Linke Solidarität mit mutigen Künstlern der Satire-Kampagne #allesdichtmachen!

Die Freie Linke solidarisiert sich uneingeschränkt mit allen mutigen Künstlern, die sich an der Satire-Kampage #allesdichtmachen beteiligt haben und beteiligen werden und sich damit nicht zuletzt selbst mit den Opfern der brutalen, kapitalistischen Corona-Politik solidarisieren.

Kaum hatten über 50 mehr oder weniger bekannte Schauspieler, darunter Jan-Joseph Liefers, Nadja Uhl, Ulrike Folkerts und Heike Makatsch, sich öffentlich auf satirische Weise gegen die seit über einem Jahr währende Lockdownpolitik positioniert, tobte mehr als ein Shitstorm gegen die Künstler los. Man kann es als öffentliche Medienkampagne bezeichnen, mit der die Betroffenen jetzt fertig gemacht werden. Von „verunglückt“ und „schäbig“ (Tagesspiegel) über „polemisch (NDR) bis hin zum Vorwurf der Nähe zu „Nazis und Querdenkern“ (Volksverpetzer), ja, sogar bis hin zu Aufrufen eines Berufsverbots, ist alles dabei. Vermutlich sind deshalb einige bereits wieder abgesprungen, andere sehen sich genötigt, sich in diversen Medien zu rechtfertigen.

Die andere Seite ist: Genau das war zu erwarten. Diese mediale Hetzkampagne, nicht die erste und vermutlich nicht die letzte, zeigt das gigantische politische Interesse daran, Kritiker der Entrechtungspolitik mundtot zu machen – über Ausgrenzung, öffentliche Häme, bis hin zum Jobverlust, Berufsverbot und zur existenziellen Bedrohung. Ziel ist es, die Angst davor zu verbreiten, in die Ecke von Rechtsextremen gestellt zu werden in Form einer Kontaktschuld.

Fakt ist indes: Klassisch rechts ist derjenige, der einem autoritären imperialistischen Maßnahmenstaat nach dem Mund redet und nicht derjenige, der sich ihm entgegen stellt. Rechts ist, wer andere dazu auffordert, sich einer Unterdrückungsdikatur zu beugen. Links steht, wer sich dem verweigert, wer dagegen angeht. Aber im Verdrehen der Realität war die herrschende Klasse ja schon immer gut.

Die Freie Linke stellt sich gegen alle obszönen Kontaktschuld-Kampagnen der herrschenden Imperialisten und Ihrer politischen und medialen Organe. Die Freie Linke stellt sich hinter alle Unterdrückten. Sie solidarisiert sich mit allen, die Opfer dieser autoritären Politik sind und werden, mit allen, die überall in der Welt durch die globalen Maßnahmen ins Elend oder in noch größeres Elend gestürzt werden, mit den Hungernden, Obdachlosen, Kranken, mit den drangsalierten Kindern und den weggesperrten Alten, den Leidtragenden der jahrzehntelangen Kürzungspolitik im Gesundheitswesen und mit allen, die sich hinter diese Opfer und gegen die imperialistische Corona-Politik stellen. Der Freien Linken ist bewusst:

Das Virus heißt Kapitalismus.
Das Virus heißt Imperialismus.
Das Virus sind die verlängerten politischen Arme des Großkapitals, die in Deutschland Namen wie Merkel, Spahn, Steinmeier, Scholz und Co tragen.

Linke Solidarität mit den mutigen Künstlern hinter der Satire-Kampagne #allesdichtmachen.

Die Freie Linke am 23. April 2021

61 Kommentare

  1. Ralph Gaida

    DANKE!!!

  2. Kyle

    Vielen Dank für diesen sehr guten Kommentar. Ich sehe mich selbst in der bürgerlichen Mitte verwurzelt und es kotzt mich an, dass jeder der es auch nur wagt, an dem Kurs der Regierung zu zweifeln, in die rechte Ecke gestellt wird. Ich hoffe, dass irgendwann die Menschen aufwachen und erkennen, dass dieser dreckige Kapitalismus alles kaputt macht, was wir Menschen uns aufgebaut haben.

    „Es ist die Dummheit, nicht der Geist, was sich in der Masse akkumuliert.“ Gustave le Bon

  3. Wolfgang Federowitz

    Hallo und guten Tag,
    ich habe mich in den letzten Wochen oft gefragt wo all diejenigen sind die früher immer rumgetönt haben wie wichtig es ist unsere Demokratie zu schützen,
    viele davon “ ich bin dann mal weg“!
    Ich danke denen jetzt ganz herzlich die den Mut und Charakter aufgebracht haben sich zu Wort melden. Super !!!
    Ich stehe mit meinem Herzen für Grundrechte, Freiheit und Demokratie!
    Allen eine gute Zeit
    Lieben Gruß

    Wolfgang

    “Damit das Mögliche entsteht, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden !“
    Von Hermann Hesse

    • Valentina Zweifel

      „Allen eine gute Zeit“ – ist das noch Satire oder schon Zynismus? Könnte ich jetzt fragen, sage aber einfach mal Danke, trotz der für meine Begriffe verunglückten Formulierung. Es gibt keine wirklich gute Zeit in schlechten Zeiten.
      Was mir nicht in den Kopf will, wieso hier und von so vielen anderen behauptet wird, die Videos zeugten vom Mut der Künstler. Weil die Leute ihren Job machen? Geht denn irgendwer zum Müllfahrer und sagt dem, wie mutig das ist, was er tut? Der würde als Antwort wohl ein ungläubiges Kopfschütteln geben.
      Künstler haben ihren Job gemacht. Ob das, was sie machten Kunst ist, entscheiden nicht die Künstler, sondern die Betrachter und Hörer. Für mich ist es Kunst. Was dem Betrachter und Hörer eines Werks nicht zusteht ist einerseits den oder die mit anderer Meinung über dieses verächtlich zu machen oder andererseits das Werk nicht als Kunst anzuerkennen, weil das die falschen Leute schon taten. Die Misere ist nicht neu. Künstler, die während der Arbeit an ihrem Werk schon mit ihren Gedanken bei der Reaktion des Publikums sind, können bestenfalls handwerklich gutes, gefälliges Material abliefern.
      Ganz offensichtlich spielt bei den 53 Videos Satire nur eine Rolle am Rande. Wie sollte auch Satire gegen den Zynismus der herrschenden Kaste ankommen können? Aber sie ist nie verschwunden. In den besten Fällen geht sie eine feine Symbiose mit dem Zynismus ein, nimmt diesem seine Platt- und Schroffheit, Miriam Stein als Beispiel: Inhaltlich hat sie den zentralen Text, denn ohne Tests kein Corona, also auch keine Maßnahmen der Bundesregierung. Ihr Text ist in sich logisch und dialektisch, die geforderte Quantität der Tests wird bei Umsetzung zu einer neuen Qualität führen, einer, die den Test überflüssig macht. Miriam Stein erzählt das alles so als ginge es wirklich in erster Linie um zweimal täglich Zähne putzen, mit einer lächelnden Zurückhaltung, die klarmacht: Ich weiß, wovon ich rede, du musst gar nicht erst versuchen zu widersprechen. Aber da gibt es diesen einen Satz, der völlig satirefrei brutal zynisch ist: „Es kann nicht angehen, dass Menschen denken, sie seien gesund, nur weil sie keine Symptome haben.“ Der Witz ist, dass die Schauspielerin Miriam Stein, die eine ominöse brave Miriam Stein gibt, sich den Zynismus nur klauen kann von Wieler, Drosten, Spahn und Merkel. Was sollte in unserer Zeit auch zynischer sein können als: Wer krank ist bestimmen wir!?

  4. K. Riemer

    Danke für diese Unterstützung für die mutigen Künstler! Es war zu erwarten, dass sie medial fertig gemacht werden und es war aber höchste Zeit, sich gegen dieses autoritäre Regime zu erheben. Ich hoffe, es werden immer mehr mutige Menschen aufstehen- irgendwann kann man nicht alle diffamieren, mundtot machen und in die rechte Ecke stellen. Das wird irgendwann auch für den letzten Gutgläubigen unglaubwürdig.

    • Dietmar Skowasch

      Weißt Du wer für mich mutig ist? Die Krankenschwester, der Krankenpfleger, der Arzt die ohne Ansehen der Person tagtäglich ihren Dienst versehen. Nicht so ein paar Querpfurzer die meinen Künsler zu sein. Pfui Teufel! Wer Menschen einfach sterben läßt und die Maßnahmen in Zweifel zieht. Ich kann nur sagen wer mir ohne Maske zu nahe kommt, kriegt auf die Fresse! Ihr habt nicht das Recht

      • Anonymous

        Na da freue ich mich auf den Tag wenn dir der richtige entgegenkommt.

      • Otto Holl

        Mein lieber Dietmar, du sagst: „Wer Menschen einfach sterben läßt und die Maßnahmen in Zweifel zieht.“ Aber du fragst nicht, warum wir die Maßnahmen in Zweifel ziehen.
        Ich stelle die Maßnahmen infrage, weil sie mehr schaden als nutzen. Maskenpflicht im Freien ist unsinnig. Maskenzwang in Schulen und Kindergärten ist ein Verbrechen an unseren Kindern. Das trifft auch auf das Impfen mit Impfstoffen zu, die mit einer sehr heißen Nadel gestrickt wurden und nun in einem gigantischen Experiment an Menschen getestet werden.
        Wenn ich hierzu alle meine Gedanken aufschreiben würde, könnten leicht zehn DIN A4 Seiten zusammen kommen. Aber Leute deines Schlages, scheinen gegen Argumente, die ihnen nicht in den Kram passen, sowieso immun zu sein.

        • Dieter Kuder

          Lieber Otto, das hast Du kurz und bündig aber exakt erklärt. Danke.

  5. Petra Thauer

    Herzlichen Dank an die Künstler und die Solidarität zu ihnen. Ich bin dabei. Ich freue mich über jeden Menschen, der erwacht. Nur wer diese Diffamierung selbst ( am schlimmsten durch seine Liebsten) erfahren hat weiß, wie hilflos man sich fühlt. Ich bin weiterhin links, auch wenn viele etwas Anderes sagen. Lasst uns zusammenhalten, durchhalten und weiterkämpfen.

  6. Johannes

    Habe Mi h immer gefragt, warum die Linken ein Jahr lang geschwiegen hat, während das Großkapital die Menschen knechtet.

  7. Olaf Schliebe

    Wow – es gibt doch noch echte Linke – DANKE – und danke für das Statement.

  8. Bert

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Einzelne ist diesem Mechanismus – Kritik, dann Rechts, leider hoffnungslos ausgeliefert. Es ist seitens der Herrschenden die denkbar einfachste Methode Kritik auszulöschen. Einmal als Rechts gebrandmarkt, braucht man deren Argumente, so objektiv richtig sie auch sind, nicht mehr zur Kenntnis nehmen, denn sie kommen ja aus der rechten Ecke…
    Leider durchschauen viele Mitbürger dieses „Schema“ erst dann, wenn es sie selbst ereilt, dann ist es aber für sie bereits geschehen… wie eben hier. Ich fand es zwar extrem naiv, dass einige Künstler nun erstaunt sind, über das mediale Feedback, was sie ausgelöst haben, denn wer solch eine Kampagne startet sollte damit rechnen und sich vor allem nicht in irgendwelchen Entachuldigungs-tweets outen. Damit verliert man doch auf beiden Seiten. Das zeigt weiterhin, dasss diese Masche nach wie vor wirkt. Ein klares Statement, dass alles genau so gemeint ist, wäre stark gewesen…

    Um so wichtiger Ihr Statement hier. Danke von ganzem Herzen. Ihre Definition von „rechts“ ist Weltklasse und wird in mein persönliches Büchlein der wichtigsten Dinge eingetragen: „Klassisch rechts ist derjenige, der einem autoritären imperialistischen Maßnahmenstaat nach dem Mund redet und nicht derjenige, der sich ihm entgegen stellt. Rechts ist, wer andere dazu auffordert, sich einer Unterdrückungsdikatur zu beugen.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Ich hoffe auch Mitglieder der Antifa lesen hier mit, damit sie mal ins Grübeln kommen, von wem sie sich eigentlich die ganze Zeit schon instrumentalisieren lassen.
    VG Bert

    • Uschi

      Schöner kann man das nicht kommentieren. Mit jeder Silbe sprechen Sie mir aus dem Herzen und genau dieser Eintrag bereichert mein Schatzkästlein mit wichtigen Zitaten😊👍

    • Anonymous

      Die sogenannte Antifa diskreditiert die soziale Linke. Sie ist den Namen nicht wert, den sie trägt.

  9. WilliP

    Danke den Schauspielern und Danke der Freien Linken. Ich hatte gerade meine Erweckung. Marx ist aktueller denn je. Echte Marxler-nicht Marxisten, denn das sind Systemlinge, wie die Antifanten belegen, werden gebraucht, in Zeiten der durch Homeoffice optimierten Ausbeutung, gefördert durch Handlanger der Bourgeoisie aus den DGB-Gewerkschaften und der Spezialdemokratie.

  10. Jacqueline Frisch

    Ich danke diesen mutigen Künstler ebenfalls sehr für diesen Beitrag❣ich wartete schon lange auf eine Äußerung diesbezüglich, denn ich konnte nicht glauben, das all unsere Prommis wirklich alles so hinnehmen ! Vielen lieben Dank und Gottes Segen für alle, die sich getrauen doch mal etwas zu sagen❣👌

  11. Sally

    Danke Danke Danke… endlich stehen auch die Künstler auf und zeigen Mut und haben keine Angst vor dem Widerstand.

  12. Demokratie-Freund

    Gottseidank, dass es nicht nur die alte „Linke“, sondern auch die echte Linke, die Freie Linke gibt, es gäbe sonst bald überhaupt keine Kritik mehr am Demokratie-Beseitigungsprozeß. Sieht man sich die Stellungnahmen der „Qualitätsjournalisten“ zu den Künstlerprotesten an (mit denen sie offensichtlich nicht gerechnet hatten), so haben sie genau ZWEI durchschlagende Gegenargumente: „Schwurbler“ und „Rechtsaußen“.
    Phantastisch, diese überlegene Intelligenz in der Argumentationsführung. Sie schämen sich auch nicht, die von der Regierung verar… vernachlässigten, im Stich gelassenen Pflegekräfte als Zeugen zu benennen.
    Liebe Künstler: standhaft bleiben, mehr werden! Liebe Freie Linke: Weitermachen!

  13. Marie-Luise Hofherr

    Ich war zunächst angenehm überrascht jetzt jedoch sehr enttäuscht das man auf einmal zurück rudert ich frage mich wovor diese Schauspieler denn Angst haben das was kommt ist davon bin ich überzeugt viel schlimmer wenn man kein Rückrat hat sollte man so etwas gar nicht erst machen und immer müssen die bösen bösen Querdenker her halten von denen man sich distanziert das sind wunderbare Menschen/Familien und mit Sicherheit keine Nazis

    • Anonymous

      Am arsch

      • Anonymous

        Ich bin an so einer Kundgebung mit einer Maske vorbeigelaufen und musste mir von Eltern dort Beleidigungen anhören fern von gut und böse. Das sind nicht alles nette Bilderbuch Familien

  14. Leseversteher

    Habe nur ein paar Minuten bei Twitter unter den besagten Hashtags geschaut, da hatte es mir sehr schnell gereicht. Schon gestern vermutete ich, dass die Empörungswelle gegen die 53 Schauspielerinnen und Schauspieler sehr schnell Fahrt aufnimmt. Meine Vorahnung wurde sogar noch übertroffen. Wie Leute teilweise Absetzungen und Berusfverbote fordern, das macht FAST sprachlos. Manchmal musste ich aber auch schmunzeln. So bei einem Tweet einer Dame, die sich über die Kritik an der Regierung massiv aufregte, um dann einen wirklich harten Lockdown zu fordern, den wir noch nicht hatten. Hatte wohl bei ihrer Hysterie nicht gemerkt, dass sie damit selbst die Regierung kritisiert hatte. 😉

  15. Gokh

    Also ich möchte den prominenten KünstlerInnen auch meinen Dank aussprechen, aber den Kommentar von meinen Vorrednerin noch einmal aufgreifen

    > Ich war zunächst angenehm überrascht jetzt jedoch sehr enttäuscht das man auf einmal zurück rudert ich frage mich wovor diese Schauspieler denn Angst haben das was kommt ist davon bin ich überzeugt viel schlimmer wenn man kein Rückrat hat sollte man so etwas gar nicht erst machen und immer müssen die bösen bösen Querdenker her halten von denen man sich distanziert das sind wunderbare Menschen/Familien und mit Sicherheit keine Nazis

    Ich würde es noch krasser formulieren wollen.
    Wenn sich jetzt plötzlich nach der Kritik aus der Öffentlichkeit einige KünstlerInnen davon wieder distanzieren, dann bedeutet dies was?
    Richtig, die Leute die weiter am Ball bleiben, werden dadurch erst Recht zum Abschuss freigegeben. Das ist also keine passive Haltung mehr, dass ist absichtlich Diffamierung durch Distanzierung.
    Die Leute glauben immer sich neutral zu verhalten, wäre besonders friedlich, aber genau das Gegenteil ist der Fall.
    Ohne neutralen MitläuferInnen würde Faschismus nie funktionieren. Deshalb sind für mich gerade sie die wahren TäterInnen.
    Es gibt immer nur wenige Leute, die aus Überzeugung handeln, aber die große Mehrheit ist einfach scheinbar neutral und unterstützt dadurch die DespotInnen.
    Wenn jetzt aber sogar die Leute, welche die Maßnahmen selber kritisch sehen, sonst hätten sie sich ja nicht zuerst an dieser Aktion beteiligt, plötzlich nach dem ersten Gegenwind wieder zurücktreten, dann ist das mehr als Mitläufertum. Das ist Verrat der eigenen Ideale und aktive Bestätigung der DespotInnen.

    Umso größer Mein Dank und Respekt an die KünstlerInnen, die sich davon nicht beirren lassen. Und vielen Danke der Freien Linken für die Eindeutige Haltung.

    • Kater Karlo

      Ich kann Ihren Ansatz verstehen, aber Herr Brüggemann (der Regisseur der Videos) wies in einem NTV-Interview darauf hin, dass bei einigen Teilnehmern die Kinder bedroht wurden und sie daraufhin ihren Beitrag zurückzogen. Ich glaube, in diesem Falle würde ich mir auch überlegen, ob ich dieses Risiko eingehe.

      • Valentina Zweifel

        Wenn es tatsächlich eine Bedrohung der Kinder gab/gibt, dann ist das Sippenhaftung exekutiert von Wahnsinnigen, die die Härte des Staates vermissen und deshalb selbst zur Tat schreiten. Indem der Staat dagegen nicht einschreitet, gibt er indirekt zu verstehen, dass er nicht ausschließen möchte, dieses Mittel zu gegebener Zeit für seine Herrschaftssicherung zu nutzen. Dann wird er auf die Erfahrungen der Wahnsinnigen zurückgreifen können.

      • Gokh

        Ich hätte meinen Beitrag weniger moralisch verfassen sollen. Sorry.
        Ich wollte damit eigentlich nur die Mechanismen aufzeigen.
        Also da sind Leute welche sich äußern, diese werden dafür diffamiert, daraufhin ziehen sie ihre Beiträge zurück…. so weit so gut …. teilweise distanzieren sie sich aber jetzt sogar davon. Was bedeutet dies?
        Ein extrem aggressive und laute Minderheit, welche diese KünstlerInnen verurteilen, werden in ihrer Handlung bestätigt und dadurch ermutigt immer weiterzumachen.
        Das ist die Spirale des Terrors, die ich hier aufzeigen wollte.
        Das gleiche kannst Du ja überall, vor allem in den „sozialen“ Medien beobachten.
        Siehe dazu, in einem anderen Zusammenhang z.B. das neue Buch von Judith Sevinç Basad oder den Einfluss der Antideutschen in die linke Szene.

        Ich hoffe, dadurch wird klarer was ich gemeint habe.

        Das Kinder bedroht werden ist ja nur ein weiterer Beweis, mit welcher Art von Terror wir es wirklich zu tun haben.
        Ich hätte mich da vielleicht auch zurückgezogen, hätte aber als Grund dafür genau diesen Terror angegeben, aber mich nicht für meine Aktion entschuldigt.

  16. Susanne Bienhüls

    Danke an die mutigen Künstler! Intelligent gemacht und auf den Punkt gebracht! Das es zu negativen Reaktionen kommt war klar. Jetzt zeigt sich wer von den Künstlern wirklich Charakter hat und nicht umfällt!

  17. André Gaida

    Danke an die Künstler die mutig sind und nicht so schreckhaft wie Frau Makatsch sind. Ihr seit Helden und mit Rechts hat das hier alles nichts zu tun. Wer auf der seite der Bürger, des Volkes sind der ist nicht rechts sondern links. Das hat aber leider die Linke und die Grünen vergessen weil die transatlantischen Netzwerke jeden Widerstadn ersticken.Der Krieg ist wichtig den das untergehende US-Imperium in Bälde vom Zaun reissen wird.

    • Valentina Zweifel

      Viel mehr als die Schreckhaftigkeit einer Heike Makatsch gruselt mich die Hartherzigkeit, mit der der Stab über ihr gebrochen wird. Das Video von ihr ist immer noch zu sehen bei ytb.
      Schieben Sie sich, stellvertretend für alle, die meinen Helden zu brauchen, ihre Heldenverehrung in den Arsch!

  18. André Gaida

    Wer seine Meinungsfreiheit in Anspruch nimmt wird vom insolventen Kapitalismus gnadenlos vernichtet. Heute sieht man ganz deutlich das wir bereits in einer Diktatur sind. Jeder der sich kritisch gegen diese Grundrechteleugner wendet der wird als Feind vernichtet. Von uns kommt aber nur Liebe zurück und wir werden keinen Meter weichen. Eure Zeit läuft ab und wir werden den Great Reset nicht so vollziehen wie dies ein Herr Klaus Schwab und seine Eliten es sich denken. Wir werden sagen was wir Menschen wollen und das wir ein menschliches Geldsystem wollen und kein Digitales das uns zu Skalven macht solltet ihr wissen.

  19. Luise

    Auch meinen Dank an die mutigen, kreativen Künstler. Bitte nicht umfallen, wir sind mit euch. Wir, die Menschen, die als rechts diffamiert werden, obwohl wir es nicht sind. Wir alle wollen nur, dass dieser Wahnsinn ein Ende hat.

  20. A. Müller

    Auch von meiner Seite Respekt und Solidarität für die Künstler die standhaft bleiben und nicht vor der veröffentlichten Meinung umfallen! Macht weiter so, Ihr habt Charakter! Schämen sollten sich die Pseudolinken, für die „Links-Sein “ lediglich Lifestyle ist. In Wirklichkeit sind sie Faschisten, die keine anderen Meinungen ertragen und diskursunfähig sind.

  21. Rasch

    Das ganze Kunstwerk, wie ich es sehe / bezeichnen würde bleibt, solange es nicht gelöscht wird, hier erhalten – https://www.youtube.com/watch?v=I5QhW0Bcd-E

  22. M. Mächler

    Super, dass endlich einmal Künstler „aufstehen“. Ein Zurückrudern wird hoffentlich eine Ausnahme bleiben! Es müssen sich noch viel, viel mehr Menschen gegen diese unsägliche Politik und die diffamierende Presse stellen! Es kann so nicht weitergehen! Wir wollen unsere uneingeschränkte Freiheit zurück!!!!!

  23. Wolfgang Schade

    Liebe Freie Linke,

    ja das ist doch mal ein Kommentar, wo jedes Wort richtig ist. Vielen Dank für diese Stellungnahme. Die Stimmung im Land ist sehr aufgeladen. Und genau da ist es wichtig, die Unzufriedenen aufzuklären über das eigentliche Problem, über die wahren Zusammenhänge in diesem kranken, parasitären Gesellschaftssystem. Wir müssen die Menschen mit ihren Nöten und eigenen Erkenntnissen abholen und organisieren, damit wir genügend sind, wenn die Situation kippt. Und sie wird kippen, es ist nur eine Frage der Zeit. In welche gesellschaftliche Richtung sie kippen wird, da sind wir alle gefragt und wenn die linken Kräfte in diesem Land genauso wieder versagen wie 1989, dann ist der Menschheit wirklich nicht mehr zu helfen. Also alle Kraft zusammen nehmen, Mitstreiter suchen, finden und organisieren.
    Gruß aus dem Osten Sachsen-Anhalts

  24. Andreas

    Herzlichen Dank!

    Ich schätze, wir haben nicht besonders viele Gemeinsamkeiten. Ich sehe mich eher als prokapitalistisch, weil ich glaube, dass nur in Freiheit -und das schließt wirtschaftliche Freiheit ausdrücklich ein- die Werte geschaffen werden können, unter denen ein gutes Leben für jeden möglich ist. Die Detailausführungen gehören hier nicht hin, denn es geht hier um etwas anderes.

    Es muss in einem Land, das ein Freies sein will, möglich sein, auch von der Mehrheit abweichende Meinungen zu äußern, ohne deshalb stigmatisiert zu werden oder gar ernsthafte Konsequenzen zu befürchten.

    Nicht bei Aufrufen zu Gewalt oder Straftaten, aber das hat keiner der Künstler hier getan.

    Widerspruch ist natürlich legitim, aber der Shitstorm, bestehend aus Angriffen auf die Person, Einordnung in Lager, denen diese Künstler sicher nicht angehören bis hin zu Forderungen nach beruflichen Konsequenzen, ist unerträglich.

    Ein freies Land braucht den Diskurs, den gewaltfreien, aber durchaus kontroversen und auch polarisierenden Streit.

    Die Fähigkeit dazu geht verloren.

    In allen nicht-autoritären politischen Lagern, die bei aller Unterschiedlichkeit in einer Sache einig sein sollten – nämlich, dass die Freiheit der Person und der Meinungsäußerung sakrosankt über den politischen Zielen steht – muss dieser unerträgliche Shitstorm zu einem Aufschrei führen.

    Ihr habt das verstanden und dafür danke ich Euch.

  25. epikur

    „Fakt ist indes: Klassisch rechts ist derjenige, der einem autoritären imperialistischen Maßnahmenstaat nach dem Mund redet und nicht derjenige, der sich ihm entgegen stellt. Rechts ist, wer andere dazu auffordert, sich einer Unterdrückungsdikatur zu beugen. Links steht, wer sich dem verweigert, wer dagegen angeht. Aber im Verdrehen der Realität war die herrschende Klasse ja schon immer gut.“

    Ganz zentraler Satz!

    Es ist ein „Meisterstück“ der Propaganda, dass jedwede Maßnahmen-Kritik als rechts geframt wurde. Die Schauspieler haben das ja in ihren Videos schon präventiv satirisch aufgegriffen. Aber wie bei einem Roboter, wo man nur auf die entsprechenden Knöpfe drücken muss, haben die Alt- und Panik-Medien wieder sofort ihr übliches Framing-Programm abgespielt.

  26. Lea

    Ich bin so erleichtert und froh über diesen Kommentar. Ich hatte seit vielen Jahren das Selbstbild links zu sein, um mich nun schneller als ich denken kann, in die rechte Ecke katapultiert zu sehen. Immer wieder bin ich fassungslos darüber, wie schnell das ging. Aber ich bin auch fassungslos über das historische Versagen der organisierten Linken. Danke dass es euch gibt. Wo kann man spenden? Euch unterstützen?

  27. Lex

    Danke an alle Schauspieler.
    Auch wenn Frau Makatsch, wie so oft, wankelmutig ihr Deutsch sein gezeigt hat.
    Danke, euer nun zu erntender Shitstorm lässt hoffentlich einige aufwachen.

  28. Pedro Granata

    Top!

  29. Uma

    Verleumdung ist meines Wissens immer noch eine Straftat: https://dejure.org/gesetze/StGB/187.html#:~:text=Wer%20wider%20besseres%20Wissen%20in,mit%20Geldstrafe%20und%2C%20wenn%20die
    Ich würde diese Hofberichterstatter verklagen. Dann wird sich ja zeigen, ob wir noch in einem Rechtsstaat leben.

    Und danke an die Freie Linke. Ich bewundere ihre klaren Worte und die Richtigstellung der Begriffe Rechts und Links. Ich ertrage diese Doppelmoral nämlich nicht mehr, in der jeder Coronatote instrumentalisiert, Impftote aber billigend in Kauf genommen werden. Das ist schäbig und unmenschlich und zeigt lediglich, dass denen unsere Gesundheit am A… vorbei geht.

  30. Ralf Droesemeyer

    Danke FREIE LINKE !
    Ihr tragt euren Namen zu Recht!

  31. Mathias Witt

    Super, weiter so, wir sollten klar Farbe bekennen und gegen die Coronamaßnahmen ( Gesundheitsdiktatur) im Gewand der Mitmenschlichkeit aufstehen! Es geht den Herrschenden nie um die Gesundheit der Menschen sondern immer um Profit, deshalb wollen sie uns alle mit Angst gefügig machen. Gratulation an die mutigen Künstler! Jean Joachim Mathias

  32. Alfred

    Der eine schreibt dies, der andere das. Habe mir die #allesdichtmachen-Liste heute (12:00 am 25.4.21) mal genauer angeschaut. Aktuell sind nur noch 34 von ursprünglich 53 Künstlern abrufbar. (Namen ohne (!) + Markierung sind von Bord der youtube- #allesdichtmachen- Seite gegangen.

    +Volker Bruch
    +Jan Josef Liefers
    Peri Baumeister
    Ken Duken
    Felix Klare
    +Nina Gummich
    Martin Brambach
    +Kathrin Osterode
    +Miriam Stein
    +Jörg Bundschuh
    Inka Friedrich
    +Cem Ali Gültekin
    Trystan Pütter
    Meret Becker
    +Maxim Mehmet
    +Samia Dauenhauer
    Nicholas Ofczarek
    +Nadine Dubois
    Heike Makatsch
    Richy Müller
    +Ulrich Tukur
    Katharina Schlothauer
    Kostja Ullmann
    +Tina Maria Aigner
    +Bernd Gnann
    +Markus Gläser
    +Wotan Wilke Möhring
    +Vicky Krieps
    +Ben Münchow
    +Werner Eng
    +Gianna Valentina Bauer
    +Joseph Bundschuh
    +Nadja Uhl
    +Claudia Rippe
    +Christian Ehrich
    Ulrike Folkerts
    José Barros
    Manuel Rubey
    +Karoline Teska
    +Thorsten Merten
    Brambach & Sommer
    Pasquale Aleardi
    +Kea Könneker
    +Jeana Paraschiva
    +Ramin Yazdani
    +Nina Proll
    +Jens Wawrczeck
    +Dietrich Brüggemann
    +Monika Wojtyllo
    +Roland Düringer
    Christine Sommer
    Alexandra Marinescu
    +Hanns Zischler

  33. Theo

    Danke für den Kommentar. Auf einen solchen hat man viel zu lange gewartet, aber er gibt ein wenig Hoffnung, nachdem „unsere Vertreter“ unsere Grundrechte massiv eingeschnitten haben. Fassungslos macht mich dabei wie einfach sowas war, ohne wirkliche Not, wenn man sich denn mal mit dem Thema tiefgründig beschäftigt. Vorsicht ja, absolut, wir wollen und wollten gefährdete Gruppen schützen…jetzt wollen wir unser leben zurück. Danke auch an die Künstler, die viel Gegenwind auf sich genommen haben, ich stehe voll und ganz hinter euch. #allesdichtmachen

  34. linksgrünversiffter

    Stimmt, Querdenken und auch deren Unterstützer wie Brüggemann (die das Unterfangen mit Musik unterstützen), hat keinerlei Parallelen zur Vornazizeit: https://twitter.com/schwurbelwatchw/status/1385986164914544642?s=19 (am Wochenende in Aachen).

    Der Blogpost ähnelt übrigens fast identisch dem AfD-Blogpost von Meuthen. Super, wenn sich links und rechtsextrem einig sind, oder? 😉

  35. Nikodemus

    Danke für die erhellende Stellungnahme. Alle Linken Themen sind von regierungsopportunistischen Influencern besetzt. „Progressive“ Gruppen zelebrieren ihre kritische Aufgeklärtheit gegenüber der €DU, aber der Tenor ist einhellig: „Nie wurden wir so gut beschützt, wie unter dieser Regierung“. Ein Haifischbecken voll von Kollaborateuren. Nach meiner Einschätzung hat die politische Rechte den Meinungsmarkt voll im Griff

  36. Kasimir

    Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Die Aktion ist mittelmäßig, die Clips sind wabernd von Befindlichkeiten, wo man sich fragt, gegen was sind die eigentlich und was wollen sie stattdessen? Vor allem der Rückzug zeigt die inhaltliche Leere, wenn Akteure bestätigen müssen, dass sie die Maßnahmen gar nicht in Frage stellen. Damit beziehen sie also Position für ihre Unlust. Alarmjournalismus, Vertuschung von Verantwortung durch das Wort „wir“, Distanzierungsflut, Angstmache und politische Eckenschieberei sind ebenso im Fokus bürgerlicher Kritik. EInzig der Schmerzensaufschrei des Mainstream gibt zu denken, weil die Lieblingskinder der Nation sich absetzen will. Antiautoritärer Zwergenaufstand.

    Sind die Freien Linken dann doch Mittelschichtsfrüchtchen, wenn Sie das als Widerstand hochloben? EInzig die Reaktion des Mainstream ist es wert, draufzuschlagen. Aber dieses winzige Wellengekräusel hat mit antikapitalistischem Widerstand gar nix zu tun. Es ist die Angst der Mitte um ihre Pfründe. Von beiden Seiten. Die da unten sitzen weiter da unten und staunen ob der Wellen.

    • Valentina Zweifel

      Danke, autoritärer Riese, dass du mir die Wahrheit zeigst! Welche Pfründe, meinst du, habe ich, derentwillen ich Angst habe? Bring endlich den Tsunami statt des Wellengekräusels, großer Revoluzzer Kasimir!

  37. Kasimir

    Wenn du meine Meinung als „Wahrheit“ bezeichnest, ebenso als autoritär, dann frage ich mich, wie „Meinungsfreiheit“ aus deiner Sicht geht. Welchen Bückling muss ich machen, schöne Frau?

    Die Freie Linke hat den Beitrag zur Unterstützung der „mutigen“ widerständischen Schauspieler gebracht. Die sehe ich nicht so widerständisch, was sich an ihrem schnellen Rückzug zeigt und ihren Erklärungen. Das habe ich thematisiert. Gehörst du dazu, wenn du dich identifizierst? Große Teile der Bevölkerung sind irritiert, genervt, zweifeln an der Maßnahmenpolitik der Regierungen, am Föderalismus, an der Gesundheitspolitik.

    Damit hört es aber schon auf. Sie stehen auf, weil plötzlich ihr eigenes Fell nass wird. Die jährlichen etwa 5,4 Millionen toter Kleinkinder, die an Seuchen und Infektionskrankheiten samt Hunger verrecken, wie die UN jährlich veröffentlichen, haben noch keinen dieser Hunde hinter dem Ofen hervor geholt. Weil das nicht ihre Kinder sind. Die sind mehrheitlich in Kriegsgebieten.
    Und jetzt ändert sich das. Jetzt ist der Krieg an der eigenen Haustür angekommen. Und der wird dann plötzlich mit harten Bandagen ausgefochten nach dem Motto: Wer hier stirbt ist auf jeden Fall nicht mein Kind.

    Das nenne ich Pfründe verteidigen. Das ist meines Erachtens nicht links sondern libertär im negativen Sinn.

    Also kleine Revoluzzerin: Wohin?

    • Gokh

      Bitte, wir sollten zumindest mal versuchen uns hier mit mehr Respekt und nicht diesen typischen Besserwisserei der Pseudo-Linken zu begegnen.
      Ich gebe Ihnen ja Recht, dass es hier auch um die Pfründe verteidigen geht. Ich selber schaue gar keine Filme, weil diese SchauspielerInnen für mich eine Elite darstellen, zu denen ich keinerlei Verbindung habe.
      Aber hier geht es nicht um den richtigen revolutionären Weg, über denen sich verschiedene linke Strömungen seit Jahren den Kopf einschlagen und damit immer mehr nur noch Verteidigungskämpfe gegen das System führen, sondern hier geht es um die Verhinderung einer neuen Form des Faschismus.
      Wenn sie damals die verschiedenen linken Gruppen nicht einigen konnten gegen den Faschismus zu kämpfen, dann ist das das eine, aber sollen wir heute den gleichen Fehler begehen.
      Es geht hier auch nicht um die Verteidigung des spanischen Bürgerkrieges und einer eventuellen Verwässerung durch die Aufnahme bürgerlicher Kräfte.
      Hier geht es meiner Meinung nach um eine Situation, welche ein System installiert, welche in Zukunft jeglichen politische Arbeit erschwert. Es werden Kontroll- und Überwachungssysteme etabliert, welche jegliche Opposition in Zukunft schon im Vorfeld im Keim ersticken kann.
      Es geht um die neue Generation, welche von vornherein ein Leben unter Gehorsam und Anpassung führen wird und gar keine Möglichkeit hat die Welt mit eigenen Augen zu erfahren .
      Ja und es geht auch darum.

      > Die jährlichen etwa 5,4 Millionen toter Kleinkinder, die an Seuchen und Infektionskrankheiten samt Hunger verrecken, wie die UN jährlich veröffentlichen, haben noch keinen dieser Hunde hinter dem Ofen hervor geholt. Weil das nicht ihre Kinder sin

      Durch diese Krise, durch die Verschiebung der Aufmerksamkeit werden es einige Millionen Menschen mehr sein, die in Folge dieses Lockdown verrecken werden.
      Die Hungerkatastrophe ist so groß wie sei langen nicht mehr.

      Aus diesem Grunde finde ich ihre Verachtung gegen diese SchauspielerInnen deshalb mehr als merkwürdig, weil sie sich zu den anderen „berühmten“ Menschen gar nicht äußern.

      Wie ist das eigentlich mit den ganzen kleinen UnternehmerInnen oder mittelständischen Betrieben. Das sind ja eigentlich auch keine RevoluzzerInnen.
      Gilt da nicht das gleiche? Sind nicht auch deren Pfründe jetzt gefährdet und haben auch diese Leute sich mehrheitlich vorher nicht einen Dreck um die Armut in dieser Gesellschaft gekümmert?
      Heißt das aber jetzt, dass auch diesen Leuten nicht unsere Solidarität gehört?

      Ich will diesen Faschismus beenden und mir ist bewusst, dass ich dafür über meinen Tellerrand schauen muss. Vor allem deshalb, weil die Leute, welche ich dachte, dass sie eigentlich vom gleichen Teller essen wir ich, sich entschieden haben, den Faschismus zu unterstützen.

    • Valentina Zweifel

      Weder die kleine Revoluzzerin noch die schöne Frau kann dir sagen, ob du etwas, und wenn ja, was du tun musst, beide wissen aber, dass sie sterben müssen und sie vermuten, dass das auch jeder Riese früher oder später muss. Es freute beide, die Kleine und die Schöne, könnten sie noch ein gesellschaftliches Verhältnis der Menschen erleben, in dem jeder ohne Angst verschieden sein kann, wie Adorno schrieb. Dass wir als Menschheit uns von solchen Verhältnissen eher entfernen als uns ihnen zu nähern, darüber sollte Einigkeit bestehen. Schwieriger dürfte die Analyse der Wirklichkeit sein. Leben wir noch im Kapitalismus, in dem sich ja zwei Klassen antagonistisch gegenüberstehen? Der Bourgeois ist so gut wie verschwunden, ersetzt von einer Manager-, Technokraten-, Wissenschaftler- und Expertenkaste. Die Masse der Lohnarbeiter muss Minderheitenschutz beantragen, die Produktion des gesellschaftlichen Reichtums findet immer mehr vollautomatisch statt. Kapital akkumuliert so gut wie nicht mehr über den Umweg der Ware, sondern im Finanzsektor, aber das Geld heckende Geld vermisst den Zins, der Staat heckt das Geld und demnächst ist Staat, wer Geld heckt. Den treibt wohl nur eine Frage um: Wie versklave ich einen Teil der Menschen und rotte den anderen Teil aus und bleibe dabei anständig. Denn Moral ist eine Währung, die ist für Geld nicht zu bekommen, das wusste Himmler schon, als er seinen Massenmörder-Soldaten bescheinigte doch überwiegend anständig geblieben zu sein.
      Der gegenwärtige Krieg gegen die Armen (nichts anderes bedeuten die „Maßnahmen“) ist ein erster Vorgeschmack auf´s Zukünftige. Die Schätzung der UN, 30 Millionen Menschen werden durch die „Maßnahmen “ zusätzlich sterben, halte ich für extrem konservativ, aber egal – es berührte die Menschen, wie sie in den herrschenden Verhältnissen dahinvegetieren, auch nicht, wäre die Schätzung zehnmal so hoch.
      Die erste industrielle Revolution (Dampfmaschine) war begleitet von einer gesellschaftlichen. Die zweite (Elektrizität) hätte gesellschaftlich die Revolution der Arbeiterklasse sein sollen, die scheiterte vor 150 Jahren in Paris. Die dritte (das Fließband) wurde von Henry Ford (einer der wüstesten Antisemiten ever) benutzt, die Kontrolle der Arbeiter in den Reproduktionsbereich zu erweitern. Die vierte (Digitalisierung/Automation) degradiert die Masse der Menschen von Loharbeitern zu Gnadenbrotempfängern. Ein totalitäres System entsteht, in dem soziale Kontrolle von außen leicht umgesetzt werden kann, meist aber gar nicht eingesetzt werden muss, weil die soziale Kontrolle in den Menschen bereits ganz gut funktioniert.
      Dahin geht es, denke ich. Nur so – du fragtest mich ja als die kleine Revoluzzerin: Wohin?
      Hättest du die schöne Frau gefragt, wäre die Antwort vielleicht eine ganz andere. Aber wer weiß das schon und wer kennt sich schon aus mit Frauen und Revolutionen?

  38. Kasimir

    ok.

    Dann zuerst mal die Besserwisserei. Ich vertrete meine Meinung selbstbewusst. Ich behaupte etwas. Wieso wird das sofort negativ eingestuft? Das erinnert mich an alle diese Erzieherinnen, die – wenn man mal temperamentvoll ist oder schreit – sofort sagen: Sei doch nicht so aggressiv!

    Dass sich eine Linke gebildet hat, interessiert mich sehr und begrüße ich auch. Aber ich überprüfe auch, ob ich dazugehöre oder nicht. Das finde ich zulässig.

    „Frei“ im Namen macht mich mißtrauisch – frei ist das Unwort des Jahrhunderts geworden. Was sich da alles als frei versammelt, geht auf keine Kuhhaut. Frei von was und zu was? Meine Allergie – muss nicht jeder haben. 🙂

    Bürger, Bürgerliche wie diese Schauspieler sind Menschen, mit denen ich gut zusammen arbeiten kann, genau wie leidenschaftliche Christen. In der Praxis greife ich nicht ihre vielen Handlungen an, sondern ihre objektive Position. Das klingt dann hart, ist es aber vielleicht gar nicht. Ich überprüfe an diesen Millionen Kleinkindern die emotionale Haltung von Leuten. Wo endet ihr Mitgefühl und wo ist die Leidenschaft an Freiheit und Gerechtigkeit schnell an ihre Grenze gekommen. Das ist nämlich meine Wunde mit den alten Linken, die schnell in ihre Wohlfühloase abgedriftet sind – oder wie du sagst, nicht mehr vom selben Teller essen.

    Von daher gebe ich euch Zweiflern recht, alles was gesagt wird, genau zu überprüfen. Wir sollten die Fehler nicht nochmal begehen, das ist richtig. Deswegen kann man aber doch die Situation analysieren. Da bin ich mit dir einer Meinung.

    Du sagst so flapsig Faschismus und diese neue Freie Linke arbeitet sich an Corona ab. Ich halte das für nicht so wichtig, weil es die Frage nach dem Narrativ stellt – und ich kenne integre medizinische Fachleute, die genau dazu ganz unterschiedliche Fachmeinungen haben. Ich bin kein medizinischer Fachmann, aber ich sehe die imperialistische Zuspitzung weltweit – sei es Krieg oder Gesundheit im weitesten Sinn. Gegen dieses System muss man die Menschen sammeln. Das wird gerade immer schwieriger. Deswegen finde ich das hier auch wichtig – wie viele andere Initiativen zu „Volksbildung“ und vor allem für die Diskussion überall .

    Also nix für ungut für meine „Schärfe“. No pasaran.

    • Kasimir

      Valentina und Gokh, ich stimme euch im Groben zu, bis auf die Einordnung der Maßnahmen. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie man sich an dieser unerträglichen Mißorganisation samt Wissenschaftsdesaster so hochziehen kann. Das Gleiche erlebe ich seit vielen Jahren im Bildungsbereich, nur dass die Toten dort seelische Krüppel sind, was einem Tod nahe kommt. Der Kampf um Revier und Profit selektiert Täter und Opfer und tötet, seit der Kapitalismus besteht. Pandemien als eine Form des Kriegs und der Vernichtung sind schon lange in der Kunst antizipiert worden und man hat auf das Unheil gewartet, wie auf eine Strafe Gottes. Ein quasi religiöses Ritual.

      Ich finde wie Valentina das Entscheidende im internalisierten Schweigen. Den Kampf um die Köpfe gewinnen und vielleicht den Kampf um das Gefühl der richtigen Selbstliebe.

      Das wäre ein herausragendes Thema für mich. Denn wer sich wirklich liebt, kann das auf seine Umgebung ausdehnen und Entwicklung wie konstruktiver Veränderung Raum geben. Nein, ich bin nicht religiös. 🙂 Aber immer wieder bin ich politisch an die Grenzen gestoßen, wo Menschen das Ausbeutersystem subjektiv in ihrem Denken und Verhalten spiegeln und ich in Verzweiflung stürze. Der Imperialismus kann sich auf eine breite Front von Schnäppchenjägern stützen, die geistig und emotional ihren Feind nicht erkennen.

      Faschismus, finde ich ein höchst interessantes Thema – vielleicht irgendwo anders. Ansonsten bin ich am Suchen, wo Aktion für mich effektiv ist und ich mich einmischen kann. Wie kann man diese großen Herausforderungen dezentral und regional herunterbrechen, ohne in Klein-Klein- Aktionismus zu geraten. Ich rätsele noch. Gut finde ich, dass auf vielen gesellschaftlichen Ebenen sich Gruppen finden, um neue Wege zu diskutieren.

  39. Kasimir

    Nochmal zu den Pfründen:

    Ich kommentiere auch liberal-konservativer Lokalzeitung. Es ist extrem auffällig, dass sich im Zuge dieses Corona egoistische Haltungen verstärken, auch bei liberalen Leuten. Rüstungsausgaben werden plötzlich toleriert, Konkurrenzrivalität erhöht sich im Angesichts der Angst vor China, die Konfrontation wie im Kalten Krieg der McCarthy-Ära lebt wieder auf, wie man am Kulturkampf dieser Schauspieleraktion sieht – die Kolleratalschäden dieses kapitalistischen Systems werden zugunsten der eigenen Priorität geduldet.

    Das lässt viele kleine Produzierende offensichtlich massenhaft ins Lager der Grünen treiben und der Kopf ist verkleistert. Ich sehe in Aufklärung und Erarbeitung eines konkreten nächsten Schrittes in der Entwicklung die Hauptaufgabe. Wie müssen wir Produktion verändern – als eines der wichtigsten Beispiele.

  40. Kasimir

    Als letztes – blöd, dass man das an die obigen KOmmentare nicht hinhängen kann.

    Ich habe die Schauspieler in der Regionalzeitung verteidigt – nicht alles, weil ich es nicht besonders gut gemacht fand- aber der Shitstorm, der da losprasselte, angefangen vom Kommentar des Chefredakteurs bis hinunter zum liberalen Kommentator war doch etwas, was mich entsetzt hat. In diesem Sinn war die Aktion gut, weil sie das mentale Kopfdesaster offenbarte, dem immer mehr erliegen und das langsam sektenähnliche Ausmaße annimmt. . Passend dazu die Erpressung und Bedrohung mit der Lage des Pflegepersonals. Da wurde ich sehr scharf. Das habe ich hier vernachlässigt, weil ich mich hier auf einer anderen Plattform wähne und a ndere Schwerpunkte habe.

    • Gokh

      Ich finde Deine letzten Kommentare sehr gelungen und halte es durchaus für richtig und wichtig kritisch zu sein, sowohl der Freien Linken gegenüber, wie auch anderen gesellschaftlichen Entwicklungen.

      Nur eines

      > Du sagst so flapsig Faschismus

      Ja, das mag so herübergekommen sein, aber ich nutze es eigentlich nicht flapsig, wenngleich das im meinen obigen Kommentar so ist.
      Ich meine mit diesem Faschismus übrigens den ursprünglichen italienischen Faschismus und könnte da ziemlich ausführlich begründen.
      Aber das wäre ein extra Beitrag und gehört hier eigentlich nicht hin.
      Einigen wir uns vielleicht auf faschistoid.

      Nur mal eine Sache. Bereits der Schutz der Mehrheit, was nichts anderes wie die Volksgesundheit zu Lasten des einzelnen Individuums ist ein Aspekt des Faschismus.
      Ich muss also die Gefährlichkeit des Virus gar nicht abstreiten, um dennoch ein selbstbestimmtes Leben einzufordern.
      Aber wie gesagt, ich könnte das ziemlich ausführlich darstellen, wenn da Interesse bestehen sollte.

      No pasaran

  41. Kasimir

    Kasimir

    29. April 2021 um 18:06

    Valentina und Gokh, ich stimme euch im Groben zu, bis auf die Einordnung der Maßnahmen. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie man sich an dieser unerträglichen Mißorganisation samt Wissenschaftsdesaster so hochziehen kann. Das Gleiche erlebe ich seit vielen Jahren im Bildungsbereich, nur dass die Toten dort seelische Krüppel sind, was einem Tod nahe kommt. Der Kampf um Revier und Profit selektiert Täter und Opfer und tötet, seit der Kapitalismus besteht. Pandemien als eine Form des Kriegs und der Vernichtung sind schon lange in der Kunst antizipiert worden und man hat auf das Unheil gewartet, wie auf eine Strafe Gottes. Ein quasi religiöses Ritual.

    Ich finde wie Valentina das Entscheidende im internalisierten Schweigen. Den Kampf um die Köpfe gewinnen und vielleicht den Kampf um das Gefühl der richtigen Selbstliebe.

    Das wäre ein herausragendes Thema für mich. Denn wer sich wirklich liebt, kann das auf seine Umgebung ausdehnen und Entwicklung wie konstruktiver Veränderung Raum geben. Nein, ich bin nicht religiös. 🙂 Aber immer wieder bin ich politisch an die Grenzen gestoßen, wo Menschen das Ausbeutersystem subjektiv in ihrem Denken und Verhalten spiegeln und ich in Verzweiflung stürze. Der Imperialismus kann sich auf eine breite Front von Schnäppchenjägern stützen, die geistig und emotional ihren Feind nicht erkennen.

    Faschismus, finde ich ein höchst interessantes Thema – vielleicht irgendwo anders. Ansonsten bin ich am Suchen, wo Aktion für mich effektiv ist und ich mich einmischen kann. Wie kann man diese großen Herausforderungen dezentral und regional herunterbrechen, ohne in Klein-Klein- Aktionismus zu geraten. Ich rätsele noch. Gut finde ich, dass auf vielen gesellschaftlichen Ebenen sich Gruppen finden, um neue Wege zu diskutieren.

  42. Ursula Weidlich

    Ich bin keine linke Wählerin. Aber ihr habt mit eurer Kritik in Vielem recht. Ich würde mir aber auch wünschen, wenn ihr den Namen „Annalena Baerbock/BÜ90/GRÜNE mit in eurer Kritik am derzeitigen System berücksichtigen würdet. Denn die GRÜNEN haben sich zwar aus wahltkampftatktischen Gründen bei der Abstimmung zum §28IFSG enthalten. Aber voll im Bundesrat DAFÜR gestimmt.

  43. Richard Bhend

    Endlich lese ich eine klare Linke Stimme zu Corona, die nicht willfährig und geradezu verleumderisch der Politik und den meisten Medien untertänigst dient.
    Bin zwar braver Sozialdemokrat, finde mich plötzlich in manchen Haltungen im gleichen Boot wie die FDP – oder sogar der AfD. Komische Neue Welt.

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