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Neue Welt 2021


(@eltabano)
Mit­glied Admin
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 63
The­men­starter  

Neue Welt 2021, eine Ini­tia­tive in der die Bestre­bung ver­schieden­er Linke und Kom­mu­nis­ten zu den BT Wahlen aufrufen. 

Wie gedenken die Freien Linken der BT Wahl Rech­nung zu tra­gen und was sind die Ansicht­en für eine Neue Welt, jen­seits jeglich­er ide­ol­o­gis­chen Beschränkun­gen, es geht ums Überleben 


Zitat
(@biggi)
New Mem­ber
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 1
 

Ein sehr sin­nvoller Vorschlag. Ich träume von ein­er gemein­samen Liste der Maß­nah­men-kri­tis­chen Bewe­gung ohne Parteien­bindung der Abge­ord­neten aber Rechen­schaft­spflicht gegenüber den Wäh­lern. Allerd­ings befürchte ich, dass das bun­des­deutsche Wahlge­setz da nur enge Spiel­räume lässt.


AntwortZitat
 vor­läu­fig Anonym
(@vorläufig Anonym)
Gast
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 1
 

Hal­lo,

super Analyse/Zusammenfassung!

Ein Vorschlag um die Erfol­gsaus­sicht­en zu erhöhen:

nur ein Ziel, die Ein­führung direk­ter Demokratie durch eine Ver­fas­sungser­weiterung. Und zwar als langfristige Vision, nicht übereilt und den Herrschaft­mo­nop­o­lis­ten in die Hände spielend. 

Umset­zung muss demokratisch gelöst wer­den (Foren zur kollek­tiv­en Gestal­tung und Bil­dung geeigneter Vorgehensweisen+analoger, regionaler Treffen/Gesprächskreisen).

Leicht ver­mit­tel­bar und spricht viele an. Nicht nur Sys­temkri­tik (wenn auch wichtig um Hand­lungs­be­darf zu Verdeut­lichen), das über­fordert und schreckt ab.

Die herrschende PR nutzt Angst und Ohn­macht durch irra­tionale Regeln.

Das Ziel, die Entschei­dungs­grund­la­gen Großflächig und Trans­par­ent umzu­verteilen, direkt an Geset­zesän­derun­gen beteiligt zu wer­den, holt uns aus der Ohn­macht und schafft neben­bei Grund zur Auseinan­der­set­zung. Außer­dem würde die Eigen­ver­ant­wor­tung gestärkt und das langfristige Denken geschult. Die Dig­i­tal­isierung kön­nte wieder als sin­nvolles Werkzeug neu gedacht, anstelle eines Unterhaltung‑,Verkaufs- und Kon­trol­linstru­mentes miss­braucht zu werden.

In Ameri­ka find­et „medicare for all”, soweit ich weiß, ähn­lich hohen Anklang.

Dieses ein­fache, aber sehr schw­er umzuset­zende Ziel, spricht die kom­ple­men­tären Emo­tio­nen elitär­er Coro­na-PR an.

Wer, in den hohen Kreisen (Bundestag/Parlament/Medien etc), dage­gen ist ohne zu Begrün­den warum, gibt sich als Machtbe­sessen preis. Die Frage ist nicht „ob” son­dern „wie”!

Aufk­lärung, was Demokratie bedeutet! Ver­al­tete Briefwahlstruk­turen durch neue Tech­nolo­gie sin­nvoll transformieren.

Und so weit­er und so fort.…ich kön­nte schwär­men und ein Buch schreiben aber das gibt es schon. Jeden­falls werde ich mich mit Freuden an dem „wie” beteili­gen, wenn es denn noch mehr Men­schen für Erfol­gver­sprechend ansehen.

 

Mit fre­undlichen Grüßen


AntwortZitat
(@k‑roth)
New Mem­ber
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 4
 

Ich halte die Idee grund­sät­zlich für gut eine neue Partei zu grün­den und damit bei der BTW anzutreten. Das machen viele der Quer­denker­be­we­gung. Hat den Sinn, dass alle, die nicht wählen wür­den, eine Wahl hät­ten. Nach der Wahl dann schließen sich alle dieser neuge­grün­de­ten Parteien zusam­men und dominieren so die Parteien­land­schaft und ent­macht­en so die Regierungsparteien.

Danach erst kann man sich über die Eck­punk­te Meinungsfreiheit/Direktwahl/Abschaffung von Parteien/Demokratie im Urverständnis…einigen.

Als neue Diskus­sion­skul­tur schlage ich eine soziokratis­che und nicht eine demokratis­che vor, denn in ein­er Demokratie bleibt immer eine unzufriedene Min­der­heit zurück. In der Soziokratie muss solange disku­tiert wer­den, bis ein „Kon­sent” gefun­den wird, ein­er Entschei­dung, mit der alle leben kön­nen. Angestrebt würde natür­lich ein „Kon­sens”, wenn alle dieselbe Mei­n­ung zu einem The­ma hätten.

 


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(@boitelratte)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 16
 

Ich glaube nicht, dass über die Grün­dung von Parteien eine Änderung zu erre­ichen ist. Ich würde das mit Erfahrun­gen aus der Ver­gan­gen­heit begrün­den, z.B. den Rich­tungswech­sel bei der Linken oder das Schick­sal der Pirat­en. Bei­de wur­den medi­al von der kap­i­tal­is­tis­chen und staatlichen Presse so lange ins Visi­er genom­men, bis sie sich änderten (Linke) oder ver­schwan­den (Pirat­en). Ich sehe nicht, warum es dies­mal anders laufen sollte.

Das Mod­ell der repräsen­ta­tiv­en par­la­men­tarischen Demokratie muss ins­ge­samt auf den Prüf­s­tand, das hat sich für die kap­i­tal­is­tis­che Klasse als gut in ihrem Sinne beherrschbar erwiesen – deshalb, so denke ich, wird es von Kap­i­tal­is­ten wie Soros und anderen auch so gerne als Export­mod­ell für Staat­en mit ein­er anderen gesellschaftlichen Ord­nung hergenom­men: Sie haben damit in ihrem Sinne aus­ge­sprochen gute Erfahrun­gen gemacht. 

Edit: Typo.

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 4 Monat­en von Boitel­rat­te

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 Joe
(@joe)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 12
 

Es wäre schön ein linkes Wahlbünd­nis zu haben, wie zB in Spanien der 1930er Jahre das Parteien­bünd­nis „Volks­front”.

Doch bleiben wir real­is­tisch. Die Gehirn­wäsche der Bour­geoise in Sachen Coro­na haben auch die bei­den, einzi­gen linken Parteien (KPD, DKP mit SDAJ) in der BRD erfaßt. Jed­er hier weiß doch wie diese kri­tisieren und schwurbeln wenn Linke mit der Fahne der Freien Linke auf ein­er Quer­denken-Demo mit­laufen und diese Demos ein­fach lieber Recht­en über­lassen. Und Bünd­nisse mit kap­i­tal­is­tis­chen Parteien? Das ist sinn­los, denn diese haben dies­sel­ben Strip­pen­zieher wie die Sys­tem­parteien von AFD-Oliv­grün im Bundestag.

Für einen Wahlantritt im Bun­destag braucht es viele Unter­stützung­sun­ter­schriften. Ger­ade jet­zt wo Men­schen lieber zuhause bleiben und nicht einkaufen gehen wird man mit Stän­den in Fußgänger­zo­nen um diese Unter­schriften zu sam­meln wenig Erfolg haben. Und ob die nötige Unter­schrif­te­nan­zahl nur per Brief­post erre­icht wer­den kann? Schön wärs ja..

Doch dann gibts noch ein Prob­lem mit den Zie­len. Manche haben hier Trotz­ki, der mit Nazideutsch­land pak­tierte, als Vor­bild. Manche sind eigentlich Kap­i­tal­is­ten wie ehe­ma­lige Anhänger von den Sozialdemokrat­en der PdL, der Partei, den Pirat­en, die Basis usw. Ich frage mich wie diese mit echt­en Linken eine Partei grün­den wollen.

Das Pro­gramm der KPD k‑p-d.de (bis aufs The­ma Coro­na) wäre das einzig wirk­liche linke Pro­gramm. Schon die DKP hat lei­der zuviel revi­sion­is­tis­ches im Wahl­pro­gramm, bleibt aber auf­grund man­gel­nder Alter­na­tiv­en auf dem Wahlzettel die Partei die man als Link­er wählt.

Man kann nur hof­fen daß KPD+DKP ein­mal erken­nen wie sehr sie den Söders auf dem Leim gingen.

Diese r Beitrag wurde geän­dert Vor 4 Monat­en von Joe

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