Wir – die Anar­chis­tis­che Lib­ertäre Freie Linke – formieren uns als eine Strö­mung inner­halb der Freien Linken und ste­hen hin­ter dem Grün­dungsaufruf der Freien Linken vom 01.01.2021.

 

Wir sind ein Teil der Bewe­gung „Freie Linke“ und ste­hen für eine men­schen­würdi­ge gerechte und wahrhaft sol­i­darische Gesellschaft.

Anar­chis­mus das sind poli­tis­che, aber auch spir­ituelle Ideen und eine Philoso­phie, die Herrschaft von Men­schen über Men­schen und Hier­ar­chie als Form der Unter­drück­ung ablehnt. Dieser wird eine Gesellschaft ent­ge­gengestellt, in der sich Indi­viduen auf frei­williger Basis selb­st­bes­timmt und föder­al zusam­men­schließen. Im Mit­telpunkt ste­hen für Anar­chis­ten Frei­heit, Selb­st­bes­tim­mung, Gle­ich­berech­ti­gung, Sol­i­dar­ität. Der Anar­chis­mus ist bestrebt, direkt sozial oder poli­tisch zu han­deln und ist notwendi­ger­weise antikap­i­tal­is­tisch, da er sich der Aus­beu­tung des Men­schen durch den Men­schen ent­ge­gen­stellt. Wir hof­fen auf die Fähigkeit­en des Einzel­nen, zwis­chen richtig und falsch zu unterscheiden.

Wir befür­worten die Abschaf­fung aller wirtschaftlichen Mono­pole sowie aller poli­tis­chen und sozialen Zwang­sein­rich­tun­gen inner­halb der Gesellschaft, welche durch Abhängigkeit die Ent­mündi­gung der Men­schen fördern, Eigen­ver­ant­wor­tung und Selb­st­bes­timmtheit unter­drück­en. Wir erstreben eine freie Vere­ini­gung aller Kräfte auf der Basis koop­er­a­tiv­er Arbeit. Uns schwebt eine Gesellschaft vor, die die notwendi­gen Bedürfnisse aller Men­schen befriedigt und die nicht die Son­der­in­ter­essen priv­iligiert­er „Eliten“ im Auge hat. Uns eint die  Hoff­nung an diese Utopie und der Wille, eine Gesellschaft aufzubauen, in der jed­er das Max­i­mum sein­er Per­sön­lichkeit zum Nutzen Aller ent­fal­ten kann.

Wer sich als links, anar­chis­tisch, lib­ertär, sol­i­darisch einord­net ist ein­ge­laden, sich uns anzuschließen.

 

„Ger­ade weil die Repub­lik in demokratis­che For­men gehüllt ist, garantiert sie der raubgieri­gen und reichen Min­der­heit in viel stärk­erem Maße eine ruhige und sichere Aus­beu­tung der arbei­t­en­den Bevölkerung.”, „Nur dann bin ich wahrhaft frei, wenn alle Men­schen, die mich umgeben, Män­ner und Frauen, eben­so frei sind wie ich.”, „Wenn es einen Staat gibt, dann gibt es Herrschaft, und im Gegen­zug gibt es Sklaverei.” (Michail Alexandrow­itsch Bakunin)

 

„Wir wollen den Frieden. Das ist die näch­ste schwere Auf­gabe aller, die Men­schlich­es wollen.” (Erich Mühsam)