Freie Linke

In Erwägung, daß wir der Regierung ... was sie immer auch verspricht, nicht traun ... haben wir beschlossen, unter eigner Führung uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun.

COINTELPRO & Transatlantifa

Ich möchte mich mit diesem Artikel vor allem an diejenigen Leser wenden, die sich weitgehend als „links denkend“ oder „links fühlend“ einschätzen. Heute sind viele einstmals so wohldefinierte Begriffe ins Rutschen gekommen sind.

Es gibt Leute, die der Auffassung sind, dass die Begriffe „links“ und „rechts“ überholt seien und deswegen zu verwerfen seien.

Dieser Meinung bin ich ausdrücklich nicht. Im Propaganda-Sprech vor allem dem der Mainstream-Medien haben diese Begriffe oft ihre ursprüngliche Bedeutung verloren, oder die Bedeutung der Begriffe wurde geradezu ins Gegenteil umgepolt.

Verkürzt ausgedrückt: Wo „links“ dransteht, ist manchmal oder oft gar nicht mehr „links“ drin, und wo „rechts“ dransteht, gar zu oft auch nicht wirklich „rechts“.

Das schafft viel Verwirrung.

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Dark Winter – Thesenpapier zur Coronakrise

Wir veröffentlichen hier ein längeres Thesenpapier von Jan Müller zur Coronakrise. Geschrieben wurde es im Januar und Februar 2021. Die hier geäußerten Ansichten geben nicht unbedingt die Position der Freien Linken wieder.

1. Vorwort

In diesem Thesenpapier soll versucht werden, die Beweggründe für die Ausrufung der Coronapandemie zu verstehen. Ganz sicher hat das nichts mit einem Atemwegsvirus zu tun, das in seinen Auswirkungen mit einer mittelschweren Grippe vergleichbar ist. Ausgangspunkt ist vielmehr die Feststellung, dass der Kapitalismus als Produktionsweise aufgrund des Gesetzes des tendenziellen Falls der Profitrate in eine schwere, vermutlich unüberwindbare Krise geraten ist. Deshalb soll er in eine Art Neofeudalismus übergeleitet werden. Denn die maßgeblichen westlichen Oligarchen wie Bill Gates, Jeff Bezos, Larry Fink und Co. wollen auch in dieser Konstellation ihre Macht und ihren Reichtum erhalten. Das ist offenbar der Hintergrund für die Einschnürung der bürgerlichen Freiheiten, des Überwachungskapitalismus, der Zerstörung des Mittelstandes, der Plünderungsökonomie und des kommenden Verarmungsschubs. Damit wird gerade ein Programm abgespult, dass um das World Economic Forum WEF gruppierten Eliten euphemistisch als den Great Reset, den Großen Neustart bezeichnen.

Diese pessimistischen Schlussfolgerungen sind natürlich nicht in Stein gemeißelt. Ich wünsche mir sehr, dass mich jemand widerlegen könnte.

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KenFM soll endgültig abgeklemmt werden

von Jan Müller

Bekanntlich wurde das Portal KenFM bereits von Youtube zensiert. Angesichts der massiven Hetze von Politikern gegen „Verschwörungsmystiker“, „Covidioten“ etc. darf man davon ausgehen, dass das nicht ohne staatliches Einverständnis geschah.

Allein dieser empörende Fall offener politischer Zensur dürfte KenFM sehr viel Reichweite gekostet haben. Vorerst kann Ken Jebsen seine Videos aber immer noch auf eigenen Servern anbieten, wenn sie auch deutlich schwerer zu finden sind. Denn auch die Suchalgorithmen von Google und Co. sind schon längst manipuliert worden, um Dissens unsichtbar zu machen.

Aber auch das reicht dem Regime noch nicht. Es nimmt jetzt direkt Kurs darauf, KenFM vollständig abzuklemmen. Handhabe bietet der 2020 geänderte Medienstaatsvertrag. Diese Änderung, die sonst ein Politikum allerersten Ranges gewesen wäre, ging im Lärmen der „Pandemie“ völlig unter. Der Medienstaatsvertrag ermöglicht jetzt die „Regulierung“ also im Extremfall die Schließung von redaktionellen Internetangeboten.

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Zum Verfall der Systemlinken – Teil I

Dieter Bornheimers Austrittsgesuch bei der Partei die Linke

 

Mit freundlicher Genehmigung des Genossen Dieter Bornheimer veröffentlicht der Freie Funke dessen Austrittsgesuch aus der Partei die Linke. Das Schreiben hat er uns auf der Suche nach einer neuen politischen Heimat zukommen lassen, um erfreut festellen zu können, dass es noch andere, nicht wenige kritische Linke gibt. Seine Worte sind auch die der Freien Linken.

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Corona oder die Angst vor Totalitarismus

Klaus-Jürgen Bruder – interviewt von Anneliese Fikentscher

Mit freundlicher Genehmigung von Klaus-Jürgen Bruder veröffentlicht der Freie Funke dieses wichtige, zuerst in der NRhZ erschienene Interview samt der dortigen Einleitung [Die Redaktion des Freien Funken].

Das zurzeit fast weltweit laufende Corona-Manöver wird immer bedrohlicher und muss deshalb dringend durchleuchtet werden. Eine entscheidende Frage ist eine psychologische: was führt dazu, dass der weit überwiegende Teil der Bevölkerung, darunter erstaunlicherweise Menschen, die sich als „links“ definieren, sich in ihr Schicksal fügt statt aufzubegehren? Für die „marxistische“ Tageszeitung junge Welt war zum Thema Corona ein Interview mit dem Psychologen Klaus-Jürgen Bruder entstanden. Doch es ist nicht erschienen. Warum nicht? Autoritätshörigkeit ist für ihn nicht der richtige Weg. Autoritarismus bedeute, der Parole der Autorität des „Herrn“ zu folgen, sie sich derart zu eigen machen, dass man sie für sich übernimmt im Gefühl, selber Herr zu sein. Zu einem derartigen Verhalten ist er selbst dann nicht bereit, wenn er – wie von der jungen Welt – zu hören bekommt, er relativiere die Gefahren, die von der „Pandemie“ ausgehen. Doch die Gedanken des Vorsitzenden der Neuen Gesellschaft für Psychologie sind ein Schlüssel zu wichtigen Einblicken in die Manipulationsmethoden, die von den Strategen und Handlangern des Corona-Manövers eingesetzt werden. Z. B. stellt er die Frage: was soll die Bevölkerung tun, wenn sie sogar von denen im Stich gelassen wird, die sich bisher als Opposition angeboten hatten? Die NRhZ hat nachgefragt.

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Editorial des Freien Funkens

Dies ist der Freie Funke, das Organ unserer Bewegung. Hier werden Beiträge aus ihrem Umkreis sowie Gastbeiträge veröffentlicht, die aktuelle politische und soziale Entwicklungen beobachten, kommentieren und analysieren.

Die einzelnen Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Freien Linken dar. Sie repräsentieren den Blickwinkel von Einzelnen, die es anzusehen und darüber zu debattieren lohnt.

Der Name Funke ist kein Zufall, sondern eine Anspielung an die russische Zeitung Iskra (russisch: Funke), die zwischen 1900 und 1903 als Organ der SDAPR, der revolutionären russischen Sozialdemokratie, erschien. Ihr Ziel war die Versammlung und die Debatte von verschiedenen Strömungen der damaligen russischen Arbeiterbewegung. Der Druck der Erstausgabe vor 120 Jahren im Januar 1901 erfolgte in Leipzig-Probstheida.

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