres zu beobacht­en war, blieb lei­der kein Einzelfall – der­lei argu­men­ta­tion­sleere Angriffe, pauschale Dif­famierun­gen und aggres­sive Diskursver­weigerung seit­ens ein­er kniefäl­li­gen Linken, der jegliche Analyse- und Dif­feren­zierungs­fähigkeit abhan­den gekom­men scheint, sind auch heute noch an der Tage­sor­d­nung. Der Artikel hat lei­der nichts von sein­er Aktu­al­ität einge­büßt und wird dem Freien Funken deshalb zur Zweit­pub­lika­tion zur Ver­fü­gung gestellt. Der Autor schwang früher in einem linken Zen­trum den Kochlöf­fel. Als His­torik­er forschte und pub­lizierte er u. a. zum NS vor 1933 und pro­le­tarischen Milieus, war an einem Erin­nerung­spro­jekt zu deportierten Jüdin­nen und Juden beteiligt und betrieb biographis­che Recherchen für die Stolper­stein-Ini­tia­tive. Zulet­zt saß er in ein­er Kom­mis­sion zur Umbe­nen­nung ein­er Straße, die den Namen eines deutschen Kolo­nial­is­ten trug.

Coro­na-Demos – Wenn die Antifa die Putztruppe für autoritäre Dekre­tregier­er macht und alles nieder­brüllt, was nach Kri­tik riecht, sei es auch noch so notwendig und angemessen.

Man soll seine Ein­drücke von Erlebten ja zu Papi­er brin­gen, solange sie noch frisch sind – und genau das tue ich jet­zt, wo mir der Unglaube und die Fas­sungslosigkeit über das, was ich ger­ade erleben musste, noch in den Gliedern sitzt.

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Demonstration am 27.02.2021 in Halle „Für Wahrheit und Wahrhaftigkeit“ und die anschließenden Ereignisse

vom „Bünd­nis für trans­par­ente Bürg­er­poli­tik“ in Zusam­me­nar­beit mit Aktivis­ten der Freien Linken 

Für den 27.02.2021 wurde vom „Bünd­nis für trans­par­ente Bürg­er­poli­tik“ eine Demon­stra­tion mit anschließen­dem Umzug in Halle (Saale) angemeldet. Diesem Bünd­nis gehören unter anderem auch Per­so­n­en an, die bei weit­eren Bünd­nis­sen und Bewe­gun­gen – wie beispiel­sweise der Freien Linken Sach­sen-Anhalt – aktiv sind.

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COINTELPRO & Transatlantifa

von Pedro Kreye

Vorbe­merkung der Redak­tion: Dieser Beitrag erschien zuerst auf Nemeti­cos Polit­blog. Der Freie  Funken veröf­fentlicht ihn mit fre­undlich­er Genehmi­gung des Autors hier wieder.

Ich möchte mich mit diesem Artikel vor allem an diejeni­gen Leser wen­den, die sich weit­ge­hend als „links denk­end“ oder „links füh­lend“ ein­schätzen. Heute sind viele ein­st­mals so wohldefinierte Begriffe ins Rutschen gekom­men sind.

Es gibt Leute, die der Auf­fas­sung sind, dass die Begriffe „links“ und „rechts“ über­holt seien und deswe­gen zu ver­w­er­fen seien.

Dieser Mei­n­ung bin ich aus­drück­lich nicht. Im Pro­pa­gan­da-Sprech vor allem dem der Main­stream-Medi­en haben diese Begriffe oft ihre ursprüngliche Bedeu­tung ver­loren, oder die Bedeu­tung der Begriffe wurde ger­adezu ins Gegen­teil umgepolt.

Verkürzt aus­ge­drückt: Wo „links“ dranste­ht, ist manch­mal oder oft gar nicht mehr „links“ drin, und wo „rechts“ dranste­ht, gar zu oft auch nicht wirk­lich „rechts“.

Das schafft viel Verwirrung.

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