Benachrichtigungen 
Alles löschen

[Oben angepinnt] Allgemeine Diskussion

Seite 1 / 2 

(@eltabano)
Mit­glied Admin
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 63
The­men­starter  

Hier ist möglich, ALLES zu posten.
Wenn die Admins ein The­ma find­en, das Diskus­sio­nen her­vor­ruft, wer­den sie ein neues THEMA erstellen, das uns erlaubt, die Diskus­sio­nen über­sichtlich­er zu gestalten!


Zitat
 Ger­hard Labitzke
(@Gerhard Lab­itzke)
Gast
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 1
 

Vorschlag für ein Thema:

Neue Welt 2021, eine Ini­tia­tive in der die Bestre­bung ver­schieden­er Linke und Kom­mu­nis­ten zu den BT Wahlen aufrufen. 

Wie gedenken die Freien Linken der BT Wahl Rech­nung zu tra­gen und was sind die Ansicht­en für eine Neue Welt, jen­seits jeglich­er ide­ol­o­gis­chen Beschränkun­gen, es geht ums Überleben 


AntwortZitat
(@roswitha)
New Mem­ber
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 1
 

Hal­lo, toll, dass ihr dieses Gedicht als Dach für die web­site genom­men habt ! Danke für Eure Arbeit !


AntwortZitat
 Sii Baa
(@Sii Baa)
Gast
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 1
 

Heute bin ich auf euren Aufruf gestoßen. Ich danke euch, schon lange habe ich nichts mehr so vernün­ftiges gele­sen und jedes Wort ist mir runter gegan­gen wie Öl und entspricht haar­ge­nau meinem Denken, meinem Fühlen und meinen Vorstel­lun­gen. Danke für euer Engagement. 


AntwortZitat
(@eltabano)
Mit­glied Admin
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 63
The­men­starter  

gemacht.


AntwortZitat
 Cecilia
(@Cecilia)
Gast
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 1
 

Hal­lo Sii Baa, 

Freut mich, dass Du uns gefun­den hast!

Liebe Grüße 😊


AntwortZitat
(@karl-tomate)
Mit­glied Mod­er­a­tor
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 20
 

Hal­lo, vie­len Dank für Eure Ini­tia­tive zu FL! Ich wün­sche allen einen großen Erfolg.

Ein wenig Bauch­weh habe ich, wenn ich auf der Seite lese:

„Dieser Kanal sendet zume­inst Beiträge von linken Kri­tik­ern aller Couleur des Notstands-Regimes.”

Zum einen frage ich das aus rein tech­nis­ch­er Sicht: Woran erken­nt man linke Kri­tik­er? Müssen die sich zu” links” bekan­nt haben? Kom­men diese aus einem bes­timmten Milieu? Müssen diese bes­timmte The­men behandeln?

Ich stelle mir das aus­ge­sprochen schwierig vor. 

Soll­ten es auss­chließlich Autor*innen sein, die offen­sichtlich das Etikett links kom­mu­nizieren, dann graut es mir vor dem Wahrnehmungs- und Mei­n­ungsko­r­ri­dor.
Schaut man sich z.B. die Medi­enerzeug­nisse eines Her­rn Reitschus­ter an, dann kann man denen viel Erken­nt­nis­gewinn abgewin­nen, obwohl er aus der kon­ser­v­a­tiv­en Ecke kommt.
Ich habe keinen Bock auf Dog­ma und Aus­gren­zung! Es muss möglich, mit solchen Men­schen und Mei­n­un­gen umzuge­hen, auch wenn bes­timmt The­men nicht „links” sind. 

 

 


AntwortZitat
(@eltabano)
Mit­glied Admin
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 63
The­men­starter  

@karl-tomate

tat­säch­lich wollen wir hier, in einen Forum der „Freien Linken”… LINKE sam­meln.
Wir disku­tieren gerne mit diejeni­gen Men­schen, die nicht auf der Seite der Klasse der Lohn­ab­hängi­gen sind, und die meinen, z.B. alles hätte mit „Natio­nen” zu tun… Aber wir sind eben LINKE. 
Auch in der Def­i­n­i­tion von „was ist Links und was nicht”… sind einige Ele­mente wo wir eine Entschei­dung genom­men haben…
Bürokrat­en sind unsere Mei­n­ung NICHT „Linke”… Leute die an irgendwelche Eidech­sen glauben sind nicht „Linke”… 

Dog­ma-Aktivis­ten sind auch keine Linke.… meine per­sön­liche Mei­n­ung… es sind arme kranke Neu­rotik­er… Vielle­icht mit ein­er Ther­a­pie…
🙂


AntwortZitat
(@joe-schraube)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 6
 

wie kann ich hier ein neues The­ma starten ? 


AntwortZitat
(@eltabano)
Mit­glied Admin
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 63
The­men­starter  

@joe-schraube

Es gibt ein Thread für neue Themenwünsche:

https://freie-linke.de/community/14-forum-uebers-forum-der-fl-anregungen-vorschlaege/themenvorschlaege/paged/2#post-68

VG


AntwortZitat
(@joe-schraube)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 6
 

Es ist in diesem Forum nicht möglich eigene The­men zu starten ? 
Na dann kein Wun­der das hier nix los ist.
Ich darf auf eine Frage antworten aber keine Stellen ? 
Wer hat sich denn sowas aus­gedacht ? 😉 
Angst ist kein guter Berater  Uboote und Trole wird man auch anders los 😉 


AntwortZitat
(@boitelratte)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 16
 
Veröf­fentlicht von: @joe-schraube

Angst ist kein guter Berater  Uboote und Trole wird man auch anders los

Jepp, ich fürchte sog­ar, dass das genau das ist, was mit der anti­deutschen Trollerei erre­icht wer­den soll: Jed­er mis­straut jedem, und dann regle­men­tieren wir uns aus Mis­strauen selber. 


AntwortZitat
(@joe-schraube)
Active Mem­ber
Beige­treten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 6
 

währe nett von einem Admin oder jeman­den der diese Entschei­dung getrof­fen hat etwas zu hören dazu.
LG


AntwortZitat
(@iskra)
New Mem­ber
Beige­treten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 1
 

Hal­lo! Unten find­en Sie Links zu Artikeln aus der rus­sis­chen marx­is­tis­chen Bewe­gung „Arbeit­er­weg”. Sie haben eine Analyse des Geschehens aus der Sicht der marx­is­tis­chen poli­tis­chen Ökonomie vorgenom­men. Ich denke, Sie wer­den es sehr inter­es­sant finden.

„Die neue Weltwirtschaft­skrise und die neue kap­i­tal­is­tis­che Lüge”
https://work-way.com/de/2020/11/09/die-neue-weltwirtschaftskrise-und-die-neue-kapitalistische-luge/

„Der faschis­tis­che-Virus”
https://work-way.com/de/2020/06/22/der-faschistische-virus/

„Der große Coro­n­avirus-Betrug”
https://work-way.com/de/2020/04/29/der-grose-coronavirus-betrug/

„Kap­i­tal­is­tis­che Krisen sind Krisen der Über­pro­duk­tion. Eine Krise zeigt sich zunächst darin, dass Waren nicht verkauft wer­den kön­nen, da sie in größeren Men­gen pro­duziert wur­den, als von den Hauptver­brauch­ern – der Masse des Volkes – gekauft wer­den kön­nen, deren Kaufkraft unter den kap­i­tal­is­tis­chen Pro­duk­tionsver­hält­nis­sen in äußerst engen Gren­zen gehal­ten wird. „Über­schüs­sige” Waren ver­stopfen die Lager­häuser. Die Kap­i­tal­is­ten drosseln die Pro­duk­tion und ent­lassen Arbeit­er. Hun­derte und Tausende von Betrieben wer­den still­gelegt. Die Arbeit­slosigkeit steigt sprung­haft an. Eine große Anzahl von Klein­pro­duzen­ten wird ruiniert, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Der Man­gel an Absatzmöglichkeit­en für die pro­duzierten Waren führt zu ein­er Des­or­gan­i­sa­tion des Han­dels. Kred­itverbindun­gen wer­den unter­brochen. Die Kap­i­tal­is­ten erleben einen akuten Man­gel an Geld für Zahlun­gen. Die Börsen stürzen ab – die Preise von Aktien, Anlei­hen und anderen Wert­pa­pieren fall­en in den Keller. Eine Welle von Konkursen von Industrie‑, Han­dels- und Bankkonz­er­nen schwappt her­an” © K.Ostrovityanov, „Poli­tis­che Ökonomie”, Kapi­tel „Poli­tis­che Krisen”, 1954)

Unter dem Vor­wand der glob­alen „Pan­demie” wer­den vom größten Kap­i­tal fol­gende Ziele ver­fol­gt (sie alle zie­len auf die Über­win­dung ein­er mas­siv­en Wirtschaft­skrise ab, in deren Zen­trum die Krise der Über­pro­duk­tion ste­ht):
- Schließung von Betrieben, Fab­riken und sog­ar ganzen Indus­trien (d.h. Ver­langsamung des Pro­duk­tion­sprozess­es, um alte Pro­duk­te allmäh­lich aus­laufen zu lassen und die Pro­duk­tion neuer Pro­duk­te zu stop­pen; es geht nicht nur um ein Überange­bot an Pro­duk­ten, das aus ein­er falschen Verteilung resul­tiert, son­dern auch um Dien­stleis­tun­gen)
- Abbau von Arbeit­skräften (weil viele Arbeit­er bei ein­er Über­pro­duk­tion von Waren ein­fach nicht gebraucht wer­den)
- Ver­nich­tung klein­er und mit­tlerer Unternehmen, um sie auf dem Markt zu erset­zen (das passiert immer während ein­er Wirtschaft­skrise, ein klein­er Kap­i­tal­ist wird von einem großen aufge­fressen)
- Einsparun­gen im Gesund­heits- und Bil­dungswe­sen (Mil­lio­nen von Oper­a­tio­nen wur­den gestrichen, medi­zinis­ches Per­son­al wurde ent­lassen; Schulen und Uni­ver­sitäten stellen auf Fer­nun­ter­richt um und pla­nen, Lehrer durch Videovorträge zu erset­zen)
- die Bekämp­fung und Ver­langsamung der unver­mei­dlichen rev­o­lu­tionären Erhe­bung (Proteste und Streiks als Folge der Verkleinerung, des Ver­lusts von kleinen und mit­tleren Unternehmen, des Ver­lusts demokratis­ch­er Rechte usw.) durch das Ver­bot sozialer Ver­samm­lun­gen, das Auf­set­zen von Maulkör­ben und die Demor­al­isierung der Men­schen
- Ver­schär­fung der wirtschaftlichen Aus­beu­tung (Stre­ichung von Boni und Ein­frieren von Gehäl­tern; Ver­an­las­sung von Über­stun­den unter dem Vor­wand „schwieriger Zeit­en für uns alle”; Nichtzahlung von Löh­nen für mehrere Monate usw.)
- Gewin­n­max­imierung, die Mil­liar­den von Dol­lar aus dem Nichts schöpft, indem Mil­lio­nen von Men­schen gezwun­gen wer­den, Pro­duk­te zu kaufen, die sie nicht brauchen (chirur­gis­che Masken gegen ein Atemwegsvirus usw.) Allein der tägliche Gewinn durch Masken ist so gigan­tisch, dass sie uns mit Sicher­heit für immer erhal­ten bleiben wer­den, bis die Men­schen sie abschaffen.

Hier ist ein Artikel des Forbes-Mag­a­zins aus dem Jahr 2017:
„Chi­na ist der weltweit größte Stahl­pro­duzent, der etwa die Hälfte der weltweit­en Pro­duk­tion dieses Rohstoffs aus­macht. Allerd­ings über­steigt die chi­ne­sis­che Stahl­pro­duk­tion bei weit­em die Inland­snach­frage nach diesem Rohstoff. Die chi­ne­sis­che Stahl­pro­duk­tion bleibt weit­er­hin auf hohem Niveau, trotz gedämpfter Stahl­preise und schwach­er Inland­snach­frage inmit­ten eines sich ver­langsamenden Wirtschaftswach­s­tums im Land. Wir schätzen, dass die chi­ne­sis­che Stahl­pro­duk­tion die Inland­snach­frage im Jahr 2016 um 140 Mil­lio­nen Ton­nen über­stieg. Mit anderen Worten: Die über­schüs­sige Stahl­pro­duk­tion entspricht etwa 21 % der Inland­snach­frage.
Die über­schüs­sige Stahl­pro­duk­tion hat die chi­ne­sis­chen Stahlex­porte in die Höhe getrieben, was sich neg­a­tiv auf die Stahlin­dus­trie weltweit aus­gewirkt hat. Chi­ne­sis­che Stahlex­porte sind durch unfaire Han­del­sprak­tiken gekennze­ich­net, und die Reg­ulierungs­be­hör­den in den USA und Europa haben Antidump­ingzölle auf Stahlimporte aus Chi­na ver­hängt. Ein zunehmend feind­seliges inter­na­tionales Han­del­sum­feld kön­nte Chi­na dazu zwin­gen, seine Stahl­pro­duk­tion in Zukun­ft zu senken.” (Quelle: https://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2017/01/09/the-extent-of-overproduction-in-the-chinese-steel-industry/?sh=7f6915b9446e
Ein Artikel in ein­er regionalen Nachricht­e­na­gen­tur „Asia Sen­tinel” vom Dezem­ber 2017 mit dem Titel „Chi­na Cuts Over­pro­duc­tion Dra­mat­i­cal­ly”
” Chi­nas Regierung hat 2016 drastis­che Maß­nah­men ergrif­f­en, um die aufge­blähte Über­pro­duk­tion zu reduzieren, die das glob­ale Ange­bot und die Preise bedro­ht, indem sie 65 Mil­lio­nen Ton­nen Stahl­pro­duk­tion und 290 Mil­lio­nen Ton­nen Kohleka­paz­ität gekürzt hat, so ein neuer Bericht der Schweiz­er Invest­ment­bank UBS ” (Quelle: https://www.asiasentinel.com/p/china-cuts-overproduction-dramatically)
Eine reduzierte Pro­duk­tion impliziert natür­lich auch eine Reduzierung der Arbeit­skräfte. Vom März 2016 ist hier ein Artikel aus dem For­tune-Mag­a­zin mit dem glück­lichen Titel „Here’s Why Cut­ting 1.8 Mil­lion Work­ers in Chi­na Is Actu­al­ly Good News” (für Kap­i­tal­is­ten, ver­ste­ht sich – Anm. d. Red.):
„Die Ankündi­gung drama­tis­ch­er Kürzun­gen in der Stahl- und Kohlepro­duk­tion am Mon­tag nutzte einen Staats­be­such von US-Finanzmin­is­ter Jack Lew, um eine bre­ite Berichter­stat­tung zu garantieren. Die Notwendigkeit ein­er radikalen Reform, um eine weiche Lan­dung zu gewährleis­ten, ist seit langem erkan­nt wor­den, und Chi­na ver­sucht, sich auf eine „neue Nor­mal­ität” einzustellen, oder eine real­is­tis­chere Wach­s­tum­srate, die sowohl nach­haltig ist als auch wahrschein­lich zu größer­er wirtschaftlich­er Sta­bil­ität für alle Beteiligten führt.” (Quelle: https://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2017/01/09/the-extent-of-overproduction-in-the-chinese-steel-industry/?sh=76ac3723446e)
Um es ein­fach auszu­drück­en: Die „Stake­hold­er”, das inter­na­tionale Kap­i­tal, haben sich untere­inan­der auf die Notwendigkeit drastis­ch­er Pro­duk­tion­skürzun­gen in der Kohle- und Stahlin­dus­trie geeinigt, um angesichts der sink­enden Nach­frage und der überquel­len­den Lager Prof­ite zu sich­ern. Dies ist ein weit­eres Beispiel (abge­se­hen von G20 usw.) für die Absprachen und gemein­samen wirtschaftlichen Inter­essen der Kap­i­tal­is­ten, die sich strikt gegen die Inter­essen der Lohn­ab­hängi­gen und ihrer Vorhut – der Arbeit­erk­lasse, d.h. der direkt in der materiellen Pro­duk­tion Beschäftigten – richt­en und nach den oben erwäh­n­ten Hin­terz­im­mer­ab­sprachen auf die Straße gewor­fen wer­den.
„Die bish­er angekündigten Änderun­gen zie­len darauf ab, die Stahl­pro­duk­tion­ska­paz­ität um 150 Mil­lio­nen Ton­nen und die Kohlepro­duk­tion um 500 Mil­lio­nen Ton­nen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren zu reduzieren. Die Kürzun­gen wer­den 1,3 Mil­lio­nen Arbeit­splätze im Kohle­sek­tor und weit­ere 500.000 in der Stahlin­dus­trie ver­nicht­en. Ins­ge­samt entspricht das etwa 15 % der Belegschaft bei­der Sek­toren.”
„Und die Kürzun­gen kön­nten noch tiefer gehen. Reuters berichtet unter Beru­fung auf „informierte Quellen”, die der Führung nahe ste­hen, dass 5 bis 6 Mil­lio­nen Arbeit­er betrof­fen sein kön­nten.„
Es ist nicht schw­er zu errat­en, dass die chi­ne­sis­che Arbeit­erk­lasse auf die Kürzun­gen mit einem enor­men Anstieg der Protes­tak­tiv­itäten reagierte, die bere­its seit eini­gen Jahren zunah­men (von 2011 bis 2015 stieg die Zahl der Arbeit­skon­flik­te um das 13-fache). Im Feb­ru­ar 2019 schrieb die New York Times:
„Fab­rikar­beit­er in ganz Chi­na ver­anstal­ten Sit-Ins und fordern Löhne für ihr ‚Blut und ihren Schweiß’. Tax­i­fahrer umzin­geln Regierungs­büros, um eine bessere Behand­lung zu fordern. Bauar­beit­er dro­hen, von den Däch­ern von Gebäu­den zu sprin­gen, wenn sie nicht bezahlt wer­den.”
„Fab­rikar­beit­er in ganz Chi­na ver­anstal­ten Sitzstreiks und fordern unbezahlte Löhne für „Blut und Schweiß”. Tax­i­fahrer umzin­geln Regierungs­büros, um eine bessere Behand­lung zu fordern. Bauar­beit­er dro­hen, von Gebäu­den zu sprin­gen, wenn sie nicht bezahlt wer­den. Während sich das Wirtschaftswach­s­tum in Chi­na auf das langsam­ste Tem­po seit fast drei Jahrzehn­ten abschwächt, hal­ten tausende chi­ne­sis­che Arbeit­er kleinere Proteste und Streiks ab, um sich gegen die Bemühun­gen der Unternehmen zu wehren, Entschädi­gun­gen einzube­hal­ten und Arbeit­szeit­en zu kürzen.
” Während sich chi­ne­sis­che Fam­i­lien diese Woche ver­sam­meln, um das Neu­jahrs­fest zu feiern, den wichtig­sten Feiertag des Jahres in Chi­na, sagen viele Arbeit­er, dass sie kämpfen, um grundle­gende Aus­gaben wie Essen und Miete zu bezahlen. ” (Quelle: https://www.nytimes.com/2019/02/06/world/asia/china-workers-protests.html)
Und wie hat sich das glob­ale Kap­i­tal, von dem die chi­ne­sis­chen Kap­i­tal­is­ten ein inte­graler Bestandteil sind, im All­ge­meinen geschla­gen?
Eine Krise der Über­pro­duk­tion von Waren hat jeden wichti­gen Bere­ich der Weltwirtschaft erfasst. Es ist nicht schw­er, dies zu über­prüfen, indem man ein wenig über den Zus­tand ein­er bes­timmten Branche im Jahr 2019 googelt. Auto­mo­bilin­dus­trie, Öl- und Gasin­dus­trie, Met­al­lurgie, Lebens­mit­telin­dus­trie, Tex­tilin­dus­trie, etc. etc. – Über­all gibt es starke Gewin­nein­brüche, eine Depres­sion, Ent­las­sun­gen, Schließun­gen usw. Daher der enorme Anstieg der Protes­tak­tiv­itäten, bekan­nt als „Glob­ale Protest­welle 2019”.
———–
Die Essenz des Coro­n­avirus-Betrugs des Kap­i­tals ist die Täuschung eines neuen tödlichen Stammes des bish­er äußerst harm­losen Coro­n­avirus, um die KOLOSSALE KRISE der Über­pro­duk­tion (die die Prof­ite der Kap­i­tal­is­ten erdrückt) und den zur Bekämp­fung dieser Krise notwendi­gen ÜBERGANG zu OFFENEN KAPITALDIKTATUREN (FASHISMUS) zu ver­tuschen. Der „Pandemie”-Schwindel wird auch benötigt, um die Proteste zu ver­mei­den, die auf­grund der zunehmenden wirtschaftlichen Aus­beu­tung auf der ganzen Welt, auch in Chi­na, jedes Jahr zunehmen.
Hier zum Beispiel spricht ein Artikel aus dem Jahr 2017 https://carnegie.ru/commentary/71424 von „ein­er wach­senden Welle von Arbeit­er­protesten, die viele Regio­nen Chi­nas erfasst” und dass „die Zahl der groß angelegten Arbeit­er­streiks von 383 Fällen im Jahr 2013 auf 2.663 im Jahr 2016 gestiegen ist.„
Einige weit­ere inter­es­sante Auszüge aus dem Artikel:
„Im Jahr 2014 stieg eine Welle der Unzufrieden­heit in den Prov­inzen Henan (河南), Shandong(山东) und Jiangsu(江苏. In den let­zten zwei Jahren haben die sechs größten Prov­inzen Chi­nas, gemessen am Brut­tosozial­pro­dukt, die meis­ten Proteste verze­ich­net. Mehr als zwei Drit­tel aller Aktio­nen, die vom Chi­na Labor Bul­letin (das speziell über Arbeit­er­proteste Buch führt) aufgeze­ich­net wer­den, sind Streiks von Arbeit­ern in großen Fab­riken, Minen und auf Baustellen. Mit anderen Worten: Die Unzufrieden­heit wächst nun in einem beträchtlichen Teil der chi­ne­sis­chen Gesellschaft, der 20 bis 30 % der Arbeit­skräfte Chi­nas aus­macht.
„Die Prob­leme sind in der Schw­erindus­trie (die bis zu 20 % der weltweit­en Gesamt­menge aus­macht) am stärk­sten zu spüren. Zum Beispiel ist die VR Chi­na für bis zu 46% der weltweit­en Über­pro­duk­tion im Stahlsek­tor ver­ant­wortlich.” (Sowohl Wuhan als auch die Prov­inz Hebei, die kür­zlich wieder unter faschis­tis­che „Quar­an­täne” gestellt wurde, sind wichtige Zen­tren der Stahlin­dus­trie.)
„Der Kampf gegen die indus­trielle Inef­fizienz ist mit einem mas­siv­en Abbau von Arbeit­skräften ver­bun­den: allein in der Kohle- und Stahlin­dus­trie haben die Behör­den ver­sprochen, 1,8 Mil­lio­nen Men­schen zu ent­lassen.”
„Die Arbeit­er dür­fen sich immer noch nicht gew­erkschaftlich organ­isieren und Stre­it­igkeit­en mit ihrem Arbeit­ge­ber nicht selb­ständig lösen.” „Für die chi­ne­sis­chen Behör­den ist es leicht zu erk­lären, dass keine Dat­en über die Streik­be­we­gung veröf­fentlicht wer­den. Im Sinne ein­er for­malen Geset­zge­bung gibt es diese Proteste nicht. Seit 1982 ist das Streikrecht der Arbeit­er aus der Ver­fas­sung des Lan­des ver­schwun­den” (chi­ne­sis­ch­er „Sozial­is­mus” in all sein­er Pracht).
So geschah in Chi­na Fol­gen­des: Als die durch die Über­pro­duk­tion von Waren verur­sachte Krise wuchs, reduzierten die chi­ne­sis­chen Kap­i­tal­is­ten peri­odisch das Pro­duk­tionsvol­u­men und die Pro­duk­tion­skosten, indem sie Fab­riken schlossen, Arbeit­er hin­auswar­fen, ihre Löhne kürzten usw. Dies führte zu ver­mehrten Streiks, Ausstän­den und Protesten. Die chi­ne­sis­chen Kap­i­tal­is­ten und ihre inter­na­tionalen Gegen­spiel­er (Aktionäre) waren zwis­chen zwei Feuern gefan­gen – ein­er­seits mussten sie die Pro­duk­tion ver­langsamen, indem sie eine noch nie dagewe­sene Anzahl von Fab­riken schlossen und die Zahl der Arbeit­er reduzierten, die Kosten senk­ten, indem sie monate­lang keine Gehäl­ter zahlten oder sie über­haupt nicht auszahlten, usw. Auf der anderen Seite war die Reak­tion der Arbeit­er auf all diese Aktio­nen beispiel­los. Die Kap­i­tal­is­ten haben erkan­nt, dass sie für eine Mist­ga­bel gehal­ten wer­den kön­nen. Was ist zu tun? Erk­lären Sie zum Beispiel eine Epi­demie ein­er unbekan­nten, tödlichen Krankheit. D a s w ü r d e es ermöglichen, die Betriebe stillschweigend „zur Quar­an­täne” zu schließen, die Arbeit­er unter Hausar­rest zu stellen, ihnen unter dem Vor­wand des „allmächti­gen Virus” Streiks und Streiks zu ver­bi­eten, die Zahlung von Löh­nen und Lohn­schulden unter dem Vor­wand von „Schä­den durch das Coro­n­avirus” zu ver­weigern, usw. usw.

———–

Warum Wuhan und warum covid?
Chi­nas Stahlin­dus­trie befind­et sich seit Jahren in ein­er schw­eren Krise auf­grund ein­er enor­men Über­pro­duk­tion. Laut Alfa-Soyuz, ein­er Ver­trieb­s­ge­sellschaft für Walzs­tahl, „fiel der Preis für chi­ne­sis­chen Stahl 2015 um 20 %, obwohl Kohle und Erz nur um 15 % nach­gaben. All dies hat die Gewinne der chi­ne­sis­chen Stahlher­steller um 35,5 % reduziert.” „Jet­zt (im Jahr 2015 – Anm. d. Red.) liegt die Über­pro­duk­tion von Stahl in Chi­na bei 500.000.000 Ton­nen jährlich. Und ähn­liche Trends gibt es in fast allen Branchen”. „Trotz aller Trends wird ein Rück­gang der Stahl­pro­duk­tion nicht erwartet, da die Unternehmen eine max­i­male Kapaz­ität­saus­las­tung anstreben, um Ver­luste zu reduzieren und den Cash­flow zu sich­ern”.
Alles in allem ein Klas­sik­er des Gen­res für Kap­i­tal­is­ten – die Anar­chie und Spon­taneität der Pro­duk­tion hat zu einem Überange­bot an Pro­duk­ten geführt, wodurch die Preise rapi­de zu sinken begonnen haben.
Darüber hin­aus gibt es in und um Wuhan viele Auto­mo­bil­w­erke, darunter Gen­er­al Motors, Nis­san, Hon­da und andere Marken. Die Über­pro­duk­tion in der Auto­mo­bilin­dus­trie hat solche Aus­maße angenom­men, dass es längst zahlre­iche Müllde­ponien auf der ganzen Welt gibt, auf denen Hun­dert­tausende von unverkauften Autos ungenutzt in der freien Natur ste­hen – https://globalnews.ca/news/4115376/nearly-300000-volk…
Um die Über­schüsse der Fleischin­dus­trie, die eben­falls seit Jahrzehn­ten unter ein­er mon­strösen Über­pro­duk­tion lei­det, zu ver­nicht­en, wer­den „unheil­bare” Krankheit­en wie „Vogel­grippe”, „Schweine­grippe”, „Afrikanis­che Schweinepest” etc. erfun­den.
Seit dem drit­ten Jahrzehnt ver­nicht­en die Kap­i­tal­is­ten hun­derte Mil­lio­nen Ton­nen Fleisch unter dem Vor­wand der dro­hen­den Verseuchung durch diese Krankheit­en; das ist in dieser Hin­sicht nichts Beson­deres, es ist für sie bere­its üblich, gewohn­heitsmäßig, ohne jeden „Kovid”.
Aber wie bringt man über­schüs­si­gen Stahl (oder jede andere Ware, die wed­er ver­bran­nt noch ver­graben wird) dazu, aus den Lagern zu ver­schwinden? Wie kon­nte die Pro­duk­tion ohne Streiks und Proteste zurück­ge­fahren wer­den?
Alle Arten von „Vogel­grippe” und „afrikanis­ch­er Seuche” sind hier offen­sichtlich nut­z­los. Aber „Covid” ist genau richtig.


AntwortZitat
(@eltabano)
Mit­glied Admin
Beige­treten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 63
The­men­starter  

@joe-schraube

Ich frage den Admin, wie man das ändern kann.

Das ist in der Tat nicht sehr gut. Danke.


AntwortZitat
Seite 1 / 2