The­o­rie-Die Bürokra…
 
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Theorie-Die Bürokraie

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(@eltabano)
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The­men­starter  

Der Text hat mit Bürokrat­en und dessen Ide­olo­gie zu tun…

Dieses The­ma wurde geän­dert Vor 7 Monat­en von elTa­bano

Zitat
 Joe
(@joe)
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Ab Stal­in hab ich nicht mehr weit­er­lesen kön­nen, da wird es trotzkistisch.

Es heißt doch „Freie LINKE” – Ein Link­er zu sein und Trotzk­ist sein, das paßt nicht zusammen.

Lies bitte Ger­hard Schne­hen – Stal­in. Eine marx­is­tis­che Biografie. Ab Seite 349 Stal­ins Kampf gegen Bürokratie. Und über Trotz­ki gibts auch genug im Buch.

 


AntwortZitat
(@omen-nominandum)
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Beiträge: 10
 

Sowohl der Kap­i­tal­ist wie der Arbeit­er haben keinen Gesamtüberblick über den ganzen Prozess der Pro­duk­tion. Diese ENTFREMDUNG des Men­schen vom Pro­duk­tion­sprozess ist nicht das Pro­dukt der „Dif­feren­zierung der Auf­gaben”, son­dern der Tren­nung zwis­chen Arbeit­skraftbe­sitzer und dem Pro­dukt sein­er Arbeit­skraft.
Die konkrete Arbeit pro­duziert einen Gebrauch­swert. Das ist der sicht­bare Teil des Pro­duk­tion­sprozess­es im Kap­i­tal­is­mus. Weil dieses Pro­dukt auf dem Markt verkauft wird, und der Pro­duzierende keine direk­te Verbindung zu diesem Markt hat (das wird beson­ders anschaulich, wenn es um einen inter­na­tionalen Markt geht), ist die Verbindung zum Pro­duk­tion­sprozess (sowohl seines Pro­duk­ts als auch dem der anderen) im besten Falle indi­rekt.
Aus diesen sozialen Tat­sachen entste­ht ein absoluter Zwang für den Lohn­ab­hängi­gen. Er MUSS seine Arbeit­skraft verkaufen ‑weil er son­st nicht über­leben kann‑, und er MUSS mit dem auf diese Weise angeeigneten Geld Waren kaufen. Die Her­stel­lung dieser frem­den Waren ist von ihm genau­so wenig kon­trol­lier­bar und durch­schaubar, wie die Beziehun­gen zu der Ware, die er selb­st pro­duziert.
Die Arbeit ist aus diesem Grund für den Arbeit­er NICHT eine Befriedi­gung, son­dern der KONSUM wird als Mit­tel zur Befriedi­gung leben­snotwendi­ger Inter­essen gese­hen. Die Kreativ­ität bei der Arbeit ist nicht befriedi­gend, die Kreativ­ität wird erset­zt durch die Möglichkeit, zwis­chen ver­schiede­nen Kon­sumob­jek­ten ‑alle fremd, alle ver­standen als Objek­te, die nicht Bestandteil der eige­nen Iden­tität sind- zu wählen. (buerokraten.rtf)

Karl Marx hat den Begriff der Ent­frem­dung viel ein­fach­er definiert:

Dem Arbei­t­en­den ”erscheint die Erhal­tung sein­er indi­vidu­ellen Exis­tenz als Zweck sein­er Tätigkeit und sein wirk­lich­es Tun gilt ihm nur als Mit­tel“, er ”betätigt sein Leben, um Lebens­mit­tel zu erwer­ben.“ (Karl Marx, Exz­erpte aus James Mill, Élé­mens d’économie poli­tique, in: MEGA 2 IV, 2, S.455). (Lebens­mit­tel ist hier nicht wie heute zu ver­ste­hen als Ess­bares, son­dern wörtlich: als alle die Mit­tel, die ein Men­sch zum Leben braucht.)
Die Erwerb­stätigkeit ist nicht seine Selb­st­tätigkeit, son­dern ”Ver­lust sein­er selb­st, Aufopfer­ung seines Lebens“.
” Der Arbeit­er fühlt sich (…) erst außer der Arbeit bei sich und in der Arbeit außer sich. Zu Hause ist er, wenn er nicht arbeit­et, und wenn er arbeit­et, ist er nicht zu Haus. Seine Arbeit ist daher nicht frei­willig, son­dern gezwun­gen, Zwangsar­beit. Sie ist nicht die Befriedi­gung eines Bedürfniss­es, son­dern ein Mit­tel, um Bedürfnisse außer ihr zu befriedi­gen. Ihre Fremd­heit tritt darin rein her­vor, dass, sobald kein physis­ch­er oder son­stiger Zwang existiert, die Arbeit als eine Pest geflo­hen wird.“ (Ökonomisch–philosophische Manuskripte, 1844, MEGA 2 1, 2, S. 367)

”Die Arbeit­skraft ist also eine Ware, die ihr Besitzer, der Lohnar­beit­er, an das Kap­i­tal verkauft. Warum verkauft er sie? Um zu leben. Die Betä­ti­gung der Arbeit­skraft, die Arbeit, ist aber die eigene Leben­stätigkeit des Arbeit­ers, seine eigene Leben­säußerung.
Und diese Leben­stätigkeit verkauft er an einen Drit­ten, um sich die nöti­gen Lebens­mit­tel zu sich­ern. Seine Leben­stätigkeit ist für ihn also nur ein Mit­tel, um existieren zu kön­nen. Er arbeit­et, um zu leben. Er rech­net die Arbeit nicht in sein Leben ein, sie ist vielmehr Opfer seines Lebens. Sie ist eine Ware, die er einem Drit­ten zugeschla­gen hat. Das Pro­dukt sein­er Tätigkeit ist daher auch nicht der Zweck sein­er Tätigkeit. (…) Was er für sich selb­st pro­duziert, ist der Arbeit­slohn. (…)“ (Lohnar­beit und Kap­i­tal, MEW, Bd. 6, S. 400)

Arbeit ist nicht Tätigkeit, son­dern Veräußerung der Tätigkeit, nicht Äußerung des Lebens, son­dern Veräußerung des Lebens.

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 3 Monat­en 2 mal von Omen Nom­i­nan­dum

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(@scilla)
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@omen-nominandum

was Du zitierst, ist gut und his­torisch wahrschein­lich bedeutsam

 

kurz:

jemand, der zu viele Stun­den mit sein­er Erwerb­sar­beit ver­bringt, verküm­mert und schafft kein Werk mehr, auf das er stolz sein könnte

zwar bleiben ein paar wenige Berufe länger inter­es­sant, aber auf Dauer so richtig glück­lich ist kaum jemand

 

um das zu ändern,

  • müsste man die wöchentliche Arbeit­szeit reduzieren (Halb­tagsar­beit)
  • müsste man viele inter­es­san­tere Berufe und mögliche Beruf­swech­sel anbieten
  • müsste man die Werk­täti­gen bilden, damit sie Struk­tur in ihr Leben bringen

gebrauchte Büch­er, gebrauchte Musikin­stru­mente, Mit­glied­schaften in Chören oder Vere­inen (Kle­ingärt­ner, Sport, Wan­dern …), son­stiges Engage­ment (Umwelt, Soziales, Tra­di­tion ..) sind so bil­lig, daß selb­st Hartz4ler nicht außen vor bleiben


AntwortZitat
(@scilla)
Emi­nent Member
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 34
 

in den 80ern gab es FANZINES

das waren selb­st geschriebene, pho­tokopierte und irgend­wie zusam­menge­heftete Zettel­wirtschaften zum The­ma Untergrund-Musik

 

die SPEX ist aus dieser Szene erwachsen

der Musikgeschmack war zwar ein­seit­ig gitar­ren­lastig, die Texte wirr, aber infor­ma­tiv war dieses Heft zweifellos

 

ger­ade eben war ich neugierig und habe geschaut, was denn die SPEX so macht

Liebe Leser_innen, liebe Abonnent_innen,

(1) lei­der hat die Coro­n­akrise die SPEX in voller Härte getrof­fen. Deshalb kön­nen wir aktuell und bis auf weit­eres den bish­eri­gen Betrieb in der Form nicht aufrechter­hal­ten und das Mag­a­zin auf dem von euch gewohn­ten Niveau produzieren. 

(2) Seit Krisen­be­ginn sind die Wer­beer­löse fast zur Gänze wegge­fall­en. Aktuell bleiben somit nur die Erlöse aus den Abon­nements, um den Betrieb des Onlin­eange­bots zu finanzieren.

 

zu (2) die FANZINES damals hat­ten (fast) keine Werbeeinnahmen

  • der Leser war froh, über­haupt etwas von seinen (zukün­fti­gen) Lieblings­bands zu vernehmen
  • die Bands waren froh, daß sich über­haupt jemand für sie interessiert
  • ein Onlin­eauftritt kostet 100 Euro im Monat

zu (1) wieso sollte Coro­na verhindern,

  • daß Kün­stler gerne ihre Mei­n­ung kund­tun würden?
  • daß ein Inter­esse an Besprechung und tiefer­ge­hen­der Musikhis­to­rie besteht?

 

 

ERGO

das ver­meintliche LINKS-Blatt SPEX ist nicht links, son­dern gle­ichgeschal­tet und geldgeil

seine Entschuldigung ist die ein­er unfähi­gen Bürokratie

 

 

 

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 3 Monat­en 2 mal von scil­la

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(@omen-nominandum)
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@scilla

1. An der Ent­frem­dung ändert sich nichts, wenn die Arbeit­szeit verkürzt wird. (Es sei denn, sie wird auf „Null” verkürzt.)

2. „Müsste man die Werk­täti­gen bilden, damit sie Struk­tur in ihr Leben bringen…!”

Nein danke.

 

müsste man die Werk­täti­gen bilden, damit sie Struk­tur in ihr Leben bringen

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(@scilla)
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Veröf­fentlicht von: @omen-nominandum

@scilla

1. An der Ent­frem­dung ändert sich nichts, wenn die Arbeit­szeit verkürzt wird. (Es sei denn, sie wird auf „Null” verkürzt.)

2. „Müsste man die Werk­täti­gen bilden, damit sie Struk­tur in ihr Leben bringen…!”

Nein danke.

 

Nein danke?

dann hast Du psy­chis­che Prob­leme oder ver­suchst absichtlich, die Bewe­gung in die Blöd­elecke zu manövrieren

 

… falls Du mir nicht glaubst

Sev­en Social Sins is a list that Mohan­das Karam­c­hand Gand­hi pub­lished in his week­ly news­pa­per Young India on Octo­ber 22, 1925.[1] Lat­er he gave this same list to his grand­son, Arun Gand­hi, writ­ten on a piece of paper on their final day togeth­er short­ly before his assas­si­na­tion.[2] The Sev­en Sins are:

  1. Wealth with­out work.
  2. Plea­sure with­out con­science.
  3. Knowl­edge with­out char­ac­ter.
  4. Com­merce with­out moral­i­ty.
  5. Sci­ence with­out human­i­ty.
  6. Reli­gion with­out sac­ri­fice.
  7. Pol­i­tics with­out prin­ci­ple.

 

Sev­en Social Sins – Wikipedia

 

1. Wohl­stand ohne Arbeit

2. Vergnü­gen ohne Gewissen

3. Wis­sen ohne Verantwortung

4. Geschäft ohne Moral

5. Wis­senschaft ohne Mensch-Sein

6. Reli­gion ohne Anteilnahme

7. Poli­tik ohne Grundsätze


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(@omen-nominandum)
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a) Und wenn ich wed­er psy­chis­che Prob­leme habe noch „die Bewe­gung” irgend­wohin „manövri­eren” möchte? (Es kön­nte ja sein, dass deine Diag­nose falsch ist.)

b) „falls du mir nicht glaubst”

Gand­hi ist für mich keine Leit­fig­ur; ich halte ihn nicht ein­mal für einen beson­ders inter­es­san­ten Politiker.

 


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(@scilla)
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die Linke set­zt sich für das Recht auf Arbeit ein

die Linke möchte, daß die Arbei­t­en­den pro Stunde in etwa gle­ich viel Geld verdienen

 

die Auf­gabe ein­er linken Poli­tik ist,

  • die vorhan­dene Arbeit durch eine Reduk­tion der wöchentlichen Arbeit­szeit zu verteilen (weil es so weniger Arbeit­slose gibt)
  • zusät­zlich solche Arbeit aufzutreiben, die der Gesellschaft gut tut (weil sie bish­er zu wenig geleis­tet wurde)

 

zur Durch­set­zung dieser Poli­tik ist zwar ein Ein­griff seit­ens des Staates nötig, aber deswe­gen wird der Kap­i­tal­is­mus nicht abgeschafft

die Ökol­o­gis­che Mark­twirtschaft ist ein­fach nur bess­er als die derzeit­ige sozial-neolib­erale Variante

 


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(@omen-nominandum)
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Beiträge: 10
 

@scilla

Es geht um die Ent­frem­dung, aus­ge­hend von dem Text „buerokraten.rtf” von eltabano.

Im Unter­schied zu elta­bano bin ich nicht der Mei­n­ung, dass Ent­frem­dung etwas damit zu tun hat, dass kein­er mehr „den Gesamtüberblick über die Pro­duk­tion mehr hat” (wer hat das schon?)

 So wird Ent­frem­dung als Prob­lem des Intellek­ts (des „Ver­ste­hens kom­plex­er Zusam­men­hänge”) und der Psy­che („Gefühl von Isolierung und Sinnlosigkeit”), ein Prob­lem des Indi­vidu­ums, das „Abläufe nicht mehr überse­hen kann”, als Prob­lem der ewigen men­schlichen Natur ver­standen, das die Sozial­wis­senschaften „beschreiben und bekla­gen” .

(Für den Sozial­wis­senschaftler ist dabei — in Übere­in­stim­mung mit sein­er Beruf­sprax­is — nicht mehr prob­lema­tisch, daß der Men­sch unter­drückt und isoliert ist, son­dern daß er sich so fühlt. So wie der Arzt, dessen Prob­lem nicht der Hirn­tu­mor ist, son­dern die Kopfschmerzen.)

Ent­frem­dung ist kein Gefühl, son­dern ein wirtschaftlich­er Tatbestand.


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(@scilla)
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Veröf­fentlicht von: @omen-nominandum

Ent­frem­dung ist kein Gefühl, son­dern ein wirtschaftlich­er Tatbestand.

Ent­frem­dung beze­ich­net den Ver­lust der work-life-balance

was Du meinst, nenne ich Ausbeutung


Nicht das Pri­vateigen­tum hat den Men­schen ent­fremdet… son­dern ent­fremdete Men­schen erfan­den Pri­vateigen­tum und per­sön­lichen Reichtum.

BOKUN, B.(1986):Humour ther­a­py in can­cer, psy­cho­so­mat­ic dis­eases, men­tal dis­or­ders,crime, inter­per­son­al an sex­u­al rela­tion­ships.-5. Auflage 1997 (Wer lacht, lebt), 223 S., Ariston

 


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(@c‑renee)
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Veröf­fentlicht von: @scilla

Ent­frem­dung beze­ich­net den Ver­lust der work-life-balance

was Du meinst, nenne ich Ausbeutung


Nicht das Pri­vateigen­tum hat den Men­schen ent­fremdet… son­dern ent­fremdete Men­schen erfan­den Pri­vateigen­tum und per­sön­lichen Reichtum.

BOKUN, B.(1986):Humour ther­a­py in can­cer, psy­cho­so­mat­ic dis­eases, men­tal dis­or­ders,crime, inter­per­son­al an sex­u­al rela­tion­ships.-5. Auflage 1997 (Wer lacht, lebt), 223 S., Ariston

Das ist Marx auf den Kopf gestellt.

Wie kam das, sind plöt­zlich von irgend­woher ent­fremdete Men­schen aufge­taucht und haben den bis dahin authen­tis­chen Men­schen das Pri­vateigen­tum aufgezwun­gen? Das klingt mir zu sehr mysteriös.

 

 


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(@scilla)
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Veröf­fentlicht von: @c‑renee

Das ist Marx auf den Kopf gestellt.

Wie kam das, sind plöt­zlich von irgend­woher ent­fremdete Men­schen aufge­taucht und haben den bis dahin authen­tis­chen Men­schen das Pri­vateigen­tum aufgezwun­gen? Das klingt mir zu sehr mysteriös.

das Mys­ter­iöse, das da kam, war das Patriarchat

BOKUN sagt, daß der Auss­chluß von Jugendlichen aus der Gemein­schaft deren Psy­che krankhaft verän­dert habe

JAYNES ver­mutet, daß sich das Gehirn der Men­schen verän­dert habe (vom Linkshän­der zu Rechtshänder)

ich gehe davon aus, daß die ein­wan­dern­den Indoger­ma­nen keine Bauern son­dern Hirten waren und deshalb mit ihrem Pri­vatbe­sitz (= Herde) auch das Patri­ar­chat mit­ge­bracht haben

 

MARX ist eine Patriarchatsdenker

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 2 Monat­en von scil­la

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(@c‑renee)
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Was war das Patri­ar­chat, ist das vom Him­mel gefall­en? Was soll diese Ablenkung, jet­zt alle Prob­lematik auf das Patri­ar­chat zu schieben? Das Patri­ar­chat ist zwar eines der größten, aber trotz­dem nur ein Prob­lem unter vie­len anderen. Woher stammt die Idee, Marx sei ein „Patri­ar­chats­denker”. Ich gehe nicht nur davon aus, son­dern ich weiß aus seinen Schriften, dass er für die Emanzi­pa­tion aller Men­schen einstand. 

Statt Spal­tung zu betreiben fände ich es sin­nvoller, nach gemein­samen Stand­punk­ten zu suchen. Wie weit man sich einig wer­den kann, um den kom­menden „Tsunamis”, welche die „Obrigkeit­en” auf die Bevölkerung loslassen wer­den, gemein­sam standzuhalten. 

 


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(@scilla)
Emi­nent Member
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Veröf­fentlicht von: @c‑renee

Woher stammt die Idee, Marx sei ein „Patri­ar­chats­denker”. Ich gehe nicht nur davon aus, son­dern ich weiß aus seinen Schriften, dass er für die Emanzi­pa­tion aller Men­schen einstand.

Es ist nicht das Bewusst­sein der Men­schen, das ihr Sein, son­dern umgekehrt ihr gesellschaftlich­es Sein, das ihr Bewusst­sein bes­timmt.

Marx ist ein Vertreter des noch-mehr-haben-Wol­lens (= Patriarchat)

Jesus ist ein Vertreter des Seins (= Matriarchat)

 


für Marx bedeutet Mehrw­ert das noch-mehr-haben-Wollen durch den Unternehmer, der deswe­gen den Arbeit­nehmer zunehmend auspresst

für mich bedeutet Mehrw­ert das Entste­hen eines sin­nvollen Seins durch das geschick­te Zusam­men­fü­gen von Einzel­teilen, ohne, daß da jemand aus­ge­presst wird, denn bei mir wird getauscht


Du hast drei Gabeln, drei Löf­fel, drei Messer

nach Marx beste­ht der Mehrw­ert darin, daraus vier Gabeln, vier Löf­fel, vier Mess­er zu machen

für mich beste­ht der Mehrw­ert darin, daraus drei Bestecke zu machen


im Patri­ar­chat wur­den die Frauen zum Besitz des Mannes

eine mil­i­tante Umkehrung (in ein­er Frauen­re­pub­lik) wäre aber genau­so falsch

das Ziel muss sein, daß sich Mann und Frau zu einem Paar ergänzen

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 2 Monat­en 2 mal von scil­la

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