Dark Winter – Thesenpapier zur Coronakrise

von Jan Müller

Vorbe­merkung der Redak­tion: Wir veröf­fentlichen hier ein län­geres The­sen­pa­pi­er von Jan Müller zur Coro­n­akrise. Geschrieben wurde es im Jan­u­ar und Feb­ru­ar 2021. Die hier geäußerten Ansicht­en geben nicht unbe­d­ingt die Posi­tion der Freien Linken wieder.

1. Vorwort

In diesem The­sen­pa­pi­er soll ver­sucht wer­den, die Beweg­gründe für die Aus­ru­fung der Coro­n­a­pan­demie zu ver­ste­hen. Ganz sich­er hat das nichts mit einem Atemwegsvirus zu tun, das in seinen Auswirkun­gen mit ein­er mit­telschw­eren Grippe ver­gle­ich­bar ist. Aus­gangspunkt ist vielmehr die Fest­stel­lung, dass der Kap­i­tal­is­mus als Pro­duk­tion­sweise auf­grund des Geset­zes des ten­den­ziellen Falls der Prof­i­trate in eine schwere, ver­mut­lich unüber­wind­bare Krise ger­at­en ist. Deshalb soll er in eine Art Neo­feu­dal­is­mus übergeleit­et wer­den. Denn die maßge­blichen west­lichen Oli­garchen wie Bill Gates, Jeff Bezos, Lar­ry Fink und Co. wollen auch in dieser Kon­stel­la­tion ihre Macht und ihren Reich­tum erhal­ten. Das ist offen­bar der Hin­ter­grund für die Ein­schnürung der bürg­er­lichen Frei­heit­en, des Überwachungskap­i­tal­is­mus, der Zer­störung des Mit­tel­standes, der Plün­derungsökonomie und des kom­menden Ver­ar­mungss­chubs. Damit wird ger­ade ein Pro­gramm abge­spult, dass um das World Eco­nom­ic Forum WEF grup­pierten Eliten euphemistisch als den Great Reset, den Großen Neustart bezeichnen.

Diese pes­simistis­chen Schlussfol­gerun­gen sind natür­lich nicht in Stein gemeißelt. Ich wün­sche mir sehr, dass mich jemand wider­legen könnte.

2. Die organische Zusammensetzung des Kapitals und der tendenzielle Fall der Profitrate

Jed­er Kap­i­tal­ist, der ein neues Indus­trie­un­ternehmen grün­det, muss sein Kap­i­tal in zwei ver­schiedene Teile teilen. Einen Teil für den Erwerb von Maschi­nen, Gebäu­den, Rohstof­fen, Hil­f­sstof­fen und so weit­er. Der Wert dieses Teils des Kap­i­tals geht im Ver­lauf des Pro­duk­tion­sprozess­es in den Wert der End­pro­duk­te ein und wird erhal­ten. Man nen­nt ihn deshalb kon­stantes Kapital.

Der zweite Teil des Kap­i­tals muss für den Ankauf von Arbeit­skraft ver­wen­det wer­den. Dieser Teil ver­größert sich um den von den Arbeit­ern erzeugten Mehrw­ert. Man nen­nt ihn deshalb vari­ables Kap­i­tal.[1]

Nur die Ware Arbeit­skraft ist in der Lage, Wert und Mehrw­ert zu schaf­fen. Der Wert des kon­stan­ten Kap­i­tals, zum Beispiel von Maschi­nen, lässt sich wiederum auf den Wert der Ware Arbeit­skraft zurück­führen, der zu ihrer Pro­duk­tion einge­set­zt wurde.[2]

Das Ver­hält­nis zwis­chen dem kon­stan­ten und dem vari­ablen Kap­i­tal­teil beze­ich­net man als die organ­is­che Zusam­menset­zung des Kap­i­tals. Je entwick­el­ter ein Unternehmen, ein Indus­triesek­tor oder ein Land ist, desto höher ist die organ­is­che Zusam­menset­zung des Kap­i­tals, also, der Anteil des kon­stan­ten Kap­i­tals, also des Kap­i­tals, der für die Anschaf­fung von Maschi­nen etc. aus­gegeben wird.

Formel:

Dabei bedeuten: c = kon­stantes Kap­i­tal, v = vari­ables Kap­i­tal[3]

Steigt die durch­schnit­tliche organ­is­che Zusam­menset­zung des Kap­i­tals, dann geht – unter son­st gle­ichen Umstän­den – die mit­tlere Prof­i­trate zurück.

Beispiel:

Der Wert der Jahre­spro­duk­tion eines Lan­des betrage 300 Mil­liar­den c, 100 Mil­liar­den v und 100 Mil­liar­den m (Mehrw­ert). Dann liegt die Prof­i­trate bei 25%.

Formel:

Erhöht sich nun in einem Jahrzehnt der Wert des kon­stan­ten Kap­i­tals von 300 auf 400 Wertein­heit­en, gilt:

Dabei bedeuten: c = kon­stantes Kap­i­tal, v = vari­ables Kap­i­tal, m = Mehrwert

Diese Entwick­lung ist in der Real­ität in der Tat zu beobacht­en, denn die Ver­mehrung des kon­stan­ten Kap­i­tals im Ver­hält­nis zum vari­ablen Kap­i­tal ist ein Wesen­szug des Kap­i­tal­is­mus. Der ten­den­zielle Fall der Prof­i­trate ist somit ein Entwick­lungs­ge­setz der kap­i­tal­is­tis­chen Pro­duk­tion­sweise.[4]

Karl Marx sprach jedoch bewusst vom ten­den­ziellen Fall der Prof­i­trate, denn sie wird durch eine Rei­he von gegen­wirk­enden Fak­toren gebremst.

  1. Steigerung der Mehrw­er­trate: Wach­s­tum der organ­is­chen Zusam­menset­zung des Kap­i­tals bedeutet ein Wach­s­tum der Arbeit­spro­duk­tiv­ität, was auf eine Erhöhung der Mehrw­er­trate hin­aus­laufen kann. Beispiel:

Auf die Dauer lässt sich jedoch keine gle­ich­w­er­tige Steigerung der Mehrw­er­trate und der organ­is­chen Zusam­menset­zung erre­ichen. Denn die Steigerung der Mehrw­er­trate stößt auf absolute Gren­zen. Diese liegen in der Unmöglichkeit, die notwendi­ge Arbeit auf Null zu reduzieren, während es für die Erhöhung der organ­is­chen Zusam­menset­zung des Kap­i­tals keine Gren­zen gibt.[5]

  1. Das Sinken der Preise des kon­stan­ten Kap­i­tals. Wenn die all­ge­meine Arbeit­spro­duk­tiv­ität steigt, dann ver­min­dert sich der Wert jed­er einzel­nen Ware. Das gilt selb­stver­ständlich auch für Maschi­nen und andere Produktionsmittel.
  2. Aus­dehnung der kap­i­tal­is­tis­chen Pro­duk­tion. Wenn das Kap­i­tal in Län­dern oder Branchen angelegt wird, in denen anfänglich eine niedrige organ­is­che Zusam­menset­zung vorherrscht, sinkt die durch­schnit­tliche organ­is­che Zusam­menset­zung des Weltkap­i­tals und die Prof­i­trate steigt.[6]

3. Die langen Wellen der kapitalistischen Entwicklung

Es leuchtet ein, dass die Prof­i­trate infolge ein­er zurück­ge­hen­den organ­is­chen Zusam­menset­zung ins­beson­dere dann steigt, wenn zwei oder gar alle diese Fak­toren zusam­men­tr­e­f­fen. In diesem Fall kann es passieren, dass die Prof­ite schla­gar­tig nach oben schnellen, viel bish­er brach­liegen­des Kap­i­tal angelegt wird und sich so für einige Zeit eine selb­st­tra­gende Phase der kap­i­tal­is­tis­chen Hochkon­junk­tur ein­stellt. Bis sich schließlich das Gesetz des ten­den­ziellen Falls der Prof­i­trate wieder durchsetzt.

Tat­säch­lich lassen sich in der Geschichte diese Phasen nach­weisen. Sie dauern unge­fähr 20 Jahre im Auf­stieg und 20 weit­ere Jahre im Abstieg. Die lan­gen Wellen der kap­i­tal­is­tis­chen Entwick­lung existieren zusät­zlich zum gewöhn­lichen Kon­junk­turzyk­lus von 5 bis 10 Jahren mit sein­er immer gle­ichen Abfolge von Wieder­bele­bung, Boom, Über­pro­duk­tion, Krach und Krise. Sie set­zen sich ger­ade durch diese „gewöhn­lichen“ Zyklen durch und zwar so, dass in ein­er expan­siv­en Phase die zyk­lis­chen Peri­o­den von Hochkon­junk­tur länger und inten­siv­er, die zyk­lis­chen Über­pro­duk­tion­skrisen kürz­er und weniger tief sind. Umgekehrt wer­den sich in den zur Stag­na­tion neigen­den Phasen der „lan­gen Welle“ die Peri­o­den der Hochkon­junk­tur als weniger fieber­haft und kürz­er erweisen, die Peri­o­den der zyk­lis­chen Über­pro­duk­tion­skrise dage­gen länger und tiefer erscheinen.[7]

Bish­er existierten fol­gende lange Wellen:

Dauer Ten­denz Ursachen
1793 bis 1825 expan­siv Kap­i­tal­is­tis­che Pro­duk­tion nur in Großbri­tan­nien, dann in Frankre­ich und Bel­gien. Handw­erk­lich und man­u­fak­tur­mäßig hergestellte Dampf­maschi­nen in den wichtig­sten Indus­triezweigen, vor allem der Tex­tilin­dus­trie. Sur­plus­prof­ite vor allem in Abteilung II (Kon­sumgüter) durch Konkur­renz der Großen Indus­trie mit vorkap­i­tal­is­tis­chen Pro­duk­tion­sweisen. Sinken der Real­löhne bei langsamer Expan­sion des Indus­triepro­le­tari­ats mit Massene­lend und Massen­er­werb­slosigkeit[8]. Stark expandieren­der Welt­markt, vor allem nach Südameri­ka infolge der Unab­hängigkeit der dor­ti­gen ehe­ma­li­gen Kolonien von Spanien.
1826 bis 1848 depres­siv Sur­plus­prof­ite, erre­icht durch Konkur­renz mit vorkap­i­tal­is­tis­ch­er Pro­duk­tion in Eng­land und Wes­teu­ropa, schwinden. Wach­sender Wert des kon­stan­ten Kap­i­tals neu­tral­isiert gestiegene Mehrw­er­trate. Expan­sion des Welt­mark­tes verlangsamt.
1848 bis 1873 expan­siv Gewaltige Aus­dehnung des Welt­mark­tes durch Gol­drausch in Kali­fornien, Erschließung der Märk­te in Mit­tel- und Osteu­ropa, dem Nahen Osten und dem Paz­i­fik. Durch die Rev­o­lu­tion von 1848 bed­ingte Indus­tri­al­isierung und sich aus­dehnen­der Eisen­bahn­bau in ganz Europa und Nor­dameri­ka. Über­gang zu maschinell hergestell­ten Maschi­nen senkt den Wert des kon­stan­ten fix­en Kapitals.
1873 bis 1893 depres­siv Maschinell hergestellte Maschi­nen sind ver­bre­it­et. Die mit ihnen hergestell­ten Waren wer­fen keinen Sur­plus­prof­it mehr ab. Die gestiegene organ­is­che Zusam­menset­zung des Kap­i­tals führt zum Rück­gang der Durch­schnittsprof­i­trate. Real­löhne in Wes­teu­ropa steigen langsam. Die Ergeb­nisse der wach­senden Kap­i­ta­laus­fuhr und der gesunke­nen Rohstoff­preise erlauben erst allmäh­lich eine Steigerung der Kap­i­ta­lakku­mu­la­tion. Rel­a­tive Stag­na­tion des Weltmarktes.
1893 bis 1914 expan­siv Die Kap­i­ta­lan­la­gen in den Kolonien, der Durch­bruch des Impe­ri­al­is­mus, die Ver­all­ge­meinerung der Monop­o­lisierung, zusät­zlich von nur langsam ansteigen­den Rohstoff­preisen prof­i­tierend und durch die zweite tech­nol­o­gis­che Rev­o­lu­tion (Elek­triz­ität, Ver­bren­nungsmo­tor) mit stark gewach­sen­er Arbeit­spro­duk­tiv­ität und stark steigen­der Mehrw­er­trate begün­stigt, erlauben eine all­ge­meine Hebung der Prof­i­trate, die die rasch wach­sende Akku­mu­la­tion des Kap­i­tals erk­lärt. Starke Expan­sion des Welt­mark­tes (Asien, Afri­ka, Ozeanien).
1914 bis 1940 depres­siv Der Aus­bruch des Ersten Weltkrieges, die Zer­rüt­tung des Welthandels, der Rück­gang der materiellen Pro­duk­tion bedin­gen wach­sende Ver­w­er­tungss­chwierigkeit­en des Kap­i­tals, die durch den Sieg der Rus­sis­chen Rev­o­lu­tion und die durch sie her­vorgerufene Einen­gung des Welt­mark­tes ver­stärkt werden.
1940 bis 1975 expan­siv Die durch den Faschis­mus und Zweit­en Weltkrieg her­vorgerufene Schwächung (z.T. Atom­isierung) der Arbeit­erk­lasse erlaubt gewaltige Steigerung der Mehrw­er­trate. Dies bed­ingt Steigerung der Prof­i­trate, was die Akku­mu­la­tion des Kap­i­tals begün­stigt. Dieses wirft sich erst auf Waf­fen­pro­duk­tion, dann auf langfristige Kon­sumgüter wie Autos und Fernse­her und auf die dritte Wis­senschaftlich-tech­nis­che Rev­o­lu­tion (Kernen­ergie, Com­put­er, Hal­bau­toma­tion), welche bedeut­same Ver­bil­li­gung des kon­stan­ten Kap­i­tals mit sich bringt und so langfristig Hebung der Prof­i­trate begün­stigt. Der Welt­markt schrumpft ein durch Autarkie, Weltkrieg und Aus­dehnung der nicht-kap­i­tal­is­tis­chen Bere­iche (Osteu­ropa, Chi­na, KDVR, Viet­nam, Kuba), dehnt sich aber dann bedeut­sam aus durch Inten­sivierung der inter­na­tionalen Arbeit­steilung im impe­ri­al­is­tis­chen Bere­ich und anlaufende Indus­tri­al­isierung in den Hal­bkolonien. Durchkap­i­tal­isierung der Land­wirtschaft und des Dien­stleis­tungs­bere­ich­es. Ver­stärkt wird diese Entwick­lung durch die Wieder­auf­baukon­junk­tur in Europa.
1975 bis 1989 depres­siv Das langsame Auf­saugen der indus­triellen Reservearmee der impe­ri­al­is­tis­chen Län­der block­iert trotz wach­sender Automa­tisierung ein weit­eres Steigen der Mehrw­er­trate. Der Klassenkampf greift die Prof­i­trate an. Ver­schärfte inter­na­tionale Konkur­renz und Weltwährungskrisen wirken im sel­ben Sinne. Expan­sion des Welthandels verlangsamt.
1989 bis 2007 expan­siv Katas­trophale Nieder­lage der weltweit­en Arbeit­erk­lasse und des Sozial­is­mus. Dies erlaubt eine bedeu­tende Steigerung der Mehrw­er­trate weltweit und Expan­sion des Welt­mark­tes in die ehe­ma­li­gen sozial­is­tis­chen Län­der Osteu­ropas und Chi­nas. Dort ist die Automa­tisierung der Pro­duk­tion aus his­torischen Grün­den noch geringer und dem­nach auch die organ­is­che Zusam­menset­zung. Dies führt zu ein­er beträchtlichen Senkung der organ­is­chen Zusam­menset­zung des Weltkap­i­tals. Steuerung transna­tionaler Pro­duk­tions­ket­ten durch das Inter­net. Neue Land­nahme des Kap­i­tals durch Expan­sion in Bere­iche, die ihm bish­er nicht offen­standen (Gesund­heit, Bil­dung, Wohnen etc.). Stark ansteigende rente­nar­tige Einkom­men durch ver­schärfte Rechte des Geisti­gen Eigen­tums. Starke Expan­sion des Welthandels und der aus­ländis­chen Direktinvestitionen.
Ab 2007 depres­siv Indus­trielle Reservearmee in den ehe­mals sozial­is­tis­chen Län­dern wird langsam aufge­so­gen. Deshalb dort langsam steigende Löhne und fal­l­ende Mehrw­er­trate. Steigende organ­is­che Zusam­menset­zung des Kap­i­tals. Zunehmende Ten­denz zur Vol­lau­toma­tion.[9]

So bewirk­te das Gesetz des ten­den­ziellen Falls der Prof­i­trate bish­er eine wellen­för­mige Bewe­gung des Kap­i­tal­is­mus. Lange Peri­o­den mit einem starken Wach­s­tum der Kap­i­ta­lakku­mu­la­tion standen Peri­o­den mit stag­na­tiv­en Ten­den­zen gegenüber. Allerd­ings: Wie wir gese­hen haben, waren Aus­lös­er für eine lange Welle mit expan­sivem Charak­ter geo­graphis­che, geol­o­gis­che und poli­tis­che Fak­toren. Diese waren immer spez­i­fisch und es ist keineswegs garantiert, dass noch ein­mal so viele Fak­toren zusam­menkom­men, um eine neue lange Welle mit expan­siv­er Ten­denz auszulösen. Der Umschlag in eine lange Welle mit stag­nieren­der Ten­denz wird dage­gen geset­zmäßig durch die im Gesetz des ten­den­ziellen Falls der Prof­i­trate beschriebene Steigerung der organ­is­chen Zusam­menset­zung des Kap­i­tals her­vorgerufen.[10]

Hinzu kommt ein weit­er­er Fak­tor: Der Kap­i­tal­is­mus basiert auf der Aus­saugung lebendi­ger men­schlich­er Arbeit­skraft. Durch die steigende organ­is­che Zusam­menset­zung des Kap­i­tals infolge der Automa­tisierung unter­gräbt er seine eige­nen Grund­la­gen. Hier sind wir bei der absoluten inneren Gren­ze der kap­i­tal­is­tis­chen Pro­duk­tion­sweise ange­langt. Sie liegt da, wo die Mehrw­ert­masse selb­st zwangsläu­fig zurück­ge­ht – wegen der in der Vol­lau­toma­tion stat­tfind­en­den Auss­chal­tung der lebendi­gen Arbeit aus dem Pro­duk­tion­sprozess.[11]

Der Kap­i­tal­is­mus ist unvere­in­bar mit vol­lau­toma­tisiert­er Pro­duk­tion in der gesamten Indus­trie und Land­wirtschaft, weil dann keine Mehrw­ertschöp­fung und keine Kap­i­talver­w­er­tung mehr vor sich geht. Dem­nach kann sich die Automa­tion nie auf den gesamten Pro­duk­tions­bere­ich aus­dehnen. Allerd­ings wür­den die angenomme­nen großen Verän­derun­gen und zwar die Indus­trie 4.0 und die kün­stliche Intel­li­genz die Auss­chal­tung des Men­schen aus dem Pro­duk­tion­sprozess noch ein­mal radikal beschleunigen.

Karl Marx schreibt: „Sobald die Arbeit in unmit­tel­bar­er Form aufge­hört hat, die große Quelle des Reich­tums zu sein, hört [auf] und muss aufhören die Arbeit­szeit Maß zu sein und daher der Tauschw­ert [das Maß] des Gebrauch­swerts. Die Sur­plusar­beit der Masse hat aufge­hört, Bedin­gung für die Entwick­lung des all­ge­meinen Reich­tums zu sein, eben­so wie die Nichtar­beit der Weni­gen für die Entwick­lung der all­ge­meinen Mächte des men­schlichen Kopfes.“[12]

Unter Marx­is­ten wird schon seit Jahrzehn­ten disku­tiert, ob dieser Punkt bere­its erre­icht wurde oder ob er in den näch­sten Jahren zu erwarten ist. Tat­säch­lich mehren sich die Anze­ichen, dass dem so ist.

4. Die Weltwirtschaftskrise von 2007/08 und der Aufstieg von Blackrock

Die Weltwirtschaft­skrise von 2007/08 war die schw­er­ste Wirtschaft­skrise in der Geschichte des Kap­i­tal­is­mus. Sie kon­nte nur durch die mas­sive Injek­tion von Zen­tral­bankgeld über­wun­den wer­den. Seit dieser Zeit gel­ten die größten Banken der Welt als Zom­bie-Banken, die eigentlich längst pleite sind. Real­wirtschaftlich­er Hin­ter­grund dieser Entwick­lung ist natür­lich, dass in der Indus­trie der west­lichen Län­der nicht mehr genü­gend Prof­ite erwirtschaftet wer­den kön­nen, um das Sys­tem unter nor­malen Bedin­gun­gen am Laufen zu hal­ten. Die Noten­banken sind gezwun­gen, immer größere Geld­men­gen in die Finanzmärk­te zu pumpen. Auf diese Weise wurde die Liq­uid­ität der Finanz­mark­tak­teure zeitweise sich­er gestellt. Auch viele Indus­triekonz­erne erwirtschafteten ihre Prof­ite vor allem durch Finanzspeku­la­tio­nen wie Aktien­rück­käufe, während ihre eigentlichen indus­triellen Aktiv­itäten häu­fig nur magere Prof­ite abwerfen.

In der Real­wirtschaft dage­gen herrscht eine säku­lare Stag­na­tion und zwar nicht erst seit der Weltwirtschaft­skrise von 2007/08. Unternehmen sind in den Investi­tion­sstreik getreten, Staat­en lassen ihre Infra­struk­tur verkom­men und der Anteil der Löhne am Nationaleinkom­men wird seit 2007 beschle­u­nigt abge­senkt. Das ange­bliche Wirtschaftswach­s­tum in den USA beruht zu einem großen Teil auf sta­tis­tis­chen Tricks. Armut, Arbeit­slosigkeit und Unterbeschäf­ti­gung grassieren in der gesamten west­lichen Welt.[13]

Aus­gerech­net in dieser dystopis­chen Zeit stieg die Schat­ten­bank Black­rock zum mächtig­sten Akteur des glob­alen Kap­i­tal­is­mus auf. Black­rock wurde 1988 von Lawrence „Lar­ry“ Fink als Hedge­fonds gegrün­det, erlangte aber erst in den 00er Jahren größere Bedeu­tung. Fink gilt als Erfind­er der Wert­pa­piere aus ver­brieften Immo­bilien- und anderen Kred­iten, die die Finanzkrise von 2007 aus­lösten. Den­noch prof­i­tierte Black­rock ganz erhe­blich von dieser Krise, denn er wurde von Barack Oba­ma beauf­tragt, die Finanzkrise zu man­a­gen und stieg damit zur weltweit größten Kap­i­tal­sam­mel­stelle auf.

Warum war das so? Black­rock betreibt in Wenatchee, Staat Wash­ing­ton, USA, eine Com­put­er­an­lage mit 6.000 (!) Großrech­n­ern. Auf dieser läuft das Pro­gramm Aladdin (=Asset Lia­bil­i­ty and Debt Deriv­a­tive Invest­ment Net­work). Offiziell soll dieses Pro­gramm den Han­del mit Wert­pa­pieren unter­stützen, in dem alle auch nur denkbaren Fak­toren zur Kursvorher­sage genutzt wer­den. Dazu gehören nicht nur im engeren Sinne ökonomis­che Dat­en, son­dern auch Regierungswech­sel, Kriege, Mil­itärak­tio­nen, Erd­beben, Kli­maschwankun­gen, Streiks- und Oppo­si­tions­be­we­gun­gen, Wech­sel von Kon­sumver­hal­ten, Insol­ven­zen und Imagekam­pag­nen. Der Han­del find­et dann völ­lig automa­tisiert statt.

Auf der ganzen Welt gibt es nichts nur annäh­ernd Ver­gle­ich­bares. Allein durch Aladdin hat Black­rock eine uner­messliche Macht ange­häuft.[14]

Black­rock hat weltweit nur 13.000 Beschäftigte, kon­trol­liert aber unglaubliche 6,3 Bil­lio­nen Dol­lar. Dies war der Stand vom März 2018. Inzwis­chen kann sein Kap­i­tal mehr als dop­pelt so hoch sein.

Tra­di­tionelle Banken dage­gen beschäfti­gen trotzt aller Sparorgien immer noch um Größenord­nun­gen mehr Men­schen, so die Deutsche Bank 100.000. Dies ist möglich, weil Black­rock nur super­re­iche Kun­den zu betreuen hat, die so genan­nten Ultra High Net Worth Indi­vid­u­als. Die Min­destein­lage­größe beträgt 50 Mil­lio­nen Dol­lar.[15]

Black­rock beschäftigt sich mit Aktien­speku­la­tion, fungiert als Hedge­fonds, der Unternehmen aus­quetscht, arrang­iert Fusio­nen, bildet Preiskartelle, organ­isiert Briefkas­ten­fir­men in Finan­zoasen, tätigt völ­lig unreg­uliert Bankgeschäfte und besitzt Ratin­ga­gen­turen. So hat Black­rock unkon­trol­lierten Zugriff auf alle wesentlichen Unternehmens­dat­en, die in Aladdin ein­fließen. Black­rock kon­trol­liert zusam­men mit anderen Kap­i­tal­sam­mel­stellen alle DAX-Konz­erne. Die Schat­ten­bank ist über die Deutsche Wohnen der größte Eigen­tümer von Miet­woh­nun­gen in der BRD, der die Mieter max­i­mal aus­pow­ert.[16]

Black­rock und anderen Kap­i­tal­sam­mel­stellen wie Van­guard und Stat­estreet kon­trol­lieren zusam­men mit den „fünf Apoka­lyp­tis­chen Reit­ern“ des Inter­net Google, Apple, Microsoft, Face­book und Ama­zon den weltweit­en Kapitalismus.

Möglich wurde dies durch die Zer­schla­gung der mehr oder weniger nation­al organ­isierten Monopolkom­plexe, der in der BRD unter dem Namen Deutsch­land AG bekan­nt war. Darunter ver­ste­ht man ein gegen­seit­ig durch Aktienbe­sitz ver­flocht­enes Kon­glom­er­at von Konz­er­nen und Banken mit der Deutschen Bank, der Dres­d­ner Bank, der Com­merzbank und der Allianz als Zen­trum. Diese Deutsch­land AG wurde unter Rot-Grün nach 1998 aufgelöst und die Konz­erne gelangten in den Besitz von US-Amerikanis­chen Kap­i­tal­sam­mel­stellen. Ähn­liche Prozesse spiel­ten sich in anderen Län­dern Europas ab, so in Frankre­ich, der Schweiz und Ital­ien.[17]

Da Black­rock prak­tisch alle Unternehmen ein­er Branche kon­trol­liert, kommt der Wet­tbe­werb zum Erliegen und damit auch der tech­nis­che Fortschritt. Im Unter­schied zur alten Deutsch­land AG geht es Finanz­in­ve­storen wie Black­rock nicht primär darum, Prof­ite in der Real­wirtschaft zu real­isieren, son­dern durch Manip­u­la­tio­nen aller Art den Wert der gehal­te­nen Finanzpro­duk­te max­i­mal zu steigern.[18] Im Grunde genom­men betreibt Black­rock schon seit Jahrzehn­ten eine glob­ale Plün­derungswirtschaft. Lawrence Fink wird mit Recht als der Vor­standsvor­sitzende des glob­alen Kap­i­tal­is­mus bezeichnet.

5. „Normale“ Reaktionen des Kapitals auf die Weltwirtschaftskrise

Das wichtig­ste Ziel von Kap­i­tal und Staat war es nach der Weltwirtschaft­skrise, die Prof­i­trate wieder anzuheben. Dies geschah durch eine harte Aus­ter­ität­spoli­tik, die in allen west­lichen Staat­en prak­tiziert wurde. Natür­lich kann man sich aus ein­er Krise nicht her­auss­paren. Das wis­sen selb­stver­ständlich auch die Poli­tik­er. Aber darum geht es ihnen auch gar nicht. Ziel der sadis­tis­chen Spar­maß­nah­men, die zum Beispiel Griechen­land von der BRD aufok­troyiert wur­den, war es, die Löhne bru­tal zu senken und damit die Prof­i­trate zu steigern.

2015 migri­erten im Rah­men der Flüchtlingskrise mehr als eine Mil­lion Men­schen in die BRD. Die hier­durch ange­heizte Konkur­renz auf dem Arbeits- und Woh­nungs­markt sorgte dafür, dass die Löhne ins­beson­dere im unteren Seg­ment des Arbeits­mark­tes niedrig und die Mieten hoch blieben.

Die gle­ichen west­lichen Staat­en ver­schärften ihre impe­ri­al­is­tis­che Poli­tik. Sie braucht­en zum Beispiel unbe­d­ingt die Ukraine als Aus­beu­tung­sob­jekt und als Ramm­bock gegen Rus­s­land. Die Weigerung des ukrainis­chen Präsi­den­ten Vik­tor Janukow­itsch, einen Assozi­ierungsver­trag mit der EU zu unterze­ich­nen, der die Ukraine zur Hal­bkolonie Europas gemacht hat­te, beant­worteten die West­mächte mit einem Putsch im Feb­ru­ar 2014. Seit dieser Zeit wird das Land hem­mungs­los von den Kap­i­tal­is­ten der impe­ri­al­is­tis­chen Staat­en ausgeplündert.

Der Begriff Ara­bis­ch­er Früh­ling beze­ich­nete ursprünglich authen­tis­che Sozial­protesten in Tune­sien und Ägypten als Folge ein­er mas­siv­en Ver­schlechterung der ökonomis­chen Sit­u­a­tion der Arbeit­erk­lasse und der Mar­gin­al­isierten. Er wurde jedoch von den West­mächt­en genutzt, um weit­ere „ehe­ma­lige sow­jetis­che Klien­tel­regime“ in Libyen und Syrien abzuräu­men. Dies geschah ein­er­seits durch direk­te Mil­itärin­ter­ven­tio­nen, aber vor allem durch Unter­stützung von radikalen Islamisten.

Sozial­proteste in Europa hinge­gen wur­den – wenn nötig – gewalt­sam niedergeschla­gen. Ange­blich sozial­is­tis­che Parteien wie Syriza übten Ver­rat, wenn sie an die Regierung gelangten und passten sich dem neolib­eralen Aus­ter­ität­sregime an.

Trotzt dieser extrem harten Aus­ter­ität­spoli­tik in Europa und den USA, ein­er ver­schärften Aus­beu­tung von Hal­bkolonien wie der Ukraine und regionalen Kriegen mit Mil­lio­nen Todes­opfern blieb die Prof­i­trate in der Real­wirtschaft niedrig.

Das heißt, die Regierun­gen und Zen­tral­banken haben außer einem Großkrieg prak­tisch alles ver­sucht, den Kap­i­tal­is­mus wieder zum Laufen zu brin­gen, jedoch ohne Erfolg.

Selb­st ein solch­er Großkrieg gegen Rus­s­land wurde vor­bere­it­et und zwar von Hillary Clin­ton. Sie forderte bere­its 2015 als Außen­min­is­terin und im Präsi­dentschaftswahlkampf 2016 eine Flugver­bot­szone über Syrien.[19] Clin­ton ist eine erfahrene Außen­poli­tik­erin und hat 2011 maßge­blich die Zer­störung Libyens betrieben. Ihr kann also nicht ent­gan­gen sein, was das bedeutet: Um eine Flugver­bot­szone durchzuset­zen, müssen als erstes alle Luftvertei­di­gung­sein­rich­tun­gen aus­geschal­tet wer­den. Rus­s­land hat aber die Luftvertei­di­gung in Syrien durch Sta­tion­ierung der Luftab­wehrsys­teme S‑300 und S‑400 über­nom­men. Die Ein­rich­tung ein­er Flugver­bot­szone hätte also zu ein­er direk­ten Kon­fronta­tion zwis­chen den USA und Rus­s­land geführt, der mit hoher Wahrschein­lichkeit zu einem Atom­krieg eskaliert wäre.

In den let­zten Monat­en des Jahres 2016 herrschte Vorkriegsstim­mung. Dass dieser längst geplante Krieg gegen Rus­s­land dann doch nicht zus­tande kam, lag in der völ­lig über­raschen Wahl von Don­ald Trump zum Präsi­den­ten der USA. Insofern ist es kein Wun­der, dass die maßge­blichen Kap­i­tal­frak­tio­nen vor Wut schäumten und die Schuld an diesem Wahlsieg Rus­s­land zugeschoben haben. Der Tiefe Staat, also ein eng ver­bun­den­er Kom­plex aus Poli­tik­ern, Geheim­di­en­sten, Banken, Hedge­fonds, der Mil­itärindus­trie und großen Medi­en musste also andere Wege find­en, die Krise des Kap­i­tal­is­mus zu lösen. Denn die mil­itärischen Macht­mit­tel standen ihm unter Trump nur eingeschränkt zur Verfügung.

6. „Außergewöhnliche“ Reaktionen auf die Weltwirtschaftskrise

Im Fol­gen­den sollen „außergewöhn­liche“ Reak­tio­nen des Kap­i­tals auf dessen weltweite Ver­w­er­tungskrise betra­chtet wer­den, die schließlich im dik­ta­torischen Coro­na-Regime gipfeln. Dabei wird zunächst auf Fak­toren einge­gan­gen, die mit ihm schein­bar nichts zu tun haben. Der Zusam­men­hang wird später sicht­bar werden.

6.1 Die Angst der Woche

Je stärk­er im Neolib­er­al­is­mus die soziale Sicher­heit zurück­ge­fahren wird, desto stärk­er artikuliert sich bei den Men­schen ein Bedürf­nis nach per­sön­lich­er Sicher­heit. Dieses zeigt sich zum Beispiel im Aufkom­men von Ski- und Fahrrad­hel­men, im strik­ten Ver­bot für Kinder, unbeauf­sichtigt in der freien Natur zu spie­len, da über­all Kinder­schän­der lauern wür­den und all­ge­mein in einem ängstlichen Ver­hal­ten. Dies erk­lärt auch, warum Innen­min­is­ter gut ankom­men, wenn sie den harten Hund mimen und behaupten, mit aller Härte gegen das Ver­brechen vorzugehen.

Diese Angst wird aber auch bewusst geschürt. Seit Jahrzehn­ten wer­den die Men­schen mit Angstkam­pag­nen trak­tiert und darauf kon­di­tion­iert, bes­timmte Gefahren maß­los zu überschätzen.

Beispiele hier­für sind:

  • Schüren von irra­tionaler Strahle­nangst nach dem Reak­torun­fall von Fukushi­ma 2011
  • Lebens­mit­tel­skan­dale
  • Viren­paniken ab 2002 wegen der der Schweine­grippe, Vogel­grippe und SARS.
  • Glyphosat­panik von 2018, mit der dieses an sich recht harm­lose Pes­tizid zu einem Ultra­gift aufge­blasen wurde.

Seit den 80er Jahren bericht­en Medi­en und Umwel­tor­gan­i­sa­tio­nen wie Green­peace zunehmend über „Umwelt­skan­dale“ in angst­machen­der Auf­machung. Ursprünglich war die Besorg­nis vielfach berechtigt, denn bes­timmte Her­bizide auf Chlor­ba­sis wie DDT reich­ern sich in der Tat im men­schlichen Kör­p­er an und ste­hen im Ver­dacht, Krebs zu erzeu­gen. Inzwis­chen sind diese Her­bizide aber sämtlich ver­boten. Die erlaubte Konzen­tra­tion für alle gefährlichen Chemikalien in Lebens­mit­teln wurde wesentlich her­abge­set­zt und die Kon­trollen verschärft.

Den­noch tun Green­peace und Food­watch so, als sei über­haupt nichts passiert und ent­fachen prak­tisch jedes Jahr einen neuen Lebens­mit­tel­skan­dal. Es reicht schon, wenn bes­timmte Chemikalien in Lebens­mit­teln nachgewiesen wur­den. Das aber ist bei den heuti­gen Analysemeth­o­d­en kein Prob­lem mehr. Mit ihnen kön­nen bere­its Stoffe in extrem gerin­gen Quan­titäten nachgewiesen wer­den. Noch nicht mal die ohne­hin mit ein­er großen Sicher­heits­marge fest­gelegten Gren­zw­erte müssen über­schrit­ten sein. Es müssen erst recht keine Krankheits­fälle aufge­treten sein und es wird nicht gefragt, ob sie bei der gefun­de­nen Menge über­haupt zu erwarten sind. Beson­ders zugkräftig ist der „Skan­dal“ wenn darin ein promi­nentes Gift mit einem gruseli­gen Ruf vorkommt. So warnte Food­watch 2007 vor ein­er Langzeitvergif­tung durch Diox­in im Tier­fut­ter. Es fragte aber nie­mand nach, ob die zwei Picogramm Diox­in pro Kilo­gramm Kör­pergewicht, um die es hier ging, über­haupt gesund­heitss­chädlich sind.

Die Medi­en plap­pern die Behaup­tun­gen von Green­peace und Co. unkri­tisch nach. Wenn sich aber her­ausstellt, dass auch der neueste Skan­dal kein­er war, wird keine Ent­war­nung gegeben, son­dern die Main­streamme­di­en stellen die Berichter­stat­tung ein­fach ein. So türmt sich eine Angst auf die vorherige.

Hier wird überdeut­lich, dass es der eigentliche Zweck dieser Skan­dal­isierung war, die Wut und den Ärg­er der Men­schen über ihre sich verdüsternde Lebenslage auf zweitrangige und unwichtige The­men abzu­lenken, die den Kap­i­tal­is­mus nicht in Frage stellen. Wenn Man­ag­er der Lebens­mit­tel­branche durch die Bank als Ver­brech­er und staatliche Kon­troll­be­hör­den als Ver­tusch­er ange­se­hen wer­den, ist das aus Sicht der wirk­lich Mächti­gen schon in Ord­nung. Der Kap­i­tal­is­mus als Pro­duk­tion­sweise bleibt außen vor. Alles wird auf das ver­w­er­fliche Han­deln einzel­ner geschoben. Ver­gle­ich­bare Angstkam­pag­nen wer­den in allen Indus­trielän­dern gefahren, vor allem in den USA.[20]

Inzwis­chen wurde in den Zen­tralen des Tiefen Staates aber erkan­nt, dass man mit Angst auch das Ver­hal­ten der Bevölkerung ganz her­vor­ra­gend steuern kann. Dies zeigte sich zum ersten Mal in aller Deut­lichkeit in der Klimahys­terie von 2019, die als Gen­er­al­probe für die Coro­n­ahys­terie von 2020 ange­se­hen wer­den kann. Die von den ausufer­n­den Angstkam­pag­nen ent­nervte Bevölkerung war 2020 reif für Corona.

6.2 Die Klimahysterie von 2019

Die Klimahys­terie von 2019 war wohl eine Gen­er­al­probe für die Coro­n­ahys­terie von 2020. Im Nach­hinein ist klar zu erken­nen, dass etwas in der Luft lag. Denn von den Medi­en wurde in unglaublich­er Laut­stärke das Nar­ra­tiv aus­ge­spon­nen, die Men­schheit ste­he wegen des CO2 kurz vor dem Unter­gang[21]. Um diesen aufzuhal­ten, müssten wir alle den Gür­tel enger schnallen.

Die zahlre­ichen Organ­i­sa­tio­nen der neolib­eralen Klimabe­we­gung wie Fri­days for Future, Extinc­tion Rebel­lion, Ende Gelände etc. forderten eine CO2-Steuer und einen möglichst schnellen Ausstieg aus Kernen­ergie und Kohle.

Die CO2-Steuer wirkt wie eine indi­rek­te Steuer, die ins­beson­dere weniger wohlhabende Men­schen bru­tal hart trifft und die Leben­shal­tung ver­teuert. Der voll­ständi­ge Ausstieg aus Kernen­ergie und Kohle wird zu ein­er beträchtlichen Energiear­mut führen und die Mehrheit der Men­schen auf eine ener­getis­che Hungerdiät set­zen. Urlaub­sreisen, indi­vidu­elle Mobil­ität und gehobene Kon­sumgüter wer­den für sie der Ver­gan­gen­heit ange­hören. Elek­trisch­er Strom wird nur noch eingeschränkt zur Ver­fü­gung ste­hen. Bere­its heute sind die Strom­net­ze wegen der „Erneuer­baren“ Energien extrem insta­bil. Großflächige Stro­maus­fälle wer­den zur neuen Nor­mal­ität gehören. Unter diesen Umstän­den ist an eine geregelte Indus­triepro­duk­tion nicht mehr zu denken.

Trotzt dieser fatal­en Fol­gen auch für den „Wirtschafts­stan­dort Deutsch­land“ wurde die neolib­erale Klimabe­we­gung in den Main­streamme­di­en in ein­er Weise gehypt, die für eine soziale Bewe­gung extrem ungewöhn­lich ist. Staatliche Stellen und Kap­i­tal­is­ten (!) riefen sog­ar mehr oder weniger offen zum „Kli­mas­treik“ samt Großdemon­stra­tion am 20. Sep­tem­ber 2019 auf. Alle Beschäfti­gen und Schüler, die an diesem Ereig­nis teil­nehmen woll­ten, wur­den freigestellt. Das hat­te es in der BRD seit den 50er Jahren nicht mehr gegeben. Damals hat­te der West­ber­lin­er Sen­at mehrfach zu antikom­mu­nis­tis­chen Het­zver­anstal­tun­gen aufgerufen, an der 100.000e Men­schen teilnahmen.

Bere­its in der zweit­en Jahreshälfte 2019 zeigte sich die Sehn­sucht bes­timmter Teile des Klein­bürg­er­tums nach ein­er Dik­tatur. Damals wur­den – vor­erst sym­bol­is­che – Kli­man­ot­stände aus­gerufen, darunter auch in der EU ins­ge­samt. Die Entwick­lung ging also bere­its 2019 ein­deutig in Rich­tung ein­er Konz­erndik­tatur. Die Demokratie sei unfähig, mit der Kli­makrise fer­tig zu wer­den. Dieser Mei­n­ung waren nicht nur Gre­ta Thun­berg und Luisa Neubauer (aus dem Reemts­maclan), son­dern auch viele andere Aktivis­ten der neolib­eralen Klimabe­we­gung und der Linkspartei. Man erhoffte sich von Angela Merkel, dass sie nun durchregiert und den „über­flüs­si­gen“ Kon­sum des Pöbels zügelt.

Allerd­ings: Angela Merkel war zwar gerne bere­it, die Lebensver­hält­nisse der Men­schen auf Zuruf der neolib­eralen Kli­ma­ju­gend­be­we­gung weit­er zu ver­schlechtern. Dies geschah zum Beispiel durch die Ein­führung der CO2-Steuer nach dem Kli­mas­treik vom Sep­tem­ber 2019. Weit­ere Schritte wollte Merkel jedoch nicht unternehmen. Möglicher­weise war der Wider­stand in ihrer eige­nen Partei, der CDU/CSU damals noch zu stark. Nur die Linkspartei Ham­burg forderte bere­its 2019, dem Ersten Bürg­er­meis­ter Peter Tschentsch­er (SPD) dik­ta­torische Voll­macht­en zu ver­lei­hen, um alle CO2-Emis­sio­nen zu stop­pen, darunter auch den sozialen Wohnungsbau.

Deshalb ver­lor die neolib­erale Jugend­klimabe­we­gung für die Kap­i­talelite an Bedeu­tung und damit auch deren Pro­tag­o­nis­ten. Dies erk­lärt vielle­icht den Wutan­fall von Luisa Neubauer aus dem Reemts­maclan, als sie Angela Merkel in ein­er für diese Kreise völ­lig ungewöhn­lichen direk­ten Sprache abwatschte.

Hinzu kam: Die neolib­erale Jugend­klimabe­we­gung zün­dete so richtig nur in Deutsch­land, dem „Herz der Fin­ster­n­is“ (Patrick Moore, ehe­mals Green­peace). Bere­its in den USA waren ihre Aktio­nen ver­nach­läs­sig­bar und der dama­lige US-Präsi­dent Don­ald Trump machte eh nicht mit. Von Chi­na und anderen Schwellen­län­dern ganz abge­se­hen. Damit kann auf glob­aler Ebene der Ver­such, durch eine neolib­erale Jun­gend­klimabe­we­gung eine Konz­erndik­tatur zu etablieren, zumin­d­est kurzfristig als gescheit­ert ange­se­hen wer­den. Die Oli­garchen wie Soros, die diese Bewe­gung unter­stützt hat­ten, trat­en in die zweite Rei­he zurück und andere wie Gates schoben sich in den Vordergrund.

Hier spielte auch der Zeitaspekt eine wichtige Rolle. Wie der his­torische Faschis­mus gezeigt hat, dauert es Jahre, eine Dik­tatur mit­tels ein­er sozialen Bewe­gung zu etablieren, erst recht im Welt­maßstab. Diese Zeit stand aber nicht mehr zur Ver­fü­gung, denn das glob­ale Finanzsys­tem wurde zunehmend insta­bil, wie die Krise auf dem Repo­markt[22] am 17. Sep­tem­ber 2019 zeigte.

Den­noch: Die neolib­erale Klimabe­we­gung hat bewiesen, dass es möglich ist, die Men­schen durch Angst­mache, hier vor dem Wel­tun­ter­gang durch die Glob­ale Erwär­mung, gegen ihre eige­nen unmit­tel­baren Inter­essen han­deln zu lassen.

Im RT-Video „Wer steckt hin­ter Gre­ta Thun­berg?“ wird berichtet, dass ein Net­zw­erk von miteinan­der ver­bun­de­nen Stiftun­gen beschlossen hat, den ver­schiede­nen Spielarten der neolib­eralen Klimabe­we­gung von Fri­days for Future, über Extinc­tion Rebel­lion und Ende Gelände bis Ende 2019 500 Mil­lio­nen Dol­lar zukom­men zu lassen.

RT kom­men­tiert das wie fol­gt: „Es wer­den mächtige Kap­i­tal­ströme freige­set­zt, die die jugendliche Klimabe­we­gung mit mächti­gen Ressourcen ausstat­ten sollen, mit denen sie auf ihre Regierun­gen Druck ausüben kön­nen.“ Gemeint ist, dass diese neolib­erale Jugend­be­we­gung ihre Regierun­gen zwin­gen kann, die Real­löhne weit­er abzusenken.

Im Herb­st 2019 hielt ich diese 500 Mil­lio­nen für extrem viel Geld. Aber im Ver­gle­ich zu den hor­ren­den Geld­be­trä­gen, die diese Stiftun­gen seit Jahrzehn­ten für Virenwachtürme und eine pan­demis­che Infra­struk­tur aus­geben, sind das Peanuts.[23]

6.3 Die Coronahysterie von 2020

Dass mit dem offiziellen Nar­ra­tiv etwas nicht stimmt, dürfte in der coro­n­akri­tis­chen Linken all­ge­mein bekan­nt sein und braucht hier nicht wieder­holt zu wer­den. Wer will, kann gerne die aktuellen Zusam­men­fas­sun­gen von Christof Kuh­band­ner[24] und von Milosz Matuschek[25] nachlesen.

Hier sollen Belege dafür zusam­menge­tra­gen wer­den, dass die Coro­n­ahys­terie in der Tat kün­stlich erzeugt wurde, um eine poli­tis­che Dik­tatur der aggres­sivsten Teile des Monopolka­p­i­tals (Fink, Gates, Bezos und Co.) zu erricht­en, den Mit­tel­stand zu zer­schla­gen, die Wirtschaft der Plün­derung durch Heuschreck­en wie Black­rock zu öff­nen und so den Great Reset vorzu­bere­it­en, der im näch­sten Kapi­tel behan­delt wird. Hier­bei stützte ich mich wesentlich auf die Rechercheergeb­nisse der inves­tiga­tiv­en Jour­nal­is­ten Paul Schrey­er und Wal­ter van Rossum.

Die Coro­n­ahys­terie hat eine sehr lange Vorgeschichte, ohne deren Ken­nt­nis sie nicht zu ver­ste­hen ist. Alle „Pan­demien“ des 21. Jahrhun­derts, SARS im Jahr 2003, die Vogel­grippe H1N1 im Jahr 2004, die Schweine­grippe 2009 und MERS 2013 liefen inter­es­san­ter­weise nach einem ähn­lichen Schema ab:

  1. Pri­vate Virenwachtürme wie ProMed-Mail schla­gen Alarm.
  2. Chris­t­ian Drosten entwick­elt in Winde­seile einen PCR-Test zum Nach­weis des jew­eili­gen Virus,
  3. der von seinem Kumpel Olfert Landt ver­mark­tet wird.
  4. „Pro­fes­sor Lock­down“ Neils Fer­gu­son vom Impe­r­i­al Col­lege Lon­don füt­tert seine Com­put­er mit Sim­u­la­tio­nen, die stereo­typ Mil­lio­nen Tote durch das jew­eilige Virus voraus­sagen, wenn nicht die härtesten Maß­nah­men ergrif­f­en wer­den. Diese Vorher­sagen tre­f­fen regelmäßig nicht ein.
  5. Die Medi­en bericht­en hys­ter­isch über das Virus.
  6. Die WHO ruft gemäß ihrer geän­derten Pan­demiede­f­i­n­i­tion seit 2009 regelmäßig eine Pan­demie aus.[26]

Unter­schiedlich war nur das Ergeb­nis: Bei den „Pan­demien“ 2003, 2004, 2009 und 2013 brach die geschürte Panik nach einiger Zeit zusam­men und es gab sog­ar Ver­suche der Aufar­beitung, an der zum Beispiel Dr. Wolf­gang Wodarg beteiligt war.

Bei der SARS-CoV2-„Pandemie“ war das nicht mehr der Fall und die Welt gleit­et in eine glob­ale Dik­tatur der aggres­sivsten Kreise des Monopolka­p­i­tals ab. Da fragt man sich natür­lich, woran das liegt. Waren die ersten vier Pan­demien nur eine Gen­er­al­probe für das, was 2020 über uns here­in­brach, oder waren die Abwehrkräfte der Gesellschaft damals ein­fach noch stärker?

Für let­zteres spricht einiges, denn zahlre­iche neg­a­tive Entwick­lun­gen auf allen Gebi­eten der Gesellschaft haben im let­zten Jahrzehnt rapi­de zugenommen:

  • Die Medi­en ver­bre­it­en in diesem Jahrzehnt immer inten­siv­er Angst und Schreck­en, der nicht begrün­det ist. Sie sind fast ständig im Panikmodus und tür­men sys­tem­a­tisch Angst auf Angst.
  • Gle­ichzeit­ig verengt sich der Mei­n­ungsko­r­ri­dor rapide.
  • Der Diskurs wird moralisch aufge­laden. Dis­si­den­ten zum offiziellen Nar­ra­tiv wer­den als böse Men­schen, als Rechte und Anti­semiten gebrand­markt. Hier­an ist die neolib­erale Linke maßge­blich beteiligt.
  • Die grassierende Arbeit­shet­ze und Armut lässt die Men­schen abs­tumpfen. Sie ver­hin­dern zuver­läs­sig kri­tis­ches Denken.
  • Im Unter­schied selb­st zu 2013 sind jet­zt mehr Men­schen in entschei­den­den Posi­tio­nen, die im Neolib­er­al­is­mus aufgewach­sen sind und nur eine Schmal­spu­raus­bil­dung genossen haben, aus der bewusst kri­tis­ches und selb­st his­torisches Denken getil­gt wor­den ist.

Den­noch kön­nen wie die SARS-CoV2-„Pandemie“ von 2020 nur ver­ste­hen, wenn wir wenig­stens ansatzweise das Schat­ten­re­ich der Virenwachtürme betra­cht­en, das in den let­zten Jahrzehn­ten in aller Stille aufge­baut wurde. Diese wur­den von pri­vat­en Stiftun­gen wie der Gates-Foun­da­tion finanziert und sind der Öffentlichkeit weit­ge­hend unbekannt.

ProMED wurde 1994 von der Inter­na­tion­al Soci­ety for Infec­tious Dis­eases (ISID) gegrün­det. Er ist ein weltweit operieren­des pri­vates, nicht­staatlich­es Net­zw­erk von Virolo­gen, Epi­demi­olo­gen und Infek­ti­olo­gen, das Seuchen aller Art erken­nen und bekämpfen will.

Wal­ter van Rossum kom­men­tiert: „ProMED ver­ste­ht sich als eine Art pri­vate WHO – nur schneller und schriller. Sie hat sämtliche Pan­demien des 21. Jahrhun­derts ent­bun­den. In den meis­ten Fällen kön­nte man ver­muten, ohne diese Wachtürme wären wahrschein­lich die Opfer der Pan­demien als Grip­petote in kein­er geson­derten Sta­tis­tik verze­ich­net wor­den.“[27]

Ein weit­er­er Virenwach­turm ist HealthMap. Die Organ­i­sa­tion wurde 2006 gegrün­det und ist in den Räu­men des Boston Children‘s Hos­pi­tal unterge­bracht. Sie sam­melt Dat­en aus unzäh­li­gen lokalen Quellen und überträgt diese auf eine Weltkarte. HealthMap wird unter anderem von Google, von der Defense Threat Reduc­tion Agency, der Bill & Melin­da Gates Foun­da­tion und anderen Stiftun­gen finanziert. HealthMap hat als erste Organ­i­sa­tion Alarm geschla­gen wegen ein­er ange­blich unbekan­nten Lun­genkrankheit in Wuhan und zwar bere­its in den Tagen um Wei­h­nacht­en 2019, also gut eine Woche, bevor die WHO über­haupt informiert wor­den ist. Dies geschah, indem HealthMap lokale Web­seit­en und pri­vate Chatkom­mu­nika­tio­nen aus Wuhan auswertete.[28]

Hinzu kom­men zahlre­iche weit­ere pri­vate Viren­warn­türme sowie die multi­na­tionalen Viren­scan­ner der WHO, der EU sowie das CDC der USA.

Wie ein aufge­spürtes Infek­tion­s­geschehen inter­pretiert wird und welche Fol­gen es hat, ist eine andere Frage. Nicht jede Infek­tion löst gle­ich Panik aus. So wurde zum Beispiel auf die Ebo­la-Epi­demie 2018 über­haupt nicht reagiert, genau­so wenig wie auf die glob­ale Grippewelle im gle­ichen Jahr. Ander­er­seits liefen die Pan­demie-Erre­gungs­maschi­nen bei MERS 2013 auf Hochtouren.

Das Glob­al Pre­pared­ness Mon­i­tor­ing Board (GPMB) ist eine Lob­by­gruppe für Pan­demien. Die Organ­i­sa­tion wurde 2018 von der WHO und der Welt­bank gegrün­det. Vor­sitzende ist die ehe­ma­lige nor­wegis­che Min­is­ter­präsi­dentin Gro Harlem Brundt­land. Das GPMB sieht seine Auf­gabe darin, auf wichtige poli­tis­che Entschei­dungsträger Ein­fluss zu nehmen, damit sie ihre Län­der bess­er auf die kom­mende Pan­demie vor­bere­it­en. Zu diesem Zweck gibt das Board seit 2019 jährliche Berichte her­aus. Der Jahres­bericht 2019 ist betitelt mit „A World at Risk“. In ein­dringlichen Worten wurde davor gewarnt, dass die Welt nicht vor­bere­it­et sei auf tödliche Pan­demien, die mit Sicher­heit kom­men werden.

Der Jahres­bericht 2020 ist über­schrieben mit A World in Dis­or­der. Seine Ker­naus­sage ist fol­gende: „Unser diesjähriger Bericht hebt ver­ant­wor­tungsvolle Führung und Bürg­ersinn sowie die Angemessen­heit der Sys­teme und Ressourcen als Schlüs­selfak­toren für den Erfolg her­vor. Er legt beson­deren Nach­druck auf den Fak­tor, der diese vier Ele­mente zu einem wirk­samen Ganzen verbindet: Die Prinzip­i­en und Werte der Regierungs­führung, die sich­er­stellen, dass die richti­gen Entschei­dun­gen, Beschlüsse und Maß­nah­men zum richti­gen Zeit­punkt getrof­fen wer­den. Sie weisen darauf hin, dass nie­mand sich­er ist, solange nicht alle sich­er sind, und fordert ein erneutes Engage­ment für den Mul­ti­lat­er­al­is­mus und für die WHO und das mul­ti­lat­erale Sys­tem.“[29]

Das heißt, es geht der GPMB weniger darum, sich medi­zinisch auf eine Pan­demie vorzu­bere­it­en, son­dern darum, diese Pan­demie für die Etablierung ein­er glob­alen Dik­tatur auszunutzen. Denn im neolib­eralen Neusprech bedeutet ver­ant­wor­tungsvolle Führung Dik­tatur und Bürg­ersinn Pro­pa­gan­da, Zen­sur und moralis­ch­er Druck.

Die Aus­sage, dass nie­mand sich­er ist, solange nicht alle sich­er sind, ist die Kern­these des in Oxford lehren­den schwedis­chen Philosophen Niklas Bostrom. Er hat sich als Meis­ter­denker der kom­menden glob­alen Dik­tatur etabliert und er ist dem­nach extrem ein­flussre­ich und gut ver­net­zt in Elitekreisen.

Sein Brud­er im Geiste, der Jurist Carl Schmitt, forderte, die Ver­fas­sungswirk­lichkeit vom Aus­nah­mezu­s­tand her zu denken. Bostrom schrieb in seinem Buch Die ver­wund­bare Welt. Eine Hypothese. von 2018, man müsse die Welt aus der Per­spek­tive exis­ten­ziellen Risiken betra­cht­en. Darunter ver­ste­ht er Risiken, die das auf der Erde beste­hende intel­li­gente Leben aus­löschen kön­nen wie ein Atom­krieg, der Kli­mawan­del und natür­lich Pandemien.

So behauptet Bostrom, Ter­ror­is­ten kön­nten mit ein paar Ken­nt­nis­sen und rel­a­tiv leicht erhältlichen Bauteilen in der eige­nen Garage Atom­bomben bauen. Vielle­icht nicht mit ein­er, aber mit ein paar Dutzend dieser Bomben kön­nte ein Spin­ner oder ein wüten­der Räch­er sich und die Men­schheit an ihr Ende bomben. Das ist natür­lich absurd, da man hier­für sehr große Men­gen an hochan­g­ere­ichertem Uran oder Plu­to­ni­um benöti­gen würde. Das aber unter­liegt ein­er eng­maschi­gen Überwachung durch die IAEO. Außer­dem wür­den selb­st einige Dutzend Nuk­lear­waf­fen nicht das Ende der Men­schheit bedeuten. Denn allein bei Atom­waf­fen­tests hat jede der bei­den Super­mächte USA und UdSSR unge­fähr 200 Waf­fen oberirdisch gezün­det. Nur ein Nuk­lear­er Win­ter würde das Ende der Zivil­i­sa­tion bedeuten. Dieser wiederum set­zt voraus, dass mehrere hun­derte Atom­waf­fen zur gle­ichen Zeit explodieren.

Bostrom behauptet auch, der Prozess der Erder­wär­mung könne sich nach Über­schre­it­en bes­timmter Kip­punk­te enorm beschle­u­ni­gen und er könne nur aufge­hal­ten wer­den, wenn rest­los alles unterbliebe, was zu der glob­alen Erwär­mung beiträgt. Hier ger­at­en mögliche tech­nis­che Lösun­gen völ­lig aus dem Blick.

Allein diese abwegi­gen Vorstel­lun­gen zeigen schon, wie sehr sich Bostroms Denken verengt hat. Dies gilt dann auch für die ange­bliche Gefahr durch Pan­demien, die eben­falls ein exis­ten­zielles Risiko für die Men­schheit bergen wür­den. Die einzige Lösung sieht Bostrom in ein­er Ver­stärkung präven­tiv­er Polizeiar­beit, die ein­er total­en Überwachung aller Men­schen gle­ichkäme, und zweit­ens in Glob­al Gov­er­nance, also der Etablierung ein­er glob­alen Konz­erndik­tatur. Er über­sieht dabei keineswegs, dass seine Ret­tungsphan­tasien in ein­er glob­alen Dik­tatur enden werden.

Die Kon­se­quenz: „Nie­mand ist sich­er, wenn nicht alle sich­er sind“. Dies ist das entschei­dende Mantra von Bostroms Denken. Wenn ein­er nicht mit­macht, dann gehen alle unter. Mit dieser Begrün­dung wer­den 2020/21 zum Beispiel in der BRD rei­hen­weise Demon­stra­tio­nen ver­boten, da es sich um „Super­spread­erevents“ von eini­gen weni­gen „Covid­ioten“ (Sask­ia Esken) han­deln würde, die „uns alle“ gefährden.

Wal­ter von Rossum kom­men­tiert: „Wer die Bürg­er ret­ten will, muss Krieg gegen sie führen. Ter­tium non datur. Oder in den Worten von Pro­fes­sor Wiel­er: ‚Das darf nie hin­ter­fragt wer­den.‘ Keine Diskus­sio­nen.“[30]

Der schreck­liche Philosoph Niklas Bostrom ist keineswegs der einzige, der die Welt unter Ver­weis auf eine ange­bliche Pan­demie auf die kom­mende Dik­tatur ein­stimmt. Die Rock­e­feller-Foun­da­tion, gegrün­det 1913 von John D. Rock­e­feller, dem damals reich­sten Mann der Welt, hat bere­its 2010 mehrere Szenar­ien aus­gear­beit­et, wie unsere Zukun­ft ausse­hen kön­nte. Angesichts der aktuellen Entwick­lung gewin­nt das Szenario Lock­step (Gle­ich­schritt) eine beson­dere Brisanz: „Anders als H1N1 im Jahr 2009 war dieser neue Influen­za­s­tamm […] extrem vir­u­lent und tödlich. Sog­ar die am besten für eine Pan­demie gewapp­neten Natio­nen waren schnell über­fordert, als das Virus um die Welt zog und beina­he 20 Prozent der Welt­bevölkerung infizierte und 8 Mil­lio­nen Men­schen in nur sieben Monat­en tötete. Die Pan­demie hat­te auch einen tödlichen Effekt auf die Wirtschaft: Die inter­na­tionale Mobil­ität sowohl von Men­schen als auch Waren kam qui­etschend zum Still­stand, wodurch Indus­triezweige wie der Touris­mus geschwächt und glob­ale Liefer­ket­ten unter­brochen wur­den. Die schnelle Ver­hän­gung und Durch­set­zung ein­er verpflich­t­en­den Quar­an­täne für alle Bürg­er eben­so wie die augen­blick­liche und beina­he her­metis­che Schließung aller Gren­zen durch die chi­ne­sis­che Regierung haben Mil­lio­nen Leben gerettet und stoppten die Aus­bre­itung des Virus weit früher als in anderen Län­dern. Während der Pan­demie stärk­ten die nationalen Führer weltweit ihre Autorität und erließen wasserdichte Regeln und Beschränkun­gen, die vom verpflich­t­en­den Tra­gen von Gesichts­masken bis zu Über­prü­fun­gen der Kör­pertem­per­atur beim Betreten öffentlich­er Bere­iche wie Bahn­höfe und Super­märk­te reicht­en. Selb­st nach­dem die Pan­demie abklang, blieb diese autoritäre Kon­trolle und Überwachung der Bürg­er und ihrer Aktiv­itäten beste­hen und inten­sivierte sich sog­ar. Bürg­er gaben im Tausch für größere Sicher­heit und Sta­bil­ität bere­itwillig einen Teil ihrer Sou­veränität – und ihrer Pri­vat­sphäre – an zunehmend pater­nal­is­tis­che Regierun­gen ab. Bürg­er waren gegenüber Top-Down-Weisun­gen und Überwachung tol­er­an­ter, ja, ger­adezu vers­essen darauf, und nationale Führer hat­ten mehr Hand­lungs­frei­heit, Verord­nun­gen in der ihnen passend erscheinen­den Form zu erlassen. In den Indus­trielän­dern nahm die ver­stärk­te Überwachung diverse For­men an: Bio­metrische IDs für alle Bürg­er beispiel­sweise.“[31]

Bill Gates wiederum agierte auf der Münch­n­er Sicher­heit­skon­ferenz 2017 als Ein­peitsch­er im Krieg gegen die Viren: „Die näch­ste Epi­demie kön­nte auf dem Com­put­er­bild­schirm eines Ter­ror­is­ten entste­hen, der mit Hil­fe von Gen­tech­nik eine syn­thetis­che Ver­sion des Pock­en­virus oder einen extrem ansteck­enden und tödlichen Grippeer­reger erzeu­gen will. […] Ob durch eine Laune der Natur oder durch die Hand eines Ter­ror­is­ten, Epi­demi­olo­gen sagen, dass ein sich schnell ver­bre­i­t­en­der, durch die Luft über­tra­gen­er Erreger mehr als 30 Mil­lio­nen Men­schen in weniger als einem Jahr töten kön­nte. […] Wir müssen uns auf Epi­demien so vor­bere­it­en wie das Mil­itär auf einen Krieg. Dazu gehören Manöver und andere Not­fal­lübun­gen, damit wir bess­er ver­ste­hen, wie sich Krankheit­en aus­bre­it­en, wie Men­schen in ein­er Panik reagieren und wie wir mit Din­gen wie über­lasteten Auto­bah­nen und Kom­mu­nika­tion­ssys­te­men umge­hen.“[32]

Solche Not­fal­lübun­gen fan­den aber zu diesem Zeitraum längst statt. Event 201, die Gen­er­al­probe zur „Pan­demie“ von 2020 ist inzwis­chen in maß­nah­menkri­tis­chen Kreisen eben­falls bekan­nt. Weniger bekan­nt ist aber, dass Event 201 nur die let­zte ein­er ganzen Rei­he von Übun­gen ist, die seit 1999 am Cen­ter for Health Secu­ri­ty der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty in Bal­ti­more, Mary­land stattfanden.

Die Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty ist eine pri­vate Eli­te­u­ni­ver­sität, die seit ihrer Grün­dung im Jahr 1876 extrem häu­fig von reichen Spendern bedacht wurde und deshalb eine betont eliten­fre­undliche Sichtweise ein­nimmt. Unter den Spendern waren John D. Rock­e­feller (Stan­dard Oil), der am Anfang des 20. Jahrhun­derts reich­ste Mann der Welt, Alfred Sloan (Gen­er­al Motors) und natür­lich der unver­mei­dliche Bill Gates.

Das Cen­ter for Health Secu­ri­ty wurde 1998 an der Johns Hop­kins Uni­ver­sität als Cen­ter for Civil­ian Biode­fense Stud­ies gegrün­det. Es hielt seit­dem eine Rei­he von Übun­gen ab, in denen das heutige Pan­demiegeschehen immer plas­tis­ch­er her­aus­gear­beit­et wurde.

Zeit Name Szenario Ergeb­nisse
Feb­ru­ar 1999 unbe­nan­nt Ter­ror­is­ten verüben mit Pock­en­viren einen Anschlag auf die fik­tive US-Amerikanis­che Stadt Northeast. Die Rollen der medi­zinis­chen und poli­tis­chen Akteure wur­den von Teil­nehmern gespielt, die auch im echt­en Leben Ver­ant­wor­tung in den jew­eili­gen Insti­tu­tio­nen tru­gen. Die wichtig­ste Frage war, wie man die Diskushoheit behal­ten kann. Zur Nieder­schla­gung von Unruhen wird die Nation­al­gar­de einge­set­zt. Das Szenario endet mit einem Impfstoff.
Novem­ber 2000 unbe­nan­nt Ter­ror­is­ten verüben mit Pester­regern einen Anschlag auf die fik­tive US-Amerikanis­che Stadt Godtown. Der ter­ror­is­tis­che Aspekt blieb im Hin­ter­grund. Geübt wurde das Epi­demieszenario als solch­es. Als wichtig­ste Maß­nahme wer­den erst­mals Lock­downs erprobt. Es wer­den Aus­gangssper­ren, Ver­bote von Zusam­menkün­ften von mehr als eini­gen weni­gen Per­so­n­en und die Schließung von Auto­bah­nen, Flughäfen und Bahn­höfen ver­hängt. Hochkarätige Mitspieler.
Juli 2001 Dark Win­ter Ter­ror­is­ten verüben mit Pock­en­viren einen Anschlag in Oklahoma. Erst­mals nah­men fünf Jour­nal­is­ten an der Übung teil, die sich selb­st spiel­ten. Es wur­den fik­tive Fernse­hberichte gezeigt und es gab eine regelmäßige Präsen­ta­tion von Sta­tis­tiken mit Fal­lzahlen und Kur­ven, wie man es inzwis­chen aus der Coro­na-Krise ken­nt. Es wurde ein Lock­down beschlossen, das öffentliche Leben herun­terge­fahren, Schulen und Gren­zen geschlossen. Vor allem aber drehte sich alles um Imp­fun­gen. Sor­gen machte den Plan­ern, dass sich Infor­ma­tio­nen unkon­trol­liert im Inter­net ver­bre­it­en. Um dies zu ver­hin­dern, wurde eine Zen­sur gefordert. Mehr als 1 Mil­lion Tote.
Sep­tem­ber 2003 Glob­al Mercury Nicht genau bekan­nt. Unspez­i­fis­ch­er Pockenausbruch. Inter­na­tionales Übungs­geschehen unter Beteili­gung der EU, der WHO, der Bun­desregierung und des RKI. Übung find­et nicht mehr an einem Ort statt, son­dern das Szenario wird gle­ichzeit­ig in allen teil­nehmenden Behör­den der acht Län­der durchge­spielt. Ergeb­nis: WHO soll zu einem zen­tralen Infor­ma­tion­sknoten­punkt aus­ge­baut werden.
Jan­u­ar 2005 Atlantic Storm Staats- und Regierungschefs der west­lichen Welt tre­f­fen sich zu einem Sicher­heits­gipfel, als in der Türkei und ander­swo Pock­e­naus­brüche gemeldet werden. Inter­na­tionale Übung, sehr hochkarätig beset­zt. Madeleine Albright spielt die US-Präsi­dentin. BRD-Staats­mi-nis­ter Hoy­er spielt Bun­deskan­zler. Übung find­et an einem Ort, in Wash­ing­ton, statt.

Während ihres Tre­f­fens rin­gen die Staatschefs um eine adäquate Antwort auf diese Her­aus­forderung, die in Lock­downs, Gren­zschließun­gen, Aus­ru­fung des Vertei­di­gungs­falls und der Impf­stoff­beschaf­fung beste­ht. Pock­e­naus­brüche wer­den als ter­ror­is­tis­che Anschläge entlarvt.

Zen­trale Frage war, was den Aus­nah­mezu­s­tand aus­lösen wird, wie also die Pan­demiemas­chine in Gang geset­zt wer­den kann.

Mai 2018 Clade X Die Ter­ro­ror­gan­i­sa­tion ABD bringt einen gefährlichen kün­stlichen Virus namens Clade X zur Bevölkerungsre­duk­tion aus. Nationale Übung. Übungs­geschehen dreht sich fast auss­chließlich um Aus­ru­fung und Hand­habung des Aus­nah­mezu­s­tandes. PCR-Test zum Nach­weis des Virus wird am Beginn der Krise entwick­elt. 150 Mil­lio­nen Tote. RNA-Impf­stoffe sollen inner­halb von Monat­en entwick­elt werden.
18. Okto­ber 2019 Event 201 Aus­bruch eines neuen zoono­tis­chen Coro­na-virus, das von Fle­d­er­mäusen auf Men­schen über­tra­gen wird. Schwache Symp­tome, aber hohe Über­trag­barkeit. Im ersten Jahr ste­ht keim Impf­stoff zur Ver­fü­gung. 65 Mil­lio­nen Tote. Finanziert vom WEF und der Gates-Fun­da­tion. Teil­nehmer waren fast nur noch Führungskräfte von Konz­er­nen. Fluten der Medi­en mit eige­nen Argu­menten, Bekämp­fung der Alter­na­tivme­di­en. Gen­er­al­probe des Coro­na-nar­ra­tivs.[33]

Auf­fäl­lig ist, dass das Übungs­geschehen in zwei abge­gren­zten Zeiträu­men stat­tfand und zwar von 1999 bis 2005 und ab 2018. Der erste Zeitraum war der Höhep­unkt der neokon­ser­v­a­tiv­en Rev­o­lu­tion in den USA. Kern des Übungs­geschehens war stets die Frage, wie ein Gesund­heit­snot­stand genutzt wer­den kann, um den Aus­nah­mezu­s­tand auszu­rufen und eine Dik­tatur zu erricht­en. Obwohl immer von einem Ter­ro­ran­schlag die Rede war, spielte die Ter­ror­is­mus­bekämp­fung nach der ersten Übung von 1999 keine Rolle mehr. Bei der let­zten Übung Event 201 wurde der Vor­wand eines Ter­ro­ran­schlages ganz aufgegeben. Offen­bar hat­te sich das Ter­rornar­ra­tiv inzwis­chen abgenutzt.

Aber warum fan­den solche Übun­gen aus­gerech­net in diesem Zeitraum statt? Diese Frage führt uns direkt zu 9/11. Es gibt Ver­mu­tun­gen, dass diese Anschläge noch weitaus größere Aus­maße annehmen soll­ten, die Poli­tike­lite in Wash­ing­ton aus­geschal­tet und dann eine poli­tis­che Dik­tatur errichtet wer­den sollte und zwar über die von Vizepräsi­dent Dick Cheney kon­trol­liert Schat­ten­regierung Con­ti­nu­ity of Gov­ern­ment. Ein apoka­lyp­tis­ch­er Ter­ro­ran­schlag mit Biowaf­fen, wie er ansatzweise mit den Anthraxbriefen nach 9/11 ver­wirk­licht wor­den ist, wurde offen­bar als eine Möglichkeit gese­hen, den Aus­nah­mezu­s­tand zu ver­hän­gen und die Demokratie dauer­haft abzuräu­men. Warum es dann doch nicht dazu kam, gehört zu den größten Geheimnis­sen von 9/11. Auf jeden Fall endete das Übungs­geschehen vor­erst zu Beginn der zweit­en Amt­szeit von Bush dem jüngeren.

Bill Gates forderte auf der Münch­n­er Sicher­heit­skon­ferenz von 2017, dass die Pan­demie-Übun­gen wieder aufgenom­men wer­den sollen, was dann auch ein Jahr später geschah. Zu dieser Zeit herrschte wegen der Präsi­dentschaft von Trump große Unsicher­heit in transat­lantis­chen Kreisen. Denn hier­durch sind die weitaus­greifend­en Kriegspläne des Tiefen Staates durcheinan­der gebracht wor­den. Im Unter­schied zur ersten Epoche ging es den Ini­tia­toren der Übun­gen offen­bar darum, den Aus­nah­mezu­s­tand auch gegen den Willen der US-Regierungsspitzen durchzuset­zen. Der Tiefe Staat stützte sich dabei auf andere neolib­erale Regierun­gen, beson­ders die deutsche, auf die Medi­en und Großkonzerne.

Was in Wuhan Ende 2019 wirk­lich geschah, ist gegen­wär­tig nicht bekan­nt und wird wahrschein­lich auch niemals bekan­nt wer­den. Die Virenwachtürme ProMed-Mail und HealthMap schlossen jeden­falls aus dem Auftreten von 6 (!) Fällen ein­er schw­eren Lun­genentzün­dung, aus pri­vat­en Chat­pro­tokollen und lokalen Nachricht­en, dass in Wuhan eine Virusepi­demie aus­ge­brochen sei und sie schlu­gen Alarm. Allein hier­durch set­zten sie die chi­ne­sis­che Regierung unter mas­siv­en Recht­fer­ti­gungs­druck (siehe dazu Kapi­tel 8). Die neolib­eralen Viren­net­zw­erke haben also die kom­mende Pan­demie von Anfang an gekapert. Ohne diese Panikmel­dun­gen hätte nie­mand etwas von einem neuar­ti­gen Coro­n­avirus bemerkt. So aber lief die seit Jahrzehn­ten aufge­baute glob­ale Pan­demiemas­chine langsam an.

Am 20. Jan­u­ar 2020 begann das The­ma Coro­na-Virus schla­gar­tig die Medi­en zu dominieren. Erst­mals berichtete die Tagess­chau in großer Auf­machung. Das war rein „zufäl­lig“ nur ein Tag vor dem Beginn des World Eco­nom­ic Forums in Davos, wo sich die weltweite Konz­ern- und Poli­tike­lite traf, darunter Bill Gates und Angela Merkel. Wie in der Übung Atlantic Storm kon­nte die Konz­er­nelite die endgültige Aktivierung des Coro­na­nar­ra­tivs beschließen und die Staats- und Regierungschefs auf es eingeschworen werden.

Als das World Eco­nom­ic Forum am 24. Jan­u­ar 2020 endete, waren alle Ele­mente zur Stelle, die heute das Pan­demien­ar­ra­tiv aus­machen und zwar genau so, wie sie in den zahlre­ichen Übun­gen ab 1999 geprobt wor­den waren:

  • Der PCR ‑Test zum Sam­meln der Fälle ab dem 16. Januar
  • die täglichen Lage­berichte der WHO zur Unter­rich­tung der Öffentlichkeit ab dem 21. Jan­u­ar („Fluten“).
  • das Covid-19 ‑Dash­board zur grafis­chen Darstel­lung der Lage in den Medi­en ab dem 22. Januar
  • die poli­tis­chen Empfehlun­gen des WEF und der Gates Foun­da­tion.[34]

„Und tat­säch­lich: Von diesem Zeit­punkt an ent­fal­tete sich die Krise fast wie automa­tisch. Die große Pan­demie-Mas­chine, jahre­lang kon­stru­iert, geprobt und für den Ern­st­fall vor­bere­it­et, lief nun [an].“[35]

„Mit dem Blick von heute wirkt es so, als habe man sich sehr ziel­gerichtet auf einen Aus­nah­mezu­s­tand in Zusam­men­hang mit ein­er Epi­demie vor­bere­it­et, als habe man sich ein solch­es Ereig­nis immer plas­tis­ch­er, immer detail­re­ich­er vorgestellt, als habe man alle Even­tu­al­itäten, alle denkbaren Vari­anten so lange und so inten­siv disku­tiert, bis man, als die beschworene Gefahr schließlich zur Real­ität wurde, die vor­bere­it­eten Pläne ein­fach abspulen kon­nte.“[36]

Tat­säch­lich ver­lief danach die Ver­hän­gung des Aus­nah­mezu­s­tandes wie am Schnürchen und zwar genau so, wie es seit 20 Jahren geprobt wor­den ist. Dage­gen wur­den zum Beispiel in der BRD die längst vorhan­de­nen Pan­demiepläne kom­plett ignoriert.

Aber warum wurde das Viren­nar­ra­tiv zu Beginn des Jahres 2020 aktiviert? Das ist nach wie vor unbekan­nt. Ganz sich­er hat das jedoch nichts mit einem Coro­n­avirusaus­bruch in Wuhan zu tun. Denn Viren mutieren ständig und mit dem vorhan­de­nen Instru­men­tar­i­um wie dem fehler­an­fäl­li­gen, manip­ulier­baren PCR-Test kön­nen jed­erzeit mit Hil­fe der Medi­en Pan­demien aus­gerufen wer­den. Eine reale Über­sterblichkeit und Tödlichkeit ist irrelevant.

Einen möglichen Hin­weis gibt es aber doch: Am 17. Sep­tem­ber 2019 schoss der Zinssatz auf dem Repo­markt, der son­st bei 1 bis 2 % lag, auf über 10% in die Höhe. Auf dem Repo­markt ver­sor­gen sich Banken gegen Sicher­heit­en wie Aktien bei anderen Banken, Kap­i­tal­sam­mel­stellen und Hedge­fonds mit kurzfristi­gen Kred­iten, die nach Stun­den oder Tagen zurück­gezahlt wer­den. Dieser mas­sive Zin­sanstieg bedeutet, dass eine der großen sys­tem­rel­e­van­ten Banken in ern­sthafte Schwierigkeit­en ger­at­en ist.[37] Der Zusam­men­bruch ein­er solchen Bank, den Gerücht­en nach JP Mor­gan oder die Deutsche Bank[38], kön­nte das seit 2007 ohne­hin angeschla­gene Welt­fi­nanzsys­tem in den Abgrund reißen. Die hier­durch verur­sacht­en sozialen Ver­w­er­fun­gen wären schreck­lich. Da ist es natür­lich von Vorteil, diesen Zusam­men­bruch auf Coro­na schieben zu kön­nen und bere­its den Aus­nah­mezu­s­tand ver­hängt zu haben.

Das Welt­fi­nanzsys­tem kon­nte im Sep­tem­ber 2019 nur durch mas­sive Geld­schöp­fung der FED und EZB vor dem Zusam­men­bruch bewahrt wer­den. Es ist aber allen Akteuren klar, dass es auf die Dauer so nicht weit­er gehen kann.

Wie dem auch sei, seit dem Jan­u­ar 2020 wur­den in der BRD sys­tem­a­tisch und behar­rlich die bürg­er­lichen Frei­heit­en immer stärk­er eingeschnürt und die Wirtschaft durch Lock­downs lahm gelegt. Dabei wurde die Dosis der Maß­nah­men, abge­se­hen von kleineren Lockerun­gen im Som­mer 2020 immer weit­er gesteigert, was man sehr gut an der Rei­he von Lock­downs seit dem Novem­ber 2020 sehen kann. Zunächst wurde nur der Kul­tur- und Sport­bere­ich lahm gelegt, dann fol­gte im Dezem­ber 2020 der Einzel­han­del und im Jan­u­ar 2021 die Schulen und Teile des ÖPNV. Die Men­schen wer­den durch den Zwang zu ein­er OP-Maske max­i­mal gedemütigt. Was dieser Masken­zwang ins­beson­dere bei Kindern anrichtet, ist noch gar nicht abzuse­hen. In vie­len Bun­deslän­dern herrscht Aus­gangssperre und/oder Residenzpflicht.

Staat­streue Linke um Win­fried Wolf fordern nun in ihrem Aufruf #Zero­Covid die Lahm­le­gung der gesamten Wirtschaft und zwar so lange, bis das Virus voll­ständig aus­gerot­tet ist, also für immer. So wird die Wirtschaft sys­tem­a­tisch und absichtsvoll zerschlagen.

Zugle­ich grassiert die Zen­sur in den sozialen Net­zw­erken. Sie soll nun auf das gesamte Inter­net aus­geweit­et wer­den. Mit sein­er fatal­en Entschei­dung vom 3. Dezem­ber 2020 hat das Bun­desver­fas­sungs­gericht unter Führung des Konz­ern­lob­by­is­ten Har­barth das Demon­stra­tionsrecht in der BRD dauer­haft abgeräumt. Demon­stra­tio­nen kön­nen jet­zt unter Ver­weis auf das Infek­tion­ss­chutzge­setz ver­boten wer­den und das Regime macht wei­dlich Gebrauch davon.

Bei allen Ärzten, die Atteste zur Masken­be­freiung aus­gestellt haben, find­en Haus­durch­suchun­gen statt und die Staats­macht schnüf­felt in pri­vat­esten Patien­te­nak­ten. Das Arzt­ge­heim­nis ist nur noch Makulatur.

So wer­den nach und nach alle Grun­drechte zer­stört. Mit anderen Worten: Wir leben jet­zt in ein­er Diktatur.

Im Unter­schied zum Szenario der Klimahys­terie, das auch zu ein­er Konz­erndik­tatur führen sollte, wer­den beim Szenario der Coro­n­ahys­terie die bish­eri­gen Repres­sion­sor­gane dazu genutzt, die Dik­tatur zu erricht­en. Deshalb das langsame, sys­tem­a­tis­che, gründliche Vorge­hen bei der Zer­schla­gung von Wirtschaft und Grun­drecht­en, kom­biniert mit ein­er inten­siv­en Pro­pa­gan­da. Sie dient min­destens zum Teil dazu, die Sicher­heit­skräfte nach dem Prinzip des Frosches im heißen Wass­er an immer härtere Maß­nah­men zu gewöh­nen und sich ihre Loy­al­ität zu sichern.

Dass es bei der Coro­n­ahys­terie um etwas völ­lig anderes als um Gesund­heit geht, zeigt fol­gen­der Vor­fall: Der IWF ver­langte von Weißrus­s­land als Bedin­gung für Kred­ite im Som­mer 2020 eine Lock­down, obwohl dort kein Gesund­heit­snot­stand existierte.

Inzwis­chen ist bekan­nt, dass Weißrus­s­land kein Einzelfall ist. Im Pan­demie­jahr 2020 knüpften IWF und Welt­bank Kred­itzusagen grund­sät­zlich an harte Lock­downs. Da aber die glob­alen Wertschöp­fungs­ket­ten wegen des Lock­downs im West­en weit­ge­hend zusam­men gebrochen sind, sind die Län­der des glob­alen Südens mehr denn je auf solche Kred­ite angewiesen. So ist zu erk­lären dass Län­der wie Peru, Zim­bab­we, Nepal oder Mada­gaskar trotz extrem geringer „Fal­lzahlen“ härteste Lock­downs verhängen.

IWF und Welt­bank führen peni­bel Buch über die Pan­demiemaß­nah­men. Nor­maler­weise würde man beim neolib­eralen IWF eher das Gegen­teil erwarten. Denn er hat regelmäßig in Rah­men von Struk­tu­ran­pas­sung­spro­gram­men bru­tale Ein­schnitte in das Gesund­heitswe­sen ange­ord­net, teil­weise sog­ar dessen völ­lige Zer­schla­gung. So zum Beispiel in Zaire, der heuti­gen DR Kon­go im Jahr 1979. Das hier­durch verur­sachte enorme men­schliche Leid, die in die Höhe schießende Ster­ber­at­en haben ihn nie interessiert.

Vielle­icht liegt das daran, dass die Neolib­eralen dort nicht mehr den Ton angeben? Das ist höchst unwahrschein­lich. Denn gle­ichzeit­ig emp­fiehlt die Welt­bank, die Schwes­t­erin­sti­tu­tion des IWFs, säu­mi­gen Zahlern in den Slums Südafrikas das Wass­er abzu­drehen. Dies, obwohl Hän­de­waschen nach dem offiziellen Coro­na­nar­ra­tiv eine Möglichkeit sei, die Aus­bre­itung der „gefährlichen Seuche“ zu stop­pen.[39]

Auf jeden Fall dienen die flächen­deck­enden Lock­downs ger­ade auch für die Linke als schla­gen­der Beweis dafür, dass die ange­bliche Gefahr von SARS-CoV2 real sei. Denn warum wür­den son­st so unter­schiedliche Län­der wie Cuba und Peru die gle­ichen Maß­nah­men ver­hän­gen? Über die tat­säch­lichen Hin­ter­gründe wird in den Main­streamme­di­en jedoch nicht berichtet. Lei­der glaubt die Linke inzwis­chen ger­adezu fanatisch diesen Medien.

7. Der Great Reset

Der Gret Reset ist zunächst ein Schlag­wort von Klaus Schwab, dem Grün­der des World Eco­nom­ic Forums. Er set­zte diesen Begriff in seinem gle­ich­nami­gen Buch von 2020 in die Welt und beschreibt eine Welt nach Coro­na. Man kann get­rost davon aus­ge­hen, dass die von Schwab dargestell­ten pos­i­tiv­en Auswirkun­gen des Great Reset auf die Men­schen reines Mar­ket­inggek­lin­gel und dem­nach nicht weit­er zu beacht­en sind.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass keine grundle­gende Umgestal­tung der Welt geplant ist. Fol­gende Aus­sage von Schwab ist sehr ernst zu nehmen: „Viele von uns fra­gen sich, wann wir wieder zur Nor­mal­ität zurück­kehren. Die kurze Antwort ist: nie. Nichts wird je wieder zu dem kaput­ten Gefühl von Nor­mal­ität zurück­kehren, das vor der Krise geherrscht hat, weil die Coro­n­avirus-Pan­demie einen fun­da­men­tal­en Wen­depunkt in unser­er glob­alen Entwick­lung markiert. Manche Ana­lysten nen­nen es eine Weg­ga­belung, andere eine Krise bib­lis­chen Aus­maßes, aber im Kern läuft es darauf hin­aus, dass es die Welt, wie wir sie in den ersten Monat­en von 2020 kan­nten, nicht mehr gibt. Sie hat sich im Kon­text der Pan­demie aufgelöst.“[40]

Oder auch diese: „Die Masken sind gekom­men, um zu bleiben. Wir müssen akzep­tieren, dass oblig­a­torische Ein­schränkun­gen wie das Tra­gen von Gesichts­masken dauer­haft sein wer­den — ein selb­stver­ständlich­er Teil des Lebens. Die Welt vor Coro­na ist jet­zt nur noch Nos­tal­gie, sie kommt nicht zurück. Die Weigerung, Gesichts­masken zu tra­gen, wird genau­so tabu sein wie Trunk­en­heit am Steuer oder Aut­o­fahren ohne Sicher­heits­gurt. Bei­des war früher ganz nor­mal gewe­sen. Heute jedoch wird bei­des als unsozial betra­chtet.“[41]

Das Gle­iche gilt auch für Social Dis­tanc­ing: Men­schenansamm­lun­gen, Hände schüt­teln, Küssen in der Öffentlichkeit, Händ­chen­hal­ten, Tanzen in der Disko wer­den für immer der Ver­gan­gen­heit ange­hören.[42]

Die ersten Maß­nah­men des Great Reset beste­hen in der Ein­führung der ID2020, der Abwick­lung des bish­eri­gen Geldsys­tems und der Schaf­fung eines dig­i­tal­en Zen­tral­bankgeldes bei der FED und der EZB.

Die ID2020, also Iden­tität 2020 ist ein Pro­jekt, das die Spe­icherung von dig­i­tal­en Iden­titäts­doku­menten bei den großen Tech­fir­men wie Ama­zon, Google oder Microsoft vor­sieht. Diese solle auch den Impf­s­ta­tus enthal­ten. Damit wer­den diese Fir­men zu ein­er Welt­pass­be­hörde. Die US-Regierung kann damit diesen Konz­er­nen den Befehl geben, die Dat­en von Indi­viduen oder Unternehmens auszule­sen oder zu block­ieren oder so zu manip­ulieren, dass die Betrof­fe­nen hand­lung­sun­fähig wer­den. Selb­st wenn sie es woll­ten, wer­den die Regierun­gen der Heimatlän­der den Betrof­fe­nen nicht helfen kön­nen.“[43]

Die Ini­tia­tive wurde 2017 von der Rock­e­feller Foun­da­tion, Microsoft, Accen­ture, die Welt­bank, Bar­clays, Deutsche Bank, Mas­ter­card, Visa, Con­sumers Inter­na­tion­al, Omid­yar Net­work, FIDO Alliance, GSMA, Hyper­ledger, Open Iden­ti­ty Exchange, World Iden­ti­ty Net­work, dem World Food Pro­gramme und UNHCR gegrün­det und wird.

Die Pläne der ID2020 dürften aber noch viel weit­er gehen. Unter dem Vor­wand, Imp­fun­gen nachvol­lziehen zu kön­nen, verabre­icht die mit der ID2020 kooperieren­den Organ­i­sa­tion Khushi Baby indis­chen Neuge­bore­nen Hals­bän­der, die deren Impf­s­ta­tus, dig­i­tale Iden­tität und son­stige Infor­ma­tio­nen fälschungssich­er gespe­ichert haben. Noch ist es möglich, diese Hals­bän­der abzunehmen.[44] Aber aus dieser Prax­is ist klar erkennbar, dass die Iden­titätsin­for­ma­tio­nen direkt mit dem Kör­p­er ver­bun­den wer­den sollen.

Das Chip­pen von Men­schen wäre dann der näch­ste logis­che Schritt, der ver­mut­lich längst geplant ist. Masken­zwang und die kom­mende Impf­flicht dienen wohl auch dem Zweck, uns an staatliche Über­griffe auf unsere kör­per­liche Unversehrtheit zu gewöh­nen. Das Chip­pen von Haustieren ist inzwis­chen völ­lig nor­mal und von der EU im inter­na­tionalen Verkehr vorgeschrieben.

Das Zwangschip­pen aller Men­schen würde dann sin­niger­weise ihren Abstieg von Staats­bürg­ern zu Heloten sym­bol­isieren. Ich gehe jede Wette ein, dass Gates und seine Oli­garchenkol­le­gen nicht gechippt werden.

Ein rein­er Überwachungschip erin­nert manche Zeitgenossen möglicher­weise doch zu stark an die Brand­markung von Sklaven. Da braucht vielle­icht auch ein Zucker­brot. Anu Pal­mo, ehe­ma­lige lei­t­ende Fir­me­nan­wältin von Nokia, berichtet in der inzwis­chen zen­sierten 39. Sitzung des Coro­na-Auss­chuss­es über Pläne, einen Smart­phonechip direkt in den men­schlichen Kör­p­er zu implantieren. Spezialein­heit­en des Mil­itärs ver­fü­gen nach ihren Angaben bere­its über solche Chips.

Bei ein­er weit­eren Minia­tur­isierung würde ein Chip Tele­fon- und Inter­net­funk­tio­nen, GPS-Sen­sor, sowie ein Iden­titätsmod­ul mit Angaben zur Iden­tität, Bankkon­to und Impf­s­ta­tus enthal­ten. Ein solch­er Chip wird dann wohl zwangsweise in alle Neuge­bore­nen implantiert wer­den. Damit wäre dann die glob­ale Überwachung per­fekt. Der Aufen­thalt­sort jedes Men­schen kön­nte jed­erzeit fest­gestellt wer­den. Was die Möglichkeit, mit jedem Men­schen auf der Erde zu sprechen, mit gechippten Kindern anstellt, ist noch gar nicht absehbar.

Die 2012 gegrün­dete Bet­ter than Cash Alliance werkelt emsig an der Bargeld­ab­schaf­fung und der Schaf­fung von dig­i­tal­en Zen­tral­bankwährun­gen. Ins Leben gerufen wurde sie vom Kap­i­tal­en­twick­lungs­fonds der Vere­in­ten Natio­nen, der Unit­ed States Agency for Inter­na­tion­al Devel­op­ment, der Gates Foun­da­tion, Cit­i­group, Ford Foun­da­tion, Omid­yar Net­zw­erk und VISA.[45]

Ihr Ziel ist es, das Finanzsys­tem von Barliq­uid­ität zu befreien, so dass Banken und Kap­i­tal­sam­mel­stellen in Krisen­fällen nicht insol­vent gehen kön­nen und zweit­ens jede finanzielle Transak­tion nachvol­lziehbar zu machen. Dies ist beson­ders dann sehr ein­fach, wenn das kom­mende dig­i­tale Geld mit ein­er dig­i­tal­en Iden­tität verknüpft wer­den muss.

Dig­i­tale Zen­tral­bankwährun­gen bedeuten, dass die Bürg­er nur noch bei der jew­eili­gen Zen­tral­bank ein einziges Kon­to besitzen, auf dem dig­i­tales Geld gespe­ichert ist, das nicht mehr in kör­per­lich­es Geld getauscht wer­den kann. Dieses dig­i­tale Zen­tral­bankgeld kann ein Ablauf­da­tum haben, seine Auszahlung kann zweck­ge­bun­den erfol­gen und zum Beispiel bei Hartz IV-Beziehern nur für Lebens­mit­tel aus­gegeben wer­den dür­fen, Sparen kann durch die Erhe­bung neg­a­tiv­er Zinssätze unmöglich gemacht wer­den und schließlich: „Sowohl die Zen­tral­bank, also der Staat, als auch die IT-Konz­erne sind jed­erzeit in der Lage, einzelne Kon­ten voll­ständig zu sper­ren und dem Inhab­er so den Zugang zu seinem Geld zu ver­weigern.“ Damit ist dieses dig­i­tale Zen­tral­bankgeld ein dik­ta­torisches Herrschaftsmit­tel und ein wichtiger Bestandteil des Great Reset.[46]

Wie Ida Auken, ehe­mals dänis­che Umwelt­min­is­terin und „Young Glob­al Leader“ des WEF schreibt, wer­den wir uns alle auf einen mas­siv sink­enden Lebens­stan­dard einzustellen haben. Die Men­schen wer­den auf sehr wenig Platz zusam­men leben müssen. Mehr als ein Bett zum Schlafen in großen Schlaf­sälen ist für uns nicht vorge­se­hen. Pri­vat­sphäre gibt es nicht mehr. Auch der Pri­vatbe­sitz an Kon­sumgütern für die nor­malen Men­schen wird abgeschafft, genau­so wie Reisen und die indi­vidu­elle Mobilität.

Jede men­schliche Regung wird überwacht und aufgeze­ich­net. Nonkon­formis­ten, darunter bere­its Gedanken­ver­brech­er, wer­den aus der Gesellschaft aus­gestoßen und an unwirtlichen Stellen zum Ster­ben zurück­ge­lassen. Soweit Frau Auken.[47]

Im Zen­trum des Great Reset wird zunächst das World Eco­nom­ic Forum WEF ste­hen. Inzwis­chen ist es nicht mehr nur ein extrem mächtiger Inter­essen­ver­band der welt­größten Kap­i­talge­sellschaften wie Black­rock und Microsoft, son­der eine schlagkräftige, glob­al operierende Organ­i­sa­tion, die über enor­men ökonomis­chen sowie poli­tis­chen Ein­fluss verfügt.

Das WEF arbeit­et in The­o­rie und Prax­is an Großpro­jek­ten von enormer Trag­weite. So zum Beispiel an der Glob­al Redesign Ini­tia­tive von 2008. Multi­na­tionale Konz­erne und zivilge­sellschaftliche Grup­pen sollen die Führungsrolle bei der Bewäl­ti­gung ungelöster glob­aler Prob­leme übernehmen. Es sollen Koali­tio­nen der Willi­gen aus Konz­er­nen und Staat­en gebildet wer­den, ohne zöger­liche Regierun­gen, alt­modis­che, eng­stirnige Man­ag­er und abwe­ichende Mei­n­un­gen in der Zivilge­sellschaft. Offizielle multi­na­tionale Organ­i­sa­tio­nen sollen dem „Mul­ti-Stake­hold­er-Prozess“ eine de-fac­to-Anerken­nung ver­schaf­fen und ggf. nachträglich die Ergeb­nisse ein­er bes­timmten Öffentlich-Pri­vat­en-Part­ner­schaft mit juris­tis­ch­er Legit­i­ma­tion ausstatten.

Diese neue Glob­al Gov­er­nance soll sich als sehr viel effizien­ter und durch­set­zungs­fähiger erweisen als die heutige.

Trotz dieser unverkennbaren Macht­gelüste der WEF-Konz­erne wurde eine offizielle Zusam­me­nar­beit zwis­chen UNO und WEF vere­in­bart, die sich unter anderem auf das Man­a­gen des Kli­mawan­dels, Gesund­heit und dig­i­tale Zusam­me­nar­beit erstreckt. Einzel­heit­en, wie diese Zusam­me­nar­beit ausse­hen soll, sind der Öffentlichkeit jedoch nicht bekannt.

Klaus Schwab plant eine bru­tale Macht­demon­stra­tion des WEF. Schwab: „Wir wer­den unsere über 10.000 glob­alen Shaper auf der Welt mobil­isieren, um einen Dop­pel­gipfel zu organ­isieren, um kon­tinuier­lich mit den in Davos ver­sam­melten Men­schen zu kom­mu­nizieren und interagieren.“

Die 10.000 Shaper bilden ein Net­zw­erk aus 438 Hubs in 150 Ländern.47 Ein Shaper ist unter 30 Jahre alt. Hubs beste­hen aus „Teams junger Men­schen, die durch gemein­same Werte vere­int sind – Inklu­sion, Zusam­me­nar­beit und gemein­same Entschei­dungs­find­ung. Gemein­sam schaf­fen sie Pro­jek­te und Wan­del für ihre Com­mu­ni­ties“ – alles in Dien­sten des WEF.

Das wer­den junge Men­schen sein, die den Nation­al- und den Sozial­staat strikt ablehnen, aber dem WEF und dem Kap­i­tal treu ergeben sind, die fanatisch an alles glauben, was in den Main­streamme­di­en erzählt wird.

Es sind junge Men­schen, die fanatisch und ohne jede Gnade gegen jedes einzelne „böse“ Wort kämpfen[48], denen es aber völ­lig egal ist, wenn Mil­lio­nen Men­schen infolge der Poli­tik des WEF elendig verrecken.

Zu den Glob­al Shapers wer­den solche Hor­rorgestal­ten wie Gre­ta Tun­berg und Luisa Neubauer gehören, deren wichtig­stes Ziel es ist, den Lebens­stan­dard der Men­schen im Namen des Kli­mas großflächig abzusenken. Luisa Neubauer aus dem Reemts­maclan hat bere­its 2019 Dik­tat­u­ran­bi­tio­nen erken­nen lassen. Dem­nach ist es kein Wun­der, wenn sie auch die Coro­nadik­tatur fanatisch unterstützt.

Allein das plöt­zliche Auf­tauchen von 10.000 Glob­al Shapers wird das glob­ale Macht­gle­ichgewicht ver­schieben. Denn es zeigt, dass es dem WEF möglich ist, in aller Stille eine staat­sun­ab­hängige prokap­i­tal­is­tis­che Massenor­gan­i­sa­tion aufzubauen, die gut und gerne der Kern ein­er glob­alen faschis­tis­chen Partei wer­den kann.

Das wird dann ein Moment sein, wie wir ihn aus vie­len Fan­ta­sy-Fil­men ken­nen. Das abso­lut Böse mate­ri­al­isiert sich vor unseren Augen und wir wis­sen, dass wir es mit einem gnaden­losen Feind zu tun haben, gegen den Sauron nur ein Waisenkn­abe ist.

Die Pläne der Eliten gehen wohl noch viel weit­er: Denn die Impf­be­sessen­heit von Bill Gates ist offen­bar eng mit seinem Traum von ein­er Bevölkerungsre­duk­tion verknüpft. So sagte er 2010: „Zuerst ein­mal haben wir die Bevölkerung. Auf der Welt leben heute 6,8 Mil­liar­den Men­schen. Das steuert auf rund 9 Mil­liar­den Men­schen zu. Wenn wir nun mit neuen Impf­stof­fen, der Gesund­heits­für­sorge und der Repro­duk­tion­s­medi­zin wirk­lich gute Arbeit leis­ten, kön­nten wir diese um vielle­icht 10 oder 15 Prozent senken.“[49]

Neolib­erale Fak­tencheck­er wie Mimikar­ma inter­pretieren diesen Satz so, dass durch eine verbesserte Gesund­heitsvor­sorge, zu der auch das Impfen gehöre, in der Drit­ten Welt die Kinder­sterblichkeit zurück­ge­he. Eltern wür­den fol­glich weniger Kinder in die Welt set­zen, um von ihnen später, wenn sie alt wer­den, unter­stützt zu wer­den.[50]

Die Erwäh­nung der Repro­duk­tion­s­medi­zin passt allerd­ings nicht zu dieser Inter­pre­ta­tion. Auch ist nicht eine verbesserte Gesund­heitsvor­sorge entschei­dend für die Verän­derung des gen­er­a­tiv­en Ver­hal­tens der Men­schen, son­dern materieller Wohl­stand, soziale Sicher­heit und Frauen­rechte. Das ist bere­its Schul­stoff im Fach Erd­kunde und war auch das Ergeb­nis der let­zten UN-Bevölkerungskon­ferenz aus dem Jahr 2000 in Beijing.

Gates müssen diese Fak­ten bekan­nt sein. Er kann sie jedoch ger­ade nicht berück­sichti­gen, da sie sein Ver­mö­gen gefährden wür­den, basiert es doch auf bru­taler Aus­saugung der men­schlichen Arbeit­skraft. Da liegt der Ver­dacht nahe, dass er ver­sucht, die gewün­schte Bevölkerungsre­duk­tion mit anderen Mit­teln zu erre­ichen. Dies kön­nte in Kenia im Jahr 2014 bei ein­er von der WHO und der UNICEF finanzierten Tetanusimp­fung geschehen sein. Selt­samer­weise wur­den die Impf­dosen nur an Frauen zwis­chen 14 und 49 verabre­icht. Wie spätere Unter­suchun­gen zeigten, wur­den die Frauen mit dieser „Imp­fung“ unfrucht­bar gemacht. Es han­delte sich also um eine Maß­nahme der Geburtenkon­trolle unter der Tar­nung ein­er Tetanusimp­fung. Bekan­ntlich ist Bill Gates ein­er der wichtig­sten Finanziers der WHO und hat dort einen großen Ein­fluss. Eine direk­te Beteili­gung von Gates und/oder der Gates-Foun­da­tion kon­nte aber bis heute nicht nachgewiesen wer­den.[51]

Andere Oli­garchen reden da viel offen­er. Auch in ökol­o­gis­tis­chen Kreisen wird seit Jahren über eine scharfe Bevölkerungsre­duk­tion disku­tiert. Paul Wat­son, der Grün­der von Sea Shep­herd fordert eine Welt­bevölkerung von ein­er Mil­liarde[52], eben­so ein UNO-Bericht zum Glob­al Bio­di­ver­si­ty Assess­ment, die Geor­gia Guide­stones, ein von ein­er geheimnisvollen Elite­gruppe aufgestelltes Denkmal in Elber­ton, Geor­gia, 500 Mil­lio­nen und Ted Turn­er, der Grün­der von CNN 250 bis 300 Mil­lio­nen.[53] Julia Tim­o­schenko beze­ich­nete 90% ihrer ukrainis­chen Land­sleute in den Volk­sre­pub­liken Donet­sk und Lugan­sk verächtlich als Bio­masse und sprach ihnen damit ihr Leben­srecht ab.

Angesichts dieser Gelüste nach Bevölkerungsre­duk­tion muss eine Aus­sage von Dr. Wolf­gang Wodarg am 27.11.2020 auf der inzwis­chen zen­sierten 29. Sitzung des Coro­na-Auss­chuss­es bei 2:01:00 eine große Besorg­nis erre­gen: Die genetis­chen Impf­stoffe, die Bill Gates 7 Mil­liar­den Men­schen verabre­ichen will, wer­den men­schliche Zellen ver­an­lassen, so genan­nte Spike-Pro­teine zu pro­duzieren, die denen des Coro­na-Virus ähn­lich sehen. Diese Spike-Pro­teine enthal­ten unter anderem einen Stoff namens Syn­cytin, der auch im men­schlichen Kör­p­er vorhan­den ist.

Syn­cytin ermöglicht, dass sich die befruchtete Eizelle in der Gebär­mut­ter der Frau ein­nis­ten kann und sich dort zu einem Embryo entwick­elt. Wenn nun Antikör­p­er gegen diese spez­i­fis­chen Spike­pro­teine entwick­elt wer­den, kann es passieren, dass der men­schliche Kör­p­er auch das Syn­cytin bekämpft und die Frau damit unfrucht­bar wird. Diese Möglichkeit bestätigte auch der Experte Dr. Thomas Ly. Andere vom Coro­na-Auss­chuss gehörte Experten hal­ten diese Gefahr allerd­ings eher für gering.

Die Coro­n­a­panik wird bewirken, dass in 2021 die Zahl der Geburten schla­gar­tig zurück­ge­hen wird, ver­mut­lich sog­ar stärk­er als in den ehe­ma­li­gen Ost­block­län­dern nach der his­torischen Nieder­lage des Sozial­is­mus 1989. Wenn nun die Men­schen ab 2021 kam­pag­ne­nar­tig geimpft wer­den, dürfte man einen möglichen impfind­uzierten Geburten­rück­gang erst 2022 oder gar 2023 bemerken, da eine Schwanger­schaft nun mal 9 Monate dauert, nicht alle Men­schen zur gle­ichen Zeit geimpft wer­den kön­nen und der impfind­uzierte Geburten­rück­gang durch den panikin­duzierten geschickt mask­iert wird. Erst wenn weltweit kaum noch Kinder geboren wer­den und die Medi­en dies nicht mehr ver­heim­lichen kön­nen, wird man merken, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Dann aber ist es bere­its zu spät.

Soll­ten die Ver­mu­tun­gen von Dr. Wodarg zutr­e­f­fen, kön­nte der Impf­stoff tat­säch­lich ein „Wellen­brech­er“ des Bevölkerungswach­s­tums sein und die Erd­bevölkerung in der näch­sten Gen­er­a­tion auf unter 1 Mil­liarde oder gar 250 Mil­lio­nen drücken.

Warum das alles? Wider­spricht es nicht den Geset­zen des Kap­i­tal­is­mus, die eine immer größere Steigerung der Pro­duk­tion unver­mei­dlich machen? Doch. Aber der Kap­i­tal­is­mus ist am Ende und kann ver­mut­lich nicht mehr wieder­belebt wer­den. Lar­ry Fink ist selb­stver­ständlich kein Marx­ist. Aber was wäre, wenn sein Pro­gramm Aladdin zu der Schlussfol­gerung gekom­men ist, dass eine Wieder­bele­bung der Prof­ite in der Real­wirtschaft extrem unwahrschein­lich ist? Wenn sich die Oli­garchen völ­lig darüber im klaren sind, dass es so wie bish­er nicht weit­erge­hen kann, dass der Kap­i­tal­is­mus tat­säch­lich an sein Ende ange­langt ist?

Unter diesen Umstän­den wür­den sich die Fink, Bezos, Gates und Co. über­legen, wie sie den­noch ihre Macht aufrecht erhal­ten kön­nen. Das ist mit kap­i­tal­is­tis­chen Meth­o­d­en höchst­wahrschein­lich nicht mehr möglich. Es wäre aber sehr wohl möglich, wenn sich ein einziges gigan­tis­ches Monopol bildet, in dem es keine Waren­pro­duk­tion mehr gibt, son­dern Güter von ein­er Monopol­fab­rik in die andere ver­schoben wer­den und dies alle von einem einen großen Plan ges­teuert würde. Die Men­schen wür­den durch weit­ge­hend automa­tisierte Fab­riken mit Kon­sumgütern und Lebens­mit­teln ver­sorgt[54]. Es find­et keine Prof­it­pro­duk­tion mehr statt. Geld in der heuti­gen Form existiert nicht mehr. Son­dern diese Güter wer­den durch den Willen der Mächti­gen zugeteilt, dem einen sehr viel, den anderen wenig bis nichts. Durchge­set­zt wird das Ganze durch eine pri­vate Sicherheitstruppe.

Dies wäre dann der neue Feu­dal­is­mus, weil den weni­gen noch benötigten Arbeit­ern wie im his­torischen Feu­dal­is­mus das Mehrpro­dukt gewalt­sam abge­presst wird, wobei die Lohn­höhe keinen ökonomis­chen Geset­zen mehr unter­liegt. Aber auch, weil die neuen Got­tkönige dik­ta­torisch herrschen werden.

Da aber die Pro­duk­tion in den fast völ­lig automa­tisierten Fab­riken auf­grund der wis­senschaftlichen Anwen­dung der Naturkräfte und nicht mehr auf der Basis der Anwen­dung von men­schlich­er Arbeit­skraft erfol­gt, kann man diese Pro­duk­tion­sweise auch als eine per­vertierte Form des Sozial­is­mus bezeichnen.

Die weni­gen Men­schen, die dann noch leben dür­fen, sind Domestiken, die den Oli­garchen dienen. Alle Über­flüs­si­gen sollen nach diesen Vorstel­lun­gen ver­nichtet wer­den. Dies soll geschehen durch Ver­weigerung der Fortpflanzung, durch ver­hungern lassen und schließlich durch Kriege und / oder durch direk­te Men­schen­ver­nich­tung. Die neuen Todes­fab­riken wer­den aber erst dann ihre Tätigkeit aufnehmen, wenn die Oli­garchen fest im Sat­tel sitzen. Es wer­den nur so viele Domestiken (im weit­eren Sinne) gehal­ten, wie gebraucht werden.

Die neuen Got­tkönige wer­den in einem unglaublichen Luxus leben, ihnen wird es an nichts fehlen.[55] Die leere Erde wird zur Spiel­wiese der Jeunesse Dorée, also der Nachkom­men dieser Oli­garchen, die sich entwed­er – je nach Tem­pera­ment – in einem Über­leben­skampf bewähren oder völ­lig ungestört die Naturschön­heit­en genießen können.

Aber damit ist noch nicht das Ende der Fah­nen­stange erre­icht. Der deutschstäm­mige Investor Peter Thiel möchte 120 Jahre alt wer­den und zwar dadurch, dass er sich das Blut junger Men­schen injizieren lässt.[56]

Die Oli­garchen wer­den sich let­z­tendlich mit nichts weniger zufrieden geben als mit der eige­nen Unsterblichkeit. Dies soll entwed­er geschehen durch das Hochladen des Bewusst­seins in einen Com­put­er, durch die Über­tra­gung des Bewusst­seins in einen neuen Kör­p­er, der extra dafür gezüchtet wurde, oder indem alle Krankheit­en des beste­hen­den Kör­pers aus­ge­merzt werden.

Das hört sich alles wie Sci­ence Fic­tion an, wie wir sie in dutzen­den Fil­men gese­hen haben, so beispiel­sweise in Flucht ins 23. Jahrhun­dert, City of Ember oder Die Trib­ute von Panem. In diesen Fil­men ist es immer ein Held oder neuerd­ings eine Heldin wie Kat­niss Everdeen, die dieses men­schen­ver­ach­t­ende Sys­tem zum Ein­sturz bringt. In der Real­ität wird das lei­der nicht so ein­fach sein.

Dass es sich nicht um reine Sci­ence Fic­tion han­delt, zeigt eine wenig bekan­nte Stelle aus Lenins Schrift Der Impe­ri­al­is­mus als höch­stes Sta­di­um des Kap­i­tal­is­mus. Im VIII. Kapi­tel Par­a­sitismus und Fäul­nis des Impe­ri­al­is­mus zitiert er zus­tim­mend John Hob­son: „Die Per­spek­tive der Aufteilung Chi­nas ver­an­laßt Hob­son zu fol­gen­der ökonomis­ch­er Ein­schätzung: ‚Der größte Teil Wes­teu­ropas kön­nte dann das Ausse­hen und den Charak­ter annehmen, die einige Gegen­den in Süd-Eng­land, an der Riv­iera sowie in den von Touris­ten am meis­ten besucht­en und von den reichen Leuten bewohn­ten Teilen Ital­iens und der Schweiz bere­its haben: Ein Häu­flein reich­er Aris­tokrat­en, die Div­i­den­den und Pen­sio­nen aus dem Fer­nen Osten beziehen, mit ein­er etwas größeren Gruppe von Angestell­ten und Händlern und ein­er noch größeren Anzahl von Dien­st­boten und Arbeit­ern im Trans­port­gewerbe und in den let­zten Sta­di­en der Pro­duk­tion leicht verderblich­er Waren; die wichtig­sten Indus­trien wären ver­schwun­den. Die Lebens­mit­tel und Indus­triefab­rikate für den Massenkon­sum wür­den als Trib­ut aus Asien und Afri­ka kom­men. […] Wir haben die Möglichkeit ein­er noch umfassenderen Vere­ini­gung der west­lichen Län­der angedeutet, eine europäis­che Föder­a­tion der Großmächte, die, weit ent­fer­nt, die Sache der Weltzivil­i­sa­tion voranzubrin­gen, die unge­heure Gefahr eines west­lichen Par­a­sitismus her­auf­beschwören kön­nte: Eine Gruppe fort­geschrit­ten­er Indus­trien­atio­nen, deren obere Klassen aus Asien und Afri­ka gewaltige Trib­ute beziehen und mit Hil­fe dieser Trib­ute große Massen gefügi­gen Per­son­als unter­hal­ten, die nicht mehr in der Pro­duk­tion von land­wirtschaftlichen und indus­triellen Massen­erzeug­nis­sen, son­dern mit per­sön­lichen Dien­stleis­tun­gen oder unter­ge­ord­neter Indus­triear­beit unter der Kon­trolle ein­er neuen Finan­zaris­tokratie beschäftigt wer­den.‘“[57]

Man muss nur Chi­na und Afri­ka aus der Zeit um 1900 durch automa­tis­che Fab­riken erset­zen, um zu dem von den heuti­gen Oli­garchen angestrebten Sys­tem zu gelangen.

Lenin schrieb jedoch auch, dass diese Dystopie nur dann zur Wirk­lichkeit wird, wenn die Macht des Impe­ri­al­is­mus nicht gebrochen wer­den kann. Das gelang zwar in der Tat nicht, aber sie wurde wesentlich erschüt­tert und zwar durch die Rus­sis­che und die Chi­ne­sis­che Rev­o­lu­tion sowie die antikolo­nialen Bewe­gun­gen in Afri­ka und anderen Län­dern. Es hat zwar mehrere 100 Mil­lio­nen Tote gekostet, das zu erre­ichen, aber der Impe­ri­al­is­mus kon­nte einge­hegt wer­den. Erst mit der welth­is­torischen Nieder­lage des Sozial­is­mus 1989 kamen die Ten­den­zen zu Par­a­sitismus und Fäul­nis des Impe­ri­al­is­mus wieder voll zum Tragen.

Viele „Linke“ aus den Ökolo­giebe­we­gun­gen äußern Ver­ständ­nis zumin­d­est für die Ziele des Great Reset, wenn sie zum Beispiel sin­ngemäß im Rubikon schreiben: „Wir sehen ja ein, dass wir wegen des CO2 über unsere Ver­hält­nisse gelebt haben und sind bere­it, zur Ret­tung des Plan­eten den Gür­tel wesentlich enger zu schnallen. Wir sind auch bere­it, einen deut­lich höheren Lebens­stan­dard unser­er Oli­garchen zu akzep­tieren. Aber wir wollen wenig­stens gefragt wer­den. Was gar nicht geht, ist, uns diese Wohl­stand­sre­duk­tion dik­ta­torisch aufzuzwingen.“

Diese Hal­tung ist völ­lig falsch, da sie de fac­to zu ein­er Akzep­tanz des Great Reset führt. Sicher­lich stellen die mehr als 7 Mil­liar­den Men­schen ein Prob­lem dar, wenn alle auf ein Leben­sniveau gebracht wer­den sollen, das dem eines europäis­chen Mit­telk­lasse­haushalts entspricht. Aber dieses Prob­lem ist nicht unlös­bar. Der Schlüs­sel zu sein­er Lösung ist bil­lige Energie im Über­fluss, die zudem auch noch möglichst CO2-frei sein sollte. Diese kann nach Lage nur durch die Kernen­ergie geliefert wer­den; langfristig natür­lich durch die Kern­fu­sion, aber kurzfristig auch durch Kernspal­tungsreak­toren, vor allem durch schnelle Brüter, mit denen die weltweit­en Uran- und Tho­ri­umvor­räte für mehrere 1.000 Jahre reichen wür­den. Mit bil­liger Energie im Über­fluss kön­nten die bere­its heute bekan­nten Tech­nolo­gien zur Erzeu­gung von kün­stlichen Kohlen­wasser­stof­fen und von Plas­mare­cy­cling genutzt wer­den. Mit­tels Plas­mare­cy­cling wer­den alle Stoffe in ihre einzel­nen Ele­mente aufge­tren­nt und kön­nten immer wieder genutzt wer­den. Die Rohstof­fk­nap­pheit würde damit der Ver­gan­gen­heit ange­hören. Bei der Erzeu­gung von kün­stlichen Kohlen­wasser­stof­fen wer­den alle Ele­mente, die zum Beispiel für kün­stlich­es Ben­zin benötigt wer­den, der Luft oder dem Meer­wass­er ent­nom­men. Damit kön­nte der Ver­bren­nungsmo­tor kli­ma­neu­tral betrieben wer­den. Bere­its mit der heuti­gen Tech­nolo­gie wären kün­stliche Kohlen­wasser­stoffe konkur­ren­zfähig, wenn der Staat auf die Min­er­alöl­s­teuer und andere Steuern, die auf das Ben­zin aufgeschla­gen wer­den, verzicht­en wür­den. Mit Tho­ri­umhochtem­per­atur­reak­toren (THTR) wäre ein großer Teil der Indus­triepro­duk­tion „Kli­ma­neu­tral“ möglich.

Diese Aus­sagen sind für viele Linke sicher­lich eine Zumu­tung. Aber wenn die Frage lautet, entwed­er mas­sive Ver­ar­mung oder Kernen­ergie, muss über ihren Sinn auch in linken Kreisen neu nachgedacht wer­den. Für Selb­st­täuschun­gen haben wir keine Zeit mehr. Zur Diskus­sion ins­beson­dere über die Sicher­heit der Kernen­ergie siehe den Artikel Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus[58] und die Vide­o­r­ei­he Kli­makrise? Kernen­ergie! des Physik­lehrers Sime­on Preuß.[59]

Die meis­ten Oli­garchen sind nicht gegen die Kernen­ergie an sich. Sie fördern die neolib­erale, gegen Kernen­ergie und Kohle gerichtete Klimabe­we­gung nur deshalb, weil sie aus ange­blich ökol­o­gis­chen Grün­den eine mas­sive Kon­sum­re­duk­tion der Arbeit­erk­lasse unver­mei­dlich erscheinen lässt. Dieser Zusam­men­hang wird zuweilen auch ganz bru­tal und offen aus­ge­sprochen. So sagte Jere­my Rifkin, der wohl bekan­nteste Eliten­ber­ater der Welt: „Die Aus­sicht auf bil­lige Fusion­sen­ergie ist das schlimm­ste, was dem Plan­eten passieren kön­nte.“[60]

Die Eliten wollen die Bevölkerungsre­duk­tion nicht deshalb, weil 7 Mil­liar­den Men­schen nicht mehr trag­bar sind auf der Erde, son­dern weil so viele Men­schen schlicht nicht gebraucht wer­den für ihr eigenes Woh­lerge­hen. Zudem ist eine geringe Erd­bevölkerung von 250 Mil­lio­nen leichter han­del­bar als eine Bevölkerung von 7 Mil­liar­den. Wir nor­malen Men­schen sind für einen Gates weniger wert als ein Wurm, den er unter seinem Stiefel zertritt.

Selb­stver­ständlich spricht nichts gegen eine frei­willige Bevölkerungsre­duk­tion etwa durch weltweite Pro­pa­gan­da ein­er Ein-Kind-Fam­i­lie. Diese kann jedoch nur eine ergänzende Maß­nahme sein zur weltweit­en Indus­tri­al­isierung der unter­en­twick­el­ten Länder.

8. Was ist mit China?

Die Rolle der VR Chi­na in der Coro­n­akrise ist alles andere als klar. Tat­sache ist: Chi­na wurde 2003 von den west­lichen Medi­en bru­tal abge­watscht, weil es ange­blich bei der ersten SARS-Epi­demie zu spät reagiert habe. Diese Blöße wollte man sich nicht mehr geben. Hinzu kam: Es bestand ursprünglich die ern­ste Besorg­nis, dass das Virus eine von den USA einge­brachte biol­o­gis­che Waffe sein kön­nte. Denn Chi­na stand zu Beginn des Jahres 2020 im Fadenkreuz ein­er inten­siv­en Kam­pagne, die von Strafzöllen über Sank­tio­nen und Boykot­ten, ein­er tech­nol­o­gis­chen Kriegs­führung, Ver­haf­tun­gen von Spitzen­per­son­al in west­lichen Län­dern, mil­itärischen Pro­voka­tio­nen, diplo­ma­tis­ch­er Erpres­sung, einem gnaden­losen Wet­trüsten bis zu unun­ter­broch­en­er Medi­en­het­ze reichte.

Zudem wurde in US-Think­tanks die Möglichkeit ven­tiliert, so genan­nte eth­nis­che Biowaf­fen zu schaf­fen, also Waf­fen, die nur Han-Chi­ne­sen oder Großrussen töten wür­den. Diese Besorg­nis wurde dadurch ver­stärkt, dass die zahlre­ichen Aus­brüche von ver­heeren­den Viehseuchen in den Jahren vor 2020 nach chi­ne­sis­chen Angaben fast mit Sicher­heit von den USA her­vorgerufen wur­den. Es fand also ver­mut­lich schon eine biol­o­gis­che Kriegs­führung statt.[61]

Insofern ist es ver­ständlich, dass Chi­na mas­siv reagierte, zumal diese Besorgnisse durch den auch in Chi­na ver­bre­it­eten Dros­ten­test ständig genährt wur­den. Dann aber passierte Mitte März 2020 etwas Selt­sames. Die Anzahl der „Infizierten“ ging schla­gar­tig zurück und das Virus ver­schwand ange­blich voll­ständig. Chi­na kehrte darauf hin zur alten Nor­mal­ität zurück, was sin­n­fäl­lig durch eine gigan­tis­che Pool­par­ty in Wuhan im August 2020 gezeigt wurde. Diese Pool­par­ty hat­te alles, was im West­en dauer­haft der Ver­gan­gen­heit ange­hört: Riesige eng zusam­men­ste­hende Men­schen­massen, eine DJ, Tanzen, Küssen und aus­ge­lassene Freude der Jugend. Kein Wun­der, dass diese Bilder die rasende Wut der verknif­f­e­nen deutschen Klein­bürg­er aus­lösten, denen dies alles für immer ver­boten ist.

Der schla­gar­tige Rück­gang von SARS-CoV2 im März 2020 ist aus virol­o­gis­ch­er Sicht nicht plau­si­bel, wie Wolf­gang Wodarg im Coro­na-Auss­chuss aus­sagte. Eine Virus­in­fek­tion hat gewöhn­lich die Form ein­er Glock­enkurve, was die Zahl der Infizierten ange­ht. Zudem müsste bei der hohen Testzahl allein die Anzahl der falsch Pos­i­tiv­en in die Mil­lio­nen gehen. Was aber ist, wenn der fehler­an­fäl­lige Dros­ten­test durch einen eige­nen PCR-Test erset­zt wurde? Wenn genü­gend Genorte getestet wer­den (in Thai­land: 6), die Anzahl der Zyklen rel­a­tiv niedrig gehal­ten wird und nur der­jenige als infiziert gilt, der auch Symp­tome zeigt, dann sind die Zahlen dur­chaus glaubhaft.

Ich halte fol­gen­des Szenario gegen­wär­tig für plau­si­bel: Wie schon vor 1989 ver­sucht­en west­liche Stellen den chi­ne­sis­chen Staat­sap­pa­rat zu infil­tri­eren, dies­mal wohl über die chi­ne­sis­che Seuchen­schutzbe­hörde, die eng mit US-Amerikanis­chen Stellen kooperierte. Deshalb bewegte sich Chi­na zunächst im Gle­ich­schritt mit dem west­lichen Coro­na­nar­ra­tiv. Irgend­wann erkan­nte man jedoch, dass SARS-CoV2 keine gefährliche Seuche aus­löst und steuerte um. Freilich ohne den Fehler einzugeste­hen, weil dies die Legit­im­ität der Herrschaft der Kom­mu­nis­tis­chen Partei erschüt­tern könnte.

Hier­für spricht auch, dass auch die WHO seit der zweit­en Jahreshälfte 2020 vor­sichtig auf Dis­tanz zum Nar­ra­tiv von Coro­na als gefährlich­er Seuche gegan­gen ist. Im Novem­ber äußerte ein WHO-Vertreter, dass man Lock­downs aus­drück­lich nicht empfehle und im Jan­u­ar 2021, dass der Dros­ten­test so wie er gegen­wär­tig angewen­det wird, nicht in der Lage ist, „Infizierte“ festzustellen. Ein pos­i­tiv­er PCR-Test ist dem­nach nur dann ver­lässlich, wenn fol­gende Bedin­gun­gen erfüllt sind:

  • die Anzahl der Zyklen darf nicht zu hoch sein (max­i­mal 30),
  • die Probe­nent­nahme darf nicht zu weit zurückliegen,
  • der Getestete muss Symp­tome zeigen,
  • die Gesund­heits­geschichte des Getesteten muss eine Erkrankung an Covid-19 wahrschein­lich machen,
  • der Getestete muss Kon­takt mit Per­so­n­en gehabt haben, die valide pos­i­tiv getestet wurden,
  • und die vorhan­de­nen epi­demi­ol­o­gis­chen Infor­ma­tio­nen müssen mit dem Testergeb­nis übere­in­stim­men.[62]

Seit dem Rück­zug der USA ist Chi­na der größte staatliche Zahler in der WHO und hat deshalb beträchtlichen Ein­fluss. Insofern liegt die Ver­mu­tung nahe, dass Chi­na hier ver­sucht, das Coro­na­nar­ra­tiv behut­sam zu kor­rigieren. Wahrschein­lich ver­fährt man in Chi­na bere­its seit März 2020 so, wie oben beschrieben, was den schla­gar­ti­gen Rück­gang der „Infizierten“ erk­lären kann.

Thomas Röper berichtete eben­falls in der zen­sierten 39. Sitzung des Coro­na-Auss­chuss­es, dass in Rus­s­land zwar am offiziellen Coro­na-Nar­ra­tiv fest­ge­hal­ten wird, es aber keine Lock­downs gibt. Auch ver­mei­den es die rus­sis­chen Medi­en, Panik zu schüren. Eine Über­sterblichkeit kon­nte in der „zweit­en Welle“ jeden­falls nicht beobachtet wer­den. Röper stellt die These auf, dass in Rus­s­land ein Lock­down im Früh­jahr 2020 vor allem deshalb ver­hängt wurde, um den Bürg­ern seine neg­a­tiv­en Auswirkun­gen vor Augen zu führen. Lock­downs sind in der Bevölkerung inzwis­chen so ver­has­st, dass neolib­erale, vom West­en finanzierte Oppo­si­tionelle wie Alex­ej Nawal­ny mit ein­er Forderung nach ihnen nicht mehr punk­ten können.

Auch in Chi­na kön­nten entsprechende Kalküle beim Lock­down im Früh­jahr 2020 eine Rolle gespielt haben. Auf jeden Fall gibt es dort seit März 2020 keine Lock­downs mehr, die Wirtschaft brummt und das Leben geht nor­mal weit­er. Das ste­ht in einem völ­li­gen Gegen­satz zur des­o­lat­en Sit­u­a­tion im Westen.

Über­haupt kann man nach Röper die Beobach­tung machen, dass die Coro­n­ahys­terie nur im West­en und den vom West­en kon­trol­lierten Staat­en existiert. In Chi­na, Rus­s­land und Weißrus­s­land zum Beispiel ver­mei­det man eine Beschädi­gung der Wirtschaft, während diese im West­en und im glob­alen Süden mit voller Wucht und absichtlich an die Wand gefahren wird.

Mit der neuen Sei­den­straße, der Belt-and-Road-Ini­tia­tive, wollte Chi­na zur entschei­den­den Macht auf der Wel­tenin­sel auf­steigen und so die bish­erige Super­ma­cht USA ent­thro­nen. Es müsste der chi­ne­sis­chen Führung eigentlich klar sein, dass die USA dies nicht so ein­fach hin­nehmen wür­den und dabei auch nicht fair spie­len wür­den. Ganz im Gegen­teil ist der Impe­ri­al­is­mus für seine schmutzi­gen Tricks bekan­nt. Durch den Coro­na-Lock­down ist die BRI de fac­to bere­its gescheit­ert, weil die Han­delspart­ner Chi­nas ökonomisch ver­wüstet wor­den sind. Das wird den glob­alen Auf­stieg Chi­nas mas­siv beein­trächti­gen, wenn nicht sog­ar umkehren.

Ander­er­seits ist der West­en so stark wie seit den 90er Jahren nicht mehr. Jede interne Oppo­si­tion wurde bru­tal niedergeschla­gen und die Zus­tim­mung zu den dik­ta­torischen Regimes erzwungen.

Auf jeden Fall bringt sich Chi­na in einen Gegen­satz zum tyran­nisch regierten West­en. Die west­lichen Oli­garchen Gates, Bezos, Fink und Co. brauchen für ihre Pläne die totale Kon­trolle über die Welt. Sie kön­nen ein vitales Chi­na keines­falls tolerieren. Das heißt, wenn die chi­ne­sis­chen Kap­i­tal­is­ten, die Herrschaft der KPCh nicht stürzen, ist eine Kon­fronta­tion unvermeidlich.

Aber auch das würde ihnen nichts viel brin­gen. Die mega­lo­man­is­chen west­lichen Oli­garchen wer­den ihre Herrschaft mit nie­man­dem teilen wollen. Zudem kommt dann die schwierige Frage auf, wer die beab­sichtigte Bevölkerungsre­duk­tion vor allem schul­tern soll. Die west­lichen Oli­garchen sind keine Ras­sis­ten, aber sie wollen wohl haupt­säch­lich ihre eige­nen Leute als Domestiken. Insofern läuft die geplante Bevölkerungsre­duk­tion primär auf eine Aus­rot­tung der Chi­ne­sen, Inder und Afrikan­er hin­aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass selb­st skru­pel­lose chi­ne­sis­che Kap­i­tal­is­ten wie Jack Ma damit ein­ver­standen wären.

Das wiederum bedeutet, dass ein Großkrieg, ein Nuk­lear­krieg gegen Chi­na und Rus­s­land fast unver­mei­dlich ist. Ernest Man­del schrieb 1975: „Nur wenn die inter­na­tionale Lage sich so sehr geän­dert hat, dass die führen­den Kreise des amerikanis­chen Impe­ri­al­is­mus verzweifelt sind und ein­er Nieder­lage wie Hitler 1944 gewiss sind, beste­ht eine wirk­liche Gefahr, dass sie eher kollek­tiv­en Selb­st­mord durch einen Atom­krieg riskieren als die Nieder­lage akzep­tieren würde.“[63]

Man­del dachte damals an eine Kon­stel­la­tion, wo die geein­ten Rätes­taat­en der Ostkon­ti­nente den isolierten kap­i­tal­is­tis­chen USA gegenüber­ste­hen wür­den. Dazu ist es bekan­ntlich nicht gekom­men. Aber die Sit­u­a­tion der Oli­garchen ist nicht weniger verzweifelt. Jet­zt heißt es für sie: Alles auf eine Karte set­zen oder untergehen.

Mil­itärisch ist Chi­na für die USA kein ern­sthafter Geg­n­er. Denn es ver­fügt nur über 400 Nuk­lear­waf­fen, die USA dage­gen über knapp 10.000. Zudem hat Chi­na nur 2 U‑Boote, die als Nuk­lear­waf­fen­träger fungieren und damit prak­tisch keine Zweitschlagska­paz­ität. Deshalb ist es für die USA kein Prob­lem, die poli­tis­che Führung des Lan­des mit einem Enthaup­tungss­chlag auszuschal­ten (etwa durch eine Tri­dent-Rakete aus einem U‑Boot auf Bei­jing mit weni­gen Minuten Vor­warnzeit) und dann die chi­ne­sis­chen Raketen­basen gezielt zu zerstören.

Hinzu kommt: Bere­its in den 80er Jahren gelangte die HVA, also die Aus­land­saufk­lärung der DDR, in den Besitz des streng geheimen US-Doku­ments Canopy Wing. Darin wur­den Forschungsvorhaben beschrieben, wie im Falle eines Krieges die Com­mand- und Kon­trollein­rich­tun­gen des Fein­des aus­geschal­tet wer­den kön­nen.[64] Manche der in diesem Doku­ment beschriebe­nen Tech­niken sind dann später tat­säch­lich in US-Kriegen einge­set­zt wor­den. So zum Beispiel Graphit­bomben[65], mit denen die Stromver­sorgung Jugoslaw­iens und des Iraks lahm gelegt wor­den ist. Wie weit die USA in diesen Sab­o­tagetech­niken heute sind, ist völ­lig unbekan­nt. Es ist anzunehmen, dass seit­dem mehrere Quan­ten­sprünge in der Entwick­lung erre­icht wor­den sind. Zudem ver­fü­gen die USA über eine hochen­twick­elte Raketen­ab­wehr, die zwar wohl nicht alle, aber doch die meis­ten chi­ne­sis­chen Nuk­lear­waf­fen abfan­gen könnte.

Ein Nuk­lear­krieg der USA gegen Chi­na wäre also prob­lem­los gewinnbar. Rus­s­land freilich ist ein ganz anderes Kaliber. Das Land besitzt immer noch fast 10.000 Nuk­lear­waf­fen und eine aus­re­ichend große Zahl an strate­gis­chen Atom-U-Booten.

Nach unserem Wis­sen wäre es für die USA sehr schw­er, einen Atom­krieg gegen Rus­s­land zu gewin­nen. Allerd­ings kann ein solch­er Krieg für die west­lichen Oli­garchen auch Vorteile haben: Sie wür­den diesen Krieg in ihren Bunkern aus­sitzen kön­nen, er würde den Great Reset beschle­u­ni­gen und ihnen einen großen Teil der beab­sichtigten Bevölkerungsre­duk­tion abnehmen.

Selb­st im schlimm­sten Fall eines Nuk­learen Win­ters wäre zu beacht­en, dass durch ihn zwar vielle­icht 96% der Erd­bevölkerung unterge­hen wür­den, er aber nach eini­gen Jahren vor­bei geht. Radioak­tive Strahlung dage­gen wäre dauer­haft kein Prob­lem, denn sie geht nach Atom­waf­fen­ex­plo­sio­nen schnell zurück. So ist in Hiroshi­ma und Nagasa­ki diese Strahlung inzwis­chen nicht mehr höher als son­st auf der Erde und die bei­den Städte sind selb­stver­ständlich wieder bewohnt.

Bish­erige US-Präsi­den­ten wie Dwight D. Eisen­how­er, John F. Kennedy oder Ronald Rea­gan scheuten vor der Aus­lö­sung eines Nuk­lear­krieges zurück, selb­st wenn sie fanatis­che eiskalte Krieger waren. Denn ein solch­er Krieg hätte unver­mei­dlich einen großen Teil der amerikanis­chen Zivil­i­sa­tion zer­stört. Heute ist die Sit­u­a­tion eine völ­lig Andere: Für die Gates, Bezos, Fink und Co. sind 99% der Welt­bevölkerung nur noch Men­schen­müll, Bio­masse, die aus­gerot­tet gehört. Sie hät­ten also von einem Nuk­lear­krieg nichts mehr zu ver­lieren, aber alles zu gewin­nen. Dies wird sich sicher­lich auf die Entschei­dun­gen ihrer senilen und debilen Mar­i­onette Joe Biden auswirken.

Faz­it: Wenn sich Rus­s­land und Chi­na nicht den maßlosen Wün­schen der US-Oli­garchen beu­gen und kapit­ulieren, ist ein Nuk­lear­krieg wegen ihrer Mach­tansprüche früher oder später fast unver­mei­dlich. Dieser Krieg wäre dann der let­zte, der von den US-Stre­itkräften aus­ge­focht­en wird, bis dann die pri­vat­en Sicher­heits­di­en­ste der Oli­garchen die Herrschaft übernehmen.

Es sei denn natür­lich, diese Oli­garchen wür­den durch eine Rev­o­lu­tion gestürzt.

9. Was tun?

Bevor wir auf diese Frage einge­hen, soll die Entwick­lung der coro­n­akri­tis­chen Bewe­gung im Jahr 2020 betra­chtet werden.

Von sehr kleinen Anfän­gen in Berlin begin­nend, kam es zu Demon­stra­tio­nen in immer mehr Städten der BRD, die zudem von Woche zu Woche größer wur­den. Bis Ende Mai ein Scheit­elpunkt erre­icht wurde. Damals kam es in Stuttgart zu einem Brand­bombe­nan­schlag gegen LKWs von Michael Ball­wegs Fir­ma und zu einem ver­sucht­en Polen­böller-Anschlag gegen Ken Jeb­sen, der, wenn er erfol­gre­ich wäre, Jeb­sen die Beine weg­geris­sen hätte. Das riecht natür­lich nach staatlich­er Pro­voka­tion. Michael Ball­weg, die führende Per­sön­lichkeit von Quer­denken 711, wich daraufhin aus und ver­legte die näch­ste Demo auf eine abgele­gene Wiese weit außer­halb von Stuttgart. Damit war die ansteigende Welle der Demon­stra­tio­nen gebrochen. So etwas ist natür­lich für eine soziale Bewe­gung tödlich.

Im Spät­som­mer 2020 zeigt sich das gle­iche Bild. Als deut­lich wurde, dass der Staat nach dem 29.08.2020 weit­ere Demos gewalt­sam zer­schla­gen würde, wich Ball­weg erneut aus und zwar an den Bodensee, also in die Pampa.

Zwis­chen den bei­den Demos im August zeigte sich ein inter­es­santes Phänomen: Nach ein­er aktuellen Umfrage von For­sa ging damals die Zus­tim­mung zum Krisen­man­age­ment von Merkel rapi­de zurück. Gin­gen im April noch 60% der Bevölkerung davon aus, dass „Deutsch­land sich in die richtige Rich­tung“ bewege, so glauben das im August nur noch 49%. Die Zahl der Unzufriede­nen stieg von 25 auf 42%. Dabei schossen diese Werte seit Ende Juli um 6% in die Höhe. Das war eine der stärk­sten Rück­gänge über­haupt.[66]

Ich gehe davon aus, dass die meis­ten Men­schen, vielle­icht 80%, dur­chaus ahnen, dass etwas mit dem offiziellen Coro­na­nar­ra­tiv nicht stimmt. Aber das würde bedeuten, dass die Regierung uns allen schadet. Das darf nicht sein, und deshalb reden sich die Men­schen mit aller Macht ein, dass es mit den Maß­nah­men schon seine Richtigkeit habe.

Roland Rot­ten­fußer bringt es auf den Punkt: „Wer wachen Sinnes ist, weiß oder ahnt jet­zt, dass die Poli­tik tat­säch­lich dik­ta­torische Zustände schaf­fen will. Die meis­ten hat­ten das noch vor einem Dreiviertel­jahr nicht für möglich gehal­ten. Viele, die in milderen Zeit­en aufgewach­sen sind, erleben einen bohren­den Schmerz und läh­menden Schock wegen des abse­hbaren Abschieds von der Frei­heit. Sie begreifen, dass es ver­mut­lich nie wieder so sein wird wie vorher. Poli­tisch durch­leben wir eine Nacht, von der nicht sich­er ist, ob sie einen Mor­gen haben wird.“[67]

Wenn aber die Möglichkeit gese­hen wird, das Coro­na-Regime abzuschüt­teln, was zwis­chen dem 1. und dem 29.8. tat­säch­lich so aus­sah, dann kippt auch die Stim­mung und die Men­schen wer­den deut­lich kri­tis­ch­er. Nach der gewalt­samen Nieder­schla­gung der Proteste am 29.8. änderte sich die Stim­mung erneut und die Zus­tim­mung zum Regime ging schla­gar­tig nach oben.

Die Oli­garchen und ihre Helfer­shelfer wie Merkel haben sich auf einen Kurs fest­gelegt und wer­den diesen nicht mehr ändern. Deshalb sprachen Ball­weg, Lenz und Co. im August 2020 von ein­er Rev­o­lu­tion. Genau deshalb sollte die Büh­nen­tech­nik nach dem 29.08. in Berlin aufge­baut bleiben und es soll­ten freie Mikro­fone existieren, wo nor­male Men­schen sprechen dürften. Außer­dem sollte eine neue Ver­fas­sung aus­gear­beit­et wer­den. Damit hätte es im Tier­garten ein Kern des Wider­standes gegeben, der hin und wieder durch Großdemon­stra­tio­nen ver­stärkt wer­den kön­nte. Ähn­lichkeit­en zum Maid­an sind unüberse­hbar. Dieser Mei­n­ung war das Merkel-Regime auch, denn dieser poten­tielle Wider­standskern wurde rig­oros abgeräumt[68].

Das bedeutet: Es kann nicht primär darum gehen, die Men­schen aufzuk­lären. Dass etwas mit dem offiziellen Nar­ra­tiv nicht stimmt, dürften die meis­ten ahnen. Es müsste vielmehr darum gehen, Men­schen die Erfahrung machen zu lassen, dass sie stark sind, dass sie der tyran­nis­chen Macht nicht mehr hil­f­los aus­geliefert sind. Genau dies ist aber gegen­wär­tig sehr schwierig, weil das Bun­desver­fas­sungs­gericht in sein­er fatal­en Entschei­dung vom 3. Dezem­ber 2020 das Demon­stra­tionsrecht abgeräumt hat. Damit hat sich ein wichtiges Zeit­fen­ster geschlossen.

Bei allen Über­legun­gen müssen wir uns klar­ma­chen, dass wir jet­zt in ein­er Dik­tatur leben. Das bedeutet: Jed­er Wieder­stand, jede oppo­si­tionelle poli­tis­che Aktiv­ität ist gefährlich und kann heftige per­sön­liche Kon­se­quen­zen haben.

Ich denke, wir müssen uns im schlimm­sten Fall auf die Ille­gal­ität vor­bere­it­en, so wie die Bolschewi­ki vor 1917 oder die KPD im his­torischen Faschis­mus. Den Bolschewi­ki gelang es, prak­tisch in jed­er größeren Fab­rik Rus­s­lands Zellen zu grün­den, die häu­fig große Streiks und Demon­stra­tio­nen organ­isierten und dies trotz bru­taler Repres­sion und Unter­wan­derung. Als die Men­schen im Drit­ten Kriegs­jahr 1917 ein­fach nicht mehr weit­er kon­nten, ist das Zaren­regime gestürzt wor­den. Wobei die uner­müdliche Agi­ta­tion der Bolschewi­ki als Fer­ment wirkte.

Eines ist sich­er: Der Ausspruch von Rosa Lux­em­burg „Sozial­is­mus oder Bar­barei“ ist von bren­nen­der Aktu­al­ität. Irgendwelche Möglichkeit­en für einen reformierten Kap­i­tal­is­mus sehe ich nicht mehr, selb­st wenn wir uns das noch so sehr wün­schen würden.

Wir sind schon ein gutes Stück in die Bar­barei abgeglit­ten und ste­hen jet­zt dem Radikal Bösen gegenüber, wie Han­na Arendt den his­torischen Faschis­mus bezeichnete.

Was wir jet­zt noch konkret tun kön­nen, ist wirk­lich schw­er zu sagen. Aber es ist zunächst ein­mal wichtig, sich über die gegen­wär­tige Real­ität zu verständigen.

10. Verwendete Literatur

In den Anmerkun­gen wur­den die Seiten­zahlen angegeben, wenn physis­che Büch­er vor­la­gen. Bei E‑Books war das nicht möglich, da habe ich stattdessen die Kapi­tel angegeben. Wichtige Lit­er­atur ist fett gedruckt.

  • Roman Baudzus: Weißrus­s­land: IWF und Welt­bank knüpfen Nothil­fekred­ite an harte Lock­down-Maß­nah­men, Cashkurs, 30.07.2020, im Inter­net; https://www.cashkurs.com/beitrag/weissrussland-iwf-und-weltbank-knuepfen-nothilfekredite-an-harte-lockdown-massnahmen/?tx_cashkurs_postdetail[private]=1, abgerufen am 22.01.2021
  • Klaus Eich­n­er / Andreas Dob­bert: Head­quar­ters Ger­many, Berlin 2008
  • Dirk C. Fleck: Das Warten auf den Kol­laps – unsere einzige Hoff­nung?, Neue Debat­te, 10.09.2019, im Inter­net: https://neue-debatte.com/2019/09/10/das-warten-auf-den-kollaps-unsere-einzige-hoffnung/, abgerufen am 22.01.2021.
  • Glenn Green­wald: The Jour­nal­is­tic Tat­tle­tale and Cen­sor­ship Indus­try Suf­fers Sev­er­al Well-Deserved Blows, im Inter­net: https://greenwald.substack.com/p/the-journalistic-tattletale-and-censorship, abgerufen am 17.02.2021.
  • Kai Hartwig: Maß­nah­men in der Coro­na-Krise: Umfrage zum Kurs von Kan­z­lerin Merkel zeigt beden­kliche Werte, Merkur.de, im Inter­net: https://www.merkur.de/politik/angela-merkel-umfrage-corona-deutschland-bundesregierung-kanzlerin-news-kritik-zr-90030273.html, abgerufen am 22.01.2021.
  • Nor­bert Häring: Die Welt­bank will, dass inmit­ten der Pan­demie Slum­be­wohn­ern das Wass­er abgestellt wird, KenFM 18.11.2020, im Inter­net: https://kenfm.de/die-weltbank-will-dass-inmitten-der-pandemie-slumbewohnern-das-wasser-abgestellt-wird-von-norbert-haering/, abgerufen am 22.01.2021
  • Nor­bert Häring: Rück­kehr zur Nor­mal­ität darf es nicht geben, weil das Weltwirtschafts­fo­rum den Großen Neustart will, Geld und Mehr, 11.10.2020, im Inter­net: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/boris-johnson-great-reset//, abgerufen am 22.01.2021
  • Nor­bert Häring: ID2020, Known-Trav­eller und Kon­tak­tver­fol­gung durch Google und Apple: US-Konz­erne wer­den zur Welt­pass­be­hörde, Geld und Mehr, 16.04.2020, im Inter­net: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/id2020-ktdi-apple-google/, abgerufen am 22.01.2021
  • Hannes Hof­bauer / Ste­fan Kraft (Hrsg.): Lock­down 2020, Wien 2020
  • Diane John­stone: Die Chaosköni­gin, Frank­furt am Main 2016
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  • Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 1, Face­book, 27.08.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214878158811879
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  • Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 3, Face­book, 03.09.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214922056189286
  • Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 4, Face­book, 05.09.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214934586302531
  • Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 5, Face­book, 09.09.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214961339691349
  • Karl Neelsen: Kap­i­tal und Mehrw­ert, Lehrhefte Poli­tis­che Ökonomie des Kap­i­tal­is­mus, Berlin 1972
  • Sime­on Preuß: Kli­makrise? Kernen­ergie!, 28.07.2019, im Inter­net: https://www.youtube.com/watch?v=XhbGlm43h58&list=PLR5LT_0Dyu3ODw1XQ4Oav0qNYa-CHdLK2, abgerufen am 22.01.2021
  • Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Neuenkirchen 2021
  • Roland Rot­ten­fußer: Der dunkel­ste Win­ter, Rubikon 19.12.2020, im Inter­net: https://www.rubikon.news/artikel/der-dunkelste-winter, abgerufen am 22.01.2021
  • Rubikons Wel­tredak­tion: Dig­i­taler Neo­feu­dal­is­mus, 08.12.2020, im Inter­net: https://www.rubikon.news/artikel/digitaler-neofeudalismus, abgerufen am 22.01.2021
  • Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, Köln 2020
  • Paul Schrey­er: Chronik ein­er angekündigten Krise, Frank­furt am Main 2020
  • Paul Schrey­er: Was steckt hin­ter der Coro­n­apoli­tik?, Mul­ti­po­lar 02.12.2020, im Inter­net: https://multipolar-magazin.de/artikel/was-steckt-hinter-der-corona-politik, abgerufen am 21.01.2021.
  • Clau­dia Spiess: Was Bill Gates bei Ted zur Bevölkerungsre­duk­tion sagt, Mimikar­ma, 15. April 2020, im Inter­net: https://www.mimikama.at/aktuelles/was-bill-gates-bei-ted-zur-bevoelkerungsreduktion-sagt/, abgerufen am 17.02.2021.
  • Wikipedi­aar­tikel Graphit­bombe, Stand vom 29.02.2020, , im Inter­net: https://de.wikipedia.org/wiki/Graphitbombe, abgerufen am 22.01.2021
  • Wikipedia-Artikel Paul Wat­son, Stand 24.12.2020, 19:24 Uhr, im Inter­net: https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watson, abgerufen am 22.01.2021.
  • Ernst Wolff: „In den let­zten Monat­en hat die größte Bere­icherung­sorgie seit über hun­dert Jahren stattge­fun­den“, 2020 News, 23.11.2020, im Inter­net: https://2020news.de/in-den-letzten-monaten-hat-die-groesste-bereicherungsorgie-seit-ueber-hundert-jahren-stattgefunden/, abgerufen am 21.01.2021.
  • Ernst Wolff: Dig­i­tale Zen­tral­bankwährun­gen – die Geld-Apoka­lypse, KenFM 18.01.2021, https://kenfm.de/digitale-zentralbankwaehrungen-die-geld-apokalypse-von-ernst-wolff/, abgerufen am 22.01.2021
  • Jens Zim­mer: Der Auf­stieg der Got­tkönige, RT, 16.11.2020, im Inter­net: https://de.rt.com/meinung/110329-aufstieg-gottkonige/, abgerufen am 22.01.2021

Ver­sion 2.0 vom 25.01.2021. Es wur­den einige Quellen ergänzt und in Kap­i­tal 8 neue Erken­nt­nisse eingearbeitet.

Ver­sion 3.0 vom 17.02.2021. Das Buch Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten von Wal­ter van Rus­sum wurde aus­gew­ertet und ins­beson­dere die Kapi­tel zur Coro­n­ahys­terie (6.3), zum Great Reset (7) und zu Chi­na (8) ergänzt.

[1] Ernest Man­del: Marx­is­tis­che Wirtschaft­s­the­o­rie, Band 1, S. 181.

[2] Karl Neelsen: Kap­i­tal und Mehrw­ert, S. 17.

[3] Ernest Man­del: Marx­is­tis­che Wirtschaft­s­the­o­rie, Band 1, S. 182.

[4] Ernest Man­del: Marx­is­tis­che Wirtschaft­s­the­o­rie, Band 1, S. 196.

[5] Ernest Man­del: Marx­is­tis­che Wirtschaft­s­the­o­rie, Band 1, S. 198f.

[6] Ernest Man­del: Marx­is­tis­che Wirtschaft­s­the­o­rie, Band 1, S. 199f.

[7] Ernest Man­del: Der Spätkap­i­tal­is­mus, S. 115.

[8] Beschrieben in Friedrich Engels: Die Lage der Arbei­t­en­den Klasse in Eng­land, MEW 2.

[9] Ernest Man­del: Der Spätkap­i­tal­is­mus, S. 122ff. Ergänzung ab 1975 durch den Autor.

[10] Ernest Man­del: Der Spätkap­i­tal­is­mus, S. 106ff.

[11] Ernest Man­del: Der Spätkap­i­tal­is­mus, S. 191.

[12] Karl Marx: Grun­drisse der Kri­tik der Poli­tis­chen Ökonomie, S. 592f.

[13] Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, S. 16f.

[14] Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, S. 20f.

[15] Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, S. 21f.

[16] Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, S. 23, 28, 30, 47.

[17] Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, S. 42ff.

[18] Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, S. 63.

[19] Diane John­stone: Die Chaosköni­gin, Vor­wort zur deutschen Ausgabe.

[20] Wal­ter Krämer: Die Angst der Woche, München 2011, Dirk Max­ein­er, Michael Mier­sch: Biokost & Ökokult, München 2009, Dirk Max­ein­er, Michael Mier­sch: Alles Grün und Gut?, München 2014

[21] Die Frage, was von der The­o­rie des katas­trophalen Kli­mawan­dels zu hal­ten ist, ist schwierig zu beant­worten. Im Gegen­satz zu Behaup­tun­gen von neolib­eralen Pro­pa­gan­dis­ten wie Rezo war sie in der Wis­senschaft immer umstrit­ten und dies aus gutem Grund. Den­noch ist es im Sinne des Vor­sorgeprinzips sin­nvoll, langfristig eine CO2-freie Wirtschaft anzus­treben, aber dies ohne mas­sive Kon­sum­ab­senkun­gen und ohne die Ver­wand­lung der BRD in einen riesi­gen Wind­park. Die Forderun­gen der neolib­eralen Klimabe­we­gung sind nicht alter­na­tiv­los und bedi­enen vor allem die Inter­essen der Monopol­bour­geoisie. Siehe dazu auch Kapi­tel 7: Der Great Reset. Ein Artikel von mir zu diesem The­ma ist von Face­book gelöscht wor­den, kann aber bei Inter­esse zur Ver­fü­gung gestellt werden.

[22] Kap­i­tal­markt auf dem sich Banken kurzfristig Geld lei­hen. Siehe dazu siehe dazu Kapi­tel 6.3. Die Corona-Hysterie.

[23] RT: Wer steckt hin­ter Gre­ta Thun­berg, im Inter­net: https://www.youtube.com/watch?v=gWdMGaguyEQ, abgerufen am 17.02.2021.

[24] Christof Kuh­band­ner: Warum die Wirk­samkeit des Lock­downs wis­senschaftlich nicht bewiesen ist, Tele­po­lis, 18.12.2020, im Inter­net: https://www.heise.de/tp/features/Warum-die-Wirksamkeit-des-Lockdowns-wissenschaftlich-nicht-bewiesen-ist-4992909.html, abgerufen am 22.01.2021.

Christof Kuh­band­ner: Über die ignori­erten Kol­lat­er­alschä­den von Lock­downs, Tele­po­lis, 21.12.2020, im Inter­net: https://www.heise.de/tp/features/Ueber-die-ignorierten-Kollateralschaeden-von-Lockdowns-4993947.html, abgerufen am 22.01.2021.

Christof Kuh­band­ner: Von frag­würdi­gen und fehlin­ter­pretierten Coro­na-Zahlen, Tele­po­lis, 24.12.2020, im Inter­net: https://www.heise.de/tp/features/Von-fragwuerdigen-und-fehlinterpretierten-Corona-Zahlen-4996600.html, abgerufen am 22.01.2021.

[25] Milosz Matuschek: Der Coro­na-Kom­plex – Vor­wort, Rubikon, 18.12.2021, im Inter­net: https://www.rubikon.news/artikel/der-corona-komplex, abgerufen am 22.01.2021.

Milosz Matuschek: Der Coro­na-Kom­plex – Teil 1, Rubikon, 12.01.2021, im Inter­net: https://www.rubikon.news/artikel/der-corona-komplex‑2, abgerufen am 22.01.2021.

Milosz Matuschek: Der Coro­na-Kom­plex – Teil 2, Rubikon, 16.01.2021, im Inter­net: https://www.rubikon.news/artikel/der-corona-komplex‑3, abgerufen am 22.01.2021.

[26] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[27] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 1: Die Pan­demis­chen Reiter.

[28] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[29] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[30] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[31] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[32] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[33] Paul Schrey­er: Chronik ein­er angekündigten Krise, Kapi­tel 3 bis 6.

[34] Paul Schrey­er: Chronik ein­er angekündigten Krise, Kapi­tel 8.

[35] Paul Schrey­er: Chronik ein­er angekündigten Krise, Kapi­tel 8.

[36] Paul Schrey­er: Chronik ein­er angekündigten Krise, Kapi­tel 3.

[37] Paul Schrey­er: Was steckt hin­ter der Coro­n­apoli­tik, im Inter­net: https://multipolar-magazin.de/artikel/was-steckt-hinter-der-corona-politik, abgerufen am 21.01.2021.

[38] Ernst Wolff: „In den let­zten Monat­en hat die größte Bere­icherung­sorgie seit über hun­dert Jahren stattge­fun­den“, im Inter­net: https://2020news.de/in-den-letzten-monaten-hat-die-groesste-bereicherungsorgie-seit-ueber-hundert-jahren-stattgefunden/, abgerufen am 21.01.2021.

[39] Roman Baudzus: Weißrus­s­land: IWF und Welt­bank knüpfen Nothil­fekred­ite an harte Lock­down-Maß­nah­men, Cashkurs, 30.07.2020, im Inter­net; https://www.cashkurs.com/beitrag/weissrussland-iwf-und-weltbank-knuepfen-nothilfekredite-an-harte-lockdown-massnahmen/?tx_cashkurs_postdetail[private]=1, abgerufen am 22.01.2021

Nor­bert Häring: Die Welt­bank will, dass inmit­ten der Pan­demie Slum­be­wohn­ern das Wass­er abgestellt wird, KenFM 18.11.2020, im Inter­net: https://kenfm.de/die-weltbank-will-dass-inmitten-der-pandemie-slumbewohnern-das-wasser-abgestellt-wird-von-norbert-haering/, abgerufen am 22.01.2021

[40] Nor­bert Häring: Rück­kehr zur Nor­mal­ität darf es nicht geben, weil das Weltwirtschafts­fo­rum den Großen Neustart will, Geld und Mehr, 11.10.2020, im Inter­net: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/boris-johnson-great-reset//, abgerufen am 22.01.2021

[41] CNN in Hannes Hof­bauer / Ste­fan Kraft (Hrsg.): Lock­down 2020, Wien 2020

[42] Hannes Hof­bauer / Ste­fan Kraft (Hrsg.): Lock­down 2020, Wien 2020

[43] Nor­bert Häring: ID2020, Known-Trav­eller und Kon­tak­tver­fol­gung durch Google und Apple: US-Konz­erne wer­den zur Welt­pass­be­hörde, Geld und Mehr, 16.04.2020, im Inter­net: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/id2020-ktdi-apple-google/, abgerufen am 22.01.2021

[44] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[45] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[46] Ernst Wolff: Dig­i­tale Zen­tral­bankwährun­gen – die Geld-Apoka­lypse, KenFM 18.01.2021, https://kenfm.de/digitale-zentralbankwaehrungen-die-geld-apokalypse-von-ernst-wolff/, abgerufen am 22.01.2021

[47] Rubikons Wel­tredak­tion: Dig­i­taler Neo­feu­dal­is­mus, 08.12.2020, im Inter­net: https://www.rubikon.news/artikel/digitaler-neofeudalismus, abgerufen am 22.01.2021

[48] Glenn Green­wald: The Jour­nal­is­tic Tat­tle­tale and Cen­sor­ship Indus­try Suf­fers Sev­er­al Well-Deserved Blows, im Inter­net: https://greenwald.substack.com/p/the-journalistic-tattletale-and-censorship, abgerufen am 17.02.2021.

[49] Zitiert nach: Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pic­tures. Orig­i­nalquelle: Ted-Talks 2010: Bill Gates über Energie, im Inter­net: https://www.ted.com/talks/bill_gates_innovating_to_zero?language=de#t‑290156, Ab 4,07 Min. abgerufen am 18.02.2021.

[50] Clau­dia Spiess: Was Bill Gates bei Ted zur Bevölkerungsre­duk­tion sagt, Mimikar­ma, 15. April 2020, im Inter­net: https://www.mimikama.at/aktuelles/was-bill-gates-bei-ted-zur-bevoelkerungsreduktion-sagt/, abgerufen am 17.02.2021.

[51] Wal­ter van Rossum: Meine Pan­demie mit Pro­fes­sor Drosten, Kapi­tel 5: Big Pictures.

[52] Wikipedia-Artikel Paul Wat­son, Stand 24.12.2020, 19:24 Uhr, im Inter­net: https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watson, abgerufen am 22.01.2021.

[53] Dirk C. Fleck: Das Warten auf den Kol­laps – unsere einzige Hoff­nung?, Neue Debat­te, 10.09.2019, im Inter­net: https://neue-debatte.com/2019/09/10/das-warten-auf-den-kollaps-unsere-einzige-hoffnung/, abgerufen am 22.01.2021.

[54] Peter König: Dia­bolis­ches Pro­jekt, KenFM, 18.11.2020, im Inter­net: https://kenfm.de/diabolisches-projekt/, abgerufen am 22.01.2021.

[55] Jens Zim­mer: Der Auf­stieg der Got­tkönige, RT, 16.11.2020, im Inter­net: https://de.rt.com/meinung/110329-aufstieg-gottkonige/, abgerufen am 22.01.2021.

[56] Wern­er Rügen­er: Die Kap­i­tal­is­ten des 21. Jahrhun­derts, S. 150.

[57] Lenin Werke, Band 22, S. 284f.

[58] Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 1, Face­book, 27.08.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214878158811879

Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 2, Face­book, 29.08.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214891576587315

Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 3, Face­book, 03.09.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214922056189286

Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 4, Face­book, 05.09.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214934586302531

Jan Müller: Kernen­ergie und Kom­mu­nis­mus – Teil 5, Face­book, 09.09.2019, im Inter­net: https://www.facebook.com/jan.muller.12139/posts/10214961339691349

[59] Sime­on Preuß: Kli­makrise? Kernen­ergie!, 28.07.2019, im Inter­net: https://www.youtube.com/watch?v=XhbGlm43h58&list=PLR5LT_0Dyu3ODw1XQ4Oav0qNYa-CHdLK2, abgerufen am 22.01.2021.

[60] Dirk C. Fleck: Das Warten auf den Kol­laps – unsere einzige Hoff­nung?, Neue Debat­te, 10.09.2019, im Inter­net: https://neue-debatte.com/2019/09/10/das-warten-auf-den-kollaps-unsere-einzige-hoffnung/, abgerufen am 22.01.2021.

[61] Jochen Mitsch­ka: Warum Chi­na an einen Biowf­fe­nan­griff glaubt, KenFM – Stand­punk­te, 09.07.2020, im Inter­net: https://kenfm.de/corona-warum-china-an-einen-biowaffenangriff-glaubt-von-jochen-mitschka/, abgerufen am 05.012021. Aus Kuba kamen vor Jahren ähn­liche Vorwürfe.

[62] Break­ing: (Fast) alles gel­o­gen? WHO räumt ein, dass PCR-Tests asymp­to­ma­tisch Erkrank­te NICHT fest­stellen kön­nen, Sci­ence Files, 21. Jan­u­ar 2021, im Inter­net: https://sciencefiles.org/2021/01/21/breaking-fast-alles-gelogen-who-raumt-ein-dass-pcr-tests-asymptomatisch-erkrankte-nicht-feststellen-konnen/, abgerufen am 25.01.2021.

[63] Ernest Man­del: Friedliche Koex­is­tenz und Wel­trev­o­lu­tion, S. 36.

[64] Klaus Eich­n­er / Andreas Dob­bert: Head­quar­ters Ger­many, S. 243f.

[65] Wikipedi­aar­tikel Graphit­bombe, Stand vom 29.02.2020, , im Inter­net: https://de.wikipedia.org/wiki/Graphitbombe, abgerufen am 22.01.2021

[66] Kai Hartwig: Maß­nah­men in der Coro­na-Krise: Umfrage zum Kurs von Kan­z­lerin Merkel zeigt beden­kliche Werte, Merkur.de, im Inter­net: https://www.merkur.de/politik/angela-merkel-umfrage-corona-deutschland-bundesregierung-kanzlerin-news-kritik-zr-90030273.html, abgerufen am 22.01.2021.

[67] Roland Rot­ten­fußer: Der dunkel­ste Win­ter, Rubikon 19.12.2020, im Inter­net: https://www.rubikon.news/artikel/der-dunkelste-winter, abgerufen am 22.01.2021.

[68] Damit erwies sich das Merkel-Regime als dik­ta­torisch­er als die ukrainis­che Regierung unter Vik­tor Janukow­itsch, die vom West­en als Dik­tatur geschmäht wurde.

The­sen­pa­pi­er zur Coro­n­akrise als PDF: Dark Win­ter – Ver­sion 3.0

11 Kommentare

  1. Hanns Graaf

    Sehr lesenswert­er Beitrag! Ins­beson­dere die Teile zu Kli­ma und Kernen­ergie find­en meine volle Zus­tim­mung. Sie deck­en sich mit meinen jahre­lan­gen Recherchen. Ich hoffe dass diese Posi­tio­nen auch in der Freien Linken ern­sthaft disku­tiert wer­den. Viele Beiträge zu diesen u.a. The­men she. auf http://www.aufruhrgebiet.de

  2. Dirkson B.

    Ich schließe mich meinem Vorkom­men­ta­toren an, es ist ein lesenswert­er Beitrag. Ich danke dem Autor für seine Mühe und hoffe das der Beitrag zu einem möglichst bre­it­en offe­nen Diskurs beiträgt. Ich komme aber auch nicht umhin mein Miss­fall­en über eine Textpas­sage, die sich mit den ver­meintlichen Ver­ant­wor­tun­gen des Her­rn Ball­weg beschäftigt, auszu­drück­en. Hier wird aus mein­er Sicht mit Unter­stel­lung und Sug­ges­tion gear­beit­et ohne Belege für diese Sichtweise zu erbrin­gen. Über die Absicht­en des Autors dies zu tun kann ich nur spekulieren stelle aber fest das es aus mein­er Sicht dem Text an sich schadet.

    • Redaktion Freier Funke

      Ich teile nur Beobach­tun­gen mit und enthalte mich jed­er Speku­la­tion über die Hin­ter­gründe. Andere Autoren wie Markus Fiedler wer­den da sehr viel deut­lich­er, ins­beson­dere in der Bew­er­tung des Tre­f­fens mit dem König von Deutsch­land. Aber das war nicht mein Thema.

  3. Ben Franksen

    Ich bin sehr ent­täuscht darüber so einen unsäglichen Artikel hier veröf­fentlicht zu sehen. Das ist teil­weise Beton-Marx­is­mus wie aus den Veröf­fentlichun­gen der RAF in den 1970ern. Wo bleibt hier der vernün­ftige Maßstab? Es ist eine Sache vor total­itären Ten­den­zen (Überwachungsstaat) zu war­nen, die auch bei uns beste­hen, defin­i­tiv. Aber zu behaupten wir wür­den in ein­er Dik­tatur leben ist nicht nur vol­lkom­men über­zo­gen, son­dern auch im Ver­gle­ich zum Rest der Welt ger­adezu absurd. Staat­en die hier durch­weg neu­tral bis pos­i­tiv Erwäh­nung find­en (Rus­s­land, Chi­na) oder als Opfer dargestellt wer­den, sind ja wohl ein­deutig eher als Dik­taturen zu beze­ich­nen als Deutsch­land. Great Fire­wall? Tian’anmen-Massaker? Wann wurde in Deutsch­land zulet­zt mit schar­fer Muni­tion auf Demon­stran­ten geschossen? Ver­such doch mal in Chi­na eine regierungskri­tis­che Seite wie die hier öffentlich ins Netz zu stellen, dann wirst du schnell den Unter­schied bemerken.
    Warum wird die USA kri­tisiert, in Syrien Islamis­ten geholfen zu haben (stimmt), nicht aber Rus­s­land dafür, dort einen extrem bru­tal­en und skru­pel­losen Dik­ta­tor and der Macht zu hal­ten (stimmt auch)? Sowieso sind Rus­s­land und Chi­na seit langem kap­i­tal­is­tis­che Staat­en. Es gibt nahezu kein Land auf der Welt mehr das nicht kap­i­tal­is­tisch ist. Der einzige Unter­schied ist dass es bei uns noch Reste von Demokratie gibt.

    Umweltschützern pauschal und in pen­e­trant wieder­holter Weise das Adjek­tiv „neolib­er­al” anzuhän­gen ist ein ziem­lich bil­liger Pro­pa­gan­da­trick. Die Vorstel­lung, dass wir nur ein paar neue Tech­nolo­gien brauchen, die Welt mit Atom­kraftwerken pflastern, und Kli­makrise, Arten­ster­ben und Resourcenverk­nap­pung wer­den sich schon irgend­wie regeln lassen, das ist tech­nokratis­ch­er Kon­troll- und Mach­barkeitswahn. Elon Musk und Bill Gates lassen grüßen. Ich sehe ganz klar, dass die west­lichen (und inzwis­chen auch die östlichen) Indus­trien­atio­nen an sin­nentleertem Kon­sum- und Ver­schwen­dungszwang lei­den, der ihnen von von den Konz­er­nen sug­geriert und z.T. aufge­drückt wird. Das sollte nicht das Mod­ell sein, dass wir dem Rest der Welt über­helfen müssen. Lieber weniger Kon­sum, dafür Freizeit, Spaß, Gesel­ligkeit und Kreativ­ität, und so leben, dass wir uns nicht vor dem Rest der Welt schä­men müssen. Wirtschaftswach­s­tum ade. Das ist das wofür die meis­ten Umweltschützer ste­hen. Das hat wirk­lich nicht das ger­ing­ste mit neolib­er­al zu tun. Zur Erin­nerung: der Neolib­er­al­is­mus ist eine kap­i­tal­is­tis­che Recht­fer­ti­gungside­olo­gie, die unter­stellt, „der Markt” (m.a.W. die Macht des Geldes) würde alles von selb­st ide­al regeln, man dürfe nur keineswegs als Staat in „den Markt” eingreifen.

    • Karel Svoboda

      Man kann Marx und mit Abstrichen dem Marx­is­mus schw­er­lich ankrei­den, dass er bish­er die beste und wis­senschaftlich­ste The­o­rie des Kap­i­tal­is­mus her­vorge­bracht hat. 

      Wer hat es denn bess­er gemacht? 

      Wirft man den Phsyik­ern vor, dass sie manche Begriffe von New­ton noch benutzen?

    • Jan Müller

      Zur Erin­nerung: Kri­tis­che Stim­men sind aus den sozialen Net­zw­erken getil­gt wor­den und wer­den jet­zt auch außer­halb davon „reg­uliert”, also langfristig abgek­lemmt. Jede regimekri­tis­che Demon­stra­tion wird ver­boten. Wir ste­hen nicht nur kurz vor ein­er Dik­tatur, son­dern sind mit­ten­drin. Das Regime beseit­igt langsam aber gründlich jede poli­tis­che Freiheit.
      Das festzustellen, bedeutet noch lange nicht, dass es etwa am poli­tis­chen Sys­tem von Rus­s­land und Chi­na nichts zu kri­tisieren gäbe. Aber für mich gilt immer noch die Parole von Karl Liebknecht: „Der Haupt­feind ste­ht im eige­nen Land.”
      Von einem „sin­nentleertem Kon­sum- und Ver­schwen­dungszwang” zu sprechen finde ich ziem­lich abge­hoben in ein­er Gesellschaft, in der Armut und Prekar­ität grassiert. Min­destens die Hälfte der Bevölkerung müsste nicht weniger, son­dern deut­lich mehr kon­sum­ieren. Die neolib­erale Klimabe­we­gung beab­sichtigt das Gegen­teil: Der Kon­sum der Massen soll gezügelt wer­den, damit man selb­st mit gutem Gewis­sen kon­sum­ieren kann. Die Langstreck­en-Luisa (Neubauer aus dem Reemts­ma-Clan) ist das schla­gen­ste Beispiel. Sie hält aufrüt­tel­nde Reden gegen den Kli­mawan­del, hat den Armen die CO2-Steuer aufge­drückt, aber jet­tet unbeküm­mert durch die Welt, „als gäbe es kein Morgen.”

      • Marc

        Ihr „Linke” seit aber früh aufgewacht, aber bess­er spät als nie.
        Dass die sel­ben Leute die die Welt über Jahrhun­derte aus­ge­beutet, euch jet­zt, per Great Reset in eine gerechte Welt führen, ist ja wie wenn man den Bock zum Gärt­ner macht. 

        Sehr toll geschrieben­er Text.

    • Erkus

      Vie­len Dank für ihre Anmerkun­gen zu den Schwächen des Artikel. Tat­säch­lich dient Chi­na als Vor­bild für den WEF und GHSA, mit dem Unter­schied, dass nicht eine „kom­mu­nis­tis­che” Nomen­klatu­ra (die sich realiter als Oli­garchen abbilden) durchregiert, son­dern west­liche Oli­garchen an den Run­den Tis­chen sitzen. Es wer­den Steuer-Bil­lio­nen auf grünge­wasch­ene Megapro­jekt (Beispiel Frack­ing) gewor­fen, deren Betreiber selb­st keine Steuern abführen.

      Das Nar­ra­tiv „Bewahrung der Schöp­fung” (Umwelt-Men­schrechts­be­we­gung DDR) / „Umkehr-zum-Leben.de (GWUB-Bericht 2020) / reset.org (IPCC-Bericht 2007) als Grund­lage der UN-Agende 2030 wurde von der „Friedlichen Rev­o­lu­tion ‚89” geklaut. Die Krisen­verur­sach­er präsen­tieren sich als Erlös­er nach dem Prinzip des Mitrais­mus (Darius2, Nero, Hitler, Stal­in, Mao etc.)

  4. BobAnalog

    BobAna­log ist dabei

  5. Armand de Kneifel

    Die soge­nan­nte „katas­trophale Nieder­lage” des real existieren­den Sozial­is­mus von 1989 war natür­lich vom West­en bewusst ges­teuert wor­den. Das sozial­is­tis­che Lage hat­te auch bis 1989 ein gut funk­tion­ieren­des Sys­tem aufge­baut, dass eben nur in sein­er Struk­tur zum Kol­laps führte. Abge­se­hen davon stand auch der West­en kurz vor dem Zusam­men­bruch, kon­nte aber durch den Ver­rat von Gor­batschow an der Sow­je­tu­nion noch ein­mal bis 2008 Luft holen. Was unter­schei­det aber im Wesentlichen das sozial­is­tis­che Mod­ell vom Monopolka­p­i­tal­is­mus der west­lichen Aus­beuter­na­tio­nen und Neoim­pe­ri­al­is­ten? Der erzeugte Mehrw­ert im Sozial­is­mus wird in den Men­schen selb­st investiert und verkommt nicht als Aktien­paket an der Wall-Street oder als Steuer­flucht auf den Cay­man Islands. Das Brut­tosozial­pro­dukt im Sozial­is­mus kommt dem Gemein­wohl zugute: Bil­dung, Gesund­heit, Wohl­stand für alle, Umwelt, nationale Vertei­di­gung gegen den äußeren bekan­nten Feind. Eine sozial­is­tis­che Mehrw­er­takku­mu­la­tion kann also vom kap­i­tal­is­tis­chen Estab­lish­ment nie richtig begrif­f­en wer­den, weil eben die richtige Empathie für Volk und Vater­land fehlen. Ein direk­ter Ver­gle­ich im peku­niären Sinne ist hier­bei hin­fäl­lig. Eben – Geld für wen? Der west­lich-kap­i­tal­is­tis­che Glob­al­ist wird somit zum selb­ster­nan­nten Impe­ri­al­is­ten und chau­vin­is­tisch-reak­tionären Kolo­nial­is­ten. Der Sozial­ist als Glob­al­ist bleibt hinge­gen sol­i­darisch­er Inter­na­tion­al­ist zum Wohle der Men­schheit. Gutes Beispiel – die Befreiungskriege in der Drit­ten Welt und die Hil­fe des sozial­is­tis­chen Lagers.. Wer eben die Schlange nur am Schwanz packt, ver­gisst, dass das Gift im Kopf steckt – Sic!

  6. Saša

    Vie­len Dank für den Artikel – und auch die ordentlichen Quellenangaben.
    Das Hor­ror-Zukun­ftsszenario hat­te ich mir genau­so auch an die Wand gemalt.
    Vor­bere­itung auf die Ille­gal­ität: sehr wichtig – z.B. jet­zt ein Netz von Plätzen zur Hin­ter­legung von Nachricht­en auf­bauen, von denen jede Per­son jew­eils zwei Punk­te ken­nt, aber möglichst nicht mehr. Eben­so ein Wege-Netz zum sicheren Trans­port und zur Ver­sorgung von ver­fol­gten Menschen.
    Wenn die damit ver­bun­de­nen (rel­a­tiv zur Gefahr ger­ingfügi­gen) Mühen über­flüs­sig gewe­sen sein soll­ten, kön­nen wir uns nur freuen.

    Mit der Kap­i­tal­is­mu­s­analyse stimme ich nicht übere­in. Wäre die steigende organ­is­che Zusam­menset­zung des Kap­i­tals das Prob­lem, wäre der Kap­i­tal­is­mus durch Ein­führung arbeitsin­ten­siv­er Waren bzw. Wert­er­höhung der Ware Arbeit­skraft zu ret­ten (wozu sich insb. der Tier- und Umweltschutz anböte … Eier von glück­lichen Hüh­n­ern usw.) bzw. wäre ein Scheit­ern sein­er Ret­tung nur aus poli­tis­chen Grün­den zu erk­lären – die man dann nach dem Vor­bild Lenins ökon­o­mistisch ver­brä­men kann. Das auch poli­tisch nicht beheb­bare Prob­lem des Kap­i­tal­is­mus beste­ht darin, dass im mit­tler­weile zu „rein” gewor­de­nen Kap­i­tal­is­mus rel­a­tiv zu wenig Arbeit unbezahlt bleibt. Siehe Aufruhrge­bi­et https://aufruhrgebiet.de/2020/07/1539

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