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Über den Charakter des Kapitalismus heute


(@andremueller)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 6 Monaten
Beiträge: 12
The­men­starter  
andre müller, [20.02.21 17:41]
[Antwort auf Andreas Gick]
wirk­lich „freien Markt ” gabs fast nie im Kapital.
 
andre müller, [20.02.21 17:42]
[Antwort auf andre müller]
bei den Recht­en muss ja für alles neg­a­tive der „sozial­is­mus ” her­hal­ten, ..während der Kap., was vom Wesen her höchst gutes ist..
 
Andreas Gick, [20.02.21 17:43]
[Antwort auf andre müller]
Das ist eigentlich egal, solange die Gesellschaft aus­re­ichend klein­bürg­er­lich ist. Der näch­ste Grill­häh­nchen­verkäufer fühlt sich schon dem „freien Markt” und der staatlichen Bürokratie aus­ge­set­zt. Deswe­gen ver­fan­gen in meinen Augen auch die Ver­satzstücke der Neolib­eralen so gut.
 
andre müller, [20.02.21 17:43]
Kommt ne Krise im Kap.—klar, wer ist schuld : der soza­il­is­mus ..(dens seit 30 jahren nich mehr gibt..)  ..alles Lügen, verde­hun­gen , +dem­a­gogie
 
andre müller, [20.02.21 17:45]
[Antwort auf Andreas Gick]
und bei den Grill­hänchen haben alle in der strasse den gle­ichen Preis, bzw Min­dest­preis , ..weil sie scih als Kartell abge­sprochen haben
 
andre müller, [20.02.21 17:47]
tanzt ein­er aus der Rei­he, kann sein laden schon­mal plöt­zlich Feuer fangen 😊
 
Andreas Gick, [20.02.21 17:49]
[Antwort auf andre müller]
Mir geht es darum, dass die ökonomis­che Wirk­lichkeit nicht mehr geprägt ist von großen Fab­rikhallen, son­dern von Klei­n­un­ternehmen vor allem, wenn man den gesam­teu­ropäis­chen Kon­text sieht. Diese kämpfen nun ein­mal in der Tat mit Konkur­renz und Bürokratie, weswe­gen die Sprüche der Mark­t­fun­da­men­tal­is­ten nach wie vor verfangen.
 
andre müller, [20.02.21 17:52]
[Antwort auf Andreas Gick]
mit der konkurenz kämpfen sie alle, auch die grossen , obwohls natür­lich in guten zeit­en diverse absprachen, deals, kartelle usw gibt (sprengt hier den rahmen)…in krisen­zeit­en wird der kampf härter um den schrumpfend­en Markt
 
 
andre müller, [20.02.21 17:55]
zu der ganzen neuen recht­en dem­a­gogie kön­nte man maln schönes video machen, zur aufk­lärung ..,auch eins zur Rolle der Nato­fa ..usw ‑in einem FL-Wissens-center
 
andre müller, [20.02.21 17:56]
das was vorher der Erwin aus Wien versuchte
 
Agent Swit­ters, [20.02.21 17:56]
[Antwort auf andre müller]
Wir haben ja keinen Kap­i­tal­is­mus. Das set­zte ja einen Staat voraus, der Kartell­bil­dun­gen ver­hin­dern kann. Dazu müssten Staat und Kartell­be­hörde stärk­er sein, als die impe­ri­alen Konzerne.
Dass dem nicht so ist, wir also längst vom Kap­i­tal­is­mus zum Impe­ri­al­is­mus überzuge­hen unter­wegs waren, war spätestens mit TTIP und den Schieds­gericht­en oder der abge­hörten Kan­z­lerin klar.
Spätestens mit Twitter&BigTech vs Trump müssten dem Let­zten die Schup­pen aus den Haaren fallen.
Nach der Logik des Impe­ri­al­is­mus kön­nte aus der aktuellen Sit­u­a­tion ein ‚kalter Krieg‘ des ‚Coro­na-Faschis­mus‘ mit Mil­lio­nen Opfern und – die Nato rüstet kräftig und Biden eskaliert – ein heißer Krieg werden.
Das benen­nen bis­lang nicht viele.
Es wird dies­mal allein auf­grund der ökonomis­chen Inter­de­pen­denz Fol­gen jen­seits 50Mio Toten haben können.
 
Deswe­gen Aller­ta. Wehret den Anfängen.
Das ist genau­sowenig ‚richtiger’ Kap­i­tal­is­mus, wie die DDR ‚richtiger’ Sozial­is­mus war.
 
andre müller, [20.02.21 18:01]
[Antwort auf Agent Switters]
das, was du Impe­ri­al­is­mus nennst , nenn ich halt neolib­eraler Kapitalismus..is das Gle­iche.., seit Ende des sozial­is­mus ver­sucht der Kap. wieder , sich sein­er ursprungs­form im 19.Jh + anfang 20. jh anzunähern..-damit kom­men aber auch die gle­ichen Wider­sprüche +ver­w­er­fun­gen wieder , wie vor 100 Jahren
 
Karel Svo­bo­da, [20.02.21 18:02]
Schade, dass ihr die Debat­te nicht im Forum aus­tragt, aber ja, ich weiß ja selber…
 
andre müller, [20.02.21 18:02]
was ist denn für dich „richtiger Kap­i­tal­simus „?- nenn mir mal genau Land und Zeit
 
andre müller, [20.02.21 18:02]
[Antwort auf Karel Svoboda]
ja, da hast recht…mach ma bei bedarf dort weiter..
 
Agent Swit­ters, [20.02.21 18:03]
[Antwort auf andre müller]
Ist vlt. auch ne Utopie?
 
Andreas Gick, [20.02.21 18:04]
[Antwort auf andre müller]
Man braucht aber auch eine Antwort auf die „pri­vat vor Staat”-Sprüche und der­gle­ichen. Die Selb­st­be­we­gung des Kap­i­tals wird von alleine keine bessere Gesellschaft hervorbringen.
 
Lobe, [20.02.21 18:04]
[Antwort auf Agent Switters]
Ich habe ger­ade deinen Beitrag „wir haben ja keinen…” kopiert und meinem 17 jähri­gen Sohn geschickt. Weil ich das so gut verdichtet und auf den Punkt gebracht fand.
 
Agent Swit­ters, [20.02.21 18:05]
[Antwort auf Andreas Gick]
Wer auf dem unbe­gren­zten Eigen­tum von Pro­duk­tion­s­mit­teln beste­ht, beste­ht let­ztlich auf Faschis­mus… sehr frei nach Brecht.
 
andre müller, [20.02.21 18:06]
[Antwort auf Andreas Gick]
na , es gibt den neolib. Kap. (alles pri­vatisieren ) und den reg­ulierten Staats-Kap., z.b. frankre­ich vor 1990, oder die neolib­erale Dik­tatur ala Pinochet +andre formen
 
andre müller, [20.02.21 18:08]
den Fasch. hitlers , mit grossem Staat­san­teil, reg­ulierung und staatl. Wirtschaftsplan
 
Agent Swit­ters, [20.02.21 18:09]
[Antwort auf andre müller]
Pinochets Chile war das Monpelleron-Disneyland.
Frankre­ich oder auch Ehrhards Kap­i­tal­is­mus waren ohne den Ost­block als Macht­mit­tel der Gew­erkschaften und linken Parteien nicht möglich. Kein Sozial­staat in Wes­teu­ropa ohne Warschauer Pakt, quasi.
 
andre müller, [20.02.21 18:11]
[Antwort auf Agent Switters]
das stimmt schon , hat aber trotz­dem 45 jahre real existiert +Reste davon gibts noch heute..kuck dir 250 jahre Kap. an und sag mir , wo der „wahre ” war.., , der Kap, ist halt, wie er ist, das beschrieb ja alles schon marx +Co..
 
 
 

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