Begründung der Maßnahmenkritik

von franziska
  1. Das „Nar­ra­tiv” (die Begrün­dung der Maßnahmen)

 

Das Nar­ra­tiv hat 4 Säulen:

  1. die Ver­lauf­skon­trolle erfol­gt durch Tests, in erster Lin­ie den PCR Test, als Infek­tion­snach­weis, in zweit­er die Blut-Antikör­p­er („Sero­prä­valenz”) als Nach­weis der Gene­sung bzw. des Anteils der „Gene­se­nen” an ein­er Bevölkerung. Indi­rekt wird daraus im Rück­blick auch noch „die Dunkelz­if­fer” geschätzt, d. h. der Anteil der klin­isch unauf­fäl­li­gen Infizierten (keine, geringe oder häus­lich auskurier­bare Symptome).
  2. das Mod­ell, es lautet: Ein kom­plett neues Virus trifft auf eine „immunnaive” Bevölkerung (noch ohne nach­weis­bare Blut-Antikör­p­er, d. h. „Seroprävalenz=0”) , unweiger­lich wird JEDER Exponierte (dem Virus Aus­ge­set­zte) somit irgend­wann infiziert, und infiziert sein­er­seits weit­ere, zumin­d­est vor Aus­bruch der Symp­tome: Asymp­to­ma­tis­che Ver­bre­itung, beson­ders heimtück­isch! Infizierte erkranken, wer­den kranken­haus- und inten­sivpflege-bedürftig und ver­ster­ben je zu einem gewis­sen Prozentsatz. Vor Erre­ichen der Her­den­im­mu­nität bzw Impfquote kann die Aus­bre­itung sich besten­falls etwas ver­langsamen, da sie aber im großen ganzen in eine ungeschützte Bevölkerung hinein ver­läuft, und das Virus ansteck­ender ist als etwa das Influen­za-Virus, würde ohne Maß­nah­men die Aus­bre­itung EXPONENTIELL stat­tfind­en, solange ein Infiziert­er vor Aus­bruch der Symp­tome mehr als einen Infizierten ansteckt. Das Gesund­heitssys­tem würde ganz schnell über­fordert, die ohne­hin schon hohe Fall-Sterblichkeit von ca. 1% der Infizierten würde hochschnellen auf 3–4%, da den schw­er­er Erkrank­ten nicht mehr geholfen wer­den kann, zudem müssten sie ohne Hil­fe „qualvoll erstick­en”. Und davon wären dann zweiein­halb bis drei Mil­lio­nen Deutsche in weni­gen Wochen oder Monat­en betroffen.

((Aus dem Mod­ell fol­gt, neben­bei, die Gle­ich­set­zung dreier Werte, die son­st auseinan­der­fall­en: Die Fall-Sterblichkeit ist die Zahl an Toten pro ERFASSTE also über­haupt pos­i­tiv getestete Fälle. Zwar gibt es eine Dunkelz­if­fer (vgl. 1.), aber die muss ger­ing sein, da ja „jed­er drankommt”, und man aus dem (in etwa bekan­nten) Anteil der Hos­pi­tal­isierten mit Pos­i­tiv-Test grob auf die momen­tane Aus­bre­itung in der Bevölkerung zurückschließen kann: die Sero­prä­valenz war immer sehr niedrig! Natür­lich auch dank der Maß­nah­men. Das heißt, die ermit­tel­ten Fälle sind im großen ganzen let­ztlich maßge­blich auch für die „richtig kranken, die als einzige auch Immu­nität aus­bilden”, das heißt die recht hohe Fall­sterblichkeit kann „großzügig” bei ein­er Annahme ein­er Dunkelz­if­fer von 100% (gle­ichviel unent­deck­te Infizierte wie per Test ermit­telte Infizierte) hal­biert wer­den, und dann beträgt sie immer noch 1–2% (erst recht in den Alters­grup­pen der >60jährigen und Risiko­grup­pen, wo sie deut­lich höher liegt: „Aber haben sie kein Recht auf Über­leben?”). Da jed­er oder fast jed­er drankommt (Her­den­im­mu­nität wird, je höher die Infek­tiosität, immer höher, über 90% jet­zt bei Deltavari­ante), gilt auch: Sterblichkeit in der Bevölkerung (Mor­tal­ität)= ca. Letal­ität= halbe Fall-Sterblichkeit. Und das selb­st unter gün­stig­sten Umstän­den, dh intak­tem Gesundheitssystem…))

  1. die Maß­nah­men zur Ver­langsamung der Aus­bre­itung, vor Imp­fung (NPI=non phar­ma­ceu­ti­cal inter­ven­tions): dass sie helfen, bei ein­er ansteck­enden Krankheit, sagt einem doch der gesunde Men­schen­ver­stand… und sie sind hinzunehmen, bis mit der Imp­fung das eigentliche Mit­tel zur Präven­tion ver­füg­bar ist.
  2. die Imp­fung: Das wichtig­ste Mit­tel, wichtiger als Ther­a­pie, weil man es ja gar nicht erst zu ther­a­pie-bedürfti­gen Krankheit­saus­brüchen kom­men lassen will – und let­ztlich DAS VIRUS am besten ganz aus­rot­tet dadurch. So wie Pock­en und (ange­blich) Polio… Und wenn die Imp­fung nicht ganz hil­ft: so ver­hin­dert sie doch (wie auch die Influen­za-Imp­fung) schwere Ver­läufe und Todes­fälle. Und: Geimpfte sind weniger infiziert… (wenn auch ähn­lich infek­tiös, WENN infiziert… was aber sel­ten ist).

 

  1. Das Nar­ra­tiv ist SELBSTIMMUNISIEREND – die Behaup­tun­gen sind zum Teil empirisch nicht über­prüf­bar, zum Teil nie über­prüft wor­den (man kann also besten­falls von ungeprüften Hypothe­sen sprechen) – genau das ist die KRITIK:

 

  1. sämtliche Behaup­tun­gen über den PCR-Test sind ungeprüft:
  2. dass er eine akute Infek­tion mit akut sich ver­mehren­den SarsCov2-Viren nach­weist. Stattdessen ist er pos­i­tiv bei ger­ing­sten Spuren von (passenden) Frag­menten des Virus-Erbgutes, wie sie noch nach Monat­en in der Schleimhaut vor­liegen können;
    b. es gibt Anhalt­spunk­te, dass Viren auch nach Immu­nisierung lange Zeit in einzel­nen Schleimhautzellen sich weit­er ver­mehren und so eine Dauer­präsenz zeigen;
  3. die große Empfind­lichkeit des Tests lässt ihn wom­öglich ansprechen, sog­ar wenn gar nichts vor­liegt (falsch-pos­i­tive Ergeb­nisse), vor allem, wenn er tech­nisch rou­tinemäßig auf volle Auss­chöp­fung der Empfind­lichkeit eingestellt ist (max­i­mal hohe Ct-Werte), es kann daher sein, dass allein schon die Falsch­pos­i­tiv­en-Rate bei sehr hohen Tes­tanzahlen eine gewisse „Inzi­denz” vortäuscht (Schwankun­gen, ja sog­ar Wellen kom­men oben­drein zus­tand, wenn die Proben falsch genom­men wer­den; außer­dem, wenn ungeschultes Per­son­al, vor allem beim Wieder­anstieg nach Run­ter­fahren der Testzahlen, die Test-Appa­ra­turen hand­habt, kommt es zu Massenkon­t­a­m­i­na­tio­nen, die dann in die Gesamt-Inzi­denz einge­hen – oder, wenn ent­deckt, wer­den sie eventuell nicht gemeldet und stattdessen Proben „entsprechend dem Trend” willkür­lich bewertet) ;
  4. frühe Stu­di­en (in Chi­na) haben eine kaum bis nicht beste­hende Re-Test-Reli­a­bil­ität ergeben, d. h. bei pos­i­tiv getesteten Symp­tomträgern, die durchge­hend hät­ten pos­i­tiv sein müssen, ergaben sich bei fortbeste­hen­den Symp­tomen kom­plett zufäl­lige Test-Ergeb­nis-Rei­hen in aufeinan­der­fol­gen­den Tagen (während der Test hätte durchge­hend pos­i­tiv aus­fall­en müssen…);
  5. man hat im Bronchialsekret von schw­er Lun­genentzün­dungs-Kranken in Wuhan das­selbe Virus gefun­den, in hoher Konzen­tra­tion, es ver­mehrt, und seine Fähigkeit, Zellen zu befall­en, im Labor gezeigt. Sei­ther wird angenom­men, wenn man DAS VIRUS oder eine sein­er Vari­anten find­et, dass es Ursache der Symp­tome und Schä­den ist, die man im Kör­p­er des Befal­l­enen find­et. BEWIESEN wird das aber kaum bis gar nicht. (Bere­its die Unter­schei­dung, welche Schä­den durch das Virus selb­st, und welche durch die Immunab­wehr gegen es verur­sacht wer­den, ist kaum zu tre­f­fen.) Daran ändert auch die akribis­che Ver­fol­gung, welche Muta­tio­nen es an leicht vari­ablen Stellen des Erbguts des Virus gibt, nichts. Mit anderen Worten: Der Zusam­men­hang zwis­chen dem, was der Test nach­weist, und dem, was eigentlich von Inter­esse ist, näm­lich Symp­tome, Krankheit, Schä­den, Todes­fälle, IST ÜBERHAUPT NICHT GEGEBEN.
  6. selb­st wenn also Patien­ten test­pos­i­tiv sind, müsste erst­mal geschaut wer­den, ob nicht noch andere Atemwegsin­fekt-Erreger anwe­send sind, die mit zum Krankheits­geschehen beitra­gen. Das aber unterbleibt, wegen der Aus­gangs­these: Testpositiv=SarsCoV2 ist DIE Ursache von allem, das wir beobachten.
  7. Da, wo wir solche Prü­fun­gen durch­führen ‚in der Influen­za-Sur­veil­lance in 500 aus­gewählten Arzt­prax­en, die jeden Fall von mit Fieber verb­n­den­er Atemwegserkrankung aufnehmen und dann Tests auf die großen infragek­om­menden Viren­fam­i­lien ver­an­lassen – da machen SarsCoV2 einen niedri­gen ein­stel­li­gen Prozen­tan­teil aus (Mischin­fek­te eingeschlossen). Ange­blich ist ja weltweit die Influen­za ver­schwun­den. Nun ja. Wenn wir nicht danach suchen…

((zur Sero­prä­valenz im näch­sten Punkt))

 

  1. Das Mod­ell berück­sichtigt die Beson­der­heit­en der Immunab­wehr in den Atemwe­gen nicht, stattdessen behan­delt es Covid nach dem Vor­bild von Ebo­la oder Masern, dh eine jen­er Erkrankun­gen, bei denen die Viren ganz schnell in die Blut­bahn durch­brechen (es also zu Virämie kommt), und sich im ganzen Kör­p­er verteilen. Bei Atemwegsin­fek­ten geschieht das erst, nach­dem die Viren sich erfol­gre­ich in der Nasen-Rachen-Schleimhaut ver­mehrt haben, durch Einat­men in die Lun­gen gelangt sind, sich dort eben­falls erfol­gre­ich ver­mehrt haben, und Schleimhaut-Ver­let­zun­gen verur­sachen, über die dann wiederum Bak­te­rien in das Gewebe dahin­ter ein­drin­gen kön­nen: bak­terielle Super­in­fek­tion). Atemwege sind bei allen Lebe­we­sen, die über solche ver­fü­gen, mit beson­deren Abwehrfähigkeit­en aus­ges­tat­tet (Oberflächen/Außenkontakt! ähn­lich: die Haut und andere Schleimhäute, z. B. Harn­blase, Darm…): Lang bevor irgen­deine Immun­zelle über­haupt Kon­takt mit einem Virus hat­te, begin­nt IN DEN SCHLEIMHAUTZELLEN SELBST bere­its die Abwehr (man spricht hier vom ange­bore­nen oder innat­en Immun­sys­tem). Schon die Flim­mer­haare, die den Schleim der Schleimhaut unun­ter­brochen (außer bei Rauch­ern, da fall­en sie aus) in Rich­tung Speis­eröhrenöff­nung trans­portieren, sor­gen für eine ständi­ge Reini­gung der Atemwege. Und so weit­er… bis eben die regionalen Abwehrzen­tren ins Spiel kom­men, wenn die ersten Bar­ri­eren der Abwehr auf Zell-Ebene durch­brochen wur­den und Viren sich ver­mehrt haben. Ob das geschieht, hängt auch von der „Virus­last” ab, also der Menge an Viren, die sich ver­mehren, sich­er auch ihrer Fähigkeit, an Zellen zu binden, und in sie einzu­drin­gen, schließlich auch von der momen­ta­nen Ver­fas­sung der exponierten Per­son (Fehl- oder Man­gel- Ernährung, Aus­trock­nung der Schleimhaut durch langes lautes Reden, Sin­gen, Alko­hol usw.), und ihrem Alter. Wichtig ist auch, dass die großen Fam­i­lien der Atemwegs-Infekt-Erreger, speziell etwa die Coro­na-Viren, gewisse Struk­turen, etwa die Eiweiße, aus denen sich ihre Hüllen auf­bauen, gemein­sam haben, sodass vor­ab schon aus früheren Begeg­nun­gen mit Viren der­sel­ben Fam­i­lie eine gewisse (oft schon in der Kind­heit erwor­bene) „Kreuz”- oder „Hintergrund”-Immunität besteht.

Man kann somit fol­gende Annah­men a.-i. des Mod­ells für unvere­in­bar mit immu­nol­o­gis­chem Basis-Wis­sen halten:

  1. „Was an Phänome­nen im Zusam­men­hang mit der Infek­tion­swelle beobachtet wird, wird durch Eigen­schaften DES VIRUS bzw. sein­er Vari­anten verur­sacht, die es über­all hin mit­nimmt, da es SEINE Eigen­schaften sind: Aus­bre­itungs­geschwindigkeit, Inku­ba­tion­szeit, Häu­figkeit von Symp­tomen/Kranken­hau­sein­weisun­gen/In­ten­sivpflege- bzw. Beat­mungs­bedürftigkeit, Sterblichkeit.” Hier wird völ­lig mis­sachtet, dass das Virus oder seine Vari­anten auf ganz unter­schiedliche Einzelper­so­n­en oder Grup­pen solch­er trifft; der Immun­sta­tus der Bevölkerung, in der sich Viren aus­bre­it­en, muss berück­sichtigt werden;
  2. falsch ist die Behaup­tung, das Virus sei neu, es hat vielmehr Fam­i­lieneigen­schaften von bekan­nter­maßen bere­its umlaufend­en anderen Coro­n­aviren (Atemwegs-Infek­ter­regern), gle­ich­es gilt auch für die Vari­anten, die bei Wieder­begeg­nun­gen vom Immun­sys­tem als nahe Ver­wandte des­sel­ben Erregers erkan­nt werden;
  3. es ist unmöglich, dass in ein­er einzi­gen Welle alle Exponierte mit ein­er gle­ich­bleiben­den Regelmäßigkeit oder Häu­figkeit „infiziert” wer­den und dann „erkranken”, und erst dann eine echte Immu­nität entwick­eln, die eine erneute Infek­tion ver­hin­dern: das wurde deut­lich am Fall des US Flugzeugträgers Theodore Roo­sevelt, wo in ein­er Mannschaft von 4.500 Seeleuten bei eng­stem Kon­takt mit Test­pos­i­tiv­en über 24 Stun­den ger­ade mal 600 über­haupt pos­i­tiv getestet wur­den, die andern aber neg­a­tiv blieben (und auch von diesen 600 entwick­elte nur ein klein­er Bruchteil über­haupt Symp­tome, wovon wiederum ein klein­er Bruchteil eine Lun­genentzün­dung bekam).
  4. Es ist grund­sät­zlich bei Atemwegsin­fek­ten, wo es wieder­holt zu kleinen Infek­ten ohne Erkrankung kom­men kann, kaum möglich, die Menge der „Infizierten” zu erheben, sodass auch die Bes­tim­mung ein­er „Infizierten­sterblichkeit”, also an der Infek­tion Ver­stor­bene, bezo­gen auf die Infizierten, sin­nvoll nicht möglich ist. Dazu kommt, dass die Zuschrei­bung von Symp­tomen an EINEN Haupter­reger, angesichts häu­figer Misch- und Sekundärin­fek­tio­nen (bak­terielle Super­in­fek­tion usw.) sin­nvoll gar nicht ohne weit­eres möglich ist. Weshalb vor Coro­na auch andere Para­me­ter benutzt wur­den, um den Schw­ere­grad (Krankheit­slast) ein­er ganzen Grippe­sai­son (Grippe hier im Sinn von: akute Atemwegserkrankung mit Fieber) zu bes­tim­men, näm­lich die Über­sterblichkeit im Ver­gle­ich zum Som­mer­hal­b­jahr, und die Zäh­lung der Mel­dun­gen solch­er Erkrankun­gen von 500 aus­gewählten sog Sen­tinel-Arzt­prax­en (der „Influen­za-Sur­veil­lance” des RKI), wobei dann auch in jedem Einzelfall auf die Erregerfam­i­lie getestet wurde, sodass Art und Häu­figkeit der Viren, die im Ver­lauf ein­er Sai­son jew­eils vorherrschend sind, grob fest­gestellt wer­den kann.
  5. Eine solche Suche nach anderen Erregern bleibt aber im Fall eines Pos­i­tiv-Test-Ergeb­niss­es mit dem PCR-Test aus. Da wo sie stat­tfind­et, näm­lich in der weit­er andauern­den Influen­za-Sur­veil­lance, wur­den SarsCoV2-Viren mit einem niedri­gen ein­stel­li­gen Prozent-Anteil gefun­den – neben den anderen großen Erregerfam­i­lien (Influen­za A und B, Ade­no, Rhi­no, RSV, endemis­che Coro­n­aviren usw.). Damit ist zu erk­lären, warum „die Influen­za” (Influen­za-Viren) prak­tisch ver­schwun­den ist – man testet nicht darauf.
  6. Nicht nur der Zusam­men­hang zwis­chen Pos­i­tiv-Test und aktueller „Infek­tion” oder gar „Erkrankung” mit „dem Virus” ist nicht sich­er belegt – die Zuschrei­bung aller Symp­tome und Krankheit­ser­schei­n­un­gen an DAS VIRUS auf­grund dieses Tests geschieht so gut wie immer, ohne dass nach anderen Erregern gesucht wird. Auf die Weise kann die tat­säch­lich von SarsCoV2 verur­sachte „Krankheit­slast” nie ermit­telt wer­den, stattdessen wird sie ein­fach behauptet (und durch finanzielle Fehlanreize – Bet­ten­bele­gung und Todes­fälle durch Coro­na-Patien­ten wer­den Kranken­häusern finanziell vergütet – noch vervielfacht);
  7. aus dem­sel­ben Grund kann auch nicht fest­gestellt wer­den, ob eine Her­den­im­mu­nität nicht schon längst einge­treten ist bzw. von vorne­here­in bei den meis­ten Exponierten eine Hin­ter­grundim­mu­nität bestand, sodass bei viel mehr Men­schen in der Bevölkerung eine Begeg­nung mit dem Virus längst stattge­fun­den hat, und die Infek­tion (auch mit mit Mutan­ten) somit in Wahrheit bei den meis­ten symp­tom­los ver­laufen, vor allem, weil sie eben schon Kon­takt hat­ten, und es sich um Wieder­begeg­nun­gen han­delt, wofür Stu­di­en bei Geimpften sprechen, aus denen her­vorge­ht, dass NEUNZIG PROZENT von ihnen im Blut solche Antikör­p­er-Anstiegsver­läufe zeigen, wie sie typ­isch für Wieder­hol­ungs-Begeg­nun­gen sind, m. a. W. diese 90% haben bere­its min­destens eine Infek­tion mit SarsCoV2 durchgemacht.
  8. Nur DIESE (aufwendi­ge) Art der Antikör­p­er-Anstiegsver­läufe war und ist aber beweisend für den Immu­nisierungs-Sta­tus der Bevölkerung. Die ein­fache Suche nach vorhan­de­nen Antikör­pern hinge­gen find­et prak­tisch bloß die Träger vorüberge­hen­der Blut-Antikör­p­er nach ein­er dann meist symp­to­ma­tis­chen Infek­tion; die meist symp­tom­losen Infek­tio­nen, die den­noch zu hin­re­ichen­der Abwehrfähigkeit führen (man nen­nt es „stille Feiung”), und die bei der größten Zahl der Virus-Begeg­nun­gen stat­tfind­en, wer­den so nicht nachgewiesen: Wenn über­haupt Antikör­p­er im Blut auftreten, ver­schwinden sie rel­a­tiv bald wieder, was aber nicht mit einem Nach­lassen der Immu­nität ver­wech­selt wer­den darf; Schleimhaut-Immu­nität ist ohne­hin nicht in dem Maß mit Antikör­p­er-Bil­dung ver­bun­den wie bei „Virämie”-Vireninfektionen (Masern, Ebo­la), son­dern an T‑Zellen, deren Nach­weis aber aufwendi­ger und daher teur­er ist (und somit im Massen­test unterbleibt). Stu­di­en zeigen, dass gegen SarsCoV2 gerichtete T‑Zellen bei mehr als dop­pelt so vie­len Per­so­n­en vorka­men wie Antikör­p­er. Noch häu­figer als T‑Zellbildung aber ist die Bil­dung von „Gedächt­niszellen”. Deren Nach­weis wiederum ist aber nur sehr schw­er möglich. Weshalb auch die Stu­di­en mit den Antikör­p­er-Anstiegsver­läufen bei Geimpften so bedeut­sam sind: Sie zeigen, dass Her­den­im­mu­nität längst vor der Imp­fung einge­treten war,
  9. Alle sta­tis­tis­chen Ver­gle­iche ver­weisen auf einen abso­lut nor­malen Ver­lauf von Sterblichkeit, Atemwegsin­fek­ten, speziell Pneu­monien, und das auch bei…

 

  1. …wenig oder keinen Maß­nah­men, wie in Schwe­den und etlichen US-Bun­desstaat­en (beson­ders ein­drück­lich der exakt gle­iche Ver­lauf der Infizierten­zahlen in Nord- und Süd-Dako­ta, bei stren­gen Maß­nah­men in Nord- und völ­lig aus­bleiben­den Maß­nah­men in Süd-Dako­ta, bei son­st gle­ichen Ver­hält­nis­sen); die Wirk­samkeit von Masken gegen Viren ist nicht belegt; auf diesem Hin­ter­grund ist die Zurück­weisung der Zahlen 2.i. als nicht auss­chlaggebend wegen der Maß­nah­men („Präven­tion­spara­dox”) unzuläs­sig, diese Schutzbe­haup­tung im Sinne des Mod­ells („alles wäre son­st noch viel, viel schlim­mer gekom­men”) ist vielmehr als Aus­druck der Selb­stim­mu­nisierung anzuse­hen: Das Mod­ell hat IMMER recht.

 

  1. Auf­grund der speziellen Abwehrsi­t­u­a­tion in den Atemwe­gen KANN eine Immu­nisierung, die sich haupt­säch­lich auf Antikör­p­er im Blut (statt auf Gedächt­niszellen in Schleimhaut-Lym­ph­knoten) stützt, nicht sehr effek­tiv wirken. Wie ganz ähn­lich aus lan­gen Erfahrun­gen mit Influen­za-Imp­fun­gen bekan­nt ist. Selb­stim­mu­nisierung kommt hier so zum Aus­druck, dass die Imp­fung, da sie nicht wirkt, wieder­holt wer­den soll, statt dass sie, wegen der bis­lang unbekan­nt hohen und schw­er­wiegen­den, aber absichtlich nach­läs­sig bis gar­nicht erhobe­nen Neben­wirkun­gen, unter­lassen wird.

 

  1. Die Pan­demie-Behaup­tung stammt aus ein­er extrem wis­senschafts-fer­nen, dafür aus starken Motiv­en an tech­nisch-phar­makol­o­gis­ch­er Bewältig­barkeit inter­essierten Laien-Szene. (in Stich­worten)

 

  1. Virolo­gie ist eine extrem spezial­isierte Hil­fs­diszi­plin der eigentlich zuständi­gen medi­zinis­chen Fäch­er, näm­lich diejenige Diszi­plin, die sich mit dem Erbgut von Viren, ihren Arten, Ver­bre­itung und Assozi­a­tion mit Krankheits­bildern beschäftigt. In der Öffentlichkeit wird der Ein­druck erweckt, als hät­ten Virolo­gen die Deu­tung­shoheit über ALLE Aspek­te von Viren-Infek­tio­nen, zumin­d­est geben sie Auskun­ft darüber, aber ohne die zuge­hörige Exper­tise. Die wäre zu find­en in Fäch­ern, von denen die Öffentlichkeit ver­mut­lich nicht mal die Namen, und wenn, dann nicht den Gegen­stand kennt:
    a. Klin­isch-empirische Epi­demi­olo­gie (Prof. Lauter­bach ist KEIN Epidemiologe);
  2. Immunolo­gie;
  3. Hygiene (Maß­nah­men, Masken-Wirksamkeit);
  4. Labormedi­zin (stan­dar­d­isierte Tests in der Rou­tine-Diag­nos­tik, v. a. in der Masse­nan­wen­dung, Qualitätsprüfungen)
  5. Infek­ti­olo­gie (spezielle klin­is­che Aspek­te, Diag­nos­tik, Impfung)

Im weit­eren Sinn haben Wesentlich­es beizu­tra­gen min­destens 5–10 weit­ere Fäch­er: Phar­makolo­gie, Patholo­gie, Pneu­molo­gie (Lun­gen­heilkunde: Beat­mung!), HNO, Innere Medi­zin, Inten­sivmedi­zin, Geri­atrie und Pädi­a­trie, Pal­lia­tivmedi­zin, Pflegewis­senschaften, Klin­is­che Statistik…

 

  1. An all diesen Wis­senschaften vor­bei hat die Virolo­gie, speziell auch im Bere­ich der Vet­er­inärmedi­zin, ein all­ge­mein gültiges und extrem verkürztes Konzept von Virus­in­fek­tion entwick­elt, das vor allem auf tech­nisch bewältig­bare bzw. umset­zbare Aspek­te abstellt, und im wesentlichen drei Schritte vor­sieht: Virus-Iden­ti­fika­tion durch Genom-Analyse – PCR-Test (ev. unter­stützt durch Sero­prä­valenz) – Imp­fung, mit­tler­weile auf Gen-Basis (mRNA, Vek­tor). Ein­wände und Kom­p­lika­tio­nen, alter­na­tive Behand­lungsstrate­gien, die aus anderen Fäch­ern stam­men, wer­den dabei kom­plett ignori­ert, bzw. es wer­den isolierte Teil­erken­nt­nisse in zt grotesk ver­fälschen­der Manier herange­zo­gen (wie Sero­prä­valenz usw.).

Zum Virolo­gen-Dreis­chritt hinzu kommt die „Kon­tak­tver­mei­dung” für die Zeit, bis eine Imp­fung zur Ver­fü­gung ste­ht – die nöti­gen NPI (nicht-phar­mazeutis­chen Mass­nah­men, damit ist wesentlich alles außer Imp­fung gemeint) dienen offiziell der „Ver­mei­dung der Über­las­tung des Gesund­heitswe­sens”, und wer­den aus den grob empirisch geschätzten Werten für Virus-Aus­bre­itung („Basis-Repro­duk­tion­szahl” u. a.) und Inku­ba­tion­szeit rech­ner­isch bes­timmt. Die nötige Mod­el­lierung wird von medi­zinisch nicht aus­ge­bilde­ten Physik­ern und Math­e­matik­ern vorgenom­men, die die Voraus­set­zun­gen ihrer Mod­el­lierung nicht beurteilen können.

 

  1. Die Virolo­gie hat ihre Deu­tung­shoheit nicht aus eige­nen Stück­en entwick­elt; vielmehr wurde sie als extrem tech­nisch-wirko­ri­en­tierte Diszi­plin von zwei ein­schlägig inter­essierten finanzs­tarken Spon­soren allen andern Wis­senschaften vorge­zo­gen und ausgebaut:
  2. die Phar­main­dus­trie (Imp­fun­gen, Medika­mente, Tests), und ihr angeschlossene Inve­storen mit einem „phil­antroph-kap­i­tal­is­tis­chen” Stiftungs-Geschäftsmod­ell, näm­lich Gates-Stiftung und von ihr gegrün­dete Vor­feld-Organ­i­sa­tio­nen, wobei diese Stiftun­gen nicht nur im Ver­lauf der von ihnen angestoße­nen Impfkam­pag­nen ihr Kap­i­tal durch Gewinne mit Phar­ma-Aktien ver­mehren, son­dern auch das Pri­vatkap­i­tal ihrer Stifter;
  3. Mil­itär und Geheim­di­en­ste, die Forschung zur Entwick­lung von Biowaf­fen und Abwehrmit­teln dage­gen fördern.

Nach­dem die Virolo­gie im Gefolge der HIV-Hys­terie mit sehr viel öffentlich­er Förderung die tech­nis­chen Instru­mente für ihren Dreis­chritt  prä­pari­ert hat­te, war sie prädes­tiniert, ab Mitte der 90er Jahre zum bevorzugten Ansprech­part­ner in „der Wis­senschaft” für die bei­den genan­nten Haupt-Förder­er zu avancieren. Es ging und geht nicht nur um die Bestand­sauf­nahme sämtlich­er möglich­er tierisch­er Quellen human­patho­gen­er Zoonosen, son­dern auch um die Frage, wie deren natür­liche Schädlichkeit unter Umstän­den sich durch Gen-Kom­bi­na­tio­nen und/oder Labor-Manip­u­la­tio­nen steigern ließe: sog. gain-of-function-Forschung.

Anmerkung: Es ist genau der Sumpf der Angst vor Viren (und Virus-Epi­demien), der zunehmend zugle­ich die Epi­demien erst schafft (oder den Ver­dacht nährt, es zu tun).

Der Sumpf, aus dem das gesamte Pan­demiekonzept stammt, näm­lich Biowaf­fen­forschung, vor allem unter CIA-Anleitung, in weltweit 200 kol­la­bori­eren­den Laboren (da in den USA unter Oba­ma zwis­chen­zeitlich ver­boten) – er hat es wom­öglich hervorgebracht.

Für die Präven­tion­sob­ses­sion der Regierun­gen und ihr weltweit syn­chrones Vorge­hen gibt es also vorder­gründig die Erk­lärung, dass die Pan­demieübungsszene (Mil­itär, Phar­main­dus­trie, Stiftun­gen usw.) allen die gle­ichen Vor­gaben gemacht hat (spätestens je über die WHO und die Impflob­by der Gates-Stiftung).

Aber es KÖNNTE auch Geheim­di­en­stin­for­ma­tio­nen geben, die die Regierun­gen befürcht­en lässt, dass da noch was schlimmes auf­tauchen könnte.

Das ist die einzige „Ver­schwörungs­the­o­rie”, die ich mir im Zusam­men­hang mit der „Pan­demie” vorstellen kann. notwendig zur Erk­lärung ist sie nicht, aber möglich, als qua­si absurde Krö­nung des ganzen.

Die Angst vor Biowaf­fen und Viren erzeugt das erst, wovor sie warnt.

(Es gibt in der 2.hälfte 2019 zahlre­iche Hin­weise auf eine län­gere Vorgeschichte:

US-Mil­itär-Biowaf­fen­la­bor Fort Det­rick bei Wash­ing­ton DC im Juli wg. Schlam­pereien von der CDC geschlossen;

Epi­demien mit selt­samen Lun­genentzün­dun­gen in nahegele­ge­nen Pflege­heimen (belegt durch Artikel in Lokalzeitungen);

Die Epi­demie der Lun­genentzün­dun­gen bei jugendlichen „Dampfern” im Spätsommer;

Die Serie an Atemwegserkrankun­gen bei Mil­itär­sportlern der Mil­itärolympiade in Wuhan (aus­gerech­net) im Oktober;

Die Grippeepi­demie so schlimm wie seit 20 Jahren nicht mehr, in der Prov­inz Hubei um Wuhan;

Die Mel­dung der Times of Israel im Novem­ber, der Geheim­di­enst habe die Regierung über eine solche Epi­demie in Hubei informiert;

Die nachträglichen Virus­nach­weise in EU-Län­dern (v. a. Ital­ien, Frankre­ich) bere­its im Herb­st 2019 usw.

Auch in Nordi­tal­ien gibt es ein Biowaf­fen­la­bor… und eine riesige Chinesenkolonie…)

Nach­trag. Die akribis­chen Recherchen des fol­gen­den Artikels https://free21.org/das-fliegende-schuppentier1/ und https://free21.org/das-fliegende-schuppentier2/ leg­en den Ver­dacht nahe, dass der Aus­bruch in Wuhan mit einem in der Entwick­lungsrei­he der Vari­anten späten Virustyp eine von Chi­na-Fein­den im Pen­ta­gon insze­nierte false flag-Aktion war, um Chi­na als Schuldigen an der (damals bere­its auch in den USA, Ital­ien, Frankre­ich…) ange­laufe­nen „Pan­demie” erscheinen zu lassen. 

 

 

  1. Die Sorge wegen ange­blich zu erwartender weltweit­er Pan­demien ver­an­lasste die bei­den Grup­pen, unter Fed­er­führung vor­wiegend mil­itärisch­er think-tanks, Jahr für Jahr seit Mitte der 90er Jahre manöver­ar­tige Übun­gen abzuhal­ten, in denen die Bewäl­ti­gung denkbar­er Pan­demie-Szenar­ien durch staatliche Instanzen ein­schließlich inter­na­tionaler Organ­i­sa­tio­nen u. a. der WHO und der Imp­fal­lianz GAVI (eine NGO im Vor­feld der Gates-Stiftung) geübt wur­den. Dabei spielte vor allem Krisenkom­mu­nika­tion (d. h. Panik-Erzeu­gung), Ver­lauf­skon­trolle durch Tests und die Ver­hän­gung von Kon­tak­tver­boten bis zur unver­mei­dlich zu entwick­el­nden Imp­fung eine vor­rangige Rolle. Die Pan­demie-These und alle Strate­gien wur­den ent­wor­fen von exakt dieser Szene; nicht von Wis­senschaftlern. Das erk­lärt das extrem Laien­hafte der gesamten Episode. Aber: Laien GLAUBEN, was anderen Laien ein­geleuchtet hat.

Dage­gen hat die Wis­senschaft es schw­er: Ein­mal ihrer Zer­split­terung wegen; gewis­senhafte Wis­senschaftler, im Gegen­satz zu „Virolo­gen”, machen an ihrer Fächer­gren­ze halt, kön­nen daher meist nur einen isolierten ASPEKT zur Gesamtkri­tik beitra­gen; die Unzuständigkeit für die andern Fäch­er fällt dann bei einem Bhak­di auf (wird moniert), bei einem Drosten hinge­gen nicht. Aber selb­st die Virolo­gen wer­den nicht mehr gehört. Stattdessen hat sich in D speziell Merkel mit Physik­ern einge­bunkert, die vor März 2020, als die „berufen” wur­den, null und nichts mit Epi­demi­olo­gie und Medi­zin, anson­sten allen­falls mit biol­o­gis­che The­men zu tun hat­ten. Über die Gel­tung der Voraus­set­zun­gen, mit denen sie da rech­nen (s.o. das Stan­dard-Mod­ell), kön­nen sie kein fundiertes Urteil fällen; sie übernehmen es einfach.

 

  1. Die Gesellschaften, vorneweg die Staat­sap­pa­rate, sind hil­f­los der Pan­demie-Bekämpfer-Inter­es­sen­gruppe (zu der mit dem Mil­itär und den Geheim­di­en­sten immer­hin eine Staatsabteilung gehört) aus­geliefert, und haben ihr nichts ent­ge­gen­zuset­zen. Die tech­nisch ori­en­tierte Men­tal­ität, die da zum Aus­druck kommt, und gebi­etet, für die Entwick­lung der Fähigkeit­en zur Virus-Bekämp­fung im all­ge­meinen keine Kosten zu scheuen – diese Men­tal­ität wird ja auch außer­halb der Pan­demie-Bekämpfer-Szene geteilt. Die Auseinan­der­set­zung wird also in der Gesellschaft auch geführt um ein auss­chließlich (bio-)technologisch ori­en­tiertes Fortschrittskonzept. Daher auch die Beschimp­fung der Kri­tik­er als „Schwur­bler” (Wis­senschafts­feinde) und „rechts” (Fortschritts­feinde).

 

  1. Die Regierun­gen, die let­ztlich auf die Fach­ber­atung durch (zweifel­hafte) Experten angewiesen sind, müssen Ver­hält­nis­mäßigkeit der Maß­nah­men im Auge behal­ten, auch die aus­ge­mal­ten Risiken für die Bevölkerung. Vor allem aber ist, ohne beson­dere Absicht, eine Art Soft­pow­er-Konkur­renz um die Bewäl­ti­gungs-Kom­pe­tenz ent­standen, in der die Fähigkeit­en des poli­tis­chen Sys­tems als ganzem (nicht zulet­zt bei der Bewäl­ti­gung von Biowaf­fen-Angrif­f­en) auf dem Prüf­s­tand ste­hen: „Wie – Chi­na schafft das, und wir nicht?” „Deutsch­land muss etwas richtig gemacht haben…” (man weiß nicht was, aber… klar doch. WIR Deutschen. -.…- Oh – doch nicht…)

Für das Sys­tem ist die Pan­demie keineswegs eine Krise. Nur eine Her­aus­forderung. Die es bis jet­zt glaubt mit seinen Sys­tem-Mit­teln dur­chaus angemessen zu meistern.

Allerd­ings ver­liert das Sys­tem auf seinem Weg immer größere Teile der Bevölkerung, die da nicht mehr fol­gen wollen, freilich ohne Alter­na­tiv­en zu wissen.

 

  1. Auf dem Prüf­s­tand ste­ht, nochmal eine Ebene fun­da­men­taler, das URTEILSVERMÖGEN fort­geschrit­ten mod­er­nen Indus­trie-Gesellschaften ALS GANZES: Ihrer Wis­senschaft, ihrer Entschei­der, ihrer poli­tis­chen Sys­teme, ihrer Zivilge­sellschaft… Dieses Urteilsver­mö­gen behar­rt auf MEINUNGSBILDUNG, und dieses Niveau, auf dem kollek­tiv geurteilt und Wis­senszuwächse ver­ar­beit­et wer­den, ist zu prim­i­tiv, um den selb­sterzeugten Prob­le­men der Mod­erne noch länger gewach­sen zu sein.

franziska

5 Kommentare

  1. franziska

    Nachträge.
    1. Der Coro­na-Auss­chuss hat sich sehr stark auf die Formel fix­iert, der PCR-Test allein „weise keine Infek­tion nach”. Das Motiv für diese Fix­ierung dürfte eine beab­sichtigte Prozess-Ver­w­er­tung dieser Erken­nt­nis gewe­sen sein. Darüber wurde aber eine Ein­sicht etwas ver­nach­läs­sigt, näm­lich diese: Der Test weist wegen sein­er Empfind­lichkeit uU zurück­liegende, per­sistierende und aktuelle bis kurz davor stattge­fun­dene Mini-Infek­tio­nen nach, wie sie natür­lich auch bei Immunen jed­wed­er Genese immer wieder zu find­en sind – wenn die denn dem Virus aus­ge­set­zt sind. Sie wehren es dank ihrer intak­ten Immu­nität schnell und zuver­läs­sig ab, die vorgeschal­tete innate Immu­nität reicht bei kleinen Virus­las­ten uU auch schon aus, vielle­icht kommt auch eine spez­i­fis­che Schleimhaut-Kom­po­nente (IgA) hinzu usw.
    Das Virus ist nun aber dabei, endemisch zu wer­den, es zirkuliert.
    Es zirkuliert und verur­sacht solche Mini-Infek­te, ständig. Die immu­nisiertem speziell Geimpften, geben es auch weit­er. Also wird es bei der angestrengten und andauern­den Suche nach ihm gefun­den. Vielle­icht sog­ar in Wellen.
    Der Test wird also pos­i­tiv. Und dann schlägt das Dog­ma zu, wie es oben im Text ange­sprochen wurde: Alles, was nun geschieht, wird DEM VIRUS zugeschrieben.
    Obwohl es vielle­icht am Krankheits­geschehen gar­nich tmehr beteiligt ist. Son­dern, wie sich in der Influen­za Sur­veil­lance zeigt, die anderen Atemwegsinfekt-Erreger.
    Hin­ter dem Vorhang der ertesteten „Welle” eines weitest­ge­hend (oder schon immer) harm­los gewor­de­nen fün­ften endemis­chen Coro­na-Virus ent­fal­tet sich also eine saisonale Welle an Atemwegserkrankun­gen. Und das wird sich ab jet­zt nich tmehr ändern. Denn, wie Spahn schon sehr zurecht unk­te: Wenn wir die Geimpften testen, endet die Pan­demie nie.
    2. Aber das ist nicht alles. Die Mass­nah­menkri­tik bege­ht einen mas­siv­en Fehler, wenn sie IMPFDURCHBRÜCHE jet­zt auf ein­mal auf­grund der dabei gefun­de­nen pos­i­tiv­en Testergeb­nisse als „covid-Erkrankung” durchge­hen lässt, und sei es auch bloss als Zugeständ­nis ans Nar­ra­tiv. Sowas darf man allen­falls mal in zweit­er Lin­ie und hil­f­sweise zuset­zen („selb­st auf euern Grund­la­gen passiert das alles…”). Die eigene The­o­rie muss den Sachver­halt der Impf­durch­brüche auf Basis der eige­nen Hypothe­sen erk­lären. Und die dur­chaus bestürzende Ein­sicht lautet dann: Die Geimpften mit Atemwegserkrankun­gen haben einen pos­i­tiv­en Test, aber ihre covid-artige Erkrankung beruht au fan­deren Erregern. Wir testen nicht nur gegen eine Chimäre, wir impfen auch gegen eine, und wir ver­hän­gen „Mass­nah­men” gegen sie, wir bauen unsere gesamte Sta­tis­tik darauf auf: Weil DER TEST nun­mal DAS VIRUS anzeigt, und DAS VIRUS ist DIE URSACHE all dessen, was nun an Krankheit stat­tfind­et. Mag in manchen Fällen so sein. Aber in wievie­len? (Vor allem noch angesichts der zugrun­degelegten ct-Werte… der Tat­sache, dass zumin­d­est in der Früh­phase, in Chi­na und später, beobachtet wurde, dass anfangs mehrfach pos­i­tive Tests auf­grund von Rachen­ab­strichen neg­a­tiv wur­den genau dann, wenn die Pneu­monie los­ging… schliesslich die mon­ströse Drift in den Symp­tom­lis­ten seit Beginn der Pan­demie, und der Tat­sache, dass es bis heute keine wirk­lich halt­bare klin­is­che Def­i­n­i­tion der covid-Erkrankung gibt).
    Während also die „Impf­durch­brüche” alles andre als greif­bar sind, sind die ImpfNEBEN­WIRKUN­GEN es um so mehr. In EINER Hin­sicht freilich würde da wieder was zusam­menge­hen: Wenn die Befürch­tun­gen einiger sich bewahrheit­en, und einige Geimpfte durch ADE ver­schärfte SarsCoV2-verur­sachte Pneu­monien durchmachen.
    3. Zum Mod­ell ganz aktuell mal wieder eine Stimme:
    https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/falsche-prognosen-astrophysiker-uebt-scharfe-kritik-an-corona-modellierern-li.188952
    Soweit ich weiss, sind speziell die deutschen erwählten Kan­z­lerin­nen-Berater und max­i­mal fach-fer­nen Physik­er Priese­mann, Brock­mann und Mey­er-Her­mann vor März 2020 nie mit Epi­demi­olo­gie befasst gewe­sen (nur mit Sys­tem-Mod­el­lierun­gen ander­er biol­o­gis­ch­er The­men). Die wussten und wis­sen mut­masslich null und nichts über die Annah­men, die sie da mod­el­lieren. Mit, wenn der zitierte Kri­tik­er recht hat, dazu noch unsag­bar prim­i­tiv­en Rechen­ver­fahren. Das kommt davon, wenn Chefs die Sache an sich ziehen, da zu wichtig – und wenn die eigentlichen „Experten” „weisungs­ge­bun­den” sind. Im Zweifel müssen Physik­er es richten…
    4. Für Vor­wis­sen ist ein net­ter weit­er­er Beleg aufge­taucht (als bedürfte es noch eines solchen): https://report24.news/biontech-gruenderin-tuereci-gibt-zu-pandemie-vorbereitungen-schon-ende-2019/?feed_id=6668

  2. elRey

    Der Artikel ist m.E. so wie ver­fasst qua­si unles­bar, krankt an der chao­tis­chen, undurch­schaubaren und irreführen­den For­matierung und v.a. Num­merierung. Wenn die Autorin sich in die The­matik ein­ge­le­sen hat, wäre eine Bele­gung aller Aus­sagen mit Quel­lenangaben nötig gewe­sen. Ohne Quel­lenangaben ist der Artikel nicht ver­wend­bar, selb­st wenn er nicht an der Num­merierung und For­matierung kranken würde.

    • franziska

      ich hat­te lei­der keinen ein­fluss auf die for­matierung, das ein­gere­ichte manuskript ist auch vorzeit­ig unangekündigt veröf­fentlicht wor­den, die num­meroierung im orig­i­nal war korrekt.
      wenn ich gele­gen­heit gehabt hätte, den text zu über­ar­beit­en, hätte ich ein­lei­t­end dargelegt, dass die kri­tik hier BEGRIFFLICHER art ist. es geht um die involvierten konzepte und ihre prob­lematik. es ist weniger geschrieben zur aufk­lärung unbeteiligter oder zur umstim­mung von mass­nah­men­be­für­wortern, als zur inter­nen klärung unter kri­tik­ern. soweit belege erforder­lich sind, sind sie in dieser szene weit ver­bre­it­et und kön­nen leicht gefun­den wer­den. der artikel zielt also nicht auf „ver­wend­barkeit” im ausse­nauftritt. darum ist er auch für mass­nah­men­be­für­worter nicht völ­lig nut­z­los, denn er skizziert – was, wie ich finde, von­seit­en der kri­tik­er bis­lang dur­chaus sträflich ver­nach­läs­sigt wurde – eine idee, wie die bis­lang vor­ge­tra­ge­nen einzelkri­tiken in einen zusam­men­hang gebracht und insofern gebün­delt wer­den können.
      was nun die aussen­wirkung ange­ht, ist zu sagen, dass das herrschende nar­ra­tiv sich nicht von bele­gen, son­dern zu aller­grössten teil von für laien plau­si­blen VORSTELLUNGEN nährt. was kein wun­der ist. denn die mass­ge­blichen experten der regierungs­seite, virolo­gen, tra­gen auf den meis­ten gebi­eten, zu denen sie sich öffentlich äussern sollen (sodas ihre exper­tise sich so schön präsentabel run­det), ken­ntisse aus zweit­er hand vor. für ihre zwecke selek­tierte, genauer gesagt. die öffentlichkeit (vorneweg auch die regierung) glaubt ohne­hin gern jenen experten, die ihre ohne­hin schon vorhan­de­nen erwartun­gen und mei­n­un­gen bestätigt. und da tut sich eine ungute regel auf: je laien­hafter der ver­meintliche experte selb­st urteilt, desto glaub­würdi­ger da „plau­si­bler” erscheint er.
      mir ging es auch um eine zusam­men­stel­lung der pop­ulärsten unter deisen plau­si­bil­isierun­gen. und eine andeu­tung, warum sie prob­lema­tisch sein könnten.

  3. franziska

    um eine ahnung zu ver­mit­teln, wie ich mir eine „ver­wend­bare” präsen­ta­tion der kri­tik – erneut ohne belege, wozu auch da es sich um fra­gen han­delt? – vorstelle, hier fol­gen­der entwurf:

    Wenn alle geimpft sind, gibt es weniger schwere Verläufe.
    Das ent­lastet die Inten­sivs­ta­tio­nen, heisst es.
    Das Covid-Virus zirkuliert, der Test find­et es abso­lut sicher.
    Auch bei Erkrank­ten, bei geimpften wie ungeimpften.
    Aber verur­sacht das Virus über­haupt noch die Lun­genentzün­dun­gen auf der Intensivstation?
    Woher wis­sen wir das? Schliessen wir die anderen Erreger sich­er aus?
    Wenn wir es nicht tun, und sie inzwis­chen für die meis­ten Lun­genentzün­dun­gen ver­ant­wortlich sind:
    Was soll dann das Impfen gegen den EINEN Erreger helfen?

    ————————————-

    Nur die soge­nan­nten Gene­se­nen haben bish­er die Infek­tion durchgemacht, heisst es.
    Aber das sind nur die, die wir gefun­den haben, mit dem Test.
    Und die andern? Wie wür­den wir sie finden?
    Wenn Gene­sene erneut infiziert wer­den, oder frischgeimpft,
    steigen bei ihnen IgG-Antikör­p­er in der ersten Woche an (son­st später, und statt IgG sind es IgM).
    In den USA war es so. Bei ca 90% der Unter­sucht­en. In drei Studien.
    Soll­ten wir nicht mit dieser Meth­ode prüfen, ob nicht viel mehr (der Ungeimpften) schon „gene­sen” sind?
    (Neben­bei: Das war bzw wäre ein stark­er Hin­weis, dass das Covid-Virus nicht mehr viel Ein­fluss hat.)

    ————————————-

    Woher kommt eigentlich die Erwartung, soviele Men­schen hät­ten die Infek­tion noch vor sich?
    Es heisst, die erre­ichte Immu­nität zeige sich in den Blutantikörpern.
    Aber stimmt das? Steigen die nicht erst an, wenn man eine starke Erkäl­tung mit Fieber hat?
    Der häu­fig­ste Fall ist ein ander­er: Viren wer­den symp­tom­los abgewehrt.
    Vom ange­bore­nen Immun­sys­tem: Es ist auf neue Viren eingerichtet.
    Kommt eine solche Abwehr öfter vor, merkt sich das Immun­sys­tem das Virus.
    Die Abwehr geschieht dann jedes­mal schneller.
    In ein­er Grippe­sai­son, so ste­ht es in den Lehrbüch­ern, haben nur max­i­mal 20% Symptome.
    Vier Fün­f­tel hinge­gen wehren die saisonalen Viren ohne Symp­tome ab.
    Immun sind sie trotzdem.

    ————————————-

    Virolo­gen beschäfti­gen sich (bei Men­sch und Tier) vor allem mit Virusepidemien,
    bei denen die Viren schnell ins Blut gehen („Virämie”).
    Mit Atemwegsin­fek­ten haben sie sich nur am Rand beschäftigt.
    (Seit der kurzen Sars-Epi­demie in Ostasien 2003 haben sie freilich viel an den Sars-Viren geforscht.
    Den Viren, wohlge­merkt. Nicht den von ihnen verur­sacht­en Infek­ten. Da sind andere zuständig.)
    Wenn die Viren schnell im Blut sind, wer­den zu ihrer Abwehr dort Antikör­p­er gebildet.
    Die Infizierten sind schw­er krank, und man erken­nt sie sofort.
    Bei Atemwegsin­fek­ten kön­nen Infizierte nichts merken, oder Symp­tome haben, bis hin zur Lungenentzündung.
    Darum muss man dort die Infizierten mit einem Test suchen.
    Und wer immun ist, und wie stark, zeigt die Konzen­tra­tion an Blutantikörpern.
    Sagen die Virolo­gen. Bei Atemwegsin­fek­ten stimmt es aber nicht.

  4. Erkus

    Danke für diesen gehaltvollen Beitrag, ins­beson­dere die Hin­weise auf den mil­itärischen und geheim­di­en­stlichen Hin­ter­gründe. Lei­der wird diesen viel zu wenig Aufmerk­samkeit geschenkt. Die Katas­tro­phen­schutz-Stab­stelle beim BMG ist von einem Exmil­itär beset­zt und in eine glob­ale hier­ar­chis­che Struk­tur über EU (von RKI beset­zt), Pan­demiezen­trum in Berlin und ghsagen­da (mit IHR-Vor­sitzen­den Her­rn Wiel­er). Der Frei­willi­gen­wehr­di­enst ist auf Katas­tro­phen­schutz aus­gerichtet und es gibt die Ein­greiftruppe HERA. Covid als Zoonose fällt unter ein­er Umweltkatas­tro­phe die unter Biose­cu­ri­ty, Biosafe­ty und sur­val­liance der ghsagend fällt. Der world­warze­ro und reset­thetable gehören dazu. Das neue IfSG führt Covid gle­ich neben Bioter­ror­is­mus auf und verpflichtet zur cwa oder luca-App. Hier wird eine Struk­tur errichtet, glob­al einge­bun­den – die ghsagen­da ver­wen­det gmailadressen und Allen Musk baut mit cure­vac Gen­druck­er, Jeff Bezos will sich auf die Zellther­a­pie konzen­tri­eren, Microsoft baut den Earth­sim­u­la­tor und Ama­zon hostet die Cloud für die CIA und das Pen­ta­gon. Das Ganze ist ein glob­aler Putsch der Men­schen­rechte, geplant als Glob­al Redesign Ini­tia­tive zur Antwort auf occu­py wall­street und attac – siehe Har­ris Gleck­man vom tni.org. Mark­tkon­forme Demokratie – Mul­ti­steakhoder – Regel­basierte Ord­nung: Men­schen­rechte per QR-Code.
    Es kommt also noch einiges auf uns zu …

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