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Ökologie


(@eltabano)
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Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 27
The­men­starter  

… 


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(@karl-tomate)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 20
 

Nichts anderes kann angemessen sein, als ein radikal ökol­o­gis­ch­er Stand­punkt: Nur mit sofor­ti­gen, gerecht verteil­ten, auch Wohl­stand und Bequem­lichkeit begren­zen­den Maß­nah­men kann halb­wegs wirkungsvoll auf die Kli­makrise reagiert wer­den. D.h. nicht, dass sich die Bewe­gung darauf einigt, das The­ma zu ihrem Schw­er­punkt zu machen. -> Sol­i­dar­ität mit unseren Kindern und Enkeln!


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(@k‑roth)
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Beiträge: 4
 

Umweltschutz ja bitte, aber Kli­maschutz ist Blödsinn, da am Ende der logis­chen Argu­men­ta­tions­kette die Ver­nich­tung der Men­schheit zugun­sten des Kli­mas steht.


AntwortZitat
(@k‑roth)
New Mem­ber
Beige­treten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 4
 
Veröf­fentlicht von: @karl-tomate

Nichts anderes kann angemessen sein, als ein radikal ökol­o­gis­ch­er Stand­punkt: Nur mit sofor­ti­gen, gerecht verteil­ten, auch Wohl­stand und Bequem­lichkeit begren­zen­den Maß­nah­men kann halb­wegs wirkungsvoll auf die Kli­makrise reagiert wer­den. D.h. nicht, dass sich die Bewe­gung darauf einigt, das The­ma zu ihrem Schw­er­punkt zu machen. -> Sol­i­dar­ität mit unseren Kindern und Enkeln!

Das wäre dann genau der Stand­punkt der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE.

Nein, das was wir brauchen sind ganz bes­timmt keine weit­eren Regle­men­tierun­gen und Vorschriften, die unser Leben einschränken.

 


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(@karl-tomate)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 20
 
Veröf­fentlicht von: @k‑roth

Nein, das was wir brauchen sind ganz bes­timmt keine weit­eren Regle­men­tierun­gen und Vorschriften, die unser Leben einschränken.

Ich habe die aktuelle Sit­u­a­tion zum Kli­mawan­del immer als für die Welt in der wir leben, bedrohlich ver­standen und schwimme mit der Masse an Men­schen, welche die Uhr 5 NACH 12 ste­hen sehen. Bish­er habe ich mich aber noch nie mit Sichtweisen beschäftigt, die dieses in Frage stellen. Das sollte ich wohl mal tun. Oder kannst Du mir hier helfen, inwiefern bzgl des Kli­mawan­dels (Erder­wär­mung) doch keine Eile geboten ist. Immer­hin wird ein Kli­mawan­del, so wie er prog­nos­tiziert wird, unser aller Leben stark ein­schränken! „…keine weit­eren Regle­men­tierun­gen und Vorschriften” klingt für mich sehr nach FDP, die Du, vielle­icht verse­hentlich, in Dein­er Aufzäh­lung vergessen hast. Ein Beispiel ganz konkret: Tem­polim­it auf der Auto­bahn ja oder nein? 😉


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(@boitelratte)
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Beiträge: 16
 
Veröf­fentlicht von: @k‑roth

Das wäre dann genau der Stand­punkt der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE.

Nö, das ist der Stand­punkt der Wis­senschaft in ihrer über­wiegen­den Mehrheit. Die Katas­tro­phe zu ver­hin­dern erfordert radikale gesellschaftliche Verän­derun­gen, und genau das wollen die etablierten Parteien nicht – sie kom­men angesichts des immer größeren Hand­lungs­drucks nur nicht drum herum, wenig­stens ver­bal so zu tun, als wür­den sie das Prob­lem zu Ken­nt­nis nehmen. Das ist genau so manip­u­la­tiv wie die Propagierung der „Frei­heit”, zu der sich ja alle diese Parteien auch ver­bal beken­nen – und es ist genau so eine Mogel­pack­ung. Sehen kann man das z.B. an der völ­li­gen Unter­fi­nanzierung der plu­ralen Ökonomik, die hier Lösun­gen anbi­etet. Ein anderes Beispiel ist das Buch eines der Begrün­der von Extinc­tion Rebel­lion, Roger Hal­lam, dessen Erscheinen 2019 mit­tels Anti­semitismuskeule unmit­tel­bar vor der Aus­liefer­ung ver­hin­dert wurde – das Ver­brechen des Autors war es, zu behaupten, die Fol­gen des Ökozids wür­den den Holo­caust noch in den Schat­ten stellen. Das stellt die Sin­gu­lar­ität des Holo­caust in Frage (vgl. „His­torik­er­stre­it”), also ist der Mann Anti­semit, wie dann Vertreter aller von Dir genan­nten Parteien fest­stell­ten. Sein Buch wurde dann in der Folge in Deutsch­land nicht veröf­fentlicht. Ich hab’s mal dran gehangen, man braucht nur ober­fläch­lich drüber zu schauen, um zu erken­nen, dass es auch andere Gründe gibt, warum das nicht veröf­fentlicht wer­den sollte – Hal­lam fordert nicht weniger als eine friedliche Rev­o­lu­tion und die Ent­mach­tung von Wirtschaft und etabliert­er Politik.

Bin ich eigentlich der Einzige, dem es spanisch vorkommt, dass die The­men Ökozid und Kli­mawan­del durch Coro­na weitest­ge­hend aus den Medi­en ver­drängt wur­den und die Proteste größ­ten­teils zum Erliegen kamen?

Edit: Warum darf ich kein PDF anhän­gen? Das wäre im Begrün­dungszusam­men­hang wichtig. Also gut, dann als Link, funk­tion­iert aber nur dreißig Tage:

https://ufile.io/4gykqhuw

Nochmal Edit: Was häu­fig bei der Argu­men­ta­tion des „Weg­nehmens” überse­hen wird, ist die Frage, wem hier eigentlich was weggenom­men wird, und wieviel. Reich­tum führt in der gegen­wär­ti­gen Welt in der Regel zu erhöhtem Kon­sum, und damit zu erhöhtem Ressourcenver­brauch. Man muss also drüber nach­denken, wem dann was weggenom­men würde, und dann kommt man drauf, dass z.B. die per­sön­liche CO2 Emis­sion von den ökonomis­chen Möglichkeit­en abhängt, sowohl glob­al wie nation­al. Arme Län­der haben einen viel gerin­geren Ausstoß an CO2 als Reiche, der Hartz-IV Empfänger ohne Auto, der ÖPNV und Fahrrad nutzt, einen viel gerin­geren als der Super­re­iche mit Yacht, Pri­vat­jet und fünf Häusern mit eini­gen tausend qm Wohn­fläche. Von den neolib­er­al ori­en­tierten Grü­nen wird das nicht propagiert, obwohl das das Killer­ar­gu­ment gegen die „Wegnehmen”-Rhetorik wäre: Reiche hät­ten bei ein­er solchen Umgestal­tung der Gesellschaft viel mehr zu ver­lieren als Arme.

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 2 Monat­en 4 mal von Boitel­rat­te

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(@scilla)
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Beige­treten: Vor 1 Monat
Beiträge: 24
 

eine neue Partei müsste darauf hin­weisen, daß der Umweltschutz lokal zu erfol­gen hat

ganz konkret gibt es näm­lich auf jed­er Gemarkungs­fläche beson­dere Stellen, die aus ökol­o­gis­ch­er Sicht dieses oder jenes sein könnten/sollten

  • und wenn man jet­zt an paar dieser Stellen den ökol­o­gis­chen Zus­tand durch gezieltes Ein­greifen verbessert, hat man viel erreicht
  • und wenn das auf mehreren Gemarkungs­flächen passiert, spürt man einen regionalen Effekt
  • und wenn das über­all im Land passiert, hat das dann tat­säch­lich auch (inter)national mess­bare Auswirkungen

irgendwelche inter­na­tionalen Tre­f­fen, die irgendwelche Pro­tokolle ver­ab­schieden, nützen ver­gle­ich­sweise wenig


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 Joe
(@joe)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 1 Monat
Beiträge: 12
 

Bitte stre­it­et hier nicht unnötig.

Umweltschutz, Energieau­tonomie, Kli­mawan­del – das alles kann mit erneuer­baren Energien erre­icht wer­den. Ob man nun an Kli­mawan­del glaubt oder nicht ist doch egal – Haupt­sache man wäre nicht mehr auf Rohstoffe und die Abhängigkeit aus dem Aus­land angewiesen. Denn sollte die BRD wirk­lich ein­mal sozial­is­tisch wer­den muß man mit Sank­tio­nen rechnen.

Auch zeich­net sich bei LENR eine Entwick­lung ab die aber noch einige (eher viele) Jahre dauern wird. Spätestens dann wer­den die alten fos­silen Kraftwerke sowieso abgelöst.


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