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Ökologie


(@eltabano)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 63
Themenstarter  

... 


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(@karl-tomate)
Mitglied Moderator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 20
 

Nichts anderes kann angemessen sein, als ein radikal ökologischer Standpunkt: Nur mit sofortigen, gerecht verteilten, auch Wohlstand und Bequemlichkeit begrenzenden Maßnahmen kann halbwegs wirkungsvoll auf die Klimakrise reagiert werden. D.h. nicht, dass sich die Bewegung darauf einigt, das Thema zu ihrem Schwerpunkt zu machen. -> Solidarität mit unseren Kindern und Enkeln!


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(@k-roth)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4
 

Umweltschutz ja bitte, aber Klimaschutz ist Blödsinn, da am Ende der logischen Argumentationskette die Vernichtung der Menschheit zugunsten des Klimas steht.


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(@k-roth)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4
 
Veröffentlicht von: @karl-tomate

Nichts anderes kann angemessen sein, als ein radikal ökologischer Standpunkt: Nur mit sofortigen, gerecht verteilten, auch Wohlstand und Bequemlichkeit begrenzenden Maßnahmen kann halbwegs wirkungsvoll auf die Klimakrise reagiert werden. D.h. nicht, dass sich die Bewegung darauf einigt, das Thema zu ihrem Schwerpunkt zu machen. -> Solidarität mit unseren Kindern und Enkeln!

Das wäre dann genau der Standpunkt der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE.

Nein, das was wir brauchen sind ganz bestimmt keine weiteren Reglementierungen und Vorschriften, die unser Leben einschränken.

 


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(@karl-tomate)
Mitglied Moderator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 20
 
Veröffentlicht von: @k-roth

Nein, das was wir brauchen sind ganz bestimmt keine weiteren Reglementierungen und Vorschriften, die unser Leben einschränken.

Ich habe die aktuelle Situation zum Klimawandel immer als für die Welt in der wir leben, bedrohlich verstanden und schwimme mit der Masse an Menschen, welche die Uhr 5 NACH 12 stehen sehen. Bisher habe ich mich aber noch nie mit Sichtweisen beschäftigt, die dieses in Frage stellen. Das sollte ich wohl mal tun. Oder kannst Du mir hier helfen, inwiefern bzgl des Klimawandels (Erderwärmung) doch keine Eile geboten ist. Immerhin wird ein Klimawandel, so wie er prognostiziert wird, unser aller Leben stark einschränken! "...keine weiteren Reglementierungen und Vorschriften" klingt für mich sehr nach FDP, die Du, vielleicht versehentlich, in Deiner Aufzählung vergessen hast. Ein Beispiel ganz konkret: Tempolimit auf der Autobahn ja oder nein? 😉


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(@boitelratte)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 16
 
Veröffentlicht von: @k-roth

Das wäre dann genau der Standpunkt der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE.

Nö, das ist der Standpunkt der Wissenschaft in ihrer überwiegenden Mehrheit. Die Katastrophe zu verhindern erfordert radikale gesellschaftliche Veränderungen, und genau das wollen die etablierten Parteien nicht - sie kommen angesichts des immer größeren Handlungsdrucks nur nicht drum herum, wenigstens verbal so zu tun, als würden sie das Problem zu Kenntnis nehmen. Das ist genau so manipulativ wie die Propagierung der "Freiheit", zu der sich ja alle diese Parteien auch verbal bekennen - und es ist genau so eine Mogelpackung. Sehen kann man das z.B. an der völligen Unterfinanzierung der pluralen Ökonomik, die hier Lösungen anbietet. Ein anderes Beispiel ist das Buch eines der Begründer von Extinction Rebellion, Roger Hallam, dessen Erscheinen 2019 mittels Antisemitismuskeule unmittelbar vor der Auslieferung verhindert wurde - das Verbrechen des Autors war es, zu behaupten, die Folgen des Ökozids würden den Holocaust noch in den Schatten stellen. Das stellt die Singularität des Holocaust in Frage (vgl. "Historikerstreit"), also ist der Mann Antisemit, wie dann Vertreter aller von Dir genannten Parteien feststellten. Sein Buch wurde dann in der Folge in Deutschland nicht veröffentlicht. Ich hab's mal dran gehangen, man braucht nur oberflächlich drüber zu schauen, um zu erkennen, dass es auch andere Gründe gibt, warum das nicht veröffentlicht werden sollte - Hallam fordert nicht weniger als eine friedliche Revolution und die Entmachtung von Wirtschaft und etablierter Politik.

Bin ich eigentlich der Einzige, dem es spanisch vorkommt, dass die Themen Ökozid und Klimawandel durch Corona weitestgehend aus den Medien verdrängt wurden und die Proteste größtenteils zum Erliegen kamen?

Edit: Warum darf ich kein PDF anhängen? Das wäre im Begründungszusammenhang wichtig. Also gut, dann als Link, funktioniert aber nur dreißig Tage:

https://ufile.io/4gykqhuw

Nochmal Edit: Was häufig bei der Argumentation des "Wegnehmens" übersehen wird, ist die Frage, wem hier eigentlich was weggenommen wird, und wieviel. Reichtum führt in der gegenwärtigen Welt in der Regel zu erhöhtem Konsum, und damit zu erhöhtem Ressourcenverbrauch. Man muss also drüber nachdenken, wem dann was weggenommen würde, und dann kommt man drauf, dass z.B. die persönliche CO2 Emission von den ökonomischen Möglichkeiten abhängt, sowohl global wie national. Arme Länder haben einen viel geringeren Ausstoß an CO2 als Reiche, der Hartz-IV Empfänger ohne Auto, der ÖPNV und Fahrrad nutzt, einen viel geringeren als der Superreiche mit Yacht, Privatjet und fünf Häusern mit einigen tausend qm Wohnfläche. Von den neoliberal orientierten Grünen wird das nicht propagiert, obwohl das das Killerargument gegen die "Wegnehmen"-Rhetorik wäre: Reiche hätten bei einer solchen Umgestaltung der Gesellschaft viel mehr zu verlieren als Arme.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Jahr 4 mal von Boitelratte

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(@scilla)
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Beiträge: 34
 

eine neue Partei müsste darauf hinweisen, daß der Umweltschutz lokal zu erfolgen hat

ganz konkret gibt es nämlich auf jeder Gemarkungsfläche besondere Stellen, die aus ökologischer Sicht dieses oder jenes sein könnten/sollten

  • und wenn man jetzt an paar dieser Stellen den ökologischen Zustand durch gezieltes Eingreifen verbessert, hat man viel erreicht
  • und wenn das auf mehreren Gemarkungsflächen passiert, spürt man einen regionalen Effekt
  • und wenn das überall im Land passiert, hat das dann tatsächlich auch (inter)national messbare Auswirkungen

irgendwelche internationalen Treffen, die irgendwelche Protokolle verabschieden, nützen vergleichsweise wenig


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 Joe
(@joe)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 12
 

Bitte streitet hier nicht unnötig.

Umweltschutz, Energieautonomie, Klimawandel - das alles kann mit erneuerbaren Energien erreicht werden. Ob man nun an Klimawandel glaubt oder nicht ist doch egal - Hauptsache man wäre nicht mehr auf Rohstoffe und die Abhängigkeit aus dem Ausland angewiesen. Denn sollte die BRD wirklich einmal sozialistisch werden muß man mit Sanktionen rechnen.

Auch zeichnet sich bei LENR eine Entwicklung ab die aber noch einige (eher viele) Jahre dauern wird. Spätestens dann werden die alten fossilen Kraftwerke sowieso abgelöst.


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