Neustart in die Freiheit I

Da hinter dem Corona-Regime das Machtkartell der Globalisten steht, muss der Widerstand dagegen tief ansetzen und weit denken. Teil 1/2.

von Eric Angerer

Der Geg­n­er ist mächtig. Selb­st wenn eine Maß­nahme zurückgenom­men oder gar eine Regierung gestürzt wird, ist die Agen­da des glob­al­is­tis­chen Great Reset keineswegs vom Tisch. Neue Regierun­gen wer­den neue Anläufe mit densel­ben Zie­len unternehmen. Appelle an die Herrschen­den sind naiv, denn sie verken­nen Klass­en­in­ter­essen und Mech­a­nis­men des Sys­tems. Stattdessen gilt es zu analysieren, welche gesellschaftlichen Grup­pen die Frei­heits­be­we­gung tra­gen und mit welchen Organ­i­sa­tions­for­men und Kampfmeth­o­d­en sie erfol­gre­ich sein kön­nen. Unser Wider­stand ist objek­tiv gese­hen aktuell ein Abwehrkampf gegen die total­itäre und men­schen­feindliche Offen­sive des Großkap­i­tals. Den­noch ist es wichtig, auch pos­i­tive Alter­na­tiv­en zu den Plä­nen der Glob­al­is­ten zu entwick­eln und zu skizzieren, wie ein großer Neustart in unserem Sinne ausse­hen kann.

Demon­stra­tio­nen gegen das Coro­na-Regime haben in Deutsch­land wie Öster­re­ich ihre Kon­junk­turen. Außer­dem tritt eine gewisse Gewöh­nung an die „neue Nor­mal­ität“ ein. Angekündigte „Öff­nun­gen” mit Imp­fung oder Test wer­den von vie­len schon mit Freude aufgenom­men. Ander­er­seits ste­ht das Regime aber auch unter erhe­blichem Druck. Diverse Frik­tio­nen in Regierung und Parteien zeigen das. Und dabei liegen die meis­ten sozialen „Ver­w­er­fun­gen“ noch vor uns.

Bestandsaufnahme und Ausgangspunkt

Die wirtschaftliche und soziale Krise des Kap­i­tal­is­mus, die durch die Coro­na-Maß­nah­men Form annimmt und auf einen Großan­griff auf die Arbeit­erk­lasse und eine Enteig­nung der Mit­telschicht­en hin­aus­läuft, hat ihren Höhep­unkt keineswegs erre­icht. Das Schlimm­ste ste­ht noch bevor.

Allein im deutschsprachi­gen Raum wer­den Hun­dert­tausende Kleingewer­be­treibende mit der Ver­nich­tung ihrer Exis­tenz kon­fron­tiert sein, viele von ihnen wer­den immer weniger zu ver­lieren haben und ihre Wut auf die Straße tragen.

Mil­lio­nen Jugendliche lei­den nicht nur unter den staatlichen Not­stands­maß­nah­men, son­dern haben auch kaum Chan­cen auf eine beru­fliche Per­spek­tive — das kann für das Regime explo­sive Fol­gen haben. Mil­lio­nen Lohn­ab­hängige wer­den ihre Jobs ver­lieren oder sink­ende Einkom­men aufgezwun­gen bekom­men, ihre Woh­nun­gen nicht hal­ten kön­nen und ihre Kinder immer weniger ver­sor­gen kön­nen — durch ihre Zahl und ihre Stel­lung in der Gesellschaft kommt ihnen beson­deres Gewicht zu.

Dass die Frei­heits­be­we­gung aus diesen sozialen Grup­pen in den näch­sten Monat­en immer wieder neue Kraft bekom­men wird, ist sehr wahrschein­lich. Es ist auch dur­chaus möglich, dass Demos in Kom­bi­na­tion mit wirtschaftlich­er Krise und steigen­dem Unmut in der Bevölkerung erzwin­gen, dass die eine oder andere Maß­nahme zurückgenom­men oder abgeschwächt wird — oder wom­öglich gar eine Regierung zusam­men­bricht (1).

Aber man soll sich nicht täuschen: Der Geg­n­er ist mächtig. Hin­ter den Coro­na-Regimes und dem Great Reset ste­hen mehr oder weniger das gesamte Großkap­i­tal und seine glob­al­is­tis­chen Insti­tu­tio­nen. Wenn eine Maß­nahme oder eine Regierung weg ist, bleibt die Agen­da dieser Leute weit­er beste­hen. Es wird nur zu leicht eine neue Regierung aus dem glob­al­is­tis­chen Parteienkartell instal­liert, die diesel­ben Absicht­en mit ähn­lichen Maß­nah­men ver­fol­gt — beispiel­sweise eine Angela Merkel erset­zt durch eine Annale­na Baer­bock, aufge­baut vom Young-Lead­ers-Pro­gramm des Weltwirtschafts­fo­rum WEF.

Aber selb­st diese mächti­gen Konz­erne und Net­zw­erke sind nicht allmächtig. Mit der bevorste­hen­den Ver­tiefung der ökonomis­chen und sozialen Krise und einem wach­senden Wider­stand aus den Bevölkerun­gen kön­nen auch in der glob­al­is­tisch herrschen­den Klasse Risse und Wider­sprüche auftreten.

Wladimir Iljitsch Lenin definierte im Jahr 1915 eine rev­o­lu­tionäre Sit­u­a­tion durch eine Kom­bi­na­tion mehrerer Aspek­te: Die herrschende Klasse kann ihr Sys­tem nicht mehr in unverän­dert­er Form aufrechter­hal­ten. Die Empörung der unter­drück­ten Klassen verbindet sich mit Frik­tio­nen in der poli­tis­chen Führung der herrschen­den Klasse. Die Not der unter­drück­ten Klassen ver­schärft sich „über das gewohnte Maß hin­aus“. Durch die Ver­hält­nisse der Krise steigert sich die Aktiv­ität der Massen beträchtlich (2).

Wenn man sich an diesen Über­legun­gen ori­en­tiert, kann man fest­stellen, dass etliche dieser Aspek­te bere­its erfüllt sind oder bald erfüllt sein wer­den. Dass sich die Aktiv­ität der Massen beträchtlich steigert, ist wahrschein­lich, die Frik­tio­nen in der herrschen­den Klasse sind dur­chaus möglich. Umso beschä­mender, dass die aller­meis­ten der Linken, die jahrzehn­te­lang in stu­den­tis­chen Sub­kul­turen von Rev­o­lu­tio­nen fan­tasiert haben, nun, wo ein Gen­er­alan­griff des weltweit­en Kap­i­tals auf die arbei­t­en­den Klassen anläuft und sich Wider­stand dieser Klassen formiert, als Lakaien oder sog­ar Scharf­mach­er der Herrschen­den agieren.

Geht man von ein­er Zus­pitzung der sozialen und poli­tis­chen Kon­flik­te aus und hat einen real­is­tis­chen Blick auf die Macht der Glob­al­is­ten, ist es wichtig, dass in der Frei­heits­be­we­gung gegen das Coro­na-Regime eine Debat­te in Gang kommt — ein­er­seits zur Per­spek­tive des eige­nen Kampfes und ander­er­seits zu pos­i­tiv­en gesellschaftlichen Alter­na­tiv­en zu den dystopis­chen Plä­nen der Globalisten.

Die Agenda der Globalisten

Der weltweite Kap­i­tal­is­mus war schon vor der „Pan­demie“ auf dem Weg in die schw­er­ste Wirtschaft­skrise seit dem Zweit­en Weltkrieg. Schon der Wirtschaft­sein­bruch in den Jahren 2008 und 2009 war tief. Die Indus­triepro­duk­tion etwa ging in vie­len Län­dern zurück wie seit 1929 und den Jahren danach nicht mehr. Ein völ­liger Kol­laps des Sys­tems kon­nte aber ver­hin­dert wer­den, und in den ver­gan­genen zehn Jahren erholte sich die Weltökonomie wieder etwas.

Ein wirk­lich­er Auf­schwung set­zte allerd­ings nicht ein, und grundle­gende Prob­leme wie die Über­akku­mu­la­tion — also über­mäßige Anhäu­fung — von Kap­i­tal waren nicht gelöst. Das bedeutete eine andauernde Ver­w­er­tungskrise des Kap­i­tals und somit immer größere Schwierigkeit­en, Kap­i­tal prof­ita­bel anzule­gen. Die Pro­duk­tion­szahlen gin­gen schon ab 2018 erneut zurück. Und die Neg­a­tivzin­sen sprachen auch eine deut­liche Sprache.

Bere­its vor der Covid-19-Krise sagten nicht nur Marx­is­ten, son­dern auch etliche rechte Ökonomen — etwa Markus Krall, Max Otte, Thorsten Schulte — für 2020/21 den Beginn ein­er schw­eren Wirtschaft­skrise voraus. Natür­lich wussten das nicht nur Kri­tik­er des Sys­tems, son­dern auch die Herrschen­den in den Konz­ern- und Bankzen­tralen sowie ihre Regierun­gen. Und klar­erweise haben sie sich auf die Krise vor­bere­it­et und Strate­gien entwick­elt. Das Konzept der Mil­liardäre und der großen Konz­erne ist ein mit ein­er „Pan­demie“ legit­imiertes glob­ales Not­stand­sregime. Erre­icht wer­den sollen dadurch eine Mark­t­bere­ini­gung durch Kap­i­talver­nich­tung, ein durch­schla­gen­der Angriff auf die Arbeit­erk­lasse und eine Enteig­nung der Mit­telschicht­en (3).

Auf dieser Grund­lage wollen die dom­i­nan­ten glob­al­is­tis­chen Kap­i­tal­grup­pen zu einem neuen Akku­mu­la­tion­szyk­lus kom­men, der sich auf eine „Vierte Indus­trielle Rev­o­lu­tion“ stützen soll. Zusam­menge­fasst und vor­angetrieben wer­den diese Konzepte vom WEF unter der Führung von Klaus Schwab. Fortschritte in den Bere­ichen der Medizin/Genetik/Biologie (DNA-Sequen­zierung, Neu­rotech­nolo­gie, Bio­print­ing, Gen­tech­nik, intel­li­gente Zell­fab­riken, Impftech­nolo­gie), der Tech­nik (Robotik, Kün­stliche Intel­li­genz, 3‑D-Druck, Drohnen, Chat-Bots, 5G, Quan­ten­com­put­er, Gesicht­serken­nungssoft­ware) und der Ökonomie (On-Demand-Econ­o­my, dig­i­tale Plat­tfor­men) sollen zu ein­er Ver­schmelzung von biol­o­gis­ch­er und dig­i­taler Iden­tität und gen­tech­nis­ch­er Manip­u­la­tion von Men­schen führen.

Dig­i­tale ID, Design­er-Babys, die Implantierung von kün­stlich­er Erin­nerung ins Gehirn, „intel­li­gente Tätowierun­gen“ und „biol­o­gis­ches Com­put­ing“ würde die neuen Tech­niken zu einem „Teil von uns selb­st“ machen (4).

Die gesellschaftlichen Struk­turen sollen an diesen Tran­shu­man­is­mus angepasst wer­den. Große Teile der Welt­bevölkerung wer­den für diese neue dig­i­tal­isierte und automa­tisierte Weltwirtschaft über­flüs­sig sein; sie wer­den zeitweise noch ali­men­tiert wer­den, sollen let­ztlich aber als Über­bevölkerung ver­schwinden. Die anderen sollen nach einem zynis­chen Wer­be­v­ideo des WEF nichts besitzen und glück­lich sein (5).

Dass alle Dinge nur noch gemietet und nach­haltig „geshart“ wer­den, soll selb­stver­ständlich nur die Massen der Bevölkerung gel­ten — Bill Gates, War­ren Buf­fet, Jeff Bezos, Prinz Charles, Elon Musk, Mark Zucker­berg, George Soros, die Rock­e­fellers oder die eben­falls mil­liar­den­schw­eren Herrsch­er von Sau­di-Ara­bi­en, Katar, Dubai oder Brunei wer­den keine Autos „sharen“, son­dern weit­er mit ihren Pri­vat­jets unter­wegs sein; sie wer­den weit­er­hin ihre Mil­liar­den und ihre Stiftun­gen besitzen.

Durch die Zer­störung der Weltwirtschaft soll ein Wieder­auf­bau aus den Ruinen ermöglicht wer­den, durch mas­sive Kap­i­talver­nich­tung den über­leben­den Kap­i­tal­grup­pen ein neuer Boom beschert wer­den. Diejeni­gen, die hin­ter Schwab ste­hen, also Big Tech, Big Phar­ma, die Bio- und Neu­rotech­nolo­gie, der dereg­ulierte Finanzsek­tor, Inve­storen wie Black­Rock oder George Soros, Prof­i­teure wie Ama­zon, diverse Mil­liardärss­tiftun­gen sowie der vorge­bliche „Nach­haltigkeitssek­tor“, ste­hen bere­its in den Startlöch­ern. Sie warten auf die staatlichen Kon­junk­tur­pro­gramme für eine „grüne Wirtschaft“. Der Great Reset wird ein Konzept der staatlichen Reg­ulierung zur Kap­italkonzen­tra­tion sein.

Begleit­et wird es von heuch­lerisch­er Pro­pa­gan­da von Glob­al Gov­er­nance, Umwelt­fre­undlichkeit und Diver­si­ty sein, alles bestens kom­pat­i­bel mit der UNO-Agen­da 2030, in der unter anderem nach­haltige Entwick­lung, Gen­tech­nik-Land­wirtschaft, die Ansied­lung von Afrikan­ern in Europa und glob­ale Impfkam­pag­nen gefordert wer­den. Die von ihnen selb­st aus­gerufene „Pan­demie“ sehen das WEF und seine Hin­ter­män­ner als ihre Chance und „entschei­den­den Moment“ zur Durch­set­zung ihrer Pläne (6).

Positive Alternativen zum Great Reset

Diese Pläne der vorherrschen­den kap­i­tal­is­tis­chen Kap­i­tal­grup­pen und ihrer Ide­olo­gen sind ein wahrlich dystopis­ch­er, autoritär­er, men­schen­feindlich­er und unmen­schlich­er Hor­ror. Ihre Zurück­weisung und Bekämp­fung sollte aber nicht dazu führen, die Lage bis 2020 zu beschöni­gen. Offenkundig war die Welt auch vor dem aktuellen Großan­griff des Großkap­i­tals und sein­er glob­al­is­tis­chen Net­zw­erke schon alles andere als gut.

Jahrzehn­te­lange neolib­erale Dereg­ulierun­gen haben dazu geführt, dass die Super­re­ichen immer noch reich­er wur­den und die Schere zum Rest der Bevölkerung immer weit­er aufging. In den ärmeren Län­dern ist zwar die Kinder­sterblichkeit gesunken und die Lebenser­wartung gestiegen, die große Mehrheit der Men­schen lebt aber weit­er­hin in prekären, bru­tal­en und aus­beu­ter­ischen Ver­hält­nisse und in Armut. In den reicheren Län­dern sind Real­löhne gesunken, haben Deklassierung und Exis­ten­zäng­ste zugenom­men; der Druck am Arbeit­splatz ist über­all gestiegen und mit ihm die psy­chis­chen Erkrankun­gen. Dazu kom­men ökol­o­gis­che Prob­leme, von den Impe­ri­al­is­ten geschürte Kriege, religiös­er Fanatismus, poli­tis­che Kon­flik­te und Span­nun­gen in Folge der neolib­eralen Massenmigration.

Eine Frei­heits­be­we­gung gegen den total­itären Glob­al­is­mus muss sich andere Ziele set­zen als die Rück­kehr zu diesem „kleineren Übel“.

Jeden­falls kann kein Zweifel daran beste­hen, dass die Kli­mafrage von den Glob­al­is­ten benutzt wird, um Glob­al Gov­er­nance voranzutreiben.

Die schein­heilige Heuchelei, dass die Kli­makrise „nur inter­na­tion­al lös­bar“ sei, wird uns auch in den kom­menden Jahren begleit­en, als Ergänzung des Coro­na-Regimes. Dass zumin­d­est Teile der CO2-The­matik eher in den Bere­ich Panikmache fall­en, ist offenkundig; eine detail­lierte Dif­feren­zierung unter Berück­sich­ti­gung klim­ageschichtlich­er Aspek­te würde hier den Rah­men sprengen.

Der Miss­brauch durch die Glob­al­is­ten sollte aber nicht dazu führen, tat­säch­lich beste­hende ökol­o­gis­che Prob­leme abzus­tre­it­en oder kleinzure­den. Die gegen­wär­tige Pro­duk­tion­sweise führt zu Luftver­schmutzung, zu einem Raub­bau an der Natur, zur Abholzung von Wäldern, zur Vergif­tung und Ver­siegelung von Böden, zu Monokul­turen, die Ökosys­teme stören und etwa ein Ster­ben der so wichti­gen Bienen verur­sachen, zu Giften in den Nahrungs­ket­ten, zur Aus­dehnung von Wüsten und so weit­er und so fort.

Die Antworten der Glob­al­is­ten und des poli­tis­chen und medi­alen Estab­lish­ments auf die ökol­o­gis­chen Prob­leme gehen freilich in eine falsche Rich­tung. Während die Priv­i­legierten dieses Estab­lish­ments auf­grund von vie­len Flu­greisen etc. den schlecht­esten „ökol­o­gis­chen Fußab­druck“ haben, machen sie den ein­fachen Leuten mit moral­isieren­dem Ges­tus schlecht­es Gewis­sen, wenn sie ihr Auto benutzen.

Natür­lich sor­gen PKW vor allem lokal für Lärm und schlechte Luft und gegen Förderung von öffentlichem Verkehr sowie leis­ere und „sauberere“ Fahrzeuge ist nichts zu sagen. Aber die Rela­tio­nen soll­ten im Blick bleiben. Statt Pendler, die das Auto für den Arbeitsweg brauchen, oder Fam­i­lien, die am Woch­enende ins Grüne fahren wollen, zu schikanieren oder Lohn­ab­hängi­gen den Jahresurlaub zu ver­miesen, sollte man vielmehr die weltweit­en Luxus-Geschäft­sreisen der Konz­ern­man­ag­er eins­paren und vor allem den Glob­al­is­mus selb­st ins Visi­er nehmen.

Allein zehn der großen Frachtschiffe, die Con­tain­er rund um den Globus trans­portieren, blasen gle­ichviel Dreck in die Luft, wie alle Pkws, die weltweit unter­wegs sind. Von diesen Frachtern sind aber 5.300 unter­wegs. Hier gilt es anzuset­zen und solche Trans­porte auf das notwendi­ge Maß zu reduzieren.

Tex­til- oder Schuh­pro­duk­tion ist beispiel­sweise auch in Europa wieder möglich. Rinder, die in einem Land gezüchtet wur­den, zum Schlacht­en in ein anderes zu trans­portieren und dann das Fleisch zum Verkauf wieder zurück, ist nur noch krank. In ein­er Weltwirtschaft, die nicht vom Streben nach möglichst viel Prof­it getrieben ist, son­dern sich an den Bedürfnis­sen von Men­sch und Natur ori­en­tiert, würde ein Großteil der Pro­duk­te in den Län­dern oder Regio­nen hergestellt wer­den, wo sie auch kon­sum­iert werden.

Die drastis­che Reduzierung von Trans­porten würde den CO2-Ausstoß eben­so mas­siv senken. Dass das in der ganzen Diskus­sion um Kli­makrise und Nach­haltigkeit kaum eine Rolle spielt, ist natür­lich kein Zufall, son­dern für die Glob­al­is­ten und ihre grü­nen Lakaien eben ein Tabu.

Eben­so frag­würdig ist der Hype um die Elek­tro­mo­bil­ität. Einen Tes­la zu besitzen, ist im grü­nen Klein­bürg­er­tum mit­tler­weile ein Sta­tussym­bol, mit dem man neben­bei auch noch moralis­che Über­legen­heit demon­stri­eren kann. In Wahrheit han­delt es sich bei diesem Trend um ein Geschäftsmod­ell ein­er Branche, das mit Umwelt­fre­undlichkeit wenig zu tun hat. In der Pro­duk­tion ist ein Elek­troau­to der­maßen aufwendig, dass ein Pkw mit Ver­bren­nungsmo­tor erst ein­mal 80.000 km fahren muss, um in der ökol­o­gis­chen Bilanz schlechter abzuschnei­den. Und dabei ist die Entsorgung der Bat­te­rien, von denen E‑Autos eine x‑fache Anzahl bein­hal­ten, noch gar nicht mitberücksichtigt.

Bei der Förderung von Lithi­um in der chilenis­chen Ata­ca­ma-Wüste wer­den allein in der größten Anlage eines kanadis­chen Konz­erns täglich 21 Mil­lio­nen Liter Grund­wass­er an die Ober­fläche gepumpt, das dann ver­dun­stet — mit ver­heeren­den ökol­o­gis­chen Fol­gen für die Region. Dazu kom­men die oft beson­ders aus­beu­ter­ischen Zustände bei der Förderung von Bat­terierohstof­fen. Kobalt — nicht Kobold, Frau Baer­bock! — kommt etwa über­wiegend aus dem Kon­go und wird oft durch Kinder­ar­beit gewon­nen (10).

Überbevölkerung und Eugenik

Manche Kri­tik­er des Coro­na-Regimes sind überzeugt, dass WEF, WHO und ins­beson­dere die Gates-Stiftung mit den glob­alen Impf­pro­gram­men an ein­er weltweit­en Bevölkerungsre­duk­tion arbeit­en. Sie stützen sich beispiel­sweise auf den US-Impfkri­tik­er Robert Kennedy junior und seine Organ­i­sa­tion „Children‘s Health Defense“ über Impf­schä­den bei Kindern in Indi­en und auf Angaben der Katholis­chen Ärztev­ere­ini­gung in Kenia, wonach die Gates-Stiftung in ihrem Land bei Tetanusimp­fun­gen ein Hor­mon beige­fügt hätte, dass die Frucht­barkeit reduziere.

Diverse „Fak­tencheck­er“ des glob­al­is­tis­chen Regimes beze­ich­nen diese Vor­würfe als Ver­schwörungs­the­o­rien. Eine wis­senschaftliche Abklärung dieser Kon­tro­verse ist im vor­liegen­den Artikel nicht möglich. Entschei­dend ist für uns hier auch Grundsätzlicheres.

Fak­tum ist, dass sich führende Glob­al­is­ten immer wieder Gedanken über die Über­bevölkerung der Welt und ihre Reduzierung gemacht haben. Bill Gates sagte etwa in einem TED Talk 2010:

„Heute leben 6,8 Mil­liar­den Men­schen auf der Welt. Es geht auf etwa 9 Mil­liar­den zu. Wenn wir sehr erfol­gre­ich mit neuen Impf­stof­fen, der Gesund­heitsver­sorgung und Repro­duk­tion­s­medi­zin sind, kön­nten wir das wohl um 10 bis 15 Prozent senken, aber zur Zeit sehen wir eine Stei­gung um 1,3.“

Und die Gates-Stiftung vertei­digte diese inter­pretier­baren Äußerun­gen in einem Schreiben humanistisch:

„Im Gegen­satz zur malthu­sian­is­chen Sichtweise, dass die Bevölkerung wächst, solange Kinder ernährt wer­den kön­nen, bekom­men Eltern tat­säch­lich so viele Kinder, dass die Chan­cen hoch genug sind, dass einige von ihnen über­leben, um sie im Alter zu unter­stützen. Wächst die Zahl der Kinder, die das Erwach­se­nenal­ter erre­ichen, kön­nen Eltern dieses Ziel erre­ichen, ohne so viele Kinder zu bekom­men“ (11).

Das zweite Fak­tum ist, dass Bill Gates aus einem Milieu von Eugenikern kommt. Eugenik bedeutet Erbge­sund­heit­slehre und hat in Kom­bi­na­tion mit Bevölkerungskon­trolle eine lange Tra­di­tion, die bis zum griechis­chen Philosophen Aris­tote­les zurück­ge­ht. Der Nation­alökonom Thomas Malthus sah Kriege und Elend als notwendi­ge Erschei­n­un­gen zur Eindäm­mung von Bevölkerungswach­s­tum. Der britis­che Natur­forsch­er Fran­cis Gal­ton, ein Cousin von Charles Dar­win, sprach von der geziel­ten „Kul­tivierung der Rasse“ und gilt als Begrün­der der mod­er­nen Eugenik.

Anfang des 20. Jahrhun­derts wurde an vie­len Uni­ver­sitäten Europas und Nor­damerikas Eugenik als Fachrich­tung etabliert. Auch in der europäis­chen Sozialdemokratie waren eugenis­che Vorstel­lun­gen stark präsent. In jedem Fall ging es den Eugeniker darum, die Aus­bre­itung von Genen mit ungün­sti­gen Eigen­schaften, beson­ders von Erbkrankheit­en, möglichst einzuschränken. Die vorgeschla­ge­nen Meth­o­d­en waren unter­schiedlich autoritär. Die Ansätze manch­er Eugeniker kom­binierten sich mit ras­sis­tis­chen Vorstellungen.

Eine mörderische Entwick­lung nahm die Eugenik im Nazi-Regime, das bei unlieb­samen Grup­pen Ster­il­isierun­gen durch­führte und ein arische „Her­ren­rasse“ zücht­en wollte. Die dies­bezüglichen Lehrmeis­ter der Nazis kamen freilich aus den USA. Im Jahr 1914 erar­beit­eten US-Regierung, ange­se­hene Stiftun­gen wie Carnegie oder Rock­e­feller und führende Wis­senschaftler amerikanis­ch­er Uni­ver­sitäten ein detail­liertes „Rasse­na­u­far­tung­spro­gramm“ nicht nur für die USA, son­dern für die gesamte Men­schheit. Nach diesem Plan soll­ten bis zum Jahre 1985 allein in den USA 45 Mil­lio­nen „Min­der­w­er­tige“ „eli­m­iniert“ werden.

Hitler hat auch nie ein Geheim­nis daraus gemacht, dass er den US-Amerikan­ern Madi­son Grant und Lothrop Stod­dard, deren Texte er in der Fes­tung­shaft gele­sen hat­te, entschei­dende Anre­gun­gen ver­dankt. Let­zter­er hat das Konzept der „Unter­men­schen“ entwick­elt. IBM-Präsi­dent Thomas Wat­son grün­dete in Polen eine Tochterge­sellschaft, die die Nazis bei Inva­sion, Eugenik und Völk­er­mord unter­stützte. Und der Großin­dus­trielle Hen­ry Ford hat nicht nur die NSDAP direkt finanziell unter­stützt, son­dern war auch eine zen­trale Fig­ur der eugenis­chen Bewe­gung in den USA (12).

Eine wesentliche Organ­i­sa­tion der US-Eugenik war die 1921 von der Rasseneu­genikerin Mar­garet Sanger gegrün­dete „Amer­i­can Birth Con­trol League“, die 1942 in „Planned Par­ent­hood Fed­er­a­tion“ umbe­nan­nt wurde. Der Enkel von Sanger heiratete später die Enke­lin von Thomas Wat­son. Der wohlhabende Recht­san­walt und sich als Phil­an­throp insze­nierende William Hen­ry Gates, der Vater von Bill, war lange Zeit im Vor­stand von Planned Par­ent­hood, Bills Mut­ter Mary Gates wiederum im Vor­stand von IBM.

Natür­lich forcieren Rock­e­feller, Carnegie, Ford und IBM heute nicht nur den glob­al­is­tis­chen Great Reset, son­dern unter­stützen auch die herrschende Ide­olo­gie des Mul­ti­kul­tur­al­is­mus bis hin zu „Black Lives Mat­ter“. Und natür­lich kann Bill Gates nichts für die poli­tis­chen Posi­tio­nen seines Vaters; allerd­ings sind von Bill auch keine Dis­tanzierun­gen von den Ansicht­en seines Vaters bekan­nt. Und es ist den­noch bemerkenswert, dass dieser Haupt­fi­nanzi­er der Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion WHO und Teil­haber divers­er Impfkonz­erne aus einem Milieu kommt, in dem Bevölkerungskon­trolle und Eugenik eine entschei­dende Rolle spielen.

Es ist grund­sät­zlich legit­im, sich Gedanken über medi­zinisch-genetis­che Möglichkeit­en zur Min­imierung von Erbkrankheit­en zu machen oder die Bevölkerungsen­twick­lung der Welt zu prob­lema­tisieren. Die Welt­bevölkerung stieg immer­hin von 1,6 Mil­liar­den im Jahr 1900 über knapp drei Mil­liar­den 1950 auf gut sechs Mil­liar­den im Jahr 2000 und wird 2050 wohl knapp zehn Mil­liar­den betragen.

Das und vielle­icht sog­ar eine noch größere Zahl von Men­schen wäre mit gen­tech­nis­ch­er Land­wirtschaft und etlichen anderen Maß­nah­men möglicher­weise irgend­wie mach­bar. Aber es würde wohl mit zunehmenden ökol­o­gis­chen Prob­le­men, Verteilungskämpfen um Ressourcen und wirtschaftlichen, sozialen und poli­tis­chen Kon­flik­ten ein­herge­hen. Glob­al gese­hen, im Sinne der nach­halti­gen Bewohn­barkeit des Plan­eten und im Sinne der Ökosys­teme wäre ein Bevölkerungsrück­gang oder zumin­d­est eine Stag­na­tion wünschenswert.

In Europa und den entwick­el­ten asi­atis­chen Län­dern Japan, Chi­na und Süd­ko­rea find­et der Bevölkerungsrück­gang auch statt. In Europa sehen das die glob­al­is­tis­chen Eliten als demografis­ches Prob­lem, das sie in Zusam­me­nar­beit mit der UNO durch „Replace­ment Migra­tion“, also die Ansied­lung von Afrikan­ern und Süd­wes­t­asi­at­en, lösen wollen. Dabei wäre der Bevölkerungsrück­gang keineswegs eine unüber­wind­bare Schwierigkeit für eine hoch entwick­elte Wirtschaft.

Wenn die Qual­i­fika­tion der Arbeit­skräfte und die Pro­duk­tiv­ität hoch genug sind, kann dur­chaus auch eine schrumpfende und alternde Bevölkerung finanziert wer­den. Der japanis­che Kap­i­tal­is­mus geht diesen Weg der Anpas­sung und meis­tert die Entwick­lung ohne jede Zuwan­derung, die Bevölkerung hat den höch­sten Lebens­stan­dard der Welt.

In Nord- und Südameri­ka sowie in Indi­en ist das Bevölkerungswach­s­tum mod­er­at. Lediglich die rück­ständig­sten Regio­nen der Welt, näm­lich Afri­ka und der islamis­che Raum, haben noch ein mas­sives Bevölkerungswach­s­tum. Ein Fak­tor dafür ist — da hat die Gates-Stiftung recht —, dass Eltern angesichts fehlen­der Sozial­sys­teme dabei die eigene Altersvor­sorge im Blick haben. Dabei geht es allerd­ings nicht nur um Kinder, die das Erwach­se­nenal­ter erre­ichen, son­dern auch darum, dass zumin­d­est einige der Kinder materiell zu ein­er Unter­stützung in der Lage sind.

Sowohl in Afri­ka als auch in anderen mus­lim­is­chen Regio­nen spie­len aber auch reak­tionäre soziale und kul­turelle Tra­di­tio­nen eine Rolle, bei denen es um die Kon­trolle über weib­liche Sex­u­al­ität und Fortpflanzung geht. In Afri­ka sind die Gen­i­talver­stüm­melun­gen von Frauen ein beson­ders wider­lich­er Aus­druck dieser Kul­tur. In den mus­lim­is­chen Län­dern kommt die starke religiöse Prä­gung hinzu. Das bet­rifft etwa die religiöse Ver­ankerung der Unterord­nung von Frauen und die Instru­men­tal­isierung weib­lich­er Frucht­barkeit. Immer­hin war Demografie, seit der Zeit Mohammeds und fest­geschrieben im Koran, stets eine wesentliche Waffe der islamis­chen Expan­sion, zuerst auf der ara­bis­chen Hal­binsel, dann in Nahost und Nordafri­ka und schließlich darüber hin­aus. Und heute sprechen das Erdo­gan und andere Islamis­ten auch offen so aus.

Sich Gedanken über das Bevölkerungswach­s­tum und den Umgang damit zu machen, ist jeden­falls nicht nur gerecht­fer­tigt, son­dern notwendig. Die wesentliche Frage ist allerd­ings eine andere: Wer ver­sucht, mit welchen Inter­essen und Motiv­en die Bevölkerungsen­twick­lung zu kontrollieren?

Wenn ras­sis­tis­che Eugeniker wie Ford, Wat­son oder Hitler das tun, muss das bekämpft wer­den. Wenn extrem­istis­che Vertreter von „Black Lives Mat­ter“ über die Ver­nich­tung der ihrer Mei­n­ung nach degener­ierten „weißen Rasse“ fan­tasieren, muss das bekämpft wer­den. Wenn das glob­al­is­tis­che Großkap­i­tal — ange­führt von Schwab und Gates — mit total­itären Plä­nen für die Welt eine Bevölkerungsre­duzierung anstrebt, ist das zu bekämpfen. Und wenn afrikanis­che Clanchefs oder mus­lim­is­che religiöse Führer ihre Kon­trolle über Sex­u­al­ität und Fortpflanzung von Frauen aufrechter­hal­ten wollen, ist das eben­so zu bekämpfen.

Das Ziel ein­er Frei­heits­be­we­gung muss sein, dass weltweit alle Men­schen in ihren Län­dern mit regionaler Lebens­mit­telver­sorgung, gün­stigem Wohn­raum und sozialen Sicherungssys­te­men so weit abgesichert sind, dass sie nicht Kinder zur Altersver­sorgung brauchen, son­dern nur dann Kinder bekom­men, wenn sie das auch wollen.

Dazu braucht es eine auf­holende wirtschaftliche Entwick­lung. Die Befreiung der Frauen muss sich­er­stellen, dass sie selb­st über ihre Sex­u­al­ität und Fortpflanzung entschei­den kön­nen. Dazu muss die Macht der afrikanis­chen und mus­lim­is­chen Tra­di­tio­nen gebrochen wer­den. Und dazu müssen die Herrschaft des glob­alen Kap­i­tal­is­mus und seine Aus­beu­tung gebrochen wer­den. Die Voraus­set­zung dafür ist eine mächtige antikap­i­tal­is­tis­che Bewe­gung, für die der Kampf für Frauen­be­freiung und gegen reak­tionäre religiöse Struk­turen inte­grale Bestandteile sind.

In Teil 2 dieses Textes geht es um Mul­ti­kul­tur­al­is­mus als Teil der kap­i­tal­is­tis­chen Agen­da, um die Fra­gen von Nation­al­staat und kul­tureller Vielfalt, die Wiederkehr von utopis­tis­chen Konzepten, um die zen­trale Stoßrich­tung der Enteig­nung der Großkonz­erne auf der Grund­lage direk­ter Demokratie, um die möglichen sozialen Träger ein­er zukün­fti­gen Frei­heits­be­we­gung und ihre notwendi­gen Kampfmethoden.


Dieser Text erschien zuerst im Rubikon und wird hier mit fre­undlich­er Genehmi­gung des Autors veröffentlicht.

Quellen und Anmerkungen:

(1) Diese Pas­sage ori­en­tiert sich an den Schluss­be­tra­ch­tun­gen in meinem Text „Die Büt­tel“, https://www.rubikon.news/artikel/die-buttel‑5

(2) Wladimir I. Lenin: Der Zusam­men­bruch der II. Inter­na­tionale, Lenin Werke 18, https://sites.google.com/site/sozialistischeklassiker2punkt0/lenin/lenin-1915/wladimir-i-lenin-der-zusammenbruch-der-ii-internationale

(3) Eric Anger­er: Total­itär­er Glob­al­is­mus 1/2, https://www.rubikon.news/artikel/totalitarer-globalismus

(4) Klaus Schwab: Die Vierte Indus­trielle Rev­o­lu­tion (2016) und Die Zukun­ft der Vierten Indus­triellen Rev­o­lu­tion (2019). Wer sich diese ekel­er­re­gende Mis­chung aus Man­age­ment-Spin und Green­wash­ing nicht antun will, der find­et wesentliche Auszüge und tre­f­fende Kom­mentare dazu in dem Artikel „Der Tech­nik-Faschist“: https://www.rubikon.news/artikel/der-technik-faschist)

(5) https://www.youtube.com/watch?v=lBBxWtKKQiA Dass diese Konzepte nicht neu sind, zeigt ein Text der dänis­chen Jung­poli­tik­erin Ida Auken, eine „Young Glob­al Leader“ des WEF, die 2016 darüber schrieb, wie sie sich die Welt in zehn Jahren vorstelle: „Ich besitze nichts, habe keine Pri­vat­sphäre, und das Leben war nie bess­er.“ https://www.weforum.org/agenda/2016/11/how-life-could-change-2030/

(6) Klaus Schwab/Thierry Malleret: Covid-19: Der Große Umbruch, 2020.

(7) Edward P. Thomp­son: Die Entste­hung der englis­chen Arbeit­erk­lasse. Zweit­er Band, Frank­furt 1987, Eric Hob­s­bawm: Labour­ing Men, Lon­don 1964, Rolf Peter Siefer­le: Fortschritts­feinde? Oppo­si­tion gegen Tech­nik und Indus­trie von der Roman­tik bis zur Gegen­wart, München 1984 und Michael Spehr: Maschi­nen­sturm. Protest und Wider­stand gegen tech­nis­che Neuerun­gen am Anfang der Indus­tri­al­isierung, Mün­ster 2000.

(8) Wladimir I. Lenin: Der Impe­ri­al­is­mus als höch­stes Sta­di­um des Kap­i­tal­is­mus, 1916, http://www.mlwerke.de/le/le22/le22_189.htm, Ernest Man­del: Marx­is­tis­che Wirtschaft­s­the­o­rie, 2. Band, Frankfurt/Main 1968 und Ernest Man­del: Der Spätkap­i­tal­is­mus, Frankfurt/Main 1972.

(9) Klaus Schwab/Thierry Malleret: Covid-19: Der Große Umbruch, 2020.

(10) In der bre­it­en Debat­te gibt es wenig kri­tis­che Beiträge zu diesem The­men­feld. Ein fak­ten­re­ich­er erschien 2018 in der Süd­deutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/auto/elektroautos-batterien-recycling‑1.4218519–2. Zur Lithi­um-Pro­duk­tion find­en sich hier einige Infos: https://www.global2000.at/lithium. Ihre wis­senschaftlich-ökol­o­gis­che Kom­pe­tenz bewies Annale­na Baer­bock hier: https://www.focus.de/auto/elektroauto/gruenen-chefin-im-sommerinterview-best-of-baerbock-die-gruenen-loesen-endlich-das-kobold-problem-bei-elektroautos_id_10972692.html

(11) https://correctiv.org/faktencheck/2018/05/18/bill-gates-hat-nicht-gesagt-impfen-ist-die-beste-art-der-bevoelkerungsreduktion/

(12) Her­mann Plop­pa: Hitlers amerikanis­che Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewe­gung, Mar­burg 2008 und Edwin Black: IBM and the Holo­caust: The Strate­gic Alliance between Nazi Ger­many and America’s Most Pow­er­ful Cor­po­ra­tion, Wash­ing­ton 2001.

5 Kommentare

  1. Publicviewer

    Das funk­tion­iert aber nur wenn der Kap­i­tal­is­mus abgeschafft und der Eigen­tum der Pro­duk­tion­sstät­ten und der Grundbe­sitz zur Dis­po­si­tion gestellt wird.
    Sprich, das die Reichen und Super­eichen und deren Funk­tion­selite ent­machtet und einges­per­rt werden.

  2. ossi123

    Da hätt ich was, der Speigel hat­te 24.05.2018 schon ein Bild vom Coro­n­avirus nur nan­nte man das damals noch Grippe … „Ungewöhn­lich schwere Grippewelle – mehr als 1600 Tote”
    https://archive.vn/la8ZN#selection-3935.0–3935.11

    Oder in umgekehrter Psy­cholo­gie Merkel Spahn usw. alle als Coro­naleugn­er bloßstellen denn fol­gen­des sieht aus Coro­na wird aber Grippe genannt.

    ++ps://en.wikipedia.org/wiki/Influenza_A_virus_subtype_H1N1
    ++ps://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009/10
    ++ps://de.wikipedia.org/wiki/Influenza-A-Virus_H1N1

    Darauf basiert ein großer Teil vom Erfog des Coro­na-Schwindel, dass per Rebrand­ing ein neuer Name jen­seits von Wuhan-Grippe vergeben wurde.

  3. Jean-Marie Jacoby

    Nur in einem Punkt stimme ich dieser aus­geze­ich­neten Analyse nicht zu. Das bet­rifft den Satz über die Möglichkeit, eine wach­sende Welt­bevölkerung mit Gen­tech-Land­wirtschaft Ernährung zu sich­ern. Das ist gän­zlich unnötig, denn bere­its heute kön­nten 10 Mrd. Men­schen ernährt wer­den – wir hal­ten bei 7,9 Mrd. Es ist dabei nur für voll­ständi­ge Ernte, kein Verderb und gerechte Verteilung zu sor­gen. Das Prob­lem der Unter­ernährung bzw. des Hungers kommt nicht aus einem Man­gel an Lebens­mit­teln, son­dern daher, daß im real existieren­den Kap­i­tal­is­mus nur Lebens­mit­tel kriegt, wer sie bezahlen kann. Das gilt es zu ändern. Und das wollen wir ändern.

    • Publicviewer

      Es kön­nen auch 20 Mil­liar­den Men­schen ernährt werden.
      Nur leben wir dann eben nicht mehr im Ein­klang mit der Natur und die Ressourcen sind eben nun mal endlich.
      Es stellt sich dann halt nur die Frage : „Wie wir leben wollen?”

  4. Erkus

    Zitate:
    die Ansied­lung von Afrikan­ern in Europa
    neolib­eralen Massenmigration
    Dazu muss die Macht der afrikanis­chen und mus­lim­is­chen Tra­di­tio­nen gebrochen werden.

    Der Text ist neurecht­es Geschwafel zur Unter­wan­derung der Freien Linken, gespickt mit Lenin und Marx Zitat­en, die völ­lig aus dem Zusam­men­hang geris­sen wer­den, um ihre VÖLKISCHE IDEOLOGIE unter die Freie Linke zu streuen – WIDERLICH!!!

    Was ist da los in den Redak­tion­sstuben von rubikon, Demokratis­ch­er Wider­stand und jet­zt die Freie Linke?

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