Kommt der Klimalockdown?

von Jan Müller

Neues vom Great Reset – Teil 1

  1. Vorwort
  2. Eugenik und Ökologismus
  3. Konturen des Klimalockdowns
  4. Das überzeugende Narrativ
  5. Quellen

1. Vorwort

In Zeiten einer abflauenden „Pandemie“ und ersten „Lockerungsschritten“ stellt sich die Frage, ob es das gewesen ist, ob wir langsam in die alte Realität zurückgleiten, oder ob wir uns gegenwärtig nur in der Phase 6 von Biedermanns Diagramm des Zwangs befinden, also der Phase der gelegentlichen Nachgiebigkeit, kombiniert mit leeren Versprechen. Diese verhindert die Gewöhnung an die uns auferlegten Entbehrungen. Geschäftsinhaber glauben jetzt möglicherweise, es doch schaffen zu können und stürzen sich mit neuer Energie in die Arbeit.

Wird im nächsten Winter die vierte Welle ausgerufen, die vielleicht für Geimpfte aufgrund der immunbedingten Verstärkung des Krankheitsverlaufs (ADE)[1] tödlicher ist, als die drei bisherigen Wellen? Bleiben die Restriktionen wie Masken bestehen und wird weiterhin ein harter Diskriminierungskurs gegen Ungeimpfte gefahren, wie dies Spiegel-Kolumnist Sascha Lobo fordert?[2]

Oder wird der Corona-Lockdown langsam in den Klimalockdown überführt? Hierfür spricht in der Tat einiges. In seiner sensationellen Entscheidung vom 29. April 2021 hat das Bundesverfassungsgericht unter seinem Präsidenten, dem Konzernlobbyisten Harbarth, den Weg hierfür freigemacht. Zum Schutz des Klimas können gravierende Freiheitseinschränkungen gerechtfertigt sein. Oder noch deutlicher: „Die Möglichkeiten, von grundrechtlich geschützter Freiheit in einer Weise Gebrauch zu machen, die direkt oder indirekt mit CO2-Emissionen verbunden ist, stoßen an verfassungsrechtliche Grenzen.“[3]

Es ist kein Wunder, dass auch Karl Lauterbach den Klimalockdown fordert. Bereits am 27. Dezember 2020 twitterte er: „Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“[4]

Deshalb ist es durchaus möglich, dass im nächsten Winter der Klimalockdown kommt. Ist doch der Ökologismus neben Corona eine weitere Begründung für den von Klaus Schwab und dem World Economic Forum WEF ausgerufenen Great Reset. Bereits 2019 forderten die neoliberalen Jugendklimabewegungen von Fridays for Future über Ende Gelände bis hin zu Extinction Rebellion die Verhängung von – damals noch symbolischen – Klimanotständen.

Die Klimakids aus gutem Hause wären vom Klimalockdown sicherlich hellauf begeistert. Große Teile der Bevölkerung vermutlich weniger. Ein solcher Klimalockdown wäre eine neue Schockwelle, die die westlichen Gesellschaften nach dem Coronalockdown träfe. Sie würde einen weiteren Verarmungsschub auslösen.

Bereits im Thesenpapier Dark Winter wurden die wichtigsten Merkmale des Great Reset beschrieben: Sie bestehen in einer massiven Verschärfung der Ausbeutung für die wenigen verbleibenden Beschäftigten, brutalen Sozialabbau von bislang unbekannter Größenordnung, Enteignung des Mittelstandes und der Bevölkerung allgemein. Durch die Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz werden bis zu 95% der werktätigen Bevölkerung außer Kurs gesetzt. Sie sollen vorerst mit einem kümmerlichen Grundeinkommen abgespeist werden, das sie gerade so vor dem Verhungern bewahrt. Um Aufstände zu verhindern wird eine Totalüberwachung der Bevölkerung installiert. Manche Elitevertreter wie Ted Turner, Paul Watson und andere denken offen über eine Bevölkerungsreduktion auf 1 Milliarde bis 500 Millionen Menschen oder weniger nach (siehe hier)! Alle „Überflüssigen“, die nicht mehr für die Ausbeutung benötigt werden, sollen dieser menschenverachtenden „Logik“ zufolge vom Angesicht der Erde verschwinden. Die Oligarchen dagegen würden dann wie Gottkönige über die verbleibenden Menschen herrschen. Sie träumen davon, durch genetische Verbesserungen, Mensch-Computer-Schnittstellen und die Möglichkeit, das eigene Bewusstsein auf einen Computer hochzuladen,  sehr lange zu leben oder womöglich sogar die Unsterblichkeit zu erreichen.

2. Eugenik und Ökologismus

In dem früheren Thesenpapier namens Dark Winter wurde bereits gezeigt, dass die ökonomischen Hintergründe dieser Entwicklung in den zunehmenden Verwertungsschwierigkeiten des Kapitals infolge des Gesetzes des tendenziellen Falls der Profitrate zu suchen sind.

Dennoch blieben einige Fragen offen. Etwa wie die Transformation der jetzigen kapitalistischen Gesellschaft zu einer neofeudalen Dystopie konkret vonstattengehen soll. Zu dieser Frage gibt es jetzt neue Erkenntnisse.

Wir können die konkrete Form der Krisenbewältigung, die Förderung des Ökologismus und des Transhumanismus nur verstehen, wenn wie die in den Kreisen der Großbourgeoisie verbreitete Ideologie kennen. Spätestens seit dem Zeitalter des Imperialismus, also seit etwa 1890, ist es die Eugenik. Sie hat sich aus dem schon früher verbreiteten Sozialdarwinismus und dem Malthusianismus[5] entwickelt.

Die Grundprinzipien der klassischen Eugenik waren folgende:

  1. Verschiedene Menschen haben wertvollere oder weniger wertvolle Erbanlagen. Dies bestimmt den Wert einer menschlichen Person; d. h. es gibt von Natur aus „höherwertige“ und „minderwertige“ Menschen.
  2. Durch natürliche Auslese werden „minderwertige“ Menschen aussortiert, die „höherwertigen“ aber pflanzen sich fort, was zur allgemeinen Fortentwicklung der Menschheit führt.
  3. Da Zivilisation und Kultur die Wirkung der natürlichen Auslese schwächen, tragen sie zur Verbreitung von minderwertigen Erbfaktoren bei, die sonst eliminiert würden. Da „minderwertige“ Personen eine höhere Fortpflanzungsrate haben als die „höherwertigen“, besteht die Gefahr einer Entartung der Menschheit.
  4. Deshalb müssen „hochwertige“ Personen mit wissenschaftlich begründeten politischen Maßnahmen ihr Erbgut bzw. ihren Genpool schützen.

Diese Grundprinzipien waren vor 1945 in der westlichen Gesellschaft und bürgerlichen Wissenschaft weit verbreitet. Nur Katholiken und Sozialisten hatten Vorbehalte.

Umstritten dagegen waren folgende Punkte:

  • Gibt es „minderwertige“ menschliche Populationen („Rassen“), oder existieren „minderwertige“ Personen quer durch alle Populationen? Die herrschende wissenschaftliche Meinung war, dass sich die Menschheit klar in „höher“- und „minderwertige Rassen“ unterteilen lässt (Rassismus im engeren Sinne).
  • „Wie hoch ist die Entartungsgefahr durch die Zunahme minderwertiger Gene? Einige betrachteten diese Gefahr als ein allgemeines Problem, das prinzipiell nach einer Lösung suche, während andere behaupteten, dass es schon ‚fünf vor zwölf‘ sei und ohne sofortige und radikale Maßnahmen der ganzen Menschheit innerhalb weniger Jahrzehnte ein kompletter Untergang drohe; der Entartungsprozess sei bereits fast unumkehrbar. Noch ein paar Jahre vom gleichen Trend, und die Menschheit sei nicht mehr zu retten!“, fasst Boris Kotchoubey die damals vorzufindende Stimmung zusammen. [6] Diese Panikmache, nach der es eigentlich schon fünf nach Zwölf ist, kennen wir auch aus der heutigen Wissenschaftskommunikation.
  • Welche Maßnahmen sollen zur Vermeidung der erwarteten „Entartungskrise“ ergriffen werden? Insbesondere, wie weit sollen Staat und Wissenschaft dabei gehen?

Die aus dieser Diagnose abgeleiteten Maßnahmen lassen sich in positive und negative Eugenik einteilen. Positive Eugenik besteht in der Bevorzugung von Personen mit „höherwertigen Genen“, etwa durch besondere Unterstützungsmaßnahmen für Akademikerinnen mit Kindern, die anderen Frauen nicht gewährt werden. Negative Eugenik reicht von der Einschränkung der Heirat über Zwangssterilisation bis zur Tötung der „Minderwertigen“. Letztere Maßnahme kam nur im deutschen Faschismus vor.

Aber auch die Ansichten der Nazis und Hitlers, obzwar radikal, lagen noch innerhalb des damaligen internationalen wissenschaftlichen Meinungsspektrums. Spezifisch deutsch war nur die eiserne Konsequenz, mit der diese allgemein akzeptierten Ideen bis zu ihrem bitteren Ende durchgeführt wurden. Aber Konsequenz gilt als typisch deutsche Eigenschaft: Wer A sagt, muss auch B sagen.[7]

Nach der Niederlage des deutschen Faschismus 1945 war die Eugenik gründlich diskreditiert und westliche Elitevertreter, die sich in diesem Sinne geäußert hatten, mussten sich vorerst zurückhalten. Stattdessen dominierten in der Nachkriegszeit andere Ideologien: Der amerikanische Pragmatismus eines John Dewey und Richard Rortry einerseits und der Keynesianismus als Wirtschaftstheorie andererseits. Zu Beginn des Kalten Krieges gegen die Sowjetunion hielten die maßgeblichen Eliten für sinnvoll den Lebensstandard der Menschen im Westen zu erhöhen, um so die Attraktivität des Sozialismus zu untergraben.

Verschwunden waren die reaktionären Eliteideologien jedoch keineswegs.

Der russische Thinktank Russtrat weist darauf hin, dass sie in den 70er Jahren ein Revival erlebten. Die westlichen Gesellschaften galten nun als stabil. Die in der Nachkriegszeit bestehende Gefahr einer sozialen Revolution wurde offenbar nicht mehr als groß eingeschätzt. Demnach musste man auf die Interessen der Arbeiter keine Rücksicht mehr nehmen. In den 70er Jahren begann die Offensive des Neoliberalismus und zugleich kam es auch zu einer Neuformulierung der Eugenik, zunächst noch unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ des Elitenzirkels Club of Rome stellte 1972 düstere Prognosen über eine angebliche Ressourcenknappheit auf, die sich allesamt nicht bewahrheiteten. Das wurde damals als das größte Umweltproblem betrachtet. Ziele des Clubs waren das Abwürgen des technischen Fortschritts und die Bevölkerungsreduktion.[8]

Forderte die klassische Eugenik die Ausmerzung von „minderwertigen“ menschlichen „Rassen“ und Populationen, so wird nun das gleiche Ziel der Bevölkerungsreduktion mit dem Verweis auf die angeblich nicht mehr gegebene ökologische Tragfähigkeit der Erde verfolgt.

Die Politisierung der Ökologie verfolgte aber noch weitere Ziele: Zum Einen ging es um die Aufweichung der sozialistischen Ideologie durch Berufung auf „allgemein Menschliches“, die globale Lösungen und idealerweise eine globale Regierung erfordere. Damit konnte direkt in die inneren Angelegenheiten der sozialistischen Länder eingegriffen werden. Die Ökologie wurde seit dieser Zeit verabsolutiert und über die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung gestellt. Dieser „breite“ Umweltimperativ spielte eine wichtige Rolle dabei, den Sozialismus zu delegitimieren und ihn schließlich 1989 zu zerstören.

Hieraus entstand das Schlagwort der nachhaltigen Entwicklung („sustainable development“). Das soll eine Entwicklung sein, die Natur nicht zerstört und das Gleichgewicht zwischen der Biosphäre und der Technosphäre erhält. Tatsächlich bewirkte diese Ideologie die fortdauernde Nicht-Entwicklung der Länder der Dritten Welt und verhindert so eine Erosion der westlichen Dominanz. Gerade diese fehlende Industrialisierung bewirkt paradoxerweise aber eine umso stärkere Umweltzerstörung. Etwa die Abholzung der tropischen Regenwälder und die Entwaldung der Sahel-Zone.

Zugleich bekommt der Westen Zugang zu den Ressourcen dieser Länder. Er zwingt sie „grüne Produkte“ zu kaufen und sich der „grünen Digitalisierung“ und der „künstlichen Intelligenz“ zu unterwerfen. Das ist – nach Russtrat – der wirkliche Sinn des Great Reset.

Mit dem Transhumanismus werden nun auch wieder im engeren Sinne eugenische Vorstellungen formuliert. Stellte man sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Hochzucht des Menschen etwa so vor wie bei der Pferdezucht, so sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts neue Faktoren hinzugetreten. Entsprechend den Fortschritten der Biotechnologie und der Computertechnik setzt man nun auf genetische und gentechnische Verbesserungen sowie auf eine zunehmende Verschmelzung von Mensch und Maschine.[9]

Ein offener Rassismus ist nicht mehr notwendig. Man geht aber davon aus, dass es dank dieser Technologien höhere und niedere Kasten geben wird. Die Eliten erlangen wenn nicht Unsterblichkeit, so doch ein unvorstellbar langes körperliches Leben. Die genetisch Unterlegenen sind das dienende Personal. Wer nicht gebraucht wird, soll von der Erde verschwinden. Es findet langfristig eine Aufspaltung der Menschheit in zwei tatsächliche Rassen statt, in Elois und Morlocks wie im Roman Die Zeitmaschine von H.G. Wells. Das wird in den Medien inzwischen als positiv dargestellt.[10]

Nach Russtrat werden sich die Eliten samt ihren Domestiken in mehrere große Megalopolen-Agglomerationen zurückziehen, die durch moderne Kommunikationsmittel miteinander verbunden sind. Alle übrigen Gebiete werden sich selbst überlassen und im Chaos versinken. Die meisten Menschen dort werden sterben.[11]

Aufgabe der westlichen Regierungen wäre es nach diesem Szenario, durch immer heftigere Schockwellen die Energieversorgung, die Industrie und den gesellschaftlichen Zusammenhang zu zerstören.

3. Konturen des Klimalockdowns

Der Corona-Lockdown war nur die erste dieser Schockwellen. Weitere werden folgen. Der offenbar bereits geplante Klimalockdown wäre dann die zweite Schockwelle.

Nach dem fatalen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29. April 2021 überschlagen sich Politiker geradezu mit Forderungen nach extrem harten CO2-Einsparungen. Die Bundesregierung hat nun beschlossen, dass bis 2030 65% CO2 (im Vergleich zu 1990) eingespart werden müssen, bis 2040 88%. Die Kohlekraftwerke werden spätestens 2038 abgeschaltet, vermutlich aber viel früher, da die CO2-Zertifikate inzwischen so stark im Preis gestiegen sind, dass es sich nicht mehr lohnt sie zu betreiben. Der CO2-Preis soll auf 45 Euro pro Tonne im Jahr 2022 erhöht werden, was unter anderem einen weiteren Preissprung von 7 Cent pro Liter Benzin bedeutet und auch das Heizen entsprechend verteuert. In den kommenden Jahren wird dieser Preis sogar auf 100 Euro pro Tonne steigen.[12]

Bereits ohne diese zusätzlichen erneuten CO2-Preiserhöhungen addieren sich die Belastungen für eine Durchschnittsfamilie auf 1500 Euro pro Jahr.[13]

Preiserhöhungen in diesen Dimensionen sind für die Wirtschaft nicht mehr zu stemmen.

Die Grünen, die ab Herbst 2021 wahrscheinlich die Bundeskanzlerin stellen werden, haben sogar noch konkrete weitere Ausstiegsforderungen:

  • Agrarwende: Möglichst 100% „Biolandwirtschaft“ ohne Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel. Das wird die Erträge senken und die Lebensmittelkosten massiv ansteigen lassen.
  • Chemiewende: Ausstieg aus der Chemieindustrie.
  • Gaswende: Abschalten der Gaskraftwerke ab 2030.

Ab 2030 ist für Autos mit Verbrennungsmotor Schluss. Sie werden nicht mehr zugelassen und damit die deutsche Automobilindustrie, an der Millionen Arbeitsplätze hängen, eingestampft.

Bis spätestens 2022 werden die letzten sechs Kernkraftwerke abgeschaltet: Grohnde, Brockdorf, Gundremmingen 2, Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland. Damit fallen ungefähr 8000 MW gesicherte zuverlässige Leistung weg. Wenn dann auch noch die Kohlekraftwerke vorzeitig abgeschaltet werden, fragt man sich, woher dann die sichere Stromversorgung kommen soll.

Was sich hier abzeichnet, ist ein gnadenloses Deindustrialisierungsprogramm, das den gesellschaftlichen Wohlstand Deutschlands und der EU vernichten wird.

Der richterliche Aktivismus geht sogar noch weiter. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte EGMR plant, der BRD bis 2030 sogar eine CO2-Reduzierung um 75% zu aufzuerlegen.[14]

Es ist offensichtlich, dass diese brutalen Reduzierungsziele nicht ohne zusätzliche Maßnahmen erreicht werden können. Sonntagsfahrverbote, Rationierung der Heizstoffe, massiv gestiegene CO2-Steuern, Fleischsteuer (Euphemismus: Tierwohlabgabe), Haustierverbot[15], Abschaffung der Inlandsflüge und weitere soziale Grausamkeiten sind so gut wie sicher. Auch ist mit einer Abschaltung der größten Teile der Industrie zu rechnen. Das macht die Konturen des von Lauterbach geforderten Klimalockdowns aus. Das wäre dann die zweite Schockwelle zur Zerstörung der westlichen Gesellschaften, die im Herbst/Winter 2021 nach der Bundestagswahl gezündet werden könnte.

4. Das überzeugende Narrativ

Da aber abzusehen ist, dass diese Maßnahmen zumindest in Teilen der Gesellschaft unpopulär sind, braucht man hierfür ein überzeugendes Narrativ. Geht der Westen mit der gleichen Rücksichtslosigkeit vor wie bei dem Corona-Narrativ, wäre folgendes Szenario denkbar: Thomas Röper berichtet darüber, dass die EU plant, die im September 2021 stattfindenden russischen Dumawahlen wegen Wahlfälschungen nicht anzuerkennen und Russland durch weitere harte Sanktionen für diese behaupteten Wahlfälschungen zu bestrafen. Darunter fällt unter anderem das endgültige Aus für Nordstream 2 und die Abkoppelung Russlands vom Swift-System. Swift ist ein Belgien ansässiger Zahlungsdienstleister, der Transaktionen zwischen den angeschlossenen Banken und Kapitalsammelstellen abwickelt. Zwar gibt es in Russland und China vergleichbare Systeme, aber eine Abkoppelung Russlands würde bedeuten, dass das Land de facto mit dem Ausland keine Geschäfte auf Dollar- und Eurobasis mehr tätigen kann. Das Beispiel Iran zeigt, dass die Abkoppelung vom Swift einer totalen Wirtschaftsblockade gleich kommt. [16]

Allerdings würde diese Blockade dem Westen mehr schaden als Russland. Aber darum geht es hier nicht bzw. das ist vermutlich sogar gewünscht. Denn man braucht sich nur zu überlegen, was das konkret bedeutet. Die Erdgasversorgung Deutschlands sah 2016 wie folgt aus[17]:

Land Anteil in Prozent
Russland 40%
Niederlande 29%
Norwegen 21%
Eigene Quellen 7%
Sonstige 3%

Russland liefert ebenso etwa 40% des Rohöls.

Diese Lieferungen würden bei einer Abkoppelung vom Swift vollständig zum Erliegen kommen. Zwar gibt es durchaus große Reserven an Erdgas und Erdöl, bei Erdgas von etwa einem Viertel des Jahresverbrauchs, aber mit dem absehbaren Ende der Lieferung aus Russland wird medial eine Dringlichkeit erzeugt, die Sonntagsfahrverbote und Heizstoffrationierungen plausibel erscheinen lässt. Es wird also bewusst auf einen Brennstoffmangel hingearbeitet, ähnlich der Situation 1973 während der Ölkrise.

Um aber die geplanten Sanktionierungen akzeptabel erscheinen zu lassen, reichen Betrugsvorwürfe an Russland nicht. Röper geht deshalb davon aus, dass der Westen im Sommer 2021 neue Provokationen gegen Russland plant, um die Volkseele zum kochen zu bringen. Im Vergleich dazu können die bisherigen westlichen Provokationen, also MH-17, Skripals, Nawalny und Protasewitsch harmlos erscheinen. Damit steigt dann natürlich auch die Kriegsgefahr.

Die tatsächlich aus Gründen der CO2-Reduzierung notwendigen Maßnahmen des Klimalockdowns würden dann Russland angelastet. Das ist für den Westen gleich in mehrerer Hinsicht von Vorteil:

  • Der Stopp von Nordstream 2 schafft Platz für Gas aus den USA, das im Frackingverfahren gewonnen wurde.
  • Russland wird geschädigt und vom Weltmarkt abgekoppelt
  • Die Wut der Bevölkerung über die neuen Zwangsmaßnahmen wird auf Putin, den äußeren Feind abgelenkt.
  • Mit der neu geschürten Hysterie des Zweiten Kalten Krieges wird das eigentliche Ziel der Zwangsmaßnahmen, die breitflächige Zerstörung der westlichen Gesellschaften, erneut für einige Jahre maskiert.

Man sollte nicht damit rechnen, dass es bei diesen Zwangsmaßnahmen bleibt. Es sind auch weitergehende Szenarien denkbar. Die Menschen könnten als Reaktion auf die kommenden Heizstoffrationierungen versuchen mit Strom zu heizen, auch wenn das horrende Kosten verursacht. Ein sprungartig angestiegener Strombedarf würde auf ein dank der Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken unzureichendes Angebot treffen. Gerade im Winter ist immer wieder mit Dunkelflauten zu rechnen, wo die „Erneuerbaren“ über Tage hinweg praktisch nichts einspeisen. In einer solchen Situation könnte es zu flächendeckenden Blackouts kommen. Ich würde nicht damit rechnen, dass dann besonders große Anstrengungen zur Wiederherstellung des Stromnetzes unternommen werden. Wenn es wegen der vielen „Erneuerbaren“ überhaupt noch möglich ist.

Offensichtlich werden von den westlichen Oligarchen Politiker gefördert, die Zerstörung der westlichen Gesellschaften vornehmen können. Annalena Baerbock, womöglich dann bereits die Bundeskanzlerin, ist Teilnehmerin des Young Global Leaders-Programms des WEF und deshalb für eine Führungsposition prädestiniert. Sie hat von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen nicht viel Ahnung, aber ein extrem stark ökologistisches und ideologisiertes Weltbild. Ersteres zeigt sich daran, dass sie behauptete, man könne Strom im Netz speichern. Das chemische Element Cobalt verwechselte sie mit Kobolden. Also ist sie genau die richtige, um die deutsche Gesellschaft abzuwracken.

Normalerweise werden nicht nur Doktorarbeiten, sondern auch Diplom-, Magister- und Masterarbeiten zumindest in die jeweilige Universitätsbibliothek der Absolventen eingestellt und können dort ausgeliehen werden. Nicht so bei Annalena Baerbock. Sie studierte zwischen 2000 und 2004 in Hamburg Politikwissenschaft auf Diplom, aber ohne die Diplomprüfung abzulegen und dann zwei Semester an der London School of Economics Internationales Öffentliches Recht. Dieses schloss sie mit dem Titel Master of Law ab. Eine Abschlussarbeit musste nicht geschrieben werden, nur ein Essay. Dieses Essay halten sowohl die Uni als auch Frau Baerbock selbst eisern unter Verschluss. Es wird dafür Gründe geben.[18]

Viele wohlmeinende Mitmenschen glauben, dass es zu diesen Maßnahmen letztlich keine Alternative gäbe, dass wir alle über unsere Verhältnisse gelebt hätten und den Gürtel jetzt eben enger schnallen müssten. Angeführt werden vor allem Energiemangel und Rohstoffknappheit. Aber stimmt das überhaupt? Darauf wird in Teil 2 dieser Serie eingegangen.


5. Quellen

Baerbocks Studium in London: Ihr Abschluss-Aufsatz bleibt geheim, in: Tichys Einblick, 28.05.2021, im Internet: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/baerbocks-studium-in-london-ihr-abschluss-aufsatz-bleibt-geheim/, abgerufen am 06.06.2021.

Interview mit Nick Bostrom und David Pearce, Chronopsis, November 2007, im Internet: https://www.hedweb.com/transhumanism/deutsche.html, abgerufen am 06.06.2021.

Aussage von James Corbett in der 54. Sitzung des Corona-Ausschusses, ab 4:42:00, im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=6wlvPBg4loM&t=9235s, abgerufen am 06.06.2021.

Klimaplan nachgeschärft – Fahrverbot wegen Klimaschutz? Bundesregierung reagiert auf Karlsruher Urteil, 24 Auto, im Internet:  https://www.24auto.de/news/politik-wirtschaft/urteil-lockdown-fahrverbot-bundesverfassungsgericht-klimaschutz-karlsruhe-freiheit-richter-regierung-90485515.html, abgerufen am 06.06.2021.

Boris Kotchoubey: Der Wissenschaft folgen, wohin? (1/2), Novo, 11.12.2020, im Internet: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_wissenschaft_folgen_wohin_1_2, abgerufen am 06.06.2021.

Sascha Lobo: Die kalte Impfpflicht kommt, Spiegel-Online, 26.052021, im Internet: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/coronavirus-die-kalte-impfpflicht-kommt-kolumne-von-sascha-lobo-a-55681c8a-b9ae-4f7c-8095-3c35a9c7d733, abgerufen am 06.06.2021.

Neues Klimaschutzgesetz: Wird jetzt das Klima gerettet?, BR, 10.05.202, im Internet: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/neues-klimaschutzgesetz-wird-jetzt-das-klima-gerettet,SWvOARd, abgerufen am 06.06.2021.

Elke Pöhle: Was noch kommen könnte, 1 bis 19, 16.05.2021, im Internet: https://1bis19.de/wissenschaft/was-noch-kommen-koennte/, abgerufen am 06.06.2021

Thomas Röper: Wiederholt der Westen bei den russischen Parlamentswahlen das Szenario von Venezuela und Weißrussland?, Anti-Spiegel 19.05.2021, im Internet: https://www.anti-spiegel.ru/2021/wiederholt-der-westen-bei-den-russischen-parlamentswahlen-das-szenario-von-venezuela-und-weissrussland/, abgerufen am 06.06.2021.

Thomas Röper: Die neue Weltordnung: ‚Great Reset‘ oder ‚Global Concert‘?, Anti-Spiegel, 2. Juni 2021, im Internet: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/?doing_wp_cron=1622734731.7552559375762939453125, abgerufen am 06.06.2021. Originalbericht hier: https://russtrat.ru/reports/30-maya-2021-1406-4444

Ruhrbarone: Fridays for Future Organisator: Haustiere sind CO2-Luxus, im Internet: https://www.ruhrbarone.de/fridays-for-future-organisator-haustiere-sind-co2-luxus/174709, abgerufen am 08.06.2021.

Simone Schamann: Droht uns 2021 auch der Klimalockdown?, Nordkurier 27.12.2021, im Internet: https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/droht-uns-2021-auch-der-klima-lockdown-2741875212.html, abgerufen am 06.06.2021.

„So etwas gab es bisher nicht“, SZ, 2. April 2021, im Internet: https://www.sueddeutsche.de/politik/klimawandel-portugal-jugendliche-klage-1.5245950, abgerufen am 06.06.2021.

Daniel Schrawen: Debatte um Baerbocks Hochschulabschluss: „Haltungsjournalismus“ in Hochform, RT, 20.05.2021, im Internet: https://de.rt.com/meinung/117768-debatte-um-baerbocks-hochschul-abschluss/, abgerufen am 06.06.2021.

Roland Tichy: Die Liebe zum Märchen, Tichys Einblick 06/2021, S. 14.

Wingas: Sichere Energie für Europa, im Internet: https://www.wingas.com/rohstoff-erdgas/woher-bezieht-europa-erdgas.html, abgerufen am 06.06.2021.


Fußnoten

[1] Elke Pöhle: Was noch kommen könnte, 1 bis 19, 16.05.2021, im Internet: https://1bis19.de/wissenschaft/was-noch-kommen-koennte/, abgerufen am 06.06.2021.

[2] Sascha Lobo: Die kalte Impfpflicht kommt, Spiegel-Online, 26.052021, im Internet: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/coronavirus-die-kalte-impfpflicht-kommt-kolumne-von-sascha-lobo-a-55681c8a-b9ae-4f7c-8095-3c35a9c7d733, abgerufen am 06.06.2021.

[3] Klimaplan nachgeschärft – Fahrverbot wegen Klimaschutz? Bundesregierung reagiert auf Karlsruher Urteil, 24 Auto, im Internet:  https://www.24auto.de/news/politik-wirtschaft/urteil-lockdown-fahrverbot-bundesverfassungsgericht-klimaschutz-karlsruhe-freiheit-richter-regierung-90485515.html, abgerufen am 06.06.2021.

[4] Simone Schamann: Droht uns 2021 auch der Klimalockdown?, Nordkurier 27.12.2021, im Internet: https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/droht-uns-2021-auch-der-klima-lockdown-2741875212.html, abgerufen am 06.06.2021.

[5] Sozialdarwinismus: Darwins Theorien der natürlichen Auslese gelten auch in der Gesellschaft. Malthusianismus: Die Bevölkerungszahl wächst exponentiell, die Nahrungsmittelproduktion aber nur linear. Das Nahrungsmittelangebot sinkt deshalb unvermeidlich unter die Nachfrage.

[6] Boris Kotchoubey: Der Wissenschaft folgen, wohin? (1/2), Novo, 11.12.2020, im Internet: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_wissenschaft_folgen_wohin_1_2, abgerufen am 06.06.2021.

[7] Boris Kotchoubey: Der Wissenschaft folgen, wohin? (1/2), Novo, 11.12.2020, im Internet: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_wissenschaft_folgen_wohin_1_2, abgerufen am 06.06.2021.

[8] Thomas Röper: Die neue Weltordnung: ‚Great Reset‘ oder ‚Global Concert‘?, Anti-Spiegel, 2. Juni 2021, im Internet: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/?doing_wp_cron=1622734731.7552559375762939453125, abgerufen am 06.06.2021, Originalbericht hier: https://russtrat.ru/reports/30-maya-2021-1406-4444

[9] Interview mit Nick Bostrom und David Pearce, Chronopsis, November 2007, im Internet: https://www.hedweb.com/transhumanism/deutsche.html, abgerufen am 06.06.2021.

[10] Aussage von James Corbett in der 54. Sitzung des Corona-Ausschusses, ab 4:42:00, im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=6wlvPBg4loM&t=9235s, abgerufen am 06.06.2021.

[11] Thomas Röper: Die neue Weltordnung: ‚Great Reset‘ oder ‚Global Concert‘?, Anti-Spiegel, 2. Juni 2021, im Internet: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/?doing_wp_cron=1622734731.7552559375762939453125, abgerufen am 06.06.2021.

[12] Neues Klimaschutzgesetz: Wird jetzt das Klima gerettet?, BR, 10.05.202, im Internet: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/neues-klimaschutzgesetz-wird-jetzt-das-klima-gerettet,SWvOARd, abgerufen am 06.06.2021.

[13] Roland Tichy: Die Liebe zum Märchen, Tichys Einblick 06/2021, S. 14.

[14] „So etwas gab es bisher nicht“, SZ, 2. April 2021, im Internet: https://www.sueddeutsche.de/politik/klimawandel-portugal-jugendliche-klage-1.5245950, abgerufen am 06.06.2021.

[15] Dies wurde zwar von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock nicht gefordert, wohl aber von zahllosen Journalisten und der neoliberalen Bewegung Fridays for Future, vgl. Ruhrbarone: Fridays for Future Organisator: Haustiere sind CO2-Luxus, im Internet: https://www.ruhrbarone.de/fridays-for-future-organisator-haustiere-sind-co2-luxus/174709, abgerufen am 08.06.2021.

[16] Thomas Röper: Wiederholt der Westen bei den russischen Parlamentswahlen das Szenario von Venezuela und Weißrussland?, Anti-Spiegel 19.05.2021, im Internet: https://www.anti-spiegel.ru/2021/wiederholt-der-westen-bei-den-russischen-parlamentswahlen-das-szenario-von-venezuela-und-weissrussland/, abgerufen am 06.06.2021.

[17] Wingas: Sichere Energie für Europa, im Internet: https://www.wingas.com/rohstoff-erdgas/woher-bezieht-europa-erdgas.html, abgerufen am 06.06.2021.

[18] Baerbocks Studium in London: Ihr Abschluss-Aufsatz bleibt geheim, in: Tichys Einblick, 28.05.2021, im Internet: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/baerbocks-studium-in-london-ihr-abschluss-aufsatz-bleibt-geheim/, abgerufen am 06.06.2021.
Daniel Schrawen: Debatte um Baerbocks Hochschulabschluss: „Haltungsjournalismus“ in Hochform, RT, 20.05.2021, im Internet: https://de.rt.com/meinung/117768-debatte-um-baerbocks-hochschul-abschluss/, abgerufen am 06.06.2021.

17 Kommentare

  1. Gerd Kauschat

    Bitte nicht böse sein, aber ich finde die vielen Voraussagen, die da getroffen werden, grenzwertig. Letztlich haben wir alle keine Kristallkugel, und weil jemand etwas fordert oder es unbstreitbare Entwicklungen in eine Richtung gibt, heißt das noch nicht, dass etwas kommen muss. Ich wäre da vorsichtiger in meinen Einschätzungen.
    Ich finde die Schlussfolgerungen, die hier gezogen werden, doch sehr weitreichend.

    • Christoph

      Ich finde Jans Artikel hochwichtig, weil die Tendenzen und Pläne im Herzen des westlichen Kapitalismus real und von extremer Bedrohlichkeit sind. Sowohl sein „Dark Winter“ als auch dieser Artikel müssen unbedingt beachtet werden. Beide sind keine Analysen dessen, was in der realen poltiischen globalen Landschaft mit ihren massiven Gegensätzen, man denke nur an USA-China, passieren kann oder wahrscheinlich würde. Diese Gegensätze sowie auch das teilweise Aufwachen in den Bevölkerungen, z.B. bei uns oder in den USA, werden für die realen Entwicklungen eine große Rolle spielen.

  2. hanns graaf

    Szenarien wie die vom Club of Rome, die Klimakatastrophistik usw. sind längst als unwissenschaftlich überführt. Sie sind Ausdruck des zunehmenden Irrationalismus der bürgerlichen Gesellschaft. Die „grünen“ Bewegungen sind die Spitze des Eisbergs an Dummheit. Die „grüne“ Bewegung hat sich längst von ihren positiven – wenn auch reformistischen – Zielen von früher entfernt. Heute sind sie Ausdruck bestimmter Kapitalinteressen.

    • Anonymous

      was der Club of Rome in den 70ern prophezeit hat, war aus damaliger Sicht avantgardistisch
      (die Atmosphärenchemie bspw. war noch in den 90ern nicht sonderlich erforscht)

      der Fehler der letzten 20 Jahre liegt darin, das zukünftige Weltgeschehen im Computer simulieren zu wollen

      es gab innerhalb der Umweltforschung (und es gibt aktuell in den Geisteswissenschaften) eine feindliche Übernahme durch quantitativ oder formal logisch arbeitende Subdisziplinen

      dahinter steckt das Ziel einer totalen Manipulation
      (das ist die eigentliche Weltverschwörung !)

      man möchte mit dem Raumschiff wegfliegen, obwohl man bereits auf einem Raumschiff (Planet Erde) lebt

      • Gerd Kauschat

        Du, ich lebe hier im Freien, habe die letzten Jahre mehrere Tornados erleben müssen (die es früher nicht gab), und beim Baumbeschnitt findet sich hier kein einziger gesunder Baum mehr. Und das ist keine Computersimulation, das ist mein ganz reales Erleben.

        • Hanns Graaf

          Eine Zunahme von Tornados u.a. Extremwetterereignissen gibt es lt. Wetterdaten (die tw. 180 Jahre oder länger zurück reichen) nicht. Selbst der IPCC hat das im AR 5 eingeräumt.
          nur die Lügner von ARD und ZDF usw. wollen uns das einreden. Warum? 1. um neue (Klima)steuern zu erheben; 2. um sich politisch zu profilieren und vom Kapitalismus als Mega-Ursache (fast) aller Probleme abzulenken; 3. um bestimmte Technologien (C-Kapital) zu entwerten und Platz für Neuinvestitionen zu schaffen (Konjunkturförderung) zu schaffen.

          • Gerd Kauschat

            Die ganze Wetterlage ist völlig anders, als ich sie z.B. alt Kind noch kennen gelernt habe, und Tornados gab’s da auch nicht. Das ist mein eigenes Erleben, willst Du mir das jetzt ausreden?

        • Anonymous

          ich habe Geographie studiert
          und kenne mich daher mit Klimawandel ganz gut aus

          vor neunzehn Jahren schrieb ich

          Das Klima ändert sich
          • im Laufe von Jahrhundertmillionen
          wenn sich die Atmosphäre ausbildet
          • im Laufe von Jahrzehntmillionen
          wenn die Kontinente wandern
          • im Laufe von Jahrmillionen
          wenn sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre ändert
          • im Laufe von Jahrhunderttausenden
          wenn sich die Dauer der Jahreszeiten auf der Süd-/ und
          Nordhalbkugel gegeneinander verschiebt (Exzentrizität)
          • im Laufe von Jahrzehntausenden
          wenn die zonale Einstrahlung schwankt (Ekliptik)
          • im Laufe von Jahrtausenden
          wenn Süßwasser im Polarmeer aufschwimmt (Dryas)
          • im Laufe von Jahrhunderten
          wenn die Sonne anders strahlt (kleine Eiszeit)
          • im Laufe von Jahrzehnten
          wenn die Strahlstrom-Mäander schwächer ausfallen
          (das Magnetfeld der Erde formiert sich neu)
          • im Laufe von Jahren
          wenn sich ein Energielevel im Meer aufbaut (la nina) oder abbaut (el nino)
          • im Laufe von Monaten
          wenn Aerosol die Wellenlängen streut (Vulkanstaub)
          • im Laufe von Wochen
          wenn die Jahreszeiten wechseln (typische Wetterlagen)
          • im Laufe von Tagen
          wenn ein Wetterwechsel ansteht (Tief-/ Hochdruck)
          • im Laufe von Stunden
          wenn es hell und dunkel wird
          • im Laufe von Minuten
          wenn eine Wolke vorüberzieht

    • Gerd Kauschat

      Ich überdenke gerade, wie sich solche Artikel und solche Kommentare auf unsere Glaubwürdigkeit und Anschlussfähigkeit auswirken.
      Das hat das Potential, es sich mit dem ganzen alternativ-links-grünen Spektrum zu verscheißen, und das finde ich nicht gut. Bündnisfähigkeit erfordert nun mal, sich in Sprache und Aussage so zu verhalten, dass die Freiheit der Andersdenkenden respektiert und nicht abgewertet wird, sonst wird das nix. Ich sehe das hier nicht als gegeben an.

      • Redaktion Freier Funke

        Das Alternative links grüne Spektrum besteht aus wohlhabenden Akademikern, Bobos und Hipsters, die die Regierung bedingungslos unterstützen. Sie zu gewinnen ist nahezu aussichtslos. Wer Annalena Baerbock toll findet, der ist wohl als politischen Gegner zu betrachten.
        Wir sollten vielmehr die weniger Privilegierten zu gewinnen versuchen. Hierfür ist Kritik am Ökologismus und der Identitätspoltik die Voraussetzung.

        • Paul Pfundt

          So ist es! Sicher sollte man auch um die das grüne Klientel kämpfen – aber nur, indem man deren unwissenschaftliche Argumente entlarvt, nicht indem man sich ihnen anpasst. Doch wir sollten uns primär um die Arbeiterklasse / -bewegung kümmern und weniger um die Kleinbürgerei. Lest http://www.aufruhrgebiet.de!

          • Anonymous

            mit welcher Methode willst Du unwissenschaftliche Argumente entlarven?

            ohne dieses Wissen scheitert Dein Vorhaben

        • Gerd Kauschat

          Was für eine Scheiß Polemik. Nein, natürlich meine ich nicht Baerbock-Fans, und ich denke, das ist Dir auch klar. Ich meine genau die Leute, die ähnlich drauf sind, wie z.B. auf den Corona-Demos.
          Wenn Du weniger Privilegierte erreichen willst, solltest Du meiner Meinung nach darüber nachdenken, ob Du nicht auch kürzer und weniger abgehoben schreiben kannst.

        • Anonymous

          Du hast nicht verstanden, daß es ein Methodenproblem innerhalb der Wissenschaften ist

      • Anonymous

        Der Artikel versucht die Logik mancher Fraktionen der Herrschenden und ihre Ideologie nachzuvollziehen, und dazu rückgekoppelt an zugrundeliegende ökonomische Prozesse.

        Dass das dabei nur in destillierte und überzeichneter Form geschehen kann, liegt in der Sache. Es werden auch keine Prophezeiungen, schon gar keine Behauptungen aufgestellt, sondern versucht Ideologie, Motive und Gründe möglicher Handlungsweisen sozusagen zu antizipieren, aus dem Material, das vorliegt.

        Dabei wird man meistens irren, ist hier auch zu hoffen, aber man hat die Pflicht sich daran zu versuchen.

        Dass bei ein Baum in der Nachbarschaft morsch ist, mit Verlaub, dass ist nicht ganz anspruchsvoll in der Ausführung und beim Durchdenken.

        Übrigens ist es die grüne Wählerschicht, die diesen internationalen Versuch einen neuen Technofaschismus zu etwblieren unterstützt!

        Man müsste gar erwägen, ob eine Linke nicht sogar mit dem nationalen Kapital sich zeitweise eher verbünden müsste, wie damals in Polen der Prolet und Bauer mit dem Adel gegen Russland. Oder in China, wo Mao mit der nationalen Bourgeoisie, die auch das Interesse hatte den internationalen Imperialismus zu bekämpfen.

        Überhaupt. Sollten keine Themen tabuisiert werden. Dann kann man ja bei Linkspartei und Co bleiben.

  3. Anonymous

    Schaut mal den Artikel noch an, und v.a. wer da dahinter steht:

    https://www.wbcsd.org/Overview/Panorama/Articles/Avoiding-a-climate-lockdown

  4. Erkus

    Wichtiger Artikel und eine Aufforderung an die grünen Fundis gegen den ACAB-Kobold anzustinken.

    Nachhaltig-Digital-Ökologisch-Sozial
    Das ist das Agenda 2030 Programm, was der Bund übernommen hat – Corona ist nur ein Brandbeschleuniger. Zum Glück sind einige Klimabewegte schon aufgewacht, siehe Christian Felber und Maja Göpel. Hier gilt es für die Linke anzuknüpfen!

    Da sind mächtige Spannungen nach der Vorstellung des GWUB-Berichtes und dem Scheitern des Sozialgipfels in Porto.

    https://www.youtube.com/c/ChristianFelber/videos
    https://taz.de/Maja-Goepel-im-Interview/!169655/
    https://jahrbuch-oekologie.de/die-oekologie-der-digitalen-gesellschaft-auf-dem-weg-zu-einer-sinnvollen-nutzung-der-technologie-fuer-eine-sozial-oekologische-transformation/

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