zum Sozial­is­mus 2.0
 
Benachrichtigungen 
Alles löschen

zum Sozialismus 2.0


(@andremueller)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 6 Monaten
Beiträge: 12
The­men­starter  

Wer Anre­gun­gen und Ideen zu einem neuen Sozial­is­mus des 21. Jh hat,

Wie soll der ausse­hen, im Detail?  Was soll neu und bess­er sein im Ver­gle­ich zum „Real­sozial­is­mus ” (Typ Stal­in ) bis 1990 ?
in den Haupt­feldern:  1. Organ­i­sa­tion der Wirtschaft, Arbeits- Pro­duk­tiv­ität und Stim­ulierung , 2. Demokratie der Entschei­dung­sprozesse u. 3. die indi­vidu­ellen Frei­heit­en der Menschen
Dieses The­ma wurde geän­dert Vor 5 Monat­en 3 mal von andremueller

Zitat
(@scilla)
Emi­nent Member
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 34
 

im Auf­ste­hen-Forum sind 2018/19 einige Teile dieses Textes entstanden

 

DIE ÖKOLOGISCHE MARKTWIRTSCHAFT (als Verbesserung der Sozialen Marktwirtschaft)

 

1. das magis­che Viereck der Sozialen Marktwirtschaft

1.1. ständi­ges Wirtschaftswachstum

1.2. geringe Inflation

1.3. geringe Arbeitslosigkeit

1.4. Außen­han­dels-Gle­ichgewicht

2. die vier The­sen der Ökol­o­gis­chen Marktwirtschaft

2.1. die Steuern wer­den als Lenkräder angesehen

2.2. das Kap­i­tal stellt die Wirtschaftssek­toren dar

2.3. es gibt mehr Arbeit als Menschen

2.4. der bilat­erale Tausch ist die Grund­lage eines fairen Handels

3. die Geld­poli­tik der Ökol­o­gis­chen Marktwirtschaft

3.1. woher stammt das Geld?

3.2. woher stam­men die Renten?

3.3. welche Loh­nun­ter­schiede sind gerechtfertigt?

4. die Glück­spoli­tik der Ökol­o­gis­chen Marktwirtschaft

4.1. die Per­sön­lichkeit­stypen und ihre Lebensstrate­gien

4.2. die Wonne

4.3. das Spiel

4.4. die Freiheit

 

http://www.preisgabe.de/oekologische_marktwirtschaft_besser_als_soziale_marktwirtschaft.pdf


AntwortZitat
(@scilla)
Emi­nent Member
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 34
 

am 13. Juli 2011 ent­stand als meine Reak­tion auf den Pro­gram­men­twurf der LINKEN (Erfurter Parteitag) dieses 10-Punkte-Programm

 

1. unser Ziel ist die Bekämp­fung der Armut
1.1. Armut ist ungerecht, da jed­er Men­sch über irgendwelche Fähigkeit­en ver­fügt,
mit denen er nüt­zlich für die Gesellschaft sein kann
1.2. da es mehr Arbeit als Men­schen gibt, hat jed­er Men­sch das Recht auf Arbeit

2. wir glauben an den Freien Markt nur unter Vor­be­halt
2.1. wir sehen, wie sich Großun­ternehmen medi­ale und poli­tis­che Real­itäten schaf­fen
und dadurch der Gesellschaft schaden
(allein Klein- und Mit­tel­ständler konkur­ri­eren frucht­bar miteinan­der)
2.2. wir sehen, wie der Welt­markt bes­timmte Leis­tun­gen soweit her­ab­würdigt,
bis sich selb­st tra­di­tionelle Pro­duk­tio­nen nicht mehr lohnen
(allein durch bilat­eralen Han­del hat die 3. Welt eine Chance)

3. wir wollen die Aktienge­sellschaft als Unternehmensform ver­bi­eten
3.1. wir sehen an der sink­enden Qual­ität der Pro­duk­te,
wie weit nach­haltiges Wirtschaften in den Hin­ter­grund
und kurzfristiges Gewinnstreben in den Vorder­grund getreten ist
3.2. wir sehen am Ver­schwinden der Pro­dukt-Orig­i­nal­ität,
daß die Fir­menüber­nah­men zunehmend feindlichen Charak­ter haben
3.3. wir sehen an der Drohkulisse ein­er Stan­dortver­lagerung,
wie leicht die demokratisch legit­imierte Raum-und Stadt­pla­nung erpresst wer­den kann

4. wir sind Anhänger der Diskus­sion
4.1. die Argu­mente wer­den öffentlich gesucht und dann auch veröf­fentlicht
4.2. kurze und bündi­ge The­sen­pa­piere wer­den erstellt und zen­tral gesam­melt
4.3. wenn sich ein unter­legen­er Stand­punkt im Nach­hinein als gar nicht so falsch ent­pup­pt,
wird dieser automa­tisch wieder in die Diskus­sion eingebunden

5. wir sind Geg­n­er unnötiger Sub­sidiar­ität
5.1. die Regierung darf ihre Ver­ant­wor­tung nicht irgendwelchen Ver­bän­den über­lassen,
da diese keine Gewähr übernehmen
5.2. die Regierung darf die Bevölkerung nicht zu irgendwelchen Spenden aufrufen,
da die Mit­telbeschaf­fung bere­its durch die Steuern abgedeckt sein müsste
5.3. raum­planer­isch trauen wir es uns zu, ein Bun­des­land zen­tral zu regieren

6. wir set­zen uns für den Sinn des Recht­es ein
6.1. eine durch Paragraphen(reiter) geset­zte Rechtswirk­lichkeit ist ein­er Rechtssprechung unwürdig
6.2. die Geset­zes­texte müssen kom­plett über­ar­beit­et und vere­in­facht wer­den,
damit in Zukun­ft Gericht­surteile als Zusam­men­spiel von freien Gedanken und stren­gen Richtlin­ien nachvol­l­zo­gen wer­den können

7. wir sind Anhänger von Lenkungss­teuern
7.1. der Staat erhebt nicht deshalb Steuern, um Geld in einen Topf wer­fen zu kön­nen,
aus dem dann alle Geld­forderun­gen bedi­ent wer­den (= Finanzierungss­teuer),
son­dern um dieses Geld in dem Bere­ich, in dem es erhoben wurde, so einzuset­zen,
daß dieser Bere­ich davon prof­i­tiert (= Lenkungss­teuern)
7.2. der Staat ver­sucht dabei, die wirtschaftliche Aktiv­ität in solche Bere­iche zu lenken,
die bish­er mit Geld unter­ver­sorgt waren

8. wir wollen das Kap­i­tal mehren
8.1. wir betra­cht­en das Kap­i­tal als Gegen­wert des Geldes
(aus diesem Grund sor­gen wir uns um die konkrete Land­nutzung)
8.2. wir glauben (wie die Chris­ten), daß sich das Kap­i­tal vor Ort höher­en­twick­elt
und dabei nacheinan­der fol­gende Wirtschaftssek­toren aus­bildet
I: his­torisch über­liefert
II: Massen­pro­duk­tion
III: Opti­mierung der Pro­duk­tion
IV: Umweltschutz
V: Soziales
VI: Recht
VII: Wis­senschaft
VIII: Kun­st
IX: Reli­gion

9. wir set­zen auf Bil­dung
9.1. im Inter­net wird ein zen­traler Bil­dungsserv­er erstellt, dem es jed­er­mann unent­geltlich möglich macht,
sich in jedem Fach­bere­ich von Null bis hin zu Uni­ver­sität­sniveau zu bilden
9.2 wir garantieren den Fortbe­stand der Geistes- und Natur­wis­senschaften
und weisen die vom Markt- und Mach­barkkeitswahn unter­wor­fe­nen in ihre ide­ol­o­gis­chen Schanken

10. wir ste­hen auf dem Boden des Grundge­set­zes und unter­stützen die Menschenrechte


AntwortZitat