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(@eltabano)
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The­men­starter  

s.u.

Bitte um Beach­tung: der Pro­gram­men­twurf von „el Tabano” ist aus sein­er Fed­er und nur als Debat­te­nanstoß zu ver­ste­hen, er ist kein Doku­ment der Freien Linken.

Dieses The­ma wurde geän­dert Vor 7 Monat­en von 

Zitat
(@eltabano)
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The­men­starter  

Als Vorschlag für die grundle­gende Posi­tion der Freie Linke


AntwortZitat
(@karl-tomate)
Mit­glied Mod­er­a­tor
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Beiträge: 20
 

Bei aller in Ehren gehal­te­nen Marxschen Wahrheit, die Begriffe „Marx­is­mus” und „Sozial­is­mus” sind in unser­er Öffentlichkeit so ver­bran­nt, dass damit kein Blu­men­topf zu gewin­nen ist. Dabei bin ich selb­st hin und herg­eris­sen, ob man seine wahren Ideen wirk­lich bess­er gut ver­steck­en muss, um über­haupt am Gespräch teil­nehmen zu dürfen.

Wenn die Strate­gie der FL ver­fol­gt wer­den soll, so viele Men­schen wir möglich anzus­prechen, dann soll­ten diese Begriff­s­mon­ster sich tief in der Satzung ver­steck­en. Oder? Wenn die FL wirk­lich an die Niedriglohnar­beit­er und Armen her­antreten möchte, dann wird Karl Marx ver­mut­lich nicht sehr willkom­men sein. Leider.

 


AntwortZitat
(@eltabano)
Mit­glied Admin
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Beiträge: 63
The­men­starter  

Pro­gram­men­twurf

Ein­leitung

 

Die Mehrzahl der Organ­i­sa­tio­nen links der Partei „DieLinke“, die heute in der BRD existieren, ent­standen aus einem Bruch mit dem herrschen­den Reformis­mus Anfang des Jahrhun­derts, ein Bruch, der vornehm­lich in den am meis­ten radikalisierten Schicht­en der stu­den­tis­chen Jugend und der Intel­li­genz stattfand.

 

Dieser Bruch war im All­ge­meinen jedoch nicht die Folge ein­er tat­säch­lichen, ide­ol­o­gis­chen, marx­is­tis­chen Rei­fung der darin ver­wick­el­ten Aktivis­ten, son­dern nur das Ergeb­nis ein­er Ablehnung der poli­tis­chen und organ­isatorischen Prax­is der deutschen Sozialdemokratie ein­er­seits und der Kinder des Stal­in­is­mus (also PDS/DieLinke) andererseits. 

 

Diese Organ­i­sa­tio­nen grün­de­ten, gegenüber der Wirkungslosigkeit der alten „Arbeit­er­parteien“, neue Organ­i­sa­tio­nen und Struk­turen, deren vor­rangiges Ziel in der Kri­tik an vie­len Erschei­n­ungs­for­men des Sys­tems bestand. Alter­na­tive Ideen wur­den ver­bre­it­et, For­men der Ver­weigerung wur­den all­ge­mein üblich, Über­baus­truk­turen wur­den erschüt­tert, z. B. in Bere­ichen wie: Fam­i­lie, Jus­tiz, Uni­ver­sität, Aus­bil­dungswe­sen, Medi­en, Wohnen, Umweltschutz u.v.m.

 

Aber die Aktio­nen, die sich Anfang des neuen Jahrtausends offen­siv gegen die kap­i­tal­is­tis­che Gesellschaft­sor­d­nung als Ganze richteten, ver­wan­del­ten sich zu vere­inzel­ten Hand­lun­gen inner­halb des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems. Man fing an, in diesen oder jenen Bere­ich getren­nt einzu­greifen, z. B. in (d ie Gefäng­nisse, die Fam­i­lie , die oder Schule z.B.)., Eeinige Grup­pen ver­sucht­en kon­se­quent eine Kri­tik des Beste­hen­den zu führen und richteten sich gegen den Staat und Kap­i­tal­is­mus in ein­er spon­ta­nen und prim­i­tiv­en Weise.

 

Diese rev­o­lu­tionären Organ­i­sa­tio­nen und Aktivis­ten sind zer­split­tert und bilden bis heute keine Alter­na­tive zum Reformis­mus der PDS/Die Linke. 

 

Im Rah­men ihrer pro­gram­ma­tis­chen Beschränkun­gen entwick­el­ten sie eine zutief­st empirische und spon­taneis­tis­che Poli­tik typ­isch „zen­tris­tis­chen Charak­ters“, die die Kri­tik manch­mal bis zu dem Extrem trieb und, selb­st den Marx­is­mus zu ver­leugneten. Einige Grup­pen lehn­ten die The­o­rie ein­fach ab und, andere beriefen sich auf die bloße Spon­taneität der Anar­chis­ten oder der Terrororganisationen.

 

Es ist fol­glich notwendig, eine neue rev­o­lu­tionäre Organ­i­sa­tion aufzubauen, die nicht den Irrtum bege­ht, anzunehmen, dass Reformis­mus und Stal­in­is­mus nur eine Frage organ­isatorischen Kon­ser­v­a­tivis­mus ist, und das alles, was ortho­dox ist, abgelehnt zu wer­den verdient. 

 

Eine Organ­i­sa­tion, die dazu fähig ist, das Kon­junk­turelle ein­er rev­o­lu­tionären Strate­gie von dem Grundle­gen­den der Strate­gie ein­er rev­o­lu­tionären Strate­gie zu unterscheiden.

 

Eine Organ­i­sa­tion die dazu fähig ist, radikale Ein­wände gegen Reformis­mus und Stal­in­is­mus zu erheben, deren kon­ter­rev­o­lu­tionären Natur den Massen zu zeigen und einen kon­se­quenten ide­ol­o­gis­chen Kampf dage­gen zu führen.

Die Lage, sowohl Posi­tion des der Reformis­mus der Sozialdemokratie, wie auch desr Reformis­mus stal­in­is­tis­ch­er Prä­gung (der Partei „DieLinke”), als auch das Sek­tier­ertum der Maois­t­en und manch­er trotzk­istis­chen Sek­ten,  und der Oppor­tunis­mus der anar­chis­tis­chen Grup­pen  und der Zen­tris­mus (ja, Zen­tris­mus!) der deutschen Autonomen-Grup­pen, fordernn von dieser neuen Organ­i­sa­tion eine volle Wieder­aneig­nung des rev­o­lu­tionären Marx­is­mus ein. Nur auf dieser Grund­lage lässt sich heute , die einzige Grund­lage,  auf der es heute möglich ist, eine kon­se­quente rev­o­lu­tionäre Prax­is zu begründenaufbauen. 

 

Die volle Wieder­aneig­nung des rev­o­lu­tionären Marx­is­mus, bedeutet für eine rev­o­lu­tionäre Organ­i­sa­tion sich zu pro­le­tarisieren, das heißtd. h., völ­lig den Klassen­stand­punkt des Pro­le­tari­ats anzunehmen. Unsere Organ­i­sa­tion charak­ter­isiert sich also als eine, die eine klassenori­en­tierte Ide­olo­gie vertritt.

 

Natür­lich ist es nicht aus­re­ichend, einen förm­lichen Anschluss zum Marx­is­mus und zur Klassenori­en­tierung zu verkün­den, son­dern ist es ist notwendig, mit einem einen kon­se­quenten Kampf auf allen Ebe­nen für einen klassenori­en­tiertenn, marx­is­tis­chenn Pro­gramm einen kon­se­quenten Kampf auf allen Ebe­nen zu ent­fachen­zu ent­fal­ten, das man zu vertei­di­gen behauptet.! 

 

Aber dDie Notwendigkeit, sich auf genaue the­o­retis­che Grund­la­gen zu stützen, ste­ht außer jeden ZZweifels. „„Ohne ein Pro­gramm“, ” ‑sagt Lenin „-  „ist es unmöglich, dass die Partei ein mehr oder weniger aus­gereifter Organ­is­mus ist, der fähig ist, immer eine Lin­ie vor jedem einzel­nen Ereig­nis und allen Wen­dun­gen der Ereignisse beizubehalten”..“

 

Die jüng­ste Erfahrung des Scheit­erns und der Zer­split­terung der neuen deutschen Linken zeit seit Anfang des Jahrhun­derts hat in vollem Umn­fang die Notwendigkeit dieses marx­is­tis­chen, klassenori­en­tiertes Pro­gramms bestätigt, das­er wir unnachgiebig verteidigen.

 

Übri­gen beziehen wir uns, wenn wir von einem Pro­gramm sprechen, nicht auf einen möglichst  voll­ständi­gen Kat­a­log von fer­ti­gen Formeln, die uns eine genaue Antwort auf jedes einzelne der Prob­leme gibt, die wir täglich in Angriff nehmen und lösen müssen in der Entwick­lung unser­er poli­tis­chen Aufgaben.

 

Unser Pro­gramm begrün­det begrün­det sich im Gegen­teil auf die Grund­prinzip­i­en, welche sich an den  die die rev­o­lu­tionären Aktiv­itäten ori­en­tieren  und die, wegen des inter­na­tionalen Charak­ters des Klassenkampfs, der ganzen weltweit­en rev­o­lu­tionären Bewe­gung weltweit gemein­sam sind.

 

Das Pro­gramm unser­er Organ­i­sa­tion ist, im schon dargelegten Sinn, fol­glich das­selbe, das sich die rev­o­lu­tionäre Bewe­gung im Laufe ihrer ganzen Welt­geschichte zu eeigen gemacht hat, und das sich in den Werken der wichtig­sten Führer des Welt­pro­le­tari­ats ausdrücktwiderspiegelt.

 

Die fol­gen­den Aufze­ich­nun­gen sind fol­glich kein fer­tiges Pro­gramm, noch geben sie vor, ein solch­es zu sein. Sie sind die syn­thetis­che Dar­legung der wichtig­sten Punk­te, mit welchen es notwendig ist, in der Gegen­wart eine rev­o­lu­tionäre Strate­gie zu begrün­den, die den Kampf des Pro­le­tari­ats für seine endgültige Befreiung stark und wirk­sam macht ausrichtet.

 

Und trotz­dem ist unser Pro­gramm nicht eine bloße Wieder­hol­ung vonm existieren­den Pro­gram­men, von Forderungskat­a­lo­gen oder von öÖkonomis­chen Analy­sen. Wir wollen ein Pro­gramm, das der als Anleitung zur rev­o­lu­tionären Aktion ver­standen wird, und nicht als eine Schrift, die  der in der Schublade vergessen wird. Unser Pro­gramm soll uns imn tagtäglichen Kampf für die Eroberung der Macht seit­ens der Arbeit­erk­lasse prak­tisch, aktiv und bewusst begleiten.

 

Fol­glich hat dieser Schrift eine bewusste, „marx­is­tis­che“ Struk­tur. Zuerst wer­den wir beschreiben (Punkt 1 bis  bis 45), was die Real­ität hier und heute in der BRD ist, ohne jour­nal­is­tis­che Hor­rorbeschrei­bun­gen oder Aufzäh­lun­gen der kon­junk­turellen Prob­leme desr deutschen Impe­ri­al­is­mus, son­dern eine nüchterne Beschrei­bung desr Charak­ter der BRD und der­ssen Rolle auf Wel­tebene:.

 

  1. Die BRD ist ein kap­i­tal­is­tis­ches Land impe­ri­al­is­tis­chen Charak­ters, in dessen Pro­duk­tion­sstruk­turen sich die Eigen­schaften hoher pro­duk­tiv­er Entwick­lung zeigen, aber deren Wirtschaft gle­ichzeit­ig im höch­sten Grade vom Welt­markt abhängig ist.

    Sie ist ein impe­ri­al­is­tis­ches Land, in erster Lin­ie wegen des entschei­den­den Gewichts, dasie ihr Finanzkap­i­tal auf inter­na­tionaler Ebene ausübt. Auch dann wenn die BRD eines der wWeni­gen impe­ri­al­is­tis­chen Län­der ist, in demr die Indus­triepro­duk­tion noch eine wichtige Rolle noch spielt, hat das Finanzkap­i­tal dieer entschei­den­der Rolle bei­in denie Prof­itbe­stre­bun­gen des deutschen Impe­ri­al­is­mus über­nom­men.

    Der deutsche Impe­ri­al­is­mus kon­trol­liert durch ver­schiedene Mit­tel (z. B. Finanzkap­i­tal und , Export von Waren) das Leben und die Grund­wirtschaft ein­er großen Zahl von Natio­nen und Men­schen.

    Diese wirtschaftliche, poli­tis­che und soziale Kon­trolle auf allen Ebe­nen wird ständig durch den impe­ri­al­is­tis­chen Charak­ter der BRD ver­stärkt und infolgedessen bee­in­flussen Schwankun­gen  des inter­na­tionalenm Mark­tes (und ins­beson­dere desr Finanz­mark­ts) die Wirtschaft der BRD jedes Mal direkter.

 

  1. Der impe­ri­al­is­tis­che Charak­ter der BRD ist nicht das Pro­dukt eines his­torischen Zufalls, noch unab­hängig von der Not und der Unter­en­twick­lung eines Dreivier­tels der Welt. Im Gegen­teil, der deutsche Impe­ri­al­is­mus wurde zum notwendi­genm Ergeb­nis der dem Prozess der kap­i­tal­is­tis­chen Entwick­lung eige­nen deutschen Wider­sprüche. Im Rah­men der wach­senden Polar­isierung des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems in Hal­bkolonien (die falsch beze­ich­neten „dritte Dritte-Welt- Län­der”) und abhängige kap­i­tal­is­tis­che Län­der (Bsp?) ein­er­seits und kap­i­tal­is­tis­chen Län­der impe­ri­al­is­tis­chen Charak­ters ander­er­seits, enteignen die deutschen Mono­pole und Trusts den ökonomis­chen Über­schuss der hal­bkolo­nialen und abhängi­gen Län­der( , ins­beson­dere imn europäis­chen Euroraum€-Raum), eignen ihn sich an und benutzen ihn für die kap­i­tal­is­tis­chen Entwick­lung der eige­nen Wirtschaft und Poli­tik.

    Die hal­bkolo­nialen, und a abhängi­gen Län­der und beson­ders der Rest vom Euro-Raum bleiben unter­en­twick­elt, da sie keinen Zugang zu ihrem eige­nen Über­schuss haben.

    Der­selbe his­torische Prozess der Aus­dehnung und der Entwick­lung des Kap­i­tal­is­mus über die Welt hat gle­ichzeit­ig sowohl die ungle­iche ökonomis­che impe­ri­al­is­tis­che Spä­ten­twick­lung der BRD, wie die struk­turelle Unter­en­twick­lung der Rest von Europa verur­sacht und verur­sacht sie weiterhin.

 

  1. Während der let­zten Jahrzehn­ten sind gescha­hen einige wichtige Verän­derun­gen in der Struk­tur des Sys­tems des weltweit­en Kap­i­tal­is­mus geschehen, der in ein­er Phase beschle­u­nigter monop­o­lis­tis­ch­er Inte­gra­tion über wenige herrschende Hauptzen­tren einge­treten ist, unter ihnen die USA, Chi­na, Japan und die BRD. ?

    Dieser Prozess find­et nicht auss­chließlich auf ökonomis­ch­er Ebene statt, son­dern auch im poli­tis­chen und mil­itärischen Bere­ich. , aAn­geregt von der Bed­Dro­hung, des  die das Wieder­erwachens , die bzw. der fort­ge­set­zten Stärkung und Ausweitung der Massen­be­we­gung (hin zum Bewusst­sein und zum rev­o­lu­tionären Kampf auf Wel­tebene) sind diese Prozesse essen­tiell für das Üüber­leben des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems in sein­er Gesamtheit. bedeutet.

    Der deutsche Staat –  ‑eben­so  wie der japanis­che, der nor­damerikanis­che und der chi­ne­sis­che n- hat eine Rolle von entschei­den­der Wichtigkeit in der wach­senden und sich ständig ver­größernde Konzen­tra­tion und Zen­tral­i­sa­tion vom Kap­i­tal und Macht. Der deutsche kap­i­tal­is­tis­ch­er Staat hat sog­ar ange­fan­gen, einige vere­inzelte Maß­nah­men zur Wirtschaft­s­pla­nung anzunehmen, Pla­nung deren vor­rangiges Ziel darin beste­ht, den Zusam­men­bruch des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems als Folge der zyk­lis­chen Krisen die es befall­en, zu vermeiden.

 

  1. In der BRD und in derie ganzen Welt hat dies zum ein­er Übergewicht des Finanzkap­i­tals geführt (die (die  „Finanzblase“)), für das es die keinen Präze­den­z­fall in der Geschichte desr Kap­i­tal­is­mus hat­gibt.
    Dieser Prozess hat zu ein­er tiefen struk­turellen Krise geführt, deren Auswirkun­gen die Mehrheit der Bevölkerung zu spüren begin­nt. Die Aus­beu­tung der Arbeit, auf die sich das Sys­tem stützt, führt dieses in ein­er Lage, die durch einen radikalen Bruch zwis­chen den natür­lichen Ten­den­zen des Sys­tems gekennze­ich­net ist. Die Inter­essen der von ihm geförderten Klassen und dieen ele­men­tarstenn Bedürfnis­sen der bre­it­en Masse sind in einen tiefen Wider­spruch ger­at­en, daweil die bre­ite Masse jeden Tag deut­lich­er sieht, dass sich ihre Arbeits- und Kon­sum­möglichkeit­en täglich ver­ringern.

    Das all­ge­meine Geset­zt der Kap­i­ta­lakku­mu­la­tion, das die Konzen­tra­tion des Reich­tums in einenm Pol der Gesellschaft ein­schließt, sowie die völ­lige Ver­ar­mung der großen Mehrheit des Volkes, begin­nt sich also auch im Inneren der Fes­tun­gen des deutschen Impe­ri­al­is­mus bemerk­bar zu machen.

    In diesen Rah­men ist das Eerscheinen eines Staates, der immer autoritär­er und repres­siv­er wird (und gle­ichzeit­ig immer unfähiger, dies zu sein, auf­grund sein­er inneren wirtschaftlichen und poli­tis­chen Krisen) ein beze­ich­nen­der Fak­tor des deutschen Impe­ri­al­is­mus in der gegen­wär­ti­gen Entwick­lungsphase der impe­ri­al­is­tis­chen Monopole.

 

Wir sagten oben, dassß dieser Schrift eine bewusste, „marx­is­tis­che“ Struk­tur haben muss. Zuerst haben wir also beschreiben (Punkt 1 bis  bis 4) was die Real­ität hier und heute in der BRD ist. Der zweit­en Teil (Punkt 5 bis und 6) beschreibt die Reak­tion und die Per­spek­tiv­en der gegen­wär­ti­gen Sit­u­a­tion

 

  1. Betra­chtet man die poli­tis­che Entwick­lung in Deutsch­land seit Aan­fangs des Jahrhun­derts, so scheint es einen gewalti­gen Linksrutschtsch gegeben zu haben. Die Grü­nen sind in der Regierung, die Partei „DieLinke“ wird sSa­lon­fähig, ver­pönte Worte wie „Kap­i­tal­is­mus“ wer­den heute in jed­er Nachricht nor­mal gebraucht. Und gewiss ist dieser Linksrutsch im Bewusst­sein der Bevölkerung auch real. Das gerecht­fer­tigte Mis­strauen in das gesamte kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem ist gewach­sen, wie auch, dieer Anzahl von Streiks und Massen­protesten ist gewach­sen ist.

    Auf der Ebene der Parteiap­pa­rate sieht es allerd­ings ganz anders aus:

 

. Von Bei der SPD erin­nert nur noch der Name an ihre Arbeitervergangenheit. 

Aus der Protest­partei der Grü­nen sind die „Oliv­grü­nen“ (also das Mil­itär-Grün) von heute her­vorge­gan­gen, die der FDP den Platz stre­it­ig machen. 

Die aus der PDS und WASG ent­standene Linkspartei wird schein­bar von den anderen gemieden und wegen der ihrer „„DDR-Ver­gan­gen­heit“” geschmäht. , doch tTat­säch­lich ist diese Partei jedoch eine der Haupt­stützen des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems, ein Sicher­heitsven­til, das in Zeit­en der Unruhe und des Auf­s­tandes, die auf uns zukom­men, die Auf­gabe hat, das kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem aufrechtzuerhalten.

Die Partei „DieLinke“ und alle anderen Kinder des Stal­in­is­mus (, sowohl in seine ihrer reformistis­chen Vari­ante wie auch in die der uUl­tra­linken, sek­tiererischen Vari­ante) dienen dem strate­gis­chen Zweck, soziale Proteste zu kanal­isieren und unwirk­sam zu machen. , sSie sind trotz aller par­la­men­tarischen Ver­wirrspiele oder uUl­tra­linkems Gebelle   längst Teil des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems.

Und doch ist dieser „„Linksrutschtsch“” in der schon existieren­den deutschen Massen­be­we­gung unüberse­hbar. Jed­Doch er ist vor allem durch von Desil­lu­sion­ierung und Ori­en­tierungslosigkeit geprägt.

Die Gew­erkschaften, die noch in den 50er Jahren des ver­gan­genen Jahrhun­derts heftige Arbeit­skämpfe aus­focht­en, sind zu bloßen Ver­sicherung­sun­ternehmen degener­iert. Die Gew­erkschaftsspitzen sind durch ihre Ver­flech­tun­gen mit dem Kap­i­tal (durch Auf­sicht­sräte etc.) mit dessen Inter­essen untrennbar verwoben.

 

  1. Diese Sit­u­a­tion führt das deutsche kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem, ohne eine entschlossene Inter­ven­tion ein­ers rev­o­lu­tionär gewor­de­nen Massen­be­we­gung, in die Sack­gasse des Faschis­mus und des Krieges, das heißt.h., in der  die Über­aus­beu­tung der großen Mehrheit der Bevölkerung, in derie Mis­sach­tung der grundle­gen­den Rechte der Arbeit­erk­lasse und let­z­tendlich zu bewaffneten Kon­fronta­tion mit anderen Monopolen und impe­ri­al­is­tis­chen Län­dern. , uUnd selb­stre­dend inner­lich in erster Lin­ie zurr bewaffneten Kon­fronta­tion mit  und  Unter­drück­ung der Massen­be­we­gung der Arbeit­erk­lasse und ihrern Ver­bün­de­ten.

    Diese Per­spek­tive Entwick­lung kann nicht nur für die Zukun­ft BRD son­dern für die Exis­tenz der ganzen Men­schheit entschei­dend sein.

 

Noch mal: wir sagten oben, dass dieser Schrift eine bewusste, „marx­is­tis­che“ Struk­tur haben muss. Zuerst haben wir also beschreiben (Punkt 1 bis  bis 4), was die Real­ität hier und heute in der BRD ist. Dann haben wir imn zweit­en Teil (Punkt 5 bis und 6) beschrieben, wie die Reak­tion und die Per­spek­tiv­en der gegen­wär­ti­gen Sit­u­a­tion sind, wenn eine bewusste, prak­tis­che und aktive rev­o­lu­tionäre Massen­be­we­gung die Kräftev­er­hält­nisse zwis­chen dien Klassen nicht entschei­dend ändert.

 

Dem­nach  wid­met sich Der der dritte Teil unseres Pro­gramms (also Punk­te 7 bis 1 bis 10) ist also die der Beschrei­bung der geän­derten Per­spek­tiv­en, die wir durch unsere rev­o­lu­tionäre Prax­is eröff­nen können. 

 

  1. Es stellt sich fol­glich die drin­gende Notwendigkeit, tief­greifende Verän­derun­gen in der öÖkonomis­chen, sozialen und poli­tis­chen Struk­tur der BRD vorzunehmen.

    Es ist nNotwendig, eine rev­o­lu­tionäre Poli­tik zu entwick­eln, die sich zum Ziel set­zt, die beste­hen­den kap­i­tal­is­tis­chen Pro­duk­tions­beziehun­gen (die Pro­duk­tion­sweise) zu zer­stören und an ihrer Stelle eine sozial­is­tis­che Gesellschaft und Pro­duk­tion­sweise aufzubauen.

    Sowohl was ihre Ziele, als auch was die sozialen Kräfte ange­ht, die aufgerufen sind, sie vor­wärts zu treiben, wird sich eine deutsche Rev­o­lu­tion nur in Übere­in­stim­mung mit den grundle­gen­den Charak­ter­is­tiken der „„Per­ma­nen­ten Rev­o­lu­tion“” entwick­eln kön­nen.

    Das bedeutet, dass sie, wenn sie auch als demokratis­che und antifaschis­tis­che Rev­o­lu­tion begin­nen kann, gezwun­gen sein wirdist, um diese Ziele in voller und kon­se­quenter Form zu ver­wirk­lichen, sich in eine sozial­is­tis­che Rev­o­lu­tion ohne Zwis­chen­pe­ri­o­den, „Etap­pen” oder Trennlin­ien zu ver­wan­deln.

    Deswe­gen definieren wir sie als eine sozial­is­tis­che Rev­o­lu­tion, die aufgerufen ist, gle­ichzeit­ig anti­im­pe­ri­al­is­tis­che, demokratis­che und sozial­is­tis­che Auf­gaben in Angriff zu nehmen. „„Demokratis­che Forderun­gen, Über­gangs­forderun­gen und die Auf­gabe der sozial­is­tis­chen Rev­o­lu­tion sind nicht getren­nt im Kampf nach his­torischen Etap­pen, son­dern ergeben sich unmit­tel­bar auseinan­der.“ Zitat von?

 

  1. Eine Rev­o­lu­tion dieser deren Nnatur , deren und Ziele iden­tisch sind mit den objek­tiv­en Inter­essen und Hoff­nun­gen der über­großen Mehrheit der Nation, kann „„nur vorstell­bar sein durch die Dik­tatur des Pro­le­tari­ats, indem dieses die Macht als Führer der Nation und vor allem der Volks­massen ergreift”.“ (Lenin).

    Deswe­gen stellt jed­er Ver­such, die Arbeit­er- und Massen­be­we­gung der poli­tis­chenr Führung der Bour­geoisie oder ein­er ihrer Frak­tio­nen unterzuord­nen, „„Volks­fron­ten“”, „„his­torische Kompromisse“n” oder Klassenkol­lab­o­ra­tion zu erricht­en, oder den klaren Klassen­charak­ter des Kampfes zu ver­wässern, einen offe­nen Ver­rat am Ziele ders sozial­is­tis­chen deutschen Rev­o­lu­tion dar.

    „„In ein­er Gesellschaft mit bere­its entwick­el­ten Klas­sen­ge­gen­sätzen  kann es nur entwed­er eine offene oder eine ver­hüllte Dik­tatur der Bour­geoisie geben, oder aber die Dik­tatur des Pro­le­tari­ats. Von einem Über­gangsregime kann nicht die Rede sein. Jede Demokratie, jede ‚„Dik­tatur der Demokratie‘” (die iro­nis­che n Anführungsstriche sind von Lenin) wird nur eine Ver­schleierung der Herrschaft der Bour­geoisie sein“”,  wie die Erfahrung der „„demokratis­chen, freien“” Bun­desre­pub­lik gezeigt hat. Zitat von?



Solche Fall­en, die von einem angenomme­nen „„Volk“” und seinen Vari­anten (Volk­sregierung, Volk­sentscheid durch Stim­mzettel etcusw.)  sprechen, ohne dass es gek­lärt wird, von welch­er Klasse die Rede ist; , also solche pro-kap­i­tal­is­tis­chen Vorschläge, den Klassenkampf gemäß der von der Bour­geoisie akzep­tierten Meth­o­d­en aufzubauen, sind unbe­d­ingt also als Fall­en zu ent­lar­ven und zu bekämpfen.

Auch die Etap­penthe­o­rien, die behaupten, es sei notwendig behaupten, unter den Vor­wand, es sei notwendig, eine bürg­er­lich-demokratis­che Etappe zu ver­wirk­lichen, bevor das Pro­le­tari­at dazu kommt, sich  sich einen einen direk­ten Kampf für den Sozial­is­mus zum Ziel zu set­zen­zu set­zen, , d.h. diejeni­gen The­o­rien, die gegen die Notwendigkeit gerichtet sind, die poli­tis­che Unab­hängigkeit der Arbeit­erk­lasse und ihre Avant­garderolle im rev­o­lu­tionären Kampf zu stärken, sind zu ent­lar­ven und zu bekämpfen.

 

  1. Die Dik­tatur des Pro­le­tari­ats ist kein Schreck­ge­spenst mit einemn Dik­ta­tor an der Spitze, son­dern beste­ht darin, die poli­tis­che und mil­itärische Kampf­fähigkeit der Aus­beuterk­lasse zu zer­mahlen, indem das Pro­le­tari­at als Klasse zur Führungsklasse der Nation wird und sich seine Vorherrschaft in allen Bere­ichen der Gesellschaft aus­drückt. Die Dik­tatur des Pro­le­tari­ats ist das demokratis­chste Regime, das im Rah­men ein­er in Klassen ges­pal­te­nen Gesellschaft vorstell­bar ist. Denn imn Unter­schied zu allen anderen poli­tis­chen Herrschafts­for­men wird die Macht von ein­er Klasse aus­geübt, die heute mehr denn je in der Mehrheit ist, und deren his­torischen Inter­essen quer durch mit denen alle  den Sek­toren iden­tisch sind, die nicht an der Aus­beu­tung des Men­schen durch die Men­schen beteiligt sind.

    Die his­torische Auf­gabe des Pro­le­tari­ats beste­ht nicht nur darin, sich als Klasse von den Ket­ten der kap­i­tal­is­tis­chen Aus­beu­tung zu befreien, son­dern darin, gle­ichzeit­ig die Men­schheit in ihrer Gesamtheit von jed­er Art von Unter­drück­ung und Gewalt zu befreien. Die Dik­tatur des Pro­le­tari­ats, die „„das Werk der Klasse sein muss, und nicht das Werk ein­er kleinen Min­der­heit in Namen der Klasse“” (Rosa Lux­em­burg) ist ein Sys­tem sozial­is­tis­ch­er Demokratie, „„das nicht erst imn gelobten Land begin­nt, nach­dem die Grund­la­gen ein­er sozial­is­tis­chen Wirtschaft geschaf­fen wur­den, und das nicht als eine Art Wei­h­nachts­geschenk für die Reichen kommt, die inzwis­chen eine Hand­voll sozial­is­tis­che Dik­ta­toren treu unter­stützt hat­ten. Die sozial­is­tis­che Demokratie fängt im Gegen­teil gle­ichzeit­ig mit der Zer­störung der Klassen­herrschaft und mit demn Auf­bau des Sozial­is­mus an.” (Rosa Luxemburg).

  2. Vorr ein­er Änderung der Kräftev­er­hält­nisse zwis­chen Bour­geoisie und Pro­le­tari­at :
    Die neuste Zus­pitzun­gen der Klas­sen­ge­gen­sätze stellen uns vor die Her­aus­forderung, zu ler­nen,  wie man han­deln muss.

    Wir wollen deswe­gen hier nicht noch einen weit­erens „Forderungskat­a­log“ auf­stellen. Wir wollen uns konzen­tri­eren in die Strate­gie der Ueber­gangs­forderun­gen füuer solche Sit­u­a­tio­nen wie die aktuelle Sit­u­a­tion in der BRD (2011) auf die Strate­gie der Über­gangs­forderun­gen konzen­tri­eren.

    Solche Momente gab es mehrmals in der Geschichte der Arbeit­er­be­we­gung, und wir müssen aus dieser Geschichte ler­nen:.

    Während der Paris­er Kom­mune von 1871 kon­nte Marx Erfahrun­gen sam­meln, wie ein Volk seine eige­nen Mach­tor­gane erzeugt. Das waren, die soge­nan­nten sog. „„Organe der Dop­pel­macht“”, weil sie sich als eine alter­na­tive Macht gegenüber der existieren­den Staats­macht stellte.

    Das wichtig­ste in der Entste­hung der Paris­er Kom­mune war, dass sie die Armee und die bürg­er­lichen Insti­tu­tio­nen zer­störte und sie durch Milizen und mit­tels ein­er direk­ten Demokratie erset­zte, mit Delegierten die jed­erzeit abgewählt wer­den kon­nten.

    Die ersten Ansätze dieser Dop­pel­mach­tor­gane haben wir in Tune­sien und Ägypten gese­hen, wo der rev­o­lu­tionäre Prozess erst am Anfang ste­ht.

    Einige zweifeln, dass es um ein rev­o­lu­tionären Prozess geht, (weil es kein rev­o­lu­tionäres Pro­gramm gibt oder keine rev­o­lu­tionäre Führung), aber diese Men­schen ken­nen die Dynamik  solch­er Massen­be­we­gun­gen nicht.

    Die Rev­o­lu­tio­nen wer­den von den Massen real­isiert, nicht von der rev­o­lu­tionären Avant­gar­den.

    Am Anfang sind diese Bewe­gun­gen nicht in einemn „„reinen Zus­tand“”. Das ist in der Geschichte der Rev­o­lu­tio­nen auch nie passiert. Die „„Rev­o­lu­tio­nen“” fan­gen nicht mit einem fer­ti­gen Pro­gramm an.

    Eben der „„Über­gang“” von solchen Anfangssta­di­en ein­er rev­o­lu­tionären Massen­be­we­gung in einenm Zus­tand, in dem  wo die Macht­frage gegenüber der Bour­geoisie offen gestellt wird, ist das, was auf uns zukommt wie ein sozialer Tsuna­mi zukommt.

    Das „„Über­gang­spro­gramm“” war zuerst ein Aktion­spro­gramm, das in dem Grün­dungskongress der 4. Inter­na­tionale beschlossen wurde, und das von Trotz­ki geschrieben war.

    Das Über­gang­spro­gramm hat­te (und hat bis heute) als Ziel, die Arbeit­er­be­we­gung und die Massen­be­we­gung in ihrer anfänglichen vor­rev­o­lu­tionären Sit­u­a­tio­nen zur Erken­nt­nis zu brin­gen, dass es notwendig ist, das kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem zu stürzen.

    Das Ziel dieses Pro­gramms ist es, den aktuellen Stand des Bewusst­seins der Arbeit­er- und Massen­be­we­gung wahrzunehmen, einen Zus­tand der NICHT in jedem Moment und über­all ein rev­o­lu­tionär­er Zus­tand ist, und aus dieser konkreten Sit­u­a­tion zum rev­o­lu­tionären Bewusst­sein zu gelan­gen, d.h. zu der Notwendigkeit desn Sturzes des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems, und dessen Ersatz durch eine Rätestruk­tur auf nationaler und inter­na­tionaler Ebene.

    [Zitat Trotz­ki Über­gang­spro­gramm]
    Man muss der Masse im Ver­lauf ihres täglichen Kampfes helfen, die Brücke zu find­en zwis­chen ihren aktuellen Forderun­gen und dem Pro­gramm der sozial­is­tis­chen Rev­o­lu­tion.
    Diese Brücke muss in einem Sys­tem von Über­gangs­forderun­gen beste­hen, die aus­ge­hen von den augen­blick­lichen Voraus­set­zun­gen und dem heuti­gen Bewusst­sein bre­it­er Schicht­en der Arbeit­erk­lasse und unabän­der­lich zu ein und dem­sel­ben Schluss führen: der Eroberung der Macht durch das Pro­le­tari­at.”
    [Zitat Ende]

    Es sollte klar sein, dass die Losun­gen, die ein Text dann als Kampflo­sun­gen vorschlägt, NICHT das wichtig­ste in der Ver­ar­beitung eines „„Über­gang­spro­gramms“” ist. Das wichtig­ste ist die Strate­gie die eben oben beschrieben wurde.

    Am Anfang ein­er Bewe­gung sind ste­hen IMMER konkrete Prob­leme. Solche Prob­leme kön­nen MANCHMAL eine Lösung inner­halb des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems haben. Kampf für Lohn­er­höhun­gen, für das Aufrechter­hal­ten eines Parks, etc. sind Kon­fronta­tio­nen, bei denen der  dessen Sieg seit­ens der Arbeit­erk­lasse inner­halb des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems möglich ist.

    Es gibt aber auch Bedürfnisse der Arbeit­erk­lasse die KEINE Lösung inner­halb des Sys­tems haben.

    Z.B. das Inter­esse jedes Lohn­ab­hängi­gen, dass es Arbeit für alle gibt. Eben diese Losung „„Arbeit für Alle“” ist eine, die im Rah­men des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems nicht möglich ist, weil das Sys­tem eine Reserveae-Armeee  von Arbeit­slosen? Arbeits­fähi­gen? braucht. Das von Trotz­ki geschriebene Pro­gramm ist ein Muster­pro­gramm, das Losun­gen vorschlägt für rev­o­lu­tionäre Zeit­en, wo sehr schnell solche Bedürfnisse auf der Tage­sor­d­nung ste­hen.

    Aber auch diejeni­gen Losun­gen für Bedürfnisse, die the­o­retisch inner­halb des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems lös­bar sind – abhängig vom Krisen­charak­ter der Epoche -, sind inte­graler Bestandteil der Strate­gie der Über­gangs­forderun­gen!

    Wieder um „„das Über­gang­spro­gramm“ ” von Trotz­ki zu zitieren
    [Zitat Trotz­ki Über­gang­spro­gramm]
    In dem Maße wie die alten par­tiellen ‚ „Min­i­mal-Forderun­gen‘ der Massen auf die zer­störerischen und erniedri­gen­den Ten­den­zen des ver­fal­l­en­den Kap­i­tal­is­mus stoßen – und das geschieht auf Schritt und Tritt – stellt die IV. Inter­na­tionale ein Sys­tem von Über­gangs­forderun­gen auf, dessen Sinn es ist, sich immer offen­er und entschlossen­er gegen die Grund­la­gen der bürg­er­lichen Herrschaft selb­st zu richt­en. Das alte ‚„Min­i­mal­pro­gramm‘” wird ständig über­holt vom Über­gang­spro­gramm, dessen Auf­gabe darin beste­ht, die Massen sys­tem­a­tisch für die pro­le­tarische Rev­o­lu­tion zu mobil­isieren.
    [Zitat Ende]

    Merke, dass „„der Sinn des Sys­tems der Über­gangs­forderung“” ist, bei den „„par­tiellen Min­i­mal-Forderun­gen“”, die „„auf Schritt und Tritt“” jedes Mal öfter gestellt wer­den, istn… ” „sich immer offen­er und entschlossen­er gegen die Grund­la­gen der bürg­er­lichen Herrschaft selb­st zu richt­en“”. Nir­gend­wo ist hier die Rede davon, „„Min­i­mal-Forderun­gen“” außer Acht zu lassen, son­dern ger­ade deswe­gen, weil sie in ein­er Epoche des Wach­s­tums und der Radikalisierung der Massen­be­we­gung immer häu­figer wer­den, eben deswe­gen ist der Sinn solche „„Min­i­mal-fForderun­gen“” so auszu­drück­en, dass sie sich gegen das kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem richt­en!

    Es wäre naiv oder krim­inell zu glauben, dass diejeni­gen Kräfte, die ein Inter­esse haben, solche Änderun­gen inner­halb des Sys­tems zu real­isieren, später mit uns ein­er Mei­n­ung sein wer­den.
    Ger­ade das Gegen­teil ist der Fall in der Geschichte der Rev­o­lu­tio­nen!

    Sich in der Wahl des richti­gen Moments für einen Bruch mit solchen sys­tem­fre­undlichen Kräften (die am Anfang – und für eigene Zwecke – mit­gemacht haben) zu irren, ist viel gefährlich­er als in der Gram­matik die Gegen­warts­form mit der Zukun­fts­form zu ver­wech­seln!

    Ein frühzeit­iger  Bruch kann genau­so tödlich sein, wie ein ver­späteter Ver­such!

    Deswe­gen sind solche Zeit­en so bedeu­tungsvoll für eine rev­o­lu­tionäre Organ­i­sa­tion.

    Ger­ade da zeigt sich, ob sie auf der Höhe der Ereignisse war oder nicht. Darin beste­ht der reale Sinn ein­er „rev­o­lu­tionären Führung”.

 

  1. Nach ein­er Änderung der Kräftev­er­hält­nisse zwis­chen Bour­geoisie und Pro­le­tari­at:

    In der BRD wird die Dik­tatur des Pro­le­tari­ats die Form ein­er Arbeit­er­regierung annehmen (unab­hängig davon, welch­es Wort dafür benutzt wird),  in der die Arbeit­er selb­st diejeni­gen sein wer­den, die die Diskus­sion und Lösung ihrer grundle­gen­den Prob­leme in die Hand nehmen wer­den.

    Die Arbeit­erk­lasse und die Volks­massen wer­den die ihre Macht durch Organ­i­sa­tio­nen ausüben, wie die, die während der Kom­mune von Paris im Jahre 1871 und während der ersten Monate der rus­sis­chen Okto­ber­rev­o­lu­tion ent­standen: die Sow­jets oder Arbeit­er­räte und die Volksmilizen, die an jed­er Arbeitsstelle im Rah­men der bre­itesten und effek­tivsten pro­le­tarischen Demokratie, alle Arbeit­er und alle Ten­den­zen sozial­is­tis­chen Charak­ters umfasst.

    Die Arbeit­er­räte und die Volksmilizen –wie sie sich auch immer sich in der Zukun­ft nen­nen wer­den- stellen die organ­is­che Grund­lage der Dik­tatur des Pro­le­tari­ats dar. In diesen­em Rah­men ist unsere Prog­nose, dass das höch­ste bera­tende Organ eine Nation­alver­samm­lung sein wird, in der alle Sek­toren des Lan­des, die nicht für die Aufrechter­hal­tung des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems engagiert sind, in Übere­in­stim­mung mit ihrer Wichtigkeit repräsen­tiert wer­den.

    Die Formel von der Arbeit­er­regierung stellt an erster Stelle den Gedanken  vomn notwendi­gen Bünd­nis zwis­chen allen Verkäufern von Arbeit­skraft, also die Arbeit­erk­lasse als Grund­lage der rev­o­lu­tionären Macht. Das ist, was , das heißt, das was wir als „Dik­tatur des Pro­le­tari­ats“ bezeichnen.

 

Zum let­zten Mal, wir sagten oben, dassß dieser Schrift eine bewusste, marx­is­tis­che Struk­tur haben muss. Zuerst haben wir also beschreiben (Punkt 1 bis  bis 4), was die Real­ität hier und heute in der BRD ist. Dann haben wir in zweit­en Teil (Punkt 5 bis  und 6) beschrieben, wie die Reak­tion und die Per­spek­tiv­en der gegen­wär­ti­gen Sit­u­a­tion sind, wenn eine bewusste, prak­tis­che und aktive rev­o­lu­tionäre Massen­be­we­gung die Kräftev­er­hält­nisse zwis­chen die den Klassen nicht entschei­dend ändert. Warum so häu­fig betont? 

 

Der dritte Teil unseres Pro­gramms (also Punk­te 7 bis 17 bis 10) beschrieb die Per­spek­tiv­en, die wir durch unsere rev­o­lu­tionäre Prax­is eröff­nen können. 

 

Der Weg dor­thin, also der Weg zur Real­isierung dieser Per­spek­tiv­en wird sehr häu­fig in vie­len rev­o­lu­tionären Organ­i­sa­tio­nen als ein­er Art „Forderungskat­a­log“ zusam­menge­fasst. Wir wollen es anders machen. Wir wollen ein richtiges „Pro­gramm“ also einen pro­gram­mierten Weg als Arbeit­shy­pothese vorstellen. Solch einee Arbeit­shy­pothese erfüllt zwei Ziele. Zum einen, betont sie den  der Über­gangs­forderungscharak­ter der Losun­gen, indem sie sie als Bestandteil eines dynamis­chen Prozess darstellt, und nicht als bloßen Sam­melungskat­a­log von Wün­schen. Zum zweit­en, weil  essie ständig mit der Real­ität kon­fron­tiert wird, und dadurch ist eine „Wegbeschrei­bung“ ist, die ständig disku­tiert, geän­dert und, kor­rigiert wird. Unser Pro­gramm soll uns auf dieser Art in derie tagtägliche poli­tis­chen Aktion begleit­en und nicht in ein­er Schublade verschwinden.

  1. Die Lösung der grundle­gen­den Prob­leme, die die Mehrheit der Bevölkerung jedes Mal mehr berühren, erfordert es, nach­dem ein­mal den Kap­i­tal­is­ten­mus, die aus der Aus­beu­tung der Werk­täti­gen ihren Nutzen ziehent, die Macht entris­sen ist, einen Kom­plex von Maß­nah­men zu ergreifen, die dazu dienen:
  • die Bän­der zu zer­schnei­den, die die Wirtschaft und Struk­tur Deutsch­land mit demn Impe­ri­al­is­mus verbinden 
  • alle ein­satzbere­it­en Hil­f­s­mit­tel in Bewe­gung zu set­zen, um die deutsche Rev­o­lu­tion zu sich­ern und auszubreiten, 
  • eine aus­ge­wo­gene und har­monis­che Entwick­lung der Pro­duk­tivkräfte zu erre­ichen und denr Lebens­stan­dard der Arbeit­er und Werk­täti­gen zu erhöhen, indem sie von der kap­i­tal­is­tis­chen Aus­beu­tung befre­it werden. 

    Diese Sofort­maß­nah­men kön­nen fol­gen­der­maßen zusam­menge­fasst werde:

  1. Die erste Maß­nahme ein­ern aufgerufe­nen kon­sti­tu­ieren­den Ver­samm­lung  wird die Bil­dung der Nation­alver­samm­lung durch Räte, Basisor­gan­i­sa­tio­nen und Milizen sein.

  2. Dieses de fac­to Dop­pel­mach­tor­gan muss als erste Maß­nahme die Auflö­sung vonm Polizei, Grenz-schutz und Ver­fas­sungss­chutz sowie der Bun­deswehr, also die Auflö­sung der Organe der bour­geoise Macht ver­voll­ständi­gen, bevor die Bour­geoisie sich für eine Kon­ter­rev­o­lu­tion wieder organ­isieren kann.

    Sie müssen durch Volksmilizen erset­zt wer­den, die an jedemr Arbeit­splatz demokratisch von der Gesamtheit der Arbeit­er organ­isiert werden.

  3. Solche Maß­nah­men wer­den die furiose Gegen­reak­tion des Impe­ri­al­is­mus und der noch existieren­den Bour­geoisen allern anderen Län­der weck­en. Die Nation­alver­samm­lung wird also als eine der ersten Maß­nah­men die Nich­tan­erken­nung aller Verträge von Seit­en des deutschen Staates, die die Sou­veränität ander­er Natio­nen oder die eigene ver­let­zen, durch­set­zen müssen.

    Unter anderen werir­d­en der Aus­tritt aus der NATO, die Vertrei­bung der impe­ri­al­is­tis­chen Besatzungstrup­pen vonm deutschemen Gebi­et, die poli­tis­che Bekämp­fung der NATO und ander­er Mil­itär­pak­te des Impe­ri­al­is­mus an der Tage­sor­d­nung sein.

  4. Wir wer­den in solchen Sit­u­a­tion damit rech­nen müssen, dass die feindlich gesin­nten kap­i­tal­is­tis­chen Län­der ver­suchen wer­den, uns als neue rev­o­lu­tionäre Nation­alver­samm­lung die Kred­ite einzufrieren, die Kon­ten in frem­den Län­dern zu sper­ren, etc. All das mit­ten in den eige­nen wach­senden Massen­be­we­gun­gen und Protesten in diesen noch kap­i­tal­is­tis­chen Län­dern.

    Die entschädi­gungslose Übereig­nung all jenes impe­ri­al­is­tis­chen deutschen Eigen­tums im Aus­land an die Arbeit­erk­lasse der entsprechen­den Län­der und die Massenor­gan­i­sa­tio­nen, die diese zu schaf­fen fähig ist, nicht aber an die Dik­taturen und bürg­er­lichen Regierun­gen, die in diesen Län­der regieren, wird die einzige Möglichkeit sein, sich gegen denr ster­ben­den Kap­i­tal­is­mus von solchen Län­dern wehren zu können.

  5. Das­selbe gilt für die noch existieren­den Kap­i­tal­is­ten imn eige­nen Land, die ver­suchen wer­den, die eige­nen Betriebe in Aus­land zu „ret­ten“. Es ist notwendig, den entschädi­gungslose Enteig­nun­gen aller strate­gis­chen Indus­trien und Betriebe auf dem Gebi­et der heuti­gen BRD, Banken, Ver­sicherun­gen, Verkehr, Kranken­häusern, Bau­un­ternehmen, Großhan­del und Massenkom­mu­nika­tion­s­mit­tel durchzuführen, sie wer­den durch die Nation­alver­samm­lung und die Rätestruk­turen kontrolliert.

  6. Die reichen Bauern, die ihren Prof­it in Gefahr sehen wer­den, wer­den genau­so reagieren. Die Ver­staatlichung des Bodens, bei der automa­tisch alle Güter und Gesellschaften eingeschlossen wer­den, die mehr als 25ha land­wirtschaftliche Nutzfläche besitzen, bei geschlosse­nen Türen und ohne Entschädi­gung ist also die logis­che näch­ste Maß­nahme der Nation­alver­samm­lung und der Rätestrukturen.

  7. Und weil die Kap­i­tal­is­ten ver­suchen wer­den, mit dem­das Geld ins kap­i­tal­is­tis­chen Aus­land abzuhauen, ist es notwendig, sofor­tige Geset­ze gegen die Kap­i­talflucht und andere Wirtschaftsver­brechen zu erstellen.

  8. In ein­er solchen r Sit­u­a­tion wer­den die Besitzer von Groß­grund­be­trieben ver­suchen, die Agrarpro­duk­tion zu boykot­tieren. Es wird notwendig sein, durch die Schaf­fung großer kollek­tiv­er land­wirtschaftlich­er Betriebe, die von ihren Arbeit­ern selb­stver­wal­tet wer­den und in einem nationalen Land­wirtschaft­s­plan inte­gri­ert sind, die von Arbeit­ern- und Werk­täti­gen-rRäten demokratisch aus­gear­beit­et wird, die Agrarpro­duk­tion zu stabilisieren.

  9. All das wird nur möglich sein, durch die zZen­trale Pla­nung der Wirtschaft durch Rätestruk­turen, unter anderen durch die sofor­tige Ein­führung der 20-Stun­den Woche bei gle­ichem und vollen Lohn, d.h. durch den endgülti­gen Bruch mit der Ide­olo­gie der Prof­it­max­imierung.

    Nur so wer­den wir die Massen­be­we­gung und der die entschei­dende Mehrheit der Arbeit­erk­lasse für die per­ma­nente Rev­o­lu­tion in der Pro­duk­tion, für den aktiv­en Kampf gegen die Geset­ze des kap­i­tal­is­tis­chen Mark­tes begeis­tern können. 

  10. Eine Umstel­lung auf eine gesunde Pro­duk­tion­sweise ist unter diesen Umstän­den kein Wei­h­nachtswun­sch mehr, son­dern eine drin­gende Notwendigkeit.

  11. Im Kampf gegen denr ster­ben­den inter­na­tionalen Impe­ri­al­is­mus wird das­er staatliche Außen­han­delsmonopol schließlich der Schlüs­sel sein, um eine Wiederge­burt der Aus­beu­tung von Lan­dar­beit­ern und Betriebe zu verhindern.

 

  1. Eine sozial­is­tis­che Rev­o­lu­tion, die auss­chließlich auf den deutschen nationalen Rah­men beschränkt wird, stellt noch keine wirk­liche Über­win­dung der Prob­leme dar, die die Mehrzahl der Welt­bevölkerung betr­e­f­fen. Denn wenn sie auch begin­nen und sich entwick­eln kann, bis sie in diesem oder jen­em Land des Kon­ti­nents siegt, so muss die pro­le­tarische Rev­o­lu­tion sich doch über die nationalen Gren­zen hin­weg aus­dehnen, bis sie die gesamte Welt ein­schließt, was die einzige Form ist, um eine wirk­same poli­tis­che und wirtschaftliche Fes­ti­gung zu errrie­ichen.

    Geschieht dies nicht, so schwebt der rev­o­lu­tionäre Prozess, in schw­er­ern Gefahr, bürokratisch zu degener­ieren, da die Rev­o­lu­tion nicht fähig wird, die unge­heuren Auf­gaben, die sie lösen muss, angemessen anzuge­hen.

    Auf dieser Weise kon­nte der tragis­chen Prozess der rus­sis­chen Okto­ber­rev­o­lu­tion, der die legit­i­men und men­schlichen Hoff­nun­gen der Volks­massen aus­drück­te, durch die den solchen Degen­er­a­tion innewohnende Logik kon­ter­rev­o­lu­tionär wer­den und den Arbeit­ern und Werk­täti­gen neue und größere Ent­täuschun­gen ent­ge­gen­stellen, die bis heute neg­a­tiv wirken.

    Die Wel­tein­heit des rev­o­lu­tionären Prozess­es wird deshalb zu ein­er der Schlüs­sel­fra­gen, die eine rev­o­lu­tionäre Strate­gie wirk­sam lösen muss. Mehr noch, die prak­tis­chen Notwendigkeit­en der Ent­fal­tung des Befreiungskampfes der Hal­bkolonien des Impe­ri­al­is­mus erfordern, dass wir von den ersten Schrit­ten des Kampfes an das Prob­lem ein­er auf Wel­tebene vere­inigten Leitung lösen müssen.

    Wir müssen der weltweit­en Strate­gie impe­ri­al­is­tis­ch­er Herrschaft ein­er weltweit­en rev­o­lu­tionäreen Strate­gie entgegenzusetzen.

  2. Die Zer­störung der bürg­er­lichen Macht und die Errich­tung der Dik­tatur des Pro­le­tari­ats ist deswe­gen unmöglich ohne das Beste­hen ein­er rev­o­lu­tionären Massen­partei, die fähig ist, den spon­ta­nen Kampf der Aus­ge­beuteten in einenr aktiv­en, prak­tis­chen und bewussten Kampf für den Sozial­is­mus zu ver­wan­deln.

    Der Auf­bau dieser Partei ist, unter den gegen­wär­ti­gen Bedin­gun­gen, die vor­rangige strate­gis­che Auf­gabe der rev­o­lu­tionären deutschen Aktivisten.

 

 

Dieser Pro­gram­men­twurf stellt die Grund­lage ein­er rRev­o­lu­tionären Arbeit­er Organ­i­sa­tion dar, deren Auf­gabe darin beste­ht, sich durch poli­tis­chen Kampf, Agi­ta­tion, Pro­pa­gan­da und Organ­i­sa­tion sich zu entwick­eln bis der qual­i­ta­tive Wech­sel zu ein­er rRev­o­lu­tionären Arbeit­er­partei mit einem endgülti­gen Pro­gramm möglich wird.

 


AntwortZitat
(@boitelratte)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 9 Monaten
Beiträge: 16
 
Veröf­fentlicht von: @karl-tomate

Bei aller in Ehren gehal­te­nen Marxschen Wahrheit, die Begriffe „Marx­is­mus” und „Sozial­is­mus” sind in unser­er Öffentlichkeit so ver­bran­nt, dass damit kein Blu­men­topf zu gewin­nen ist.

Das hab ich auch mal voraus geset­zt, bis ich ange­fan­gen habe, mich mit der Frage ern­sthaft zu beschäfti­gen. Das Ergeb­nis hat mich überrascht:

https://yougov.de/news/2016/02/24/der-sozialismus-hat-deutschland-einen-besseren-ruf/

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 9 Monat­en von Boitel­rat­te

AntwortZitat
(@karl-tomate)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 20
 

@eltabano Was passiert mit dem Entwurf? Willst Du dazu Rück­mel­dung haben oder informierst Du ein­fach über den Stand neuer Ver­sio­nen? Disku­tieren willst Du das ver­mut­lich nicht, oder?


AntwortZitat
(@karl-tomate)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 20
 

@boitelratte Sehr inter­es­sant, das schau ich mit gerne an. Auch wenn die Men­schen am Sozial­is­mus Geschmack fän­den, braucht es eine halb­wegs wohlwol­lende Öffentlichkeit, die diese Sys­temal­ter­na­tive auf Augen­höhe disku­tiert. Auch hier bin ich sehr skeptisch.

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 9 Monat­en von Karl Tomate

AntwortZitat
(@karl-tomate)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 20
 

@kuecken

Gute Fra­gen, ich bin aber nicht involviert, son­dern per Zufall zu dem Mod­er­a­tionsjob gekommen.


AntwortZitat
(@elrey)
New Mem­ber
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 3
 

@eltabano

Der Entwurf ist von der Rechtschrei­bung bis zur Num­merierung so der­maßen bug­gy, dass ich ihn erst ein­mal über­ar­beit­en und dann noch ein­mal posten würde.

Und das bei einem zen­tralen the­o­retis­chen Dokument…


AntwortZitat
(@iapetus)
New Mem­ber
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 2
 

Zu diesem Entwurf gibt es extrem viel zu sagen und auch zu kor­rigieren d.h. redaktionell.

Der Bruch mit dem Reformis­mus geschah um die Jahrhun­der­twende, nicht am Anfang / welche Intel­li­genz? / Kinder des Stal­in­is­mus –> Aus der stal­in­is­tis­chen Tra­di­tion  / Abgren­zung zum Stal­in­is­mus deut­lich­er Zeich­nen / 2 Pro­gramme: 1 für Avant­garde und 1 für Lohn­ab­hängige / Abgren­zung zum Reformis­mus argu­men­ta­tiv unter­mauern / Viele Absätze unklar /  Marx vs. Marx­is­mus / Abgren­zung zur RAF expliz­it, nicht impliz­it / Sek­tier­ertum in der PdL in Kon­text zu ihrer Roĺle als Vertei­di­ger des Großkap­i­tals stellen um den Wider­spruch deut­lich­er zu machen / Begriffe klären: Klasse, Dik­tatur des Pro­le­tari­ats / Bil­dung fehlt völ­lig sowie Erziehung / Nation­al­is­men raus – die Rev­o­lu­tion ist kein Exportgut! / Massen­partei nach der Rev­o­lu­tion – nicht davor / Begriff und Rolle der Avant­garde klären / statt Kap­i­tal­is­mus vielfach  Impe­ri­amlis­mus – Faschis­mus – Finanzkap­i­tal­is­mus als his­torische Lin­ie bess­er / Finanzkap­i­tal­is­mus ist nicht typ­isch für Deutsch­land / auf fehlende Kolonien und den Zusam­men­hang mit dem hist. deutschen Impe­ri­amlis­mus einge­hen / Exportüber­schüsse Deutsch­lands sowie Hege­moniebe­streben prob­lema­tisieren / Machtzen­tren nicht an Natio­nen gebun­den / Rolle des Staates über­denken (stark gegen oben; schwach nach unten) / Kon­takt zu Arbeit­ern! / Pro­duk­tion­sweise nicht zer­stören! / Men­schen sind User, keine Com­put­er oder Pro­gramme …Human­is­mus fehlt bzw. soll fehlen? / Wenn Dik­tatur des Pro­le­tari­ats – wie verträgt sich das mit von den Lohn­ab­hängi­gen gewählten Räten? Ein­mal von oben und ein­mal von unten?

…usw. usw. usw.

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 7 Monat­en 2 mal von Iape­tus

AntwortZitat
(@eltabano)
Mit­glied Admin
Beige­treten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 63
The­men­starter  

@iapetus

 

Das ist ein Entwurf eines FLlers, der keines­falls ein von der FL ver­ab­schiedetes Doku­ment darstellt, son­dern lediglich die Debat­te eröff­nen und anre­gen sollte.

 

Nur zur Kennntisnahme.


AntwortZitat