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Neue Welt 2021


(@eltabano)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 63
Themenstarter  

Neue Welt 2021, eine Initiative in der die Bestrebung verschiedener Linke und Kommunisten zu den BT Wahlen aufrufen. 

Wie gedenken die Freien Linken der BT Wahl Rechnung zu tragen und was sind die Ansichten für eine Neue Welt, jenseits jeglicher ideologischen Beschränkungen, es geht ums Überleben 


Zitat
(@biggi)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1
 

Ein sehr sinnvoller Vorschlag. Ich träume von einer gemeinsamen Liste der Maßnahmen-kritischen Bewegung ohne Parteienbindung der Abgeordneten aber Rechenschaftspflicht gegenüber den Wählern. Allerdings befürchte ich, dass das bundesdeutsche Wahlgesetz da nur enge Spielräume lässt.


AntwortZitat
 vorläufig Anonym
(@vorläufig Anonym)
Gast
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1
 

Hallo,

super Analyse/Zusammenfassung!

Ein Vorschlag um die Erfolgsaussichten zu erhöhen:

nur ein Ziel, die Einführung direkter Demokratie durch eine Verfassungserweiterung. Und zwar als langfristige Vision, nicht übereilt und den Herrschaftmonopolisten in die Hände spielend.

Umsetzung muss demokratisch gelöst werden (Foren zur kollektiven Gestaltung und Bildung geeigneter Vorgehensweisen+analoger, regionaler Treffen/Gesprächskreisen).

Leicht vermittelbar und spricht viele an. Nicht nur Systemkritik (wenn auch wichtig um Handlungsbedarf zu Verdeutlichen), das überfordert und schreckt ab.

Die herrschende PR nutzt Angst und Ohnmacht durch irrationale Regeln.

Das Ziel, die Entscheidungsgrundlagen Großflächig und Transparent umzuverteilen, direkt an Gesetzesänderungen beteiligt zu werden, holt uns aus der Ohnmacht und schafft nebenbei Grund zur Auseinandersetzung. Außerdem würde die Eigenverantwortung gestärkt und das langfristige Denken geschult. Die Digitalisierung könnte wieder als sinnvolles Werkzeug neu gedacht, anstelle eines Unterhaltung-,Verkaufs- und Kontrollinstrumentes missbraucht zu werden.

In Amerika findet "medicare for all", soweit ich weiß, ähnlich hohen Anklang.

Dieses einfache, aber sehr schwer umzusetzende Ziel, spricht die komplementären Emotionen elitärer Corona-PR an.

Wer, in den hohen Kreisen (Bundestag/Parlament/Medien etc), dagegen ist ohne zu Begründen warum, gibt sich als Machtbesessen preis. Die Frage ist nicht "ob" sondern "wie"!

Aufklärung, was Demokratie bedeutet! Veraltete Briefwahlstrukturen durch neue Technologie sinnvoll transformieren.

Und so weiter und so fort....ich könnte schwärmen und ein Buch schreiben aber das gibt es schon. Jedenfalls werde ich mich mit Freuden an dem "wie" beteiligen, wenn es denn noch mehr Menschen für Erfolgversprechend ansehen.

 

Mit freundlichen Grüßen


AntwortZitat
(@k-roth)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4
 

Ich halte die Idee grundsätzlich für gut eine neue Partei zu gründen und damit bei der BTW anzutreten. Das machen viele der Querdenkerbewegung. Hat den Sinn, dass alle, die nicht wählen würden, eine Wahl hätten. Nach der Wahl dann schließen sich alle dieser neugegründeten Parteien zusammen und dominieren so die Parteienlandschaft und entmachten so die Regierungsparteien.

Danach erst kann man sich über die Eckpunkte Meinungsfreiheit/Direktwahl/Abschaffung von Parteien/Demokratie im Urverständnis...einigen.

Als neue Diskussionskultur schlage ich eine soziokratische und nicht eine demokratische vor, denn in einer Demokratie bleibt immer eine unzufriedene Minderheit zurück. In der Soziokratie muss solange diskutiert werden, bis ein "Konsent" gefunden wird, einer Entscheidung, mit der alle leben können. Angestrebt würde natürlich ein "Konsens", wenn alle dieselbe Meinung zu einem Thema hätten.

 


AntwortZitat
(@boitelratte)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 16
 

Ich glaube nicht, dass über die Gründung von Parteien eine Änderung zu erreichen ist. Ich würde das mit Erfahrungen aus der Vergangenheit begründen, z.B. den Richtungswechsel bei der Linken oder das Schicksal der Piraten. Beide wurden medial von der kapitalistischen und staatlichen Presse so lange ins Visier genommen, bis sie sich änderten (Linke) oder verschwanden (Piraten). Ich sehe nicht, warum es diesmal anders laufen sollte.

Das Modell der repräsentativen parlamentarischen Demokratie muss insgesamt auf den Prüfstand, das hat sich für die kapitalistische Klasse als gut in ihrem Sinne beherrschbar erwiesen - deshalb, so denke ich, wird es von Kapitalisten wie Soros und anderen auch so gerne als Exportmodell für Staaten mit einer anderen gesellschaftlichen Ordnung hergenommen: Sie haben damit in ihrem Sinne ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht.  

Edit: Typo.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Jahr von Boitelratte

AntwortZitat
 Joe
(@joe)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 12
 

Es wäre schön ein linkes Wahlbündnis zu haben, wie zB in Spanien der 1930er Jahre das Parteienbündnis "Volksfront".

Doch bleiben wir realistisch. Die Gehirnwäsche der Bourgeoise in Sachen Corona haben auch die beiden, einzigen linken Parteien (KPD, DKP mit SDAJ) in der BRD erfaßt. Jeder hier weiß doch wie diese kritisieren und schwurbeln wenn Linke mit der Fahne der Freien Linke auf einer Querdenken-Demo mitlaufen und diese Demos einfach lieber Rechten überlassen. Und Bündnisse mit kapitalistischen Parteien? Das ist sinnlos, denn diese haben diesselben Strippenzieher wie die Systemparteien von AFD-Olivgrün im Bundestag.

Für einen Wahlantritt im Bundestag braucht es viele Unterstützungsunterschriften. Gerade jetzt wo Menschen lieber zuhause bleiben und nicht einkaufen gehen wird man mit Ständen in Fußgängerzonen um diese Unterschriften zu sammeln wenig Erfolg haben. Und ob die nötige Unterschriftenanzahl nur per Briefpost erreicht werden kann? Schön wärs ja..

Doch dann gibts noch ein Problem mit den Zielen. Manche haben hier Trotzki, der mit Nazideutschland paktierte, als Vorbild. Manche sind eigentlich Kapitalisten wie ehemalige Anhänger von den Sozialdemokraten der PdL, der Partei, den Piraten, die Basis usw. Ich frage mich wie diese mit echten Linken eine Partei gründen wollen.

Das Programm der KPD k-p-d.de (bis aufs Thema Corona) wäre das einzig wirkliche linke Programm. Schon die DKP hat leider zuviel revisionistisches im Wahlprogramm, bleibt aber aufgrund mangelnder Alternativen auf dem Wahlzettel die Partei die man als Linker wählt.

Man kann nur hoffen daß KPD+DKP einmal erkennen wie sehr sie den Söders auf dem Leim gingen.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Jahr von Joe

AntwortZitat