Kommt der Klimalockdown?

von Jan Müller

Neues vom Great Reset – Teil 1

  1. Vorwort
  2. Eugenik und Ökologismus
  3. Kon­turen des Klimalockdowns
  4. Das überzeu­gende Narrativ
  5. Quellen

1. Vorwort

In Zeit­en ein­er abflauen­den „Pan­demie“ und ersten „Lockerungss­chrit­ten“ stellt sich die Frage, ob es das gewe­sen ist, ob wir langsam in die alte Real­ität zurück­gleit­en, oder ob wir uns gegen­wär­tig nur in der Phase 6 von Bie­der­manns Dia­gramm des Zwangs befind­en, also der Phase der gele­gentlichen Nachgiebigkeit, kom­biniert mit leeren Ver­sprechen. Diese ver­hin­dert die Gewöh­nung an die uns aufer­legten Ent­behrun­gen. Geschäftsin­hab­er glauben jet­zt möglicher­weise, es doch schaf­fen zu kön­nen und stürzen sich mit neuer Energie in die Arbeit.

Wird im näch­sten Win­ter die vierte Welle aus­gerufen, die vielle­icht für Geimpfte auf­grund der immunbe­d­ingten Ver­stärkung des Krankheitsver­laufs (ADE)[1] tödlich­er ist, als die drei bish­eri­gen Wellen? Bleiben die Restrik­tio­nen wie Masken beste­hen und wird weit­er­hin ein har­ter Diskri­m­inierungskurs gegen Ungeimpfte gefahren, wie dies Spiegel-Kolum­nist Sascha Lobo fordert?[2]

Oder wird der Coro­na-Lock­down langsam in den Kli­malock­down über­führt? Hier­für spricht in der Tat einiges. In sein­er sen­sa­tionellen Entschei­dung vom 29. April 2021 hat das Bun­desver­fas­sungs­gericht unter seinem Präsi­den­ten, dem Konz­ern­lob­by­is­ten Har­barth, den Weg hier­für freigemacht. Zum Schutz des Kli­mas kön­nen gravierende Frei­heit­sein­schränkun­gen gerecht­fer­tigt sein. Oder noch deut­lich­er: „Die Möglichkeit­en, von grun­drechtlich geschützter Frei­heit in ein­er Weise Gebrauch zu machen, die direkt oder indi­rekt mit CO2-Emis­sio­nen ver­bun­den ist, stoßen an ver­fas­sungsrechtliche Gren­zen.“[3]

Es ist kein Wun­der, dass auch Karl Lauter­bach den Kli­malock­down fordert. Bere­its am 27. Dezem­ber 2020 twit­terte er: „Somit benöti­gen wir Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung des Kli­mawan­dels, die ana­log zu den Ein­schränkun­gen der per­sön­lichen Frei­heit in der Pan­demie-Bekämp­fung sind.“[4]

Deshalb ist es dur­chaus möglich, dass im näch­sten Win­ter der Kli­malock­down kommt. Ist doch der Ökol­o­gis­mus neben Coro­na eine weit­ere Begrün­dung für den von Klaus Schwab und dem World Eco­nom­ic Forum WEF aus­gerufe­nen Great Reset. Bere­its 2019 forderten die neolib­eralen Jugend­klimabe­we­gun­gen von Fri­days for Future über Ende Gelände bis hin zu Extinc­tion Rebel­lion die Ver­hän­gung von – damals noch sym­bol­is­chen – Klimanotständen.

Die Kli­makids aus gutem Hause wären vom Kli­malock­down sicher­lich hel­lauf begeis­tert. Große Teile der Bevölkerung ver­mut­lich weniger. Ein solch­er Kli­malock­down wäre eine neue Schock­welle, die die west­lichen Gesellschaften nach dem Coro­nalock­down träfe. Sie würde einen weit­eren Ver­ar­mungss­chub auslösen.

Bere­its im The­sen­pa­pi­er Dark Win­ter wur­den die wichtig­sten Merk­male des Great Reset beschrieben: Sie beste­hen in ein­er mas­siv­en Ver­schär­fung der Aus­beu­tung für die weni­gen verbleiben­den Beschäftigten, bru­tal­en Sozial­ab­bau von bis­lang unbekan­nter Größenord­nung, Enteig­nung des Mit­tel­standes und der Bevölkerung all­ge­mein. Durch die Indus­trie 4.0 und kün­stliche Intel­li­genz wer­den bis zu 95% der werk­täti­gen Bevölkerung außer Kurs geset­zt. Sie sollen vor­erst mit einem küm­mer­lichen Grun­deinkom­men abge­speist wer­den, das sie ger­ade so vor dem Ver­hungern bewahrt. Um Auf­stände zu ver­hin­dern wird eine Totalüberwachung der Bevölkerung instal­liert. Manche Elitev­ertreter wie Ted Turn­er, Paul Wat­son und andere denken offen über eine Bevölkerungsre­duk­tion auf 1 Mil­liarde bis 500 Mil­lio­nen Men­schen oder weniger nach (siehe hier)! Alle „Über­flüs­si­gen“, die nicht mehr für die Aus­beu­tung benötigt wer­den, sollen dieser men­schen­ver­ach­t­en­den „Logik” zufolge vom Angesicht der Erde ver­schwinden. Die Oli­garchen dage­gen wür­den dann wie Got­tkönige über die verbleiben­den Men­schen herrschen. Sie träu­men davon, durch genetis­che Verbesserun­gen, Men­sch-Com­put­er-Schnittstellen und die Möglichkeit, das eigene Bewusst­sein auf einen Com­put­er hochzu­laden,  sehr lange zu leben oder wom­öglich sog­ar die Unsterblichkeit zu erreichen.

2. Eugenik und Ökologismus

In dem früheren The­sen­pa­pi­er namens Dark Win­ter wurde bere­its gezeigt, dass die ökonomis­chen Hin­ter­gründe dieser Entwick­lung in den zunehmenden Ver­w­er­tungss­chwierigkeit­en des Kap­i­tals infolge des Geset­zes des ten­den­ziellen Falls der Prof­i­trate zu suchen sind.

Den­noch blieben einige Fra­gen offen. Etwa wie die Trans­for­ma­tion der jet­zi­gen kap­i­tal­is­tis­chen Gesellschaft zu ein­er neo­feu­dalen Dystopie konkret von­stat­tenge­hen soll. Zu dieser Frage gibt es jet­zt neue Erkenntnisse.

Wir kön­nen die konkrete Form der Krisen­be­wäl­ti­gung, die Förderung des Ökol­o­gis­mus und des Tran­shu­man­is­mus nur ver­ste­hen, wenn wie die in den Kreisen der Großbour­geoisie ver­bre­it­ete Ide­olo­gie ken­nen. Spätestens seit dem Zeital­ter des Impe­ri­al­is­mus, also seit etwa 1890, ist es die Eugenik. Sie hat sich aus dem schon früher ver­bre­it­eten Sozial­dar­win­is­mus und dem Malthu­sian­is­mus[5] entwickelt.

Die Grund­prinzip­i­en der klas­sis­chen Eugenik waren folgende:

  1. Ver­schiedene Men­schen haben wertvollere oder weniger wertvolle Erban­la­gen. Dies bes­timmt den Wert ein­er men­schlichen Per­son; d. h. es gibt von Natur aus „höher­w­er­tige” und „min­der­w­er­tige” Menschen.
  2. Durch natür­liche Auslese wer­den „min­der­w­er­tige” Men­schen aus­sortiert, die „höher­w­er­ti­gen” aber pflanzen sich fort, was zur all­ge­meinen For­ten­twick­lung der Men­schheit führt.
  3. Da Zivil­i­sa­tion und Kul­tur die Wirkung der natür­lichen Auslese schwächen, tra­gen sie zur Ver­bre­itung von min­der­w­er­ti­gen Erb­fak­toren bei, die son­st eli­m­iniert wür­den. Da „min­der­w­er­tige“ Per­so­n­en eine höhere Fortpflanzungsrate haben als die „höher­w­er­ti­gen“, beste­ht die Gefahr ein­er Entar­tung der Menschheit.
  4. Deshalb müssen „hochw­er­tige” Per­so­n­en mit wis­senschaftlich begrün­de­ten poli­tis­chen Maß­nah­men ihr Erbgut bzw. ihren Gen­pool schützen.

Diese Grund­prinzip­i­en waren vor 1945 in der west­lichen Gesellschaft und bürg­er­lichen Wis­senschaft weit ver­bre­it­et. Nur Katho­liken und Sozial­is­ten hat­ten Vorbehalte.

Umstrit­ten dage­gen waren fol­gende Punkte:

  • Gibt es „min­der­w­er­tige” men­schliche Pop­u­la­tio­nen („Rassen“), oder existieren „min­der­w­er­tige” Per­so­n­en quer durch alle Pop­u­la­tio­nen? Die herrschende wis­senschaftliche Mei­n­ung war, dass sich die Men­schheit klar in „höher”- und „min­der­w­er­tige Rassen” unterteilen lässt (Ras­sis­mus im engeren Sinne).
  • „Wie hoch ist die Entar­tungs­ge­fahr durch die Zunahme min­der­w­er­tiger Gene? Einige betra­chteten diese Gefahr als ein all­ge­meines Prob­lem, das prinzip­iell nach ein­er Lösung suche, während andere behaupteten, dass es schon ‚fünf vor zwölf‘ sei und ohne sofor­tige und radikale Maß­nah­men der ganzen Men­schheit inner­halb weniger Jahrzehnte ein kom­plet­ter Unter­gang dro­he; der Entar­tung­sprozess sei bere­its fast unumkehrbar. Noch ein paar Jahre vom gle­ichen Trend, und die Men­schheit sei nicht mehr zu ret­ten!“, fasst Boris Kotchoubey die damals vorzufind­ende Stim­mung zusam­men. [6] Diese Panikmache, nach der es eigentlich schon fünf nach Zwölf ist, ken­nen wir auch aus der heuti­gen Wissenschaftskommunikation.
  • Welche Maß­nah­men sollen zur Ver­mei­dung der erwarteten „Entar­tungskrise” ergrif­f­en wer­den? Ins­beson­dere, wie weit sollen Staat und Wis­senschaft dabei gehen?

Die aus dieser Diag­nose abgeleit­eten Maß­nah­men lassen sich in pos­i­tive und neg­a­tive Eugenik ein­teilen. Pos­i­tive Eugenik beste­ht in der Bevorzu­gung von Per­so­n­en mit „höher­w­er­ti­gen Genen“, etwa durch beson­dere Unter­stützungs­maß­nah­men für Akademik­erin­nen mit Kindern, die anderen Frauen nicht gewährt wer­den. Neg­a­tive Eugenik reicht von der Ein­schränkung der Heirat über Zwangsster­il­i­sa­tion bis zur Tötung der „Min­der­w­er­ti­gen“. Let­ztere Maß­nahme kam nur im deutschen Faschis­mus vor.

Aber auch die Ansicht­en der Nazis und Hitlers, obzwar radikal, lagen noch inner­halb des dama­li­gen inter­na­tionalen wis­senschaftlichen Mei­n­ungsspek­trums. Spez­i­fisch deutsch war nur die eis­erne Kon­se­quenz, mit der diese all­ge­mein akzep­tierten Ideen bis zu ihrem bit­teren Ende durchge­führt wur­den. Aber Kon­se­quenz gilt als typ­isch deutsche Eigen­schaft: Wer A sagt, muss auch B sagen.[7]

Nach der Nieder­lage des deutschen Faschis­mus 1945 war die Eugenik gründlich diskred­i­tiert und west­liche Elitev­ertreter, die sich in diesem Sinne geäußert hat­ten, mussten sich vor­erst zurück­hal­ten. Stattdessen dominierten in der Nachkriegszeit andere Ide­olo­gien: Der amerikanis­che Prag­ma­tismus eines John Dewey und Richard Rortry ein­er­seits und der Key­ne­sian­is­mus als Wirtschaft­s­the­o­rie ander­er­seits. Zu Beginn des Kalten Krieges gegen die Sow­je­tu­nion hiel­ten die maßge­blichen Eliten für sin­nvoll den Lebens­stan­dard der Men­schen im West­en zu erhöhen, um so die Attrak­tiv­ität des Sozial­is­mus zu untergraben.

Ver­schwun­den waren die reak­tionären Elitei­de­olo­gien jedoch keineswegs.

Der rus­sis­che Think­tank Russtrat weist darauf hin, dass sie in den 70er Jahren ein Revival erlebten. Die west­lichen Gesellschaften gal­ten nun als sta­bil. Die in der Nachkriegszeit beste­hende Gefahr ein­er sozialen Rev­o­lu­tion wurde offen­bar nicht mehr als groß eingeschätzt. Dem­nach musste man auf die Inter­essen der Arbeit­er keine Rück­sicht mehr nehmen. In den 70er Jahren begann die Offen­sive des Neolib­er­al­is­mus und zugle­ich kam es auch zu ein­er Neu­for­mulierung der Eugenik, zunächst noch unter dem Deck­man­tel des Umweltschutzes. Der Bericht „Die Gren­zen des Wach­s­tums“ des Eliten­zirkels Club of Rome stellte 1972 düstere Prog­nosen über eine ange­bliche Ressourcenknap­pheit auf, die sich alle­samt nicht bewahrheit­eten. Das wurde damals als das größte Umwelt­prob­lem betra­chtet. Ziele des Clubs waren das Abwür­gen des tech­nis­chen Fortschritts und die Bevölkerungsre­duk­tion.[8]

Forderte die klas­sis­che Eugenik die Aus­merzung von „min­der­w­er­ti­gen” men­schlichen „Rassen” und Pop­u­la­tio­nen, so wird nun das gle­iche Ziel der Bevölkerungsre­duk­tion mit dem Ver­weis auf die ange­blich nicht mehr gegebene ökol­o­gis­che Tragfähigkeit der Erde verfolgt.

Die Poli­tisierung der Ökolo­gie ver­fol­gte aber noch weit­ere Ziele: Zum Einen ging es um die Aufwe­ichung der sozial­is­tis­chen Ide­olo­gie durch Beru­fung auf „all­ge­mein Men­schlich­es“, die glob­ale Lösun­gen und ide­al­er­weise eine glob­ale Regierung erfordere. Damit kon­nte direkt in die inneren Angele­gen­heit­en der sozial­is­tis­chen Län­der einge­grif­f­en wer­den. Die Ökolo­gie wurde seit dieser Zeit ver­ab­so­lu­tiert und über die wirtschaftliche, soziale und poli­tis­che Entwick­lung gestellt. Dieser „bre­ite” Umweltim­per­a­tiv spielte eine wichtige Rolle dabei, den Sozial­is­mus zu dele­git­imieren und ihn schließlich 1989 zu zerstören.

Hier­aus ent­stand das Schlag­wort der nach­halti­gen Entwick­lung („sus­tain­able devel­op­ment“). Das soll eine Entwick­lung sein, die Natur nicht zer­stört und das Gle­ichgewicht zwis­chen der Biosphäre und der Tech­nosphäre erhält. Tat­säch­lich bewirk­te diese Ide­olo­gie die fort­dauernde Nicht-Entwick­lung der Län­der der Drit­ten Welt und ver­hin­dert so eine Ero­sion der west­lichen Dom­i­nanz. Ger­ade diese fehlende Indus­tri­al­isierung bewirkt para­dox­er­weise aber eine umso stärkere Umweltzer­störung. Etwa die Abholzung der tro­pis­chen Regen­wälder und die Ent­wal­dung der Sahel-Zone.

Zugle­ich bekommt der West­en Zugang zu den Ressourcen dieser Län­der. Er zwingt sie „grüne Pro­duk­te“ zu kaufen und sich der „grü­nen Dig­i­tal­isierung” und der „kün­stlichen Intel­li­genz” zu unter­w­er­fen. Das ist – nach Russtrat – der wirk­liche Sinn des Great Reset.

Mit dem Tran­shu­man­is­mus wer­den nun auch wieder im engeren Sinne eugenis­che Vorstel­lun­gen for­muliert. Stellte man sich zu Beginn des 20. Jahrhun­derts die Hochzucht des Men­schen etwa so vor wie bei der Pfer­dezucht, so sind zu Beginn des 21. Jahrhun­derts neue Fak­toren hinzuge­treten. Entsprechend den Fortschrit­ten der Biotech­nolo­gie und der Com­put­ertech­nik set­zt man nun auf genetis­che und gen­tech­nis­che Verbesserun­gen sowie auf eine zunehmende Ver­schmelzung von Men­sch und Mas­chine.[9]

Ein offen­er Ras­sis­mus ist nicht mehr notwendig. Man geht aber davon aus, dass es dank dieser Tech­nolo­gien höhere und niedere Kas­ten geben wird. Die Eliten erlan­gen wenn nicht Unsterblichkeit, so doch ein unvorstell­bar langes kör­per­lich­es Leben. Die genetisch Unter­lege­nen sind das dienende Per­son­al. Wer nicht gebraucht wird, soll von der Erde ver­schwinden. Es find­et langfristig eine Auf­s­pal­tung der Men­schheit in zwei tat­säch­liche Rassen statt, in Elois und Mor­locks wie im Roman Die Zeit­mas­chine von H.G. Wells. Das wird in den Medi­en inzwis­chen als pos­i­tiv dargestellt.[10]

Nach Russtrat wer­den sich die Eliten samt ihren Domestiken in mehrere große Mega­lopolen-Agglom­er­a­tio­nen zurückziehen, die durch mod­erne Kom­mu­nika­tion­s­mit­tel miteinan­der ver­bun­den sind. Alle übri­gen Gebi­ete wer­den sich selb­st über­lassen und im Chaos versinken. Die meis­ten Men­schen dort wer­den ster­ben.[11]

Auf­gabe der west­lichen Regierun­gen wäre es nach diesem Szenario, durch immer heftigere Schock­wellen die Energiev­er­sorgung, die Indus­trie und den gesellschaftlichen Zusam­men­hang zu zerstören.

3. Konturen des Klimalockdowns

Der Coro­na-Lock­down war nur die erste dieser Schock­wellen. Weit­ere wer­den fol­gen. Der offen­bar bere­its geplante Kli­malock­down wäre dann die zweite Schockwelle.

Nach dem fatal­en Beschluss des Bun­desver­fas­sungs­gerichts vom 29. April 2021 über­schla­gen sich Poli­tik­er ger­adezu mit Forderun­gen nach extrem harten CO2-Einsparun­gen. Die Bun­desregierung hat nun beschlossen, dass bis 2030 65% CO2 (im Ver­gle­ich zu 1990) einges­part wer­den müssen, bis 2040 88%. Die Kohlekraftwerke wer­den spätestens 2038 abgeschal­tet, ver­mut­lich aber viel früher, da die CO2-Zer­ti­fikate inzwis­chen so stark im Preis gestiegen sind, dass es sich nicht mehr lohnt sie zu betreiben. Der CO2-Preis soll auf 45 Euro pro Tonne im Jahr 2022 erhöht wer­den, was unter anderem einen weit­eren Preis­sprung von 7 Cent pro Liter Ben­zin bedeutet und auch das Heizen entsprechend ver­teuert. In den kom­menden Jahren wird dieser Preis sog­ar auf 100 Euro pro Tonne steigen.[12]

Bere­its ohne diese zusät­zlichen erneuten CO2-Preis­er­höhun­gen addieren sich die Belas­tun­gen für eine Durch­schnitts­fam­i­lie auf 1500 Euro pro Jahr.[13]

Preis­er­höhun­gen in diesen Dimen­sio­nen sind für die Wirtschaft nicht mehr zu stemmen.

Die Grü­nen, die ab Herb­st 2021 wahrschein­lich die Bun­deskan­z­lerin stellen wer­den, haben sog­ar noch konkrete weit­ere Ausstiegsforderungen:

  • Agrar­wende: Möglichst 100% „Bioland­wirtschaft“ ohne Kun­st­dünger und Pflanzen­schutzmit­tel. Das wird die Erträge senken und die Lebens­mit­telkosten mas­siv ansteigen lassen.
  • Chemiewende: Ausstieg aus der Chemieindustrie.
  • Gaswende: Abschal­ten der Gaskraftwerke ab 2030.

Ab 2030 ist für Autos mit Ver­bren­nungsmo­tor Schluss. Sie wer­den nicht mehr zuge­lassen und damit die deutsche Auto­mo­bilin­dus­trie, an der Mil­lio­nen Arbeit­splätze hän­gen, eingestampft.

Bis spätestens 2022 wer­den die let­zten sechs Kernkraftwerke abgeschal­tet: Grohnde, Brock­dorf, Gun­drem­min­gen 2, Isar 2, Neckar­wes­t­heim 2 und Ems­land. Damit fall­en unge­fähr 8000 MW gesicherte zuver­läs­sige Leis­tung weg. Wenn dann auch noch die Kohlekraftwerke vorzeit­ig abgeschal­tet wer­den, fragt man sich, woher dann die sichere Stromver­sorgung kom­men soll.

Was sich hier abze­ich­net, ist ein gnaden­los­es Dein­dus­tri­al­isierung­spro­gramm, das den gesellschaftlichen Wohl­stand Deutsch­lands und der EU ver­nicht­en wird.

Der richter­liche Aktivis­mus geht sog­ar noch weit­er. Der Europäis­che Gericht­shof für Men­schen­rechte EGMR plant, der BRD bis 2030 sog­ar eine CO2-Reduzierung um 75% zu aufzuer­legen.[14]

Es ist offen­sichtlich, dass diese bru­tal­en Reduzierungsziele nicht ohne zusät­zliche Maß­nah­men erre­icht wer­den kön­nen. Son­ntags­fahrver­bote, Rationierung der Heizstoffe, mas­siv gestiegene CO2-Steuern, Fleis­chs­teuer (Euphemis­mus: Tier­wohlab­gabe), Haustierver­bot[15], Abschaf­fung der Inlands­flüge und weit­ere soziale Grausamkeit­en sind so gut wie sich­er. Auch ist mit ein­er Abschal­tung der größten Teile der Indus­trie zu rech­nen. Das macht die Kon­turen des von Lauter­bach geforderten Kli­malock­downs aus. Das wäre dann die zweite Schock­welle zur Zer­störung der west­lichen Gesellschaften, die im Herbst/Winter 2021 nach der Bun­destagswahl gezün­det wer­den könnte.

4. Das überzeugende Narrativ

Da aber abzuse­hen ist, dass diese Maß­nah­men zumin­d­est in Teilen der Gesellschaft unpop­ulär sind, braucht man hier­für ein überzeu­gen­des Nar­ra­tiv. Geht der West­en mit der gle­ichen Rück­sicht­slosigkeit vor wie bei dem Coro­na-Nar­ra­tiv, wäre fol­gen­des Szenario denkbar: Thomas Röper berichtet darüber, dass die EU plant, die im Sep­tem­ber 2021 stat­tfind­en­den rus­sis­chen Dumawahlen wegen Wahlfälschun­gen nicht anzuerken­nen und Rus­s­land durch weit­ere harte Sank­tio­nen für diese behaupteten Wahlfälschun­gen zu bestrafen. Darunter fällt unter anderem das endgültige Aus für Nord­stream 2 und die Abkop­pelung Rus­s­lands vom Swift-Sys­tem. Swift ist ein Bel­gien ansäs­siger Zahlungs­di­en­stleis­ter, der Transak­tio­nen zwis­chen den angeschlosse­nen Banken und Kap­i­tal­sam­mel­stellen abwick­elt. Zwar gibt es in Rus­s­land und Chi­na ver­gle­ich­bare Sys­teme, aber eine Abkop­pelung Rus­s­lands würde bedeuten, dass das Land de fac­to mit dem Aus­land keine Geschäfte auf Dol­lar- und Euroba­sis mehr täti­gen kann. Das Beispiel Iran zeigt, dass die Abkop­pelung vom Swift ein­er total­en Wirtschafts­block­ade gle­ich kommt. [16]

Allerd­ings würde diese Block­ade dem West­en mehr schaden als Rus­s­land. Aber darum geht es hier nicht bzw. das ist ver­mut­lich sog­ar gewün­scht. Denn man braucht sich nur zu über­legen, was das konkret bedeutet. Die Erdgasver­sorgung Deutsch­lands sah 2016 wie fol­gt aus[17]:

Land Anteil in Prozent
Rus­s­land 40%
Nieder­lande 29%
Nor­we­gen 21%
Eigene Quellen 7%
Son­stige 3%

Rus­s­land liefert eben­so etwa 40% des Rohöls.

Diese Liefer­un­gen wür­den bei ein­er Abkop­pelung vom Swift voll­ständig zum Erliegen kom­men. Zwar gibt es dur­chaus große Reser­ven an Erdgas und Erdöl, bei Erdgas von etwa einem Vier­tel des Jahresver­brauchs, aber mit dem abse­hbaren Ende der Liefer­ung aus Rus­s­land wird medi­al eine Dringlichkeit erzeugt, die Son­ntags­fahrver­bote und Heizstof­frationierun­gen plau­si­bel erscheinen lässt. Es wird also bewusst auf einen Brennstoff­man­gel hingear­beit­et, ähn­lich der Sit­u­a­tion 1973 während der Ölkrise.

Um aber die geplanten Sank­tion­ierun­gen akzept­abel erscheinen zu lassen, reichen Betrugsvor­würfe an Rus­s­land nicht. Röper geht deshalb davon aus, dass der West­en im Som­mer 2021 neue Pro­voka­tio­nen gegen Rus­s­land plant, um die Volk­seele zum kochen zu brin­gen. Im Ver­gle­ich dazu kön­nen die bish­eri­gen west­lichen Pro­voka­tio­nen, also MH-17, Skri­pals, Nawal­ny und Pro­tase­witsch harm­los erscheinen. Damit steigt dann natür­lich auch die Kriegsgefahr.

Die tat­säch­lich aus Grün­den der CO2-Reduzierung notwendi­gen Maß­nah­men des Kli­malock­downs wür­den dann Rus­s­land ange­lastet. Das ist für den West­en gle­ich in mehrerer Hin­sicht von Vorteil:

  • Der Stopp von Nord­stream 2 schafft Platz für Gas aus den USA, das im Frack­ingver­fahren gewon­nen wurde.
  • Rus­s­land wird geschädigt und vom Welt­markt abgekoppelt
  • Die Wut der Bevölkerung über die neuen Zwangs­maß­nah­men wird auf Putin, den äußeren Feind abgelenkt.
  • Mit der neu geschürten Hys­terie des Zweit­en Kalten Krieges wird das eigentliche Ziel der Zwangs­maß­nah­men, die bre­it­flächige Zer­störung der west­lichen Gesellschaften, erneut für einige Jahre maskiert.

Man sollte nicht damit rech­nen, dass es bei diesen Zwangs­maß­nah­men bleibt. Es sind auch weit­erge­hende Szenar­ien denkbar. Die Men­schen kön­nten als Reak­tion auf die kom­menden Heizstof­frationierun­gen ver­suchen mit Strom zu heizen, auch wenn das hor­rende Kosten verur­sacht. Ein sprun­gar­tig angestiegen­er Strombe­darf würde auf ein dank der Abschal­tung von Kern- und Kohlekraftwerken unzure­ichen­des Ange­bot tre­f­fen. Ger­ade im Win­ter ist immer wieder mit Dunkelflaut­en zu rech­nen, wo die „Erneuer­baren“ über Tage hin­weg prak­tisch nichts ein­speisen. In ein­er solchen Sit­u­a­tion kön­nte es zu flächen­deck­enden Black­outs kom­men. Ich würde nicht damit rech­nen, dass dann beson­ders große Anstren­gun­gen zur Wieder­her­stel­lung des Strom­net­zes unter­nom­men wer­den. Wenn es wegen der vie­len „Erneuer­baren“ über­haupt noch möglich ist.

Offen­sichtlich wer­den von den west­lichen Oli­garchen Poli­tik­er gefördert, die Zer­störung der west­lichen Gesellschaften vornehmen kön­nen. Annale­na Baer­bock, wom­öglich dann bere­its die Bun­deskan­z­lerin, ist Teil­nehmerin des Young Glob­al Lead­ers-Pro­gramms des WEF und deshalb für eine Führungspo­si­tion prädes­tiniert. Sie hat von natur­wis­senschaftlichen Zusam­men­hän­gen nicht viel Ahnung, aber ein extrem stark ökol­o­gis­tis­ches und ide­ol­o­gisiertes Welt­bild. Ersteres zeigt sich daran, dass sie behauptete, man könne Strom im Netz spe­ich­ern. Das chemis­che Ele­ment Cobalt ver­wech­selte sie mit Kobold­en. Also ist sie genau die richtige, um die deutsche Gesellschaft abzuwracken.

Nor­maler­weise wer­den nicht nur Dok­torar­beit­en, son­dern auch Diplom‑, Mag­is­ter- und Mas­ter­ar­beit­en zumin­d­est in die jew­eilige Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek der Absol­ven­ten eingestellt und kön­nen dort aus­geliehen wer­den. Nicht so bei Annale­na Baer­bock. Sie studierte zwis­chen 2000 und 2004 in Ham­burg Poli­tik­wis­senschaft auf Diplom, aber ohne die Diplom­prü­fung abzule­gen und dann zwei Semes­ter an der Lon­don School of Eco­nom­ics Inter­na­tionales Öffentlich­es Recht. Dieses schloss sie mit dem Titel Mas­ter of Law ab. Eine Abschlus­sar­beit musste nicht geschrieben wer­den, nur ein Essay. Dieses Essay hal­ten sowohl die Uni als auch Frau Baer­bock selb­st eis­ern unter Ver­schluss. Es wird dafür Gründe geben.[18]

Viele wohlmeinende Mit­men­schen glauben, dass es zu diesen Maß­nah­men let­ztlich keine Alter­na­tive gäbe, dass wir alle über unsere Ver­hält­nisse gelebt hät­ten und den Gür­tel jet­zt eben enger schnallen müssten. Ange­führt wer­den vor allem Energie­man­gel und Rohstof­fk­nap­pheit. Aber stimmt das über­haupt? Darauf wird in Teil 2 dieser Serie eingegangen.


5. Quellen

Baer­bocks Studi­um in Lon­don: Ihr Abschluss-Auf­satz bleibt geheim, in: Tichys Ein­blick, 28.05.2021, im Inter­net: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/baerbocks-studium-in-london-ihr-abschluss-aufsatz-bleibt-geheim/, abgerufen am 06.06.2021.

Inter­view mit Nick Bostrom und David Pearce, Chronop­sis, Novem­ber 2007, im Inter­net: https://www.hedweb.com/transhumanism/deutsche.html, abgerufen am 06.06.2021.

Aus­sage von James Cor­bett in der 54. Sitzung des Coro­na-Auss­chuss­es, ab 4:42:00, im Inter­net: https://www.youtube.com/watch?v=6wlvPBg4loM&t=9235s, abgerufen am 06.06.2021.

Klima­plan nachgeschärft – Fahrver­bot wegen Kli­maschutz? Bun­desregierung reagiert auf Karl­sruher Urteil, 24 Auto, im Inter­net:  https://www.24auto.de/news/politik-wirtschaft/urteil-lockdown-fahrverbot-bundesverfassungsgericht-klimaschutz-karlsruhe-freiheit-richter-regierung-90485515.html, abgerufen am 06.06.2021.

Boris Kotchoubey: Der Wis­senschaft fol­gen, wohin? (1/2), Novo, 11.12.2020, im Inter­net: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_wissenschaft_folgen_wohin_1_2, abgerufen am 06.06.2021.

Sascha Lobo: Die kalte Impf­pflicht kommt, Spiegel-Online, 26.052021, im Inter­net: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/coronavirus-die-kalte-impfpflicht-kommt-kolumne-von-sascha-lobo-a-55681c8a-b9ae-4f7c-8095–3c35a9c7d733, abgerufen am 06.06.2021.

Neues Kli­maschutzge­setz: Wird jet­zt das Kli­ma gerettet?, BR, 10.05.202, im Inter­net: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/neues-klimaschutzgesetz-wird-jetzt-das-klima-gerettet,SWvOARd, abgerufen am 06.06.2021.

Elke Pöh­le: Was noch kom­men kön­nte, 1 bis 19, 16.05.2021, im Inter­net: https://1bis19.de/wissenschaft/was-noch-kommen-koennte/, abgerufen am 06.06.2021

Thomas Röper: Wieder­holt der West­en bei den rus­sis­chen Par­la­mentswahlen das Szenario von Venezuela und Weißrus­s­land?, Anti-Spiegel 19.05.2021, im Inter­net: https://www.anti-spiegel.ru/2021/wiederholt-der-westen-bei-den-russischen-parlamentswahlen-das-szenario-von-venezuela-und-weissrussland/, abgerufen am 06.06.2021.

Thomas Röper: Die neue Wel­tord­nung: ‚Great Reset‘ oder ‚Glob­al Con­cert‘?, Anti-Spiegel, 2. Juni 2021, im Inter­net: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/?doing_wp_cron=1622734731.7552559375762939453125, abgerufen am 06.06.2021. Orig­i­nal­bericht hier: https://russtrat.ru/reports/30-maya-2021–1406-4444

Ruhrbarone: Fri­days for Future Organ­isator: Haustiere sind CO2-Luxus, im Inter­net: https://www.ruhrbarone.de/fridays-for-future-organisator-haustiere-sind-co2-luxus/174709, abgerufen am 08.06.2021.

Simone Schamann: Dro­ht uns 2021 auch der Kli­malock­down?, Nord­kuri­er 27.12.2021, im Inter­net: https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/droht-uns-2021-auch-der-klima-lockdown-2741875212.html, abgerufen am 06.06.2021.

„So etwas gab es bish­er nicht“, SZ, 2. April 2021, im Inter­net: https://www.sueddeutsche.de/politik/klimawandel-portugal-jugendliche-klage‑1.5245950, abgerufen am 06.06.2021.

Daniel Schrawen: Debat­te um Baer­bocks Hochschu­la­b­schluss: „Hal­tungsjour­nal­is­mus” in Hochform, RT, 20.05.2021, im Inter­net: https://de.rt.com/meinung/117768-debatte-um-baerbocks-hochschul-abschluss/, abgerufen am 06.06.2021.

Roland Tichy: Die Liebe zum Märchen, Tichys Ein­blick 06/2021, S. 14.

Wingas: Sichere Energie für Europa, im Inter­net: https://www.wingas.com/rohstoff-erdgas/woher-bezieht-europa-erdgas.html, abgerufen am 06.06.2021.


Fußnoten

[1] Elke Pöh­le: Was noch kom­men kön­nte, 1 bis 19, 16.05.2021, im Inter­net: https://1bis19.de/wissenschaft/was-noch-kommen-koennte/, abgerufen am 06.06.2021.

[2] Sascha Lobo: Die kalte Impf­pflicht kommt, Spiegel-Online, 26.052021, im Inter­net: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/coronavirus-die-kalte-impfpflicht-kommt-kolumne-von-sascha-lobo-a-55681c8a-b9ae-4f7c-8095–3c35a9c7d733, abgerufen am 06.06.2021.

[3] Klima­plan nachgeschärft – Fahrver­bot wegen Kli­maschutz? Bun­desregierung reagiert auf Karl­sruher Urteil, 24 Auto, im Inter­net:  https://www.24auto.de/news/politik-wirtschaft/urteil-lockdown-fahrverbot-bundesverfassungsgericht-klimaschutz-karlsruhe-freiheit-richter-regierung-90485515.html, abgerufen am 06.06.2021.

[4] Simone Schamann: Dro­ht uns 2021 auch der Kli­malock­down?, Nord­kuri­er 27.12.2021, im Inter­net: https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/droht-uns-2021-auch-der-klima-lockdown-2741875212.html, abgerufen am 06.06.2021.

[5] Sozial­dar­win­is­mus: Dar­wins The­o­rien der natür­lichen Auslese gel­ten auch in der Gesellschaft. Malthu­sian­is­mus: Die Bevölkerungszahl wächst expo­nen­tiell, die Nahrungsmit­tel­pro­duk­tion aber nur lin­ear. Das Nahrungsmit­te­lange­bot sinkt deshalb unver­mei­dlich unter die Nachfrage.

[6] Boris Kotchoubey: Der Wis­senschaft fol­gen, wohin? (1/2), Novo, 11.12.2020, im Inter­net: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_wissenschaft_folgen_wohin_1_2, abgerufen am 06.06.2021.

[7] Boris Kotchoubey: Der Wis­senschaft fol­gen, wohin? (1/2), Novo, 11.12.2020, im Inter­net: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_wissenschaft_folgen_wohin_1_2, abgerufen am 06.06.2021.

[8] Thomas Röper: Die neue Wel­tord­nung: ‚Great Reset‘ oder ‚Glob­al Con­cert‘?, Anti-Spiegel, 2. Juni 2021, im Inter­net: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/?doing_wp_cron=1622734731.7552559375762939453125, abgerufen am 06.06.2021, Orig­i­nal­bericht hier: https://russtrat.ru/reports/30-maya-2021–1406-4444

[9] Inter­view mit Nick Bostrom und David Pearce, Chronop­sis, Novem­ber 2007, im Inter­net: https://www.hedweb.com/transhumanism/deutsche.html, abgerufen am 06.06.2021.

[10] Aus­sage von James Cor­bett in der 54. Sitzung des Coro­na-Auss­chuss­es, ab 4:42:00, im Inter­net: https://www.youtube.com/watch?v=6wlvPBg4loM&t=9235s, abgerufen am 06.06.2021.

[11] Thomas Röper: Die neue Wel­tord­nung: ‚Great Reset‘ oder ‚Glob­al Con­cert‘?, Anti-Spiegel, 2. Juni 2021, im Inter­net: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/?doing_wp_cron=1622734731.7552559375762939453125, abgerufen am 06.06.2021.

[12] Neues Kli­maschutzge­setz: Wird jet­zt das Kli­ma gerettet?, BR, 10.05.202, im Inter­net: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/neues-klimaschutzgesetz-wird-jetzt-das-klima-gerettet,SWvOARd, abgerufen am 06.06.2021.

[13] Roland Tichy: Die Liebe zum Märchen, Tichys Ein­blick 06/2021, S. 14.

[14] „So etwas gab es bish­er nicht“, SZ, 2. April 2021, im Inter­net: https://www.sueddeutsche.de/politik/klimawandel-portugal-jugendliche-klage‑1.5245950, abgerufen am 06.06.2021.

[15] Dies wurde zwar von Kan­zlerkan­di­datin Annale­na Baer­bock nicht gefordert, wohl aber von zahllosen Jour­nal­is­ten und der neolib­eralen Bewe­gung Fri­days for Future, vgl. Ruhrbarone: Fri­days for Future Organ­isator: Haustiere sind CO2-Luxus, im Inter­net: https://www.ruhrbarone.de/fridays-for-future-organisator-haustiere-sind-co2-luxus/174709, abgerufen am 08.06.2021.

[16] Thomas Röper: Wieder­holt der West­en bei den rus­sis­chen Par­la­mentswahlen das Szenario von Venezuela und Weißrus­s­land?, Anti-Spiegel 19.05.2021, im Inter­net: https://www.anti-spiegel.ru/2021/wiederholt-der-westen-bei-den-russischen-parlamentswahlen-das-szenario-von-venezuela-und-weissrussland/, abgerufen am 06.06.2021.

[17] Wingas: Sichere Energie für Europa, im Inter­net: https://www.wingas.com/rohstoff-erdgas/woher-bezieht-europa-erdgas.html, abgerufen am 06.06.2021.

[18] Baer­bocks Studi­um in Lon­don: Ihr Abschluss-Auf­satz bleibt geheim, in: Tichys Ein­blick, 28.05.2021, im Inter­net: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/baerbocks-studium-in-london-ihr-abschluss-aufsatz-bleibt-geheim/, abgerufen am 06.06.2021.
Daniel Schrawen: Debat­te um Baer­bocks Hochschu­la­b­schluss: „Hal­tungsjour­nal­is­mus” in Hochform, RT, 20.05.2021, im Inter­net: https://de.rt.com/meinung/117768-debatte-um-baerbocks-hochschul-abschluss/, abgerufen am 06.06.2021.

17 Kommentare

  1. Gerd Kauschat

    Bitte nicht böse sein, aber ich finde die vie­len Voraus­sagen, die da getrof­fen wer­den, gren­zw­er­tig. Let­ztlich haben wir alle keine Kristal­lkugel, und weil jemand etwas fordert oder es unb­stre­it­bare Entwick­lun­gen in eine Rich­tung gibt, heißt das noch nicht, dass etwas kom­men muss. Ich wäre da vor­sichtiger in meinen Einschätzungen.
    Ich finde die Schlussfol­gerun­gen, die hier gezo­gen wer­den, doch sehr weitreichend.

    • Christoph

      Ich finde Jans Artikel hochwichtig, weil die Ten­den­zen und Pläne im Herzen des west­lichen Kap­i­tal­is­mus real und von extremer Bedrohlichkeit sind. Sowohl sein „Dark Win­ter” als auch dieser Artikel müssen unbe­d­ingt beachtet wer­den. Bei­de sind keine Analy­sen dessen, was in der realen polti­is­chen glob­alen Land­schaft mit ihren mas­siv­en Gegen­sätzen, man denke nur an USA-Chi­na, passieren kann oder wahrschein­lich würde. Diese Gegen­sätze sowie auch das teil­weise Aufwachen in den Bevölkerun­gen, z.B. bei uns oder in den USA, wer­den für die realen Entwick­lun­gen eine große Rolle spielen.

  2. hanns graaf

    Szenar­ien wie die vom Club of Rome, die Kli­makatas­tro­phis­tik usw. sind längst als unwis­senschaftlich über­führt. Sie sind Aus­druck des zunehmenden Irra­tional­is­mus der bürg­er­lichen Gesellschaft. Die „grü­nen” Bewe­gun­gen sind die Spitze des Eis­bergs an Dummheit. Die „grüne” Bewe­gung hat sich längst von ihren pos­i­tiv­en – wenn auch reformistis­chen – Zie­len von früher ent­fer­nt. Heute sind sie Aus­druck bes­timmter Kapitalinteressen.

    • Anonymous

      was der Club of Rome in den 70ern prophezeit hat, war aus dama­liger Sicht avantgardistisch
      (die Atmo­sphären­chemie bspw. war noch in den 90ern nicht son­der­lich erforscht)

      der Fehler der let­zten 20 Jahre liegt darin, das zukün­ftige Welt­geschehen im Com­put­er simulieren zu wollen

      es gab inner­halb der Umwelt­forschung (und es gibt aktuell in den Geis­teswis­senschaften) eine feindliche Über­nahme durch quan­ti­ta­tiv oder for­mal logisch arbei­t­ende Subdisziplinen

      dahin­ter steckt das Ziel ein­er total­en Manipulation
      (das ist die eigentliche Weltverschwörung !)

      man möchte mit dem Raum­schiff wegfliegen, obwohl man bere­its auf einem Raum­schiff (Plan­et Erde) lebt

      • Gerd Kauschat

        Du, ich lebe hier im Freien, habe die let­zten Jahre mehrere Tor­na­dos erleben müssen (die es früher nicht gab), und beim Baumbeschnitt find­et sich hier kein einziger gesun­der Baum mehr. Und das ist keine Com­put­er­sim­u­la­tion, das ist mein ganz reales Erleben.

        • Hanns Graaf

          Eine Zunahme von Tor­na­dos u.a. Extremwet­ter­ereignis­sen gibt es lt. Wet­ter­dat­en (die tw. 180 Jahre oder länger zurück reichen) nicht. Selb­st der IPCC hat das im AR 5 eingeräumt.
          nur die Lügn­er von ARD und ZDF usw. wollen uns das einre­den. Warum? 1. um neue (Klima)steuern zu erheben; 2. um sich poli­tisch zu pro­fil­ieren und vom Kap­i­tal­is­mus als Mega-Ursache (fast) aller Prob­leme abzu­lenken; 3. um bes­timmte Tech­nolo­gien (C‑Kapital) zu entwerten und Platz für Neuin­vesti­tio­nen zu schaf­fen (Kon­junk­tur­förderung) zu schaffen.

          • Gerd Kauschat

            Die ganze Wet­ter­lage ist völ­lig anders, als ich sie z.B. alt Kind noch ken­nen gel­ernt habe, und Tor­na­dos gab’s da auch nicht. Das ist mein eigenes Erleben, willst Du mir das jet­zt ausreden?

        • Anonymous

          ich habe Geo­gra­phie studiert
          und kenne mich daher mit Kli­mawan­del ganz gut aus

          vor neun­zehn Jahren schrieb ich

          Das Kli­ma ändert sich
          • im Laufe von Jahrhundertmillionen
          wenn sich die Atmo­sphäre ausbildet
          • im Laufe von Jahrzehntmillionen
          wenn die Kon­ti­nente wandern
          • im Laufe von Jahrmillionen
          wenn sich der CO2-Gehalt der Atmo­sphäre ändert
          • im Laufe von Jahrhunderttausenden
          wenn sich die Dauer der Jahreszeit­en auf der Süd-/ und
          Nord­hal­bkugel gegeneinan­der ver­schiebt (Exzen­triz­ität)
          • im Laufe von Jahrzehntausenden
          wenn die zonale Ein­strahlung schwankt (Eklip­tik)
          • im Laufe von Jahrtausenden
          wenn Süßwass­er im Polarmeer auf­schwimmt (Dryas)
          • im Laufe von Jahrhunderten
          wenn die Sonne anders strahlt (kleine Eiszeit)
          • im Laufe von Jahrzehnten
          wenn die Strahlstrom-Mäan­der schwäch­er ausfallen
          (das Mag­net­feld der Erde formiert sich neu)
          • im Laufe von Jahren
          wenn sich ein Energielev­el im Meer auf­baut (la nina) oder abbaut (el nino)
          • im Laufe von Monaten
          wenn Aerosol die Wellen­län­gen streut (Vulka­nstaub)
          • im Laufe von Wochen
          wenn die Jahreszeit­en wech­seln (typ­is­che Wetterlagen)
          • im Laufe von Tagen
          wenn ein Wet­ter­wech­sel anste­ht (Tief-/ Hochdruck)
          • im Laufe von Stunden
          wenn es hell und dunkel wird
          • im Laufe von Minuten
          wenn eine Wolke vorüberzieht

    • Gerd Kauschat

      Ich über­denke ger­ade, wie sich solche Artikel und solche Kom­mentare auf unsere Glaub­würdigkeit und Anschlussfähigkeit auswirken.
      Das hat das Poten­tial, es sich mit dem ganzen alter­na­tiv-links-grü­nen Spek­trum zu ver­scheißen, und das finde ich nicht gut. Bünd­nis­fähigkeit erfordert nun mal, sich in Sprache und Aus­sage so zu ver­hal­ten, dass die Frei­heit der Ander­s­denk­enden respek­tiert und nicht abgew­ertet wird, son­st wird das nix. Ich sehe das hier nicht als gegeben an.

      • Redaktion Freier Funke

        Das Alter­na­tive links grüne Spek­trum beste­ht aus wohlhaben­den Akademik­ern, Bobos und Hip­sters, die die Regierung bedin­gungs­los unter­stützen. Sie zu gewin­nen ist nahezu aus­sicht­s­los. Wer Annale­na Baer­bock toll find­et, der ist wohl als poli­tis­chen Geg­n­er zu betrachten.
        Wir soll­ten vielmehr die weniger Priv­i­legierten zu gewin­nen ver­suchen. Hier­für ist Kri­tik am Ökol­o­gis­mus und der Iden­tität­spoltik die Voraussetzung.

        • Paul Pfundt

          So ist es! Sich­er sollte man auch um die das grüne Klien­tel kämpfen – aber nur, indem man deren unwis­senschaftliche Argu­mente ent­larvt, nicht indem man sich ihnen anpasst. Doch wir soll­ten uns primär um die Arbeit­erk­lasse / ‑bewe­gung küm­mern und weniger um die Klein­bürg­erei. Lest http://www.aufruhrgebiet.de!

          • Anonymous

            mit welch­er Meth­ode willst Du unwis­senschaftliche Argu­mente entlarven?

            ohne dieses Wis­sen scheit­ert Dein Vorhaben

        • Gerd Kauschat

          Was für eine Scheiß Polemik. Nein, natür­lich meine ich nicht Baer­bock-Fans, und ich denke, das ist Dir auch klar. Ich meine genau die Leute, die ähn­lich drauf sind, wie z.B. auf den Corona-Demos.
          Wenn Du weniger Priv­i­legierte erre­ichen willst, soll­test Du mein­er Mei­n­ung nach darüber nach­denken, ob Du nicht auch kürz­er und weniger abge­hoben schreiben kannst.

        • Anonymous

          Du hast nicht ver­standen, daß es ein Meth­o­d­en­prob­lem inner­halb der Wis­senschaften ist

      • Anonymous

        Der Artikel ver­sucht die Logik manch­er Frak­tio­nen der Herrschen­den und ihre Ide­olo­gie nachzu­vol­lziehen, und dazu rück­gekop­pelt an zugrun­deliegende ökonomis­che Prozesse.

        Dass das dabei nur in des­til­lierte und überze­ich­neter Form geschehen kann, liegt in der Sache. Es wer­den auch keine Prophezeiun­gen, schon gar keine Behaup­tun­gen aufgestellt, son­dern ver­sucht Ide­olo­gie, Motive und Gründe möglich­er Hand­lungsweisen sozusagen zu antizip­ieren, aus dem Mate­r­i­al, das vorliegt.

        Dabei wird man meis­tens irren, ist hier auch zu hof­fen, aber man hat die Pflicht sich daran zu versuchen.

        Dass bei ein Baum in der Nach­barschaft morsch ist, mit Ver­laub, dass ist nicht ganz anspruchsvoll in der Aus­führung und beim Durchdenken.

        Übri­gens ist es die grüne Wäh­ler­schicht, die diesen inter­na­tionalen Ver­such einen neuen Tech­no­faschis­mus zu etwblieren unterstützt!

        Man müsste gar erwä­gen, ob eine Linke nicht sog­ar mit dem nationalen Kap­i­tal sich zeitweise eher ver­bün­den müsste, wie damals in Polen der Pro­let und Bauer mit dem Adel gegen Rus­s­land. Oder in Chi­na, wo Mao mit der nationalen Bour­geoisie, die auch das Inter­esse hat­te den inter­na­tionalen Impe­ri­al­is­mus zu bekämpfen.

        Über­haupt. Soll­ten keine The­men tabuisiert wer­den. Dann kann man ja bei Linkspartei und Co bleiben.

  3. Anonymous

    Schaut mal den Artikel noch an, und v.a. wer da dahin­ter steht:

    https://www.wbcsd.org/Overview/Panorama/Articles/Avoiding-a-climate-lockdown

  4. Erkus

    Wichtiger Artikel und eine Auf­forderung an die grü­nen Fundis gegen den ACAB-Kobold anzustinken.

    Nach­haltig-Dig­i­tal-Ökol­o­gisch-Sozial
    Das ist das Agen­da 2030 Pro­gramm, was der Bund über­nom­men hat – Coro­na ist nur ein Brandbeschle­u­niger. Zum Glück sind einige Klimabe­wegte schon aufgewacht, siehe Chris­t­ian Fel­ber und Maja Göpel. Hier gilt es für die Linke anzuknüpfen!

    Da sind mächtige Span­nun­gen nach der Vorstel­lung des GWUB-Bericht­es und dem Scheit­ern des Sozial­gipfels in Porto.

    https://www.youtube.com/c/ChristianFelber/videos
    https://taz.de/Maja-Goepel-im-Interview/!169655/
    https://jahrbuch-oekologie.de/die-oekologie-der-digitalen-gesellschaft-auf-dem-weg-zu-einer-sinnvollen-nutzung-der-technologie-fuer-eine-sozial-oekologische-transformation/

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