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[Oben angepinnt] Allgemeine Diskussion

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(@eltabano)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 63
Themenstarter  

Hier ist möglich, ALLES zu posten.
Wenn die Admins ein Thema finden, das Diskussionen hervorruft, werden sie ein neues THEMA erstellen, das uns erlaubt, die Diskussionen übersichtlicher zu gestalten!


Zitat
 Gerhard Labitzke
(@Gerhard Labitzke)
Gast
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1
 

Vorschlag für ein Thema:

Neue Welt 2021, eine Initiative in der die Bestrebung verschiedener Linke und Kommunisten zu den BT Wahlen aufrufen. 

Wie gedenken die Freien Linken der BT Wahl Rechnung zu tragen und was sind die Ansichten für eine Neue Welt, jenseits jeglicher ideologischen Beschränkungen, es geht ums Überleben 


AntwortZitat
(@roswitha)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1
 

Hallo, toll, dass ihr dieses Gedicht als Dach für die website genommen habt ! Danke für Eure Arbeit !


AntwortZitat
 Sii Baa
(@Sii Baa)
Gast
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1
 

Heute bin ich auf euren Aufruf gestoßen. Ich danke euch, schon lange habe ich nichts mehr so vernünftiges gelesen und jedes Wort ist mir runter gegangen wie Öl und entspricht haargenau meinem Denken, meinem Fühlen und meinen Vorstellungen. Danke für euer Engagement. 


AntwortZitat
(@eltabano)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 63
Themenstarter  

gemacht.


AntwortZitat
 Cecilia
(@Cecilia)
Gast
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1
 

Hallo Sii Baa, 

Freut mich, dass Du uns gefunden hast!

Liebe Grüße 😊


AntwortZitat
(@karl-tomate)
Mitglied Moderator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 20
 

Hallo, vielen Dank für Eure Initiative zu FL! Ich wünsche allen einen großen Erfolg.

Ein wenig Bauchweh habe ich, wenn ich auf der Seite lese:

"Dieser Kanal sendet zumeinst Beiträge von linken Kritikern aller Couleur des Notstands-Regimes."

Zum einen frage ich das aus rein technischer Sicht: Woran erkennt man linke Kritiker? Müssen die sich zu" links" bekannt haben? Kommen diese aus einem bestimmten Milieu? Müssen diese bestimmte Themen behandeln?

Ich stelle mir das ausgesprochen schwierig vor.

Sollten es ausschließlich Autor*innen sein, die offensichtlich das Etikett links kommunizieren, dann graut es mir vor dem Wahrnehmungs- und Meinungskorridor.
Schaut man sich z.B. die Medienerzeugnisse eines Herrn Reitschuster an, dann kann man denen viel Erkenntnisgewinn abgewinnen, obwohl er aus der konservativen Ecke kommt.
Ich habe keinen Bock auf Dogma und Ausgrenzung! Es muss möglich, mit solchen Menschen und Meinungen umzugehen, auch wenn bestimmt Themen nicht "links" sind.

 

 


AntwortZitat
(@eltabano)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 63
Themenstarter  

@karl-tomate

tatsächlich wollen wir hier, in einen Forum der "Freien Linken"... LINKE sammeln.
Wir diskutieren gerne mit diejenigen Menschen, die nicht auf der Seite der Klasse der Lohnabhängigen sind, und die meinen, z.B. alles hätte mit "Nationen" zu tun... Aber wir sind eben LINKE. 
Auch in der Definition von "was ist Links und was nicht"... sind einige Elemente wo wir eine Entscheidung genommen haben...
Bürokraten sind unsere Meinung NICHT "Linke"... Leute die an irgendwelche Eidechsen glauben sind nicht "Linke"... 

Dogma-Aktivisten sind auch keine Linke.... meine persönliche Meinung... es sind arme kranke Neurotiker... Vielleicht mit einer Therapie...
🙂


AntwortZitat
(@joe-schraube)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 7
 

wie kann ich hier ein neues Thema starten ? 


AntwortZitat
(@eltabano)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 63
Themenstarter  

@joe-schraube

Es gibt ein Thread für neue Themenwünsche:

https://freie-linke.de/community/14-forum-uebers-forum-der-fl-anregungen-vorschlaege/themenvorschlaege/paged/2#post-68

VG


AntwortZitat
(@joe-schraube)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 7
 

Es ist in diesem Forum nicht möglich eigene Themen zu starten ? 
Na dann kein Wunder das hier nix los ist.
Ich darf auf eine Frage antworten aber keine Stellen ? 
Wer hat sich denn sowas ausgedacht ? 😉 
Angst ist kein guter Berater  Uboote und Trole wird man auch anders los 😉 


AntwortZitat
(@boitelratte)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 16
 
Veröffentlicht von: @joe-schraube

Angst ist kein guter Berater  Uboote und Trole wird man auch anders los

Jepp, ich fürchte sogar, dass das genau das ist, was mit der antideutschen Trollerei erreicht werden soll: Jeder misstraut jedem, und dann reglementieren wir uns aus Misstrauen selber.  


AntwortZitat
(@joe-schraube)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 7
 

währe nett von einem Admin oder jemanden der diese Entscheidung getroffen hat etwas zu hören dazu.
LG


AntwortZitat
(@iskra)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1
 

Hallo! Unten finden Sie Links zu Artikeln aus der russischen marxistischen Bewegung "Arbeiterweg". Sie haben eine Analyse des Geschehens aus der Sicht der marxistischen politischen Ökonomie vorgenommen. Ich denke, Sie werden es sehr interessant finden.

"Die neue Weltwirtschaftskrise und die neue kapitalistische Lüge"
https://work-way.com/de/2020/11/09/die-neue-weltwirtschaftskrise-und-die-neue-kapitalistische-luge/

"Der faschistische-Virus"
https://work-way.com/de/2020/06/22/der-faschistische-virus/

"Der große Coronavirus-Betrug"
https://work-way.com/de/2020/04/29/der-grose-coronavirus-betrug/

"Kapitalistische Krisen sind Krisen der Überproduktion. Eine Krise zeigt sich zunächst darin, dass Waren nicht verkauft werden können, da sie in größeren Mengen produziert wurden, als von den Hauptverbrauchern - der Masse des Volkes - gekauft werden können, deren Kaufkraft unter den kapitalistischen Produktionsverhältnissen in äußerst engen Grenzen gehalten wird. "Überschüssige" Waren verstopfen die Lagerhäuser. Die Kapitalisten drosseln die Produktion und entlassen Arbeiter. Hunderte und Tausende von Betrieben werden stillgelegt. Die Arbeitslosigkeit steigt sprunghaft an. Eine große Anzahl von Kleinproduzenten wird ruiniert, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Der Mangel an Absatzmöglichkeiten für die produzierten Waren führt zu einer Desorganisation des Handels. Kreditverbindungen werden unterbrochen. Die Kapitalisten erleben einen akuten Mangel an Geld für Zahlungen. Die Börsen stürzen ab - die Preise von Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren fallen in den Keller. Eine Welle von Konkursen von Industrie-, Handels- und Bankkonzernen schwappt heran" (c) K.Ostrovityanov, "Politische Ökonomie", Kapitel "Politische Krisen", 1954)

Unter dem Vorwand der globalen "Pandemie" werden vom größten Kapital folgende Ziele verfolgt (sie alle zielen auf die Überwindung einer massiven Wirtschaftskrise ab, in deren Zentrum die Krise der Überproduktion steht):
- Schließung von Betrieben, Fabriken und sogar ganzen Industrien (d.h. Verlangsamung des Produktionsprozesses, um alte Produkte allmählich auslaufen zu lassen und die Produktion neuer Produkte zu stoppen; es geht nicht nur um ein Überangebot an Produkten, das aus einer falschen Verteilung resultiert, sondern auch um Dienstleistungen)
- Abbau von Arbeitskräften (weil viele Arbeiter bei einer Überproduktion von Waren einfach nicht gebraucht werden)
- Vernichtung kleiner und mittlerer Unternehmen, um sie auf dem Markt zu ersetzen (das passiert immer während einer Wirtschaftskrise, ein kleiner Kapitalist wird von einem großen aufgefressen)
- Einsparungen im Gesundheits- und Bildungswesen (Millionen von Operationen wurden gestrichen, medizinisches Personal wurde entlassen; Schulen und Universitäten stellen auf Fernunterricht um und planen, Lehrer durch Videovorträge zu ersetzen)
- die Bekämpfung und Verlangsamung der unvermeidlichen revolutionären Erhebung (Proteste und Streiks als Folge der Verkleinerung, des Verlusts von kleinen und mittleren Unternehmen, des Verlusts demokratischer Rechte usw.) durch das Verbot sozialer Versammlungen, das Aufsetzen von Maulkörben und die Demoralisierung der Menschen
- Verschärfung der wirtschaftlichen Ausbeutung (Streichung von Boni und Einfrieren von Gehältern; Veranlassung von Überstunden unter dem Vorwand "schwieriger Zeiten für uns alle"; Nichtzahlung von Löhnen für mehrere Monate usw.)
- Gewinnmaximierung, die Milliarden von Dollar aus dem Nichts schöpft, indem Millionen von Menschen gezwungen werden, Produkte zu kaufen, die sie nicht brauchen (chirurgische Masken gegen ein Atemwegsvirus usw.) Allein der tägliche Gewinn durch Masken ist so gigantisch, dass sie uns mit Sicherheit für immer erhalten bleiben werden, bis die Menschen sie abschaffen.

Hier ist ein Artikel des Forbes-Magazins aus dem Jahr 2017:
"China ist der weltweit größte Stahlproduzent, der etwa die Hälfte der weltweiten Produktion dieses Rohstoffs ausmacht. Allerdings übersteigt die chinesische Stahlproduktion bei weitem die Inlandsnachfrage nach diesem Rohstoff. Die chinesische Stahlproduktion bleibt weiterhin auf hohem Niveau, trotz gedämpfter Stahlpreise und schwacher Inlandsnachfrage inmitten eines sich verlangsamenden Wirtschaftswachstums im Land. Wir schätzen, dass die chinesische Stahlproduktion die Inlandsnachfrage im Jahr 2016 um 140 Millionen Tonnen überstieg. Mit anderen Worten: Die überschüssige Stahlproduktion entspricht etwa 21 % der Inlandsnachfrage.
Die überschüssige Stahlproduktion hat die chinesischen Stahlexporte in die Höhe getrieben, was sich negativ auf die Stahlindustrie weltweit ausgewirkt hat. Chinesische Stahlexporte sind durch unfaire Handelspraktiken gekennzeichnet, und die Regulierungsbehörden in den USA und Europa haben Antidumpingzölle auf Stahlimporte aus China verhängt. Ein zunehmend feindseliges internationales Handelsumfeld könnte China dazu zwingen, seine Stahlproduktion in Zukunft zu senken." (Quelle: https://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2017/01/09/the-extent-of-overproduction-in-the-chinese-steel-industry/?sh=7f6915b9446e
Ein Artikel in einer regionalen Nachrichtenagentur "Asia Sentinel" vom Dezember 2017 mit dem Titel "China Cuts Overproduction Dramatically"
" Chinas Regierung hat 2016 drastische Maßnahmen ergriffen, um die aufgeblähte Überproduktion zu reduzieren, die das globale Angebot und die Preise bedroht, indem sie 65 Millionen Tonnen Stahlproduktion und 290 Millionen Tonnen Kohlekapazität gekürzt hat, so ein neuer Bericht der Schweizer Investmentbank UBS " (Quelle: https://www.asiasentinel.com/p/china-cuts-overproduction-dramatically)
Eine reduzierte Produktion impliziert natürlich auch eine Reduzierung der Arbeitskräfte. Vom März 2016 ist hier ein Artikel aus dem Fortune-Magazin mit dem glücklichen Titel "Here's Why Cutting 1.8 Million Workers in China Is Actually Good News" (für Kapitalisten, versteht sich - Anm. d. Red.):
"Die Ankündigung dramatischer Kürzungen in der Stahl- und Kohleproduktion am Montag nutzte einen Staatsbesuch von US-Finanzminister Jack Lew, um eine breite Berichterstattung zu garantieren. Die Notwendigkeit einer radikalen Reform, um eine weiche Landung zu gewährleisten, ist seit langem erkannt worden, und China versucht, sich auf eine "neue Normalität" einzustellen, oder eine realistischere Wachstumsrate, die sowohl nachhaltig ist als auch wahrscheinlich zu größerer wirtschaftlicher Stabilität für alle Beteiligten führt." (Quelle: https://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2017/01/09/the-extent-of-overproduction-in-the-chinese-steel-industry/?sh=76ac3723446e)
Um es einfach auszudrücken: Die "Stakeholder", das internationale Kapital, haben sich untereinander auf die Notwendigkeit drastischer Produktionskürzungen in der Kohle- und Stahlindustrie geeinigt, um angesichts der sinkenden Nachfrage und der überquellenden Lager Profite zu sichern. Dies ist ein weiteres Beispiel (abgesehen von G20 usw.) für die Absprachen und gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen der Kapitalisten, die sich strikt gegen die Interessen der Lohnabhängigen und ihrer Vorhut - der Arbeiterklasse, d.h. der direkt in der materiellen Produktion Beschäftigten - richten und nach den oben erwähnten Hinterzimmerabsprachen auf die Straße geworfen werden.
"Die bisher angekündigten Änderungen zielen darauf ab, die Stahlproduktionskapazität um 150 Millionen Tonnen und die Kohleproduktion um 500 Millionen Tonnen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren zu reduzieren. Die Kürzungen werden 1,3 Millionen Arbeitsplätze im Kohlesektor und weitere 500.000 in der Stahlindustrie vernichten. Insgesamt entspricht das etwa 15 % der Belegschaft beider Sektoren."
"Und die Kürzungen könnten noch tiefer gehen. Reuters berichtet unter Berufung auf "informierte Quellen", die der Führung nahe stehen, dass 5 bis 6 Millionen Arbeiter betroffen sein könnten."
Es ist nicht schwer zu erraten, dass die chinesische Arbeiterklasse auf die Kürzungen mit einem enormen Anstieg der Protestaktivitäten reagierte, die bereits seit einigen Jahren zunahmen (von 2011 bis 2015 stieg die Zahl der Arbeitskonflikte um das 13-fache). Im Februar 2019 schrieb die New York Times:
"Fabrikarbeiter in ganz China veranstalten Sit-Ins und fordern Löhne für ihr 'Blut und ihren Schweiß'. Taxifahrer umzingeln Regierungsbüros, um eine bessere Behandlung zu fordern. Bauarbeiter drohen, von den Dächern von Gebäuden zu springen, wenn sie nicht bezahlt werden."
"Fabrikarbeiter in ganz China veranstalten Sitzstreiks und fordern unbezahlte Löhne für "Blut und Schweiß". Taxifahrer umzingeln Regierungsbüros, um eine bessere Behandlung zu fordern. Bauarbeiter drohen, von Gebäuden zu springen, wenn sie nicht bezahlt werden. Während sich das Wirtschaftswachstum in China auf das langsamste Tempo seit fast drei Jahrzehnten abschwächt, halten tausende chinesische Arbeiter kleinere Proteste und Streiks ab, um sich gegen die Bemühungen der Unternehmen zu wehren, Entschädigungen einzubehalten und Arbeitszeiten zu kürzen.
" Während sich chinesische Familien diese Woche versammeln, um das Neujahrsfest zu feiern, den wichtigsten Feiertag des Jahres in China, sagen viele Arbeiter, dass sie kämpfen, um grundlegende Ausgaben wie Essen und Miete zu bezahlen. " (Quelle: https://www.nytimes.com/2019/02/06/world/asia/china-workers-protests.html)
Und wie hat sich das globale Kapital, von dem die chinesischen Kapitalisten ein integraler Bestandteil sind, im Allgemeinen geschlagen?
Eine Krise der Überproduktion von Waren hat jeden wichtigen Bereich der Weltwirtschaft erfasst. Es ist nicht schwer, dies zu überprüfen, indem man ein wenig über den Zustand einer bestimmten Branche im Jahr 2019 googelt. Automobilindustrie, Öl- und Gasindustrie, Metallurgie, Lebensmittelindustrie, Textilindustrie, etc. etc. - Überall gibt es starke Gewinneinbrüche, eine Depression, Entlassungen, Schließungen usw. Daher der enorme Anstieg der Protestaktivitäten, bekannt als "Globale Protestwelle 2019".
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Die Essenz des Coronavirus-Betrugs des Kapitals ist die Täuschung eines neuen tödlichen Stammes des bisher äußerst harmlosen Coronavirus, um die KOLOSSALE KRISE der Überproduktion (die die Profite der Kapitalisten erdrückt) und den zur Bekämpfung dieser Krise notwendigen ÜBERGANG zu OFFENEN KAPITALDIKTATUREN (FASHISMUS) zu vertuschen. Der "Pandemie"-Schwindel wird auch benötigt, um die Proteste zu vermeiden, die aufgrund der zunehmenden wirtschaftlichen Ausbeutung auf der ganzen Welt, auch in China, jedes Jahr zunehmen.
Hier zum Beispiel spricht ein Artikel aus dem Jahr 2017 https://carnegie.ru/commentary/71424 von "einer wachsenden Welle von Arbeiterprotesten, die viele Regionen Chinas erfasst" und dass "die Zahl der groß angelegten Arbeiterstreiks von 383 Fällen im Jahr 2013 auf 2.663 im Jahr 2016 gestiegen ist."
Einige weitere interessante Auszüge aus dem Artikel:
"Im Jahr 2014 stieg eine Welle der Unzufriedenheit in den Provinzen Henan (河南), Shandong(山东) und Jiangsu(江苏. In den letzten zwei Jahren haben die sechs größten Provinzen Chinas, gemessen am Bruttosozialprodukt, die meisten Proteste verzeichnet. Mehr als zwei Drittel aller Aktionen, die vom China Labor Bulletin (das speziell über Arbeiterproteste Buch führt) aufgezeichnet werden, sind Streiks von Arbeitern in großen Fabriken, Minen und auf Baustellen. Mit anderen Worten: Die Unzufriedenheit wächst nun in einem beträchtlichen Teil der chinesischen Gesellschaft, der 20 bis 30 % der Arbeitskräfte Chinas ausmacht.
"Die Probleme sind in der Schwerindustrie (die bis zu 20 % der weltweiten Gesamtmenge ausmacht) am stärksten zu spüren. Zum Beispiel ist die VR China für bis zu 46% der weltweiten Überproduktion im Stahlsektor verantwortlich." (Sowohl Wuhan als auch die Provinz Hebei, die kürzlich wieder unter faschistische "Quarantäne" gestellt wurde, sind wichtige Zentren der Stahlindustrie.)
"Der Kampf gegen die industrielle Ineffizienz ist mit einem massiven Abbau von Arbeitskräften verbunden: allein in der Kohle- und Stahlindustrie haben die Behörden versprochen, 1,8 Millionen Menschen zu entlassen."
"Die Arbeiter dürfen sich immer noch nicht gewerkschaftlich organisieren und Streitigkeiten mit ihrem Arbeitgeber nicht selbständig lösen." "Für die chinesischen Behörden ist es leicht zu erklären, dass keine Daten über die Streikbewegung veröffentlicht werden. Im Sinne einer formalen Gesetzgebung gibt es diese Proteste nicht. Seit 1982 ist das Streikrecht der Arbeiter aus der Verfassung des Landes verschwunden" (chinesischer "Sozialismus" in all seiner Pracht).
So geschah in China Folgendes: Als die durch die Überproduktion von Waren verursachte Krise wuchs, reduzierten die chinesischen Kapitalisten periodisch das Produktionsvolumen und die Produktionskosten, indem sie Fabriken schlossen, Arbeiter hinauswarfen, ihre Löhne kürzten usw. Dies führte zu vermehrten Streiks, Ausständen und Protesten. Die chinesischen Kapitalisten und ihre internationalen Gegenspieler (Aktionäre) waren zwischen zwei Feuern gefangen - einerseits mussten sie die Produktion verlangsamen, indem sie eine noch nie dagewesene Anzahl von Fabriken schlossen und die Zahl der Arbeiter reduzierten, die Kosten senkten, indem sie monatelang keine Gehälter zahlten oder sie überhaupt nicht auszahlten, usw. Auf der anderen Seite war die Reaktion der Arbeiter auf all diese Aktionen beispiellos. Die Kapitalisten haben erkannt, dass sie für eine Mistgabel gehalten werden können. Was ist zu tun? Erklären Sie zum Beispiel eine Epidemie einer unbekannten, tödlichen Krankheit. D a s w ü r d e es ermöglichen, die Betriebe stillschweigend "zur Quarantäne" zu schließen, die Arbeiter unter Hausarrest zu stellen, ihnen unter dem Vorwand des "allmächtigen Virus" Streiks und Streiks zu verbieten, die Zahlung von Löhnen und Lohnschulden unter dem Vorwand von "Schäden durch das Coronavirus" zu verweigern, usw. usw.

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Warum Wuhan und warum covid?
Chinas Stahlindustrie befindet sich seit Jahren in einer schweren Krise aufgrund einer enormen Überproduktion. Laut Alfa-Soyuz, einer Vertriebsgesellschaft für Walzstahl, "fiel der Preis für chinesischen Stahl 2015 um 20 %, obwohl Kohle und Erz nur um 15 % nachgaben. All dies hat die Gewinne der chinesischen Stahlhersteller um 35,5 % reduziert." "Jetzt (im Jahr 2015 - Anm. d. Red.) liegt die Überproduktion von Stahl in China bei 500.000.000 Tonnen jährlich. Und ähnliche Trends gibt es in fast allen Branchen". "Trotz aller Trends wird ein Rückgang der Stahlproduktion nicht erwartet, da die Unternehmen eine maximale Kapazitätsauslastung anstreben, um Verluste zu reduzieren und den Cashflow zu sichern".
Alles in allem ein Klassiker des Genres für Kapitalisten - die Anarchie und Spontaneität der Produktion hat zu einem Überangebot an Produkten geführt, wodurch die Preise rapide zu sinken begonnen haben.
Darüber hinaus gibt es in und um Wuhan viele Automobilwerke, darunter General Motors, Nissan, Honda und andere Marken. Die Überproduktion in der Automobilindustrie hat solche Ausmaße angenommen, dass es längst zahlreiche Mülldeponien auf der ganzen Welt gibt, auf denen Hunderttausende von unverkauften Autos ungenutzt in der freien Natur stehen - https://globalnews.ca/news/4115376/nearly-300000-volk...
Um die Überschüsse der Fleischindustrie, die ebenfalls seit Jahrzehnten unter einer monströsen Überproduktion leidet, zu vernichten, werden "unheilbare" Krankheiten wie "Vogelgrippe", "Schweinegrippe", "Afrikanische Schweinepest" etc. erfunden.
Seit dem dritten Jahrzehnt vernichten die Kapitalisten hunderte Millionen Tonnen Fleisch unter dem Vorwand der drohenden Verseuchung durch diese Krankheiten; das ist in dieser Hinsicht nichts Besonderes, es ist für sie bereits üblich, gewohnheitsmäßig, ohne jeden "Kovid".
Aber wie bringt man überschüssigen Stahl (oder jede andere Ware, die weder verbrannt noch vergraben wird) dazu, aus den Lagern zu verschwinden? Wie konnte die Produktion ohne Streiks und Proteste zurückgefahren werden?
Alle Arten von "Vogelgrippe" und "afrikanischer Seuche" sind hier offensichtlich nutzlos. Aber "Covid" ist genau richtig.


AntwortZitat
(@eltabano)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 63
Themenstarter  

@joe-schraube

Ich frage den Admin, wie man das ändern kann.

Das ist in der Tat nicht sehr gut. Danke.


AntwortZitat
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